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Volkshochschulumbau verteuert sich um 2,3 Mio Euro - einkalkulierte Budgetreserven bereits komplett erschöpft

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Volkshochschulumbau verteuert sich um 2,3 Mio Euro - einkalkulierte Budgetreserven bereits komplett erschöpft Jens-Michael Emmelmann (C) CDU Hannover
Geschichte wiederholt sich: Frau Drevermann hat wieder einmal völlig unzureichend kalkuliert!

 

stellt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Jens-Michael Emmelmann,verärgert fest. „Die Sanierung bzw. der Umbau des ehemaligen Schulgebäudes Am HohenUfer 3 zur neuen Volkshochschule verteuert sich schon wieder: Bisher um insgesamt ca. 2,3 Mio. Euro. Neben den ursprünglich geplanten Kosten von 9,225 Mio. Euro ist die einkalkulierte 15-prozentige Budgetreserve von 1,384 Mio. Euro bereits komplett erschöpft und nun werden noch mehr finanzielle Mittel (ca. 900.000 Euro) benötigt.

Eine Budgetreserve muss nicht zwangsläufig immer vollständig verbraucht werden. Eine Budgetunterschreitung wäre mal eine Abwechslung, zumindest in der Landeshauptstadt Hannover, so wie es übrigens in der freien Wirtschaft häufiger vorkommt.“

 

Emmelmann weiter: „Ich erinnere an die Budgeterhöhung für die Sanierung des Raschplatzpavillons:hier waren fast 2,5 Mio. Euro mehr als geplant notwendig plus die 1,62 Mio.Euro Reserven, die bereits aufgebraucht waren. Nun will die Stadt die Erhöhung für die VHS aus nicht verbrauchten Budgetresten‘ des Raschplatzpavillons nehmen. Eine solch abenteuerliche Begründung habe ich noch nicht gehört: „Da muss der Rat erst für den Pavillon einer Nachfinanzierung zustimmen und wenn dann hiervon etwas übrig bleibt, spricht die Stadt von nicht verbrauchten Budget. Wie kann es sein, dass auf einmal doch noch Reserven von etwas übrig sein soll, was vorher gar nicht vorhanden war?“

 

„Frau Drevermann zeigt wieder einmal, dass sie langfristige Planungen überfordern und beweist erneut das nicht vorhandene rechnerische Talent, leider abermals zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger Hannovers. Die Stadt hat das Projekt VHS fahrlässig gerechnet:

‚Sämtliche Einsparmöglichkeiten und Optimierungen wurden während der Planungs- undBauphase bereits umgesetzt. Eine weitere Reduzierung des Standards ist nicht mehr möglich.‘ liest man in der Drucksache. Das beweist, dass die ursprüngliche Kostenaufstellung völlig unzureichend gewesen sein muss. Wenn die Stadt bereits alles eingespart hat, würdenwir im Zuge der Klarheit erwarten, dass man diese Einsparungen ebenso als Bausumme benennt.

 

Die Stadt hat sich damals ein Gebäude mit einem Standard vom Rat genehmigen lassen und nicht eine „abgespeckte Variante“, wo niemand uns mitteilt, was eingespart wurde. Diese Bausumme ist dem bisher bekannten Schaden noch hinzuzurechnen. Wir fordern daher die Stadt auf, alle Kosten transparent zu machen und die Überschreitungen und alle etwaigen Verrechnungen zu benennen und das auch bei zukünftigen Projekten. Ebenso fordern wir die Stadt auf zu prüfen, ob der externe Planer mit in die Haftung genommen werden kann“, so Emmelmann abschließend.

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