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Trauriges Grün: Kann die Freifläche des Freizeitheims aufgewertet werden?

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Das Grün vor dem Freizeitheim soll nach einer Idee der SPD aufgehübscht werden. Jens Schade Das Grün vor dem Freizeitheim soll nach einer Idee der SPD aufgehübscht werden.

HANNOVER. „Die städtische Fläche vor dem Döhrener Freizeitheim macht einen eher abweisenden und traurigen Eindruck. Ein Begrünungskonzept könnte hier Insekten und Vögel anlocken, aber auch den Besuchern des Freizeitheimes eine verbesserte Aufenthaltsqualität auf dem Gelände ermöglichen, sowie den gesamten Gebäudeeindruck optisch aufwerten“, meinte die SPD-Fraktion im Bezirksrat Döhren und Wülfel. Auf der jüngsten Sitzung des Gremiums im Freizeitheim Döhren beantragten sie,  dass „die Verwaltung ,,,  gebeten (wird), zeitnah ein Konzept zur Aufwertung des Eingangsbereiches und der Grünfläche vor dem Freizeitheim Döhren zu erstellen, und dieses möglichst noch in diesem Jahr umzusetzen. Denkbar wären neben der Aussaat bienenfreundlicher Blumen auch die Aufstellung von Blumenkübeln, die Errichtung von Hochbeeten sowie die Aufstellung von 1-2 Bänken.“

 Das Thema wird die Ortspolitiker im März noch einmal beschäftigen. Die Christdemokraten meldeten weiteren Beratungsbedarf und so wurde der Antrag in die nächste Sitzung vertagt.

 Einstimmig beschlossen wurde hingegen ein weiterer Antrag der Sozialdemokraten. Darin wird die Verwaltung aufgefordert dem Bezirksrat Döhren-Wülfel einen verbindlichen Terminplan für die Einrichtung des seit 2017 geforderten und beschlossenen Fahrradweges anstelle des unbefestigten Weges entlang des Bahndamms von der Friedhofsallee in Richtung Hoher Weg vorzulegen. Sven Rühmeier: „Im April 2017 wurde ein Antrag der SPD beschlossen, den bislang unbefestigten Weg entlang des Bahndammes von der Friedhofsallee in Richtung hoher Weg zu einem beidseitig befahrbaren Fahrradweg auszubauen. Seitdem plant die Verwaltung.“

 Ebenfalls geschlossen  wurden Anträge der Fraktion der Grünen verabschiedet. „Die Verwaltung wird aufgefordert, Maßnahmen einzuleiten, die zu einem geregelten Abstellen von E-Rollern im Bezirk Döhren-Wülfel (und darüber hinaus im gesamten Stadtgebiet) führen. Sinnvolle Maßnahmen wären etwa die Definition und Kennzeichnung von Bereichen, in denen die Leih-Roller ausschließlich abgestellt werden dürfen, oder andere Vorgaben zur Art des Abstellens. Nach dem Vorbild der Stadt Düsseldorf soll das Abstellen in bestimmten Bereichen, etwa in Naturschutzgebieten, auf Spielplätzen und Friedhöfen untersagt sein (wie schon jetzt in Grünanlagen)“, heißt es in einem Antrag.

 Ein Blinklicht in Mittelfeld lag den Grünen ebenfalls am Herzen und fand Zustimmung auch der anderen Parteien. Michael Rinker forderte  „am Fußgängerüberweg (kein Scherz: im Originaltext des Antrages heißt es tatsächlich Fußgänger*innen-Überweg) am Brunnentreff zwischen den Haltestellen der Buslinie 124 auf der Straße Am Mittelfelde gelb blinkende Warnlichter zu installieren, um Autofahrer*innen auf die querenden Fußgänger aufmerksam zu machen.

 Und auch die Anträge der CDU-Fraktion passierten das Gremium mit den Stimmen aller Parteien. Wichtigstes Thema der Christdemokraten: „die geplante Sanierung der Schultoiletten der Grundschule Beuthener Straße soll unverzüglich umgesetzt werden. Fraktionschefin Gabi Jakob beschrieb sehr drastisch ihre Geruchseindrücke bei einer Begehung der Schule und forderte: „Bis zum Ende der Sanierungsarbeiten ist die olfaktorische Belästigung regelmäßig mittels spezieller Reinigung zu minimieren.“

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