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Verwaltung lehnt Bezirksratsvorschlag ab: Keine Count-Down- Ampel in Wülfel

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Verwaltung will keine Count-Down-Ampel am Überweg hier in Wülfel. Jens Schade Verwaltung will keine Count-Down-Ampel am Überweg hier in Wülfel.

HANNOVER. Die Stadtverwaltung will keine sogenannte „Count-Down-Ampel“ in Wülfel installieren.  Im Dezember vergangenen Jahres bat der Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel einstimmig die Stadt, „an dem ampelgesicherten Fußgängerüberweg Hildesheimer Straße, Ecke Am Mittelfelde, nördliche Seite, eine „Countdown“-Anzeige zu installieren, die anzeigt, wie lange noch Fußgänger „grün“ zum Überqueren der Hildesheimer Straße haben.“ Die SPD hatte diesen Antrag eingebracht, weil  viele Passanten es nur bis zur Mitte der Straße schaffen würden. Die Sozialdemokraten: „Das Problem dabei ist, dass man in der Mitte keine Möglichkeit mehr hat, wieder eine Grünphase für die Fußgängerampel zu bekommen- Es gibt hier keinen Schalter, mit dem erneut „grün“ angefordert werden kann. Um zu verhindern, dass Fußgänger möglicherweise zu spät losgehen und dann bis zur Rotphase nur bis zur Straßenmitte gelangen, sollte eine Countdown-Anzeige die verbliebene Zeit der Grünphase für Fußgänger anzeigen.“

 Für die Beamten im Rathaus keine gute Idee. Die Ampelschaltung würde verkehrsgerecht erfolgen, so dass die Dauer  der Grünphase nicht immer gleich sei.  Außerdem schließe sich immer noch eine Räumzeit an, so dass jeder Passant  die Straße trotz Umspringen der Ampel noch sicher überqueren könne.

 Immerhin: einen anderen Antrag aus der Dezembersitzung will die Stadtverwaltung teilweise folgen. Die SPD hatte an der Kreuzung Thunithistraße /An der Wollebahn  rote Radwegfurten vorgeschlagen. Der Bezirksrat stimmte auch diesem Antrag zu. Der Fachbereich Tiefbau will nun wenigstens die abknickende Vorfahrt für Radfahrer aus dem Süden mit einer rotaufgemalten Furt auf dem Asphalt markieren. 

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