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SPD-Bezirksratsfraktion macht auf Gefahrenquelle am Bahndamm aufmerksam

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Willi Lindenberg (l.) und Brigitta Miskovic (r.) an der großen Lücke am Zaun vor den Eisenbahngleisen. Privat Willi Lindenberg (l.) und Brigitta Miskovic (r.) an der großen Lücke am Zaun vor den Eisenbahngleisen.

HANNOVER. „Das ist super gefährlich!“ Die Bezirksratsmitglieder Brigitta Miskovic und Willi Lindenberg (beide SPD) haben nachgeschaut. Das Loch im Zaun am Bahndamm neben dem Hohen Weg (Stadtteil Seelhorst) ist immer noch da. „Die Eisenbahngleise sind damit frei zugänglich“, sagen sie und sind froh, dass hier bislang noch kein Unglück geschehen ist. Auf der Tagesordnung des Bezirksrates Döhren-Wülfel am nächsten Donnerstag steht dann auch ein Antrag der SPD-Fraktion. Darin wird die Stadt aufgefordert, gemeinsam mit der Deutschen Bahn diese Gefahrenstelle zu beseitigen.

 Wenn es nach den Sozialdemokraten gegangen wäre, hätte der Stadtbezirksrat schon in seiner Septembersitzung etwas unternommen. Kurz vor dem Treffen der Ortspolitiker entdeckte Willi Lindenberg den Schaden am Zaun, schrieb schnell noch einen Dringlichkeitsantrag. Doch die dafür erforderliche 2/3-Mehrheit wurde trotz Unterstützung durch die CDU-Fraktion nicht erreicht. Die Grünen votierten dagegen. „Der Zaun sei schließlich wohl schon länger kaputt, dann könne die Sache nicht dringlich sein“, argumentierten sie. Die SPD-Fraktion dazu: „Diese Argumentation ist nicht nachvollziehbar. Muss denn erst etwas passieren?“

 Nun wird das Loch im Zaun am 8. Oktober erneut Thema im Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Saal des Freizeitheimes Döhren, An der Wollebahn 1.

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