Log in

Wird in Wülfel eine weiterführende Schule gebaut?

(2 Stimmen)
Hier auf dem Gelände eines Autohauses in Wülfel plant die Stadt den Neubau einer weiterführenden Schule. Jens Schade Hier auf dem Gelände eines Autohauses in Wülfel plant die Stadt den Neubau einer weiterführenden Schule.

HANNOVER. Ein Hoffnungsschimmer am Horizont. Der Stadtbezirk Döhren-Wülfel könnte nun doch neben der Realschule in Döhren eine weitere „weiterführende Schule“ bekommen. Die Sozialdemokraten im Stadtbezirksrat fordern schon lange den Bau einer IGS hier im Süden Hannovers. Jetzt zeichnet sich ab, dass ihr Einsatz von Erfolg gekrönt sein wird. Im über das Internet freizugänglichen Sitzungsmanagement der Landeshauptstadt Hannover (kurz SIM genannt) ist eine Drucksache nachzulesen, die zur Beratung im Bauausschuss und im Verwaltungsausschuss bestimmt ist. Danach soll der Verwaltungsausschuss der Stadt die Aufstellung eines Bebauungsplanes mit der Nr. 1897 beschließen. Er umfasst das Gelände eines Autohauses an der Hildesheimer Straße und bereits im städtischen Besitz befindliche Flächen an der Erythropelstraße in Wülfel. Das Ziel: Nachdem Umzug der Autohändler weiter südlich an die Stadtgrenze zu Laatzen sollen die bauplanungsrechtlichen Grundlagen für den Bau einer weiterführenden Schule im Stadtteil Wülfel geschaffen werden.

Die Grundstücke würden nach der Drucksache Raum für eine voraussichtlich vierzügige weiterführende Schule bieten. „Die beiden Flächen liegen zwar nicht direkt nebeneinander, sind aber zu Fuß innerhalb weniger Minuten "von Haus zu Haus" zu erreichen. Die Fläche an der Hildesheimer Straße soll die planungsrechtliche Festsetzung als "Teil A, Fläche für Gemeinbedarf Schule" bekommen. Die Fläche an der Erythropelstraße soll die planungsrechtliche Festsetzung "Teil B, Fläche für Gemeinbedarf; 3-Feld-Sporthalle, FFW Wülfel" enthalten. Hier wird die Schulfläche im Teil A um eine Sporthalle ergänzt“, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

 Besonders erfreulich: Auch die Freiwillige Feuerwehr Wülfel, die bislang immer noch in ihrem maroden Gerätehaus am Marahrensweg ausharren muss, könnte dann ein modernes, neues Domizil bekommen. Dazu sagt die Stadtverwaltung: „Das verfügbare Grundstück (Teil B) ermöglicht es, neben der Sporthalle auch eine neue Wache für die FFW Wülfel zu errichten. Beide Flächen liegen in unmittelbarer Nähe zu Wohnquartieren, sodass deren Nutzung für öffentliche Zwecke günstiger erscheint als eine gewerbliche Nutzung mit den damit verbundenen Emissionen.“ 

Schreibe einen Kommentar