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Bootstaufe mit Seine-Wasser

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Gleich wird das Boot mit Original-Seine-Wasser getauft Jens Schade Gleich wird das Boot mit Original-Seine-Wasser getauft

HANNOVER. Bootstaufe beim Paddelclub an der Schützenallee. Ein aufgearbeitetes zehnsitziges Kanu wurde am Freitagnachmittag (27. Mai) auf den Namen „Partnerstadt Rouen“ getauft. Das Besondere bei dem Ereignis: Kanuten aus der französischen Partnerschaft waren über das Wochenende angereist, Francine Chaise hatte für die Bootstaufe extra eine Flasche mit Original-Seine-Wasser aus der Normandie mitgebracht und begoss damit ausgiebig den Bootsrumpf. 16 Kanufahrer vom befreundeten Verein CCN (steht für Canoë Club Normand – Kanuclub Normandie), davon elf Jugendliche, waren zu Besuch in die Leinemetropole gereist.

„Seit 51 besteht die Partnerschaft mit den Kanuten aus Rouen“, erzählt Andreas Pingel vom Paddelclub, der seit 1999 beim Paddel-Klub Hannover e.V. für die Zusammenarbeit mit den französischen Sportsfreunden zuständig ist. Nach zweijährige coronabedingter Pause gab es nun erstmals wieder eine „Jumelage“ in Döhren, was so viel wir Partnerschaft oder Partnerschaftsarbeit bedeutet.

Stadtbezirksbürgermeisterin Antje Kellner würdigte in einem Grußwort für den Bezirksrat Döhren-Wülfel diese deutsch-französische Freundschaft. „Aus der Partnerschaft über die Ländergrenzen hinweg sind über die Jahre zahlreiche und teilweise schon lang andauernde Freundschaften von Kanuten aus Rouen und Hannover geworden“, sagte sie und wies auf die Probleme hin, die die Pandemie auch für den Austausch zwischen den Niedersachen und den „Normand“: „Die Coronazeit war eine Phase, in der man sich fragte, was wirklich zählt im Leben. Und Ihre jährliche Deutsch -französische Begegnung gehört offenbar zu den Dingen, die für Sie wirklich zählen. Denn hier bei Ihnen treffen wir heute auf erfreuliche Kontinuität. Damit das auch gelingt braucht man natürlich viele Engagierte Ehrenamtler, die an einem Strang ziehen. Die solche Begegnungen organisieren, und mit Leben füllen. Und die nicht aufgeben, wenn die Zeiten einmal schwierig werden.“

Bevor es zu der Bootstaufe mit anschließendem geselligem Zusammensein auf der Wiese hinter dem Bootshaus bei Salaten und leckeren Kartoffelpuffern kam, waren die französischen Gäste am Mittag bereits mit Booten die Leinehinab bis zum Neuen Rathaus gepaddelt. Hier wurden sie von dem stellvertretenden Bürgermeister Thomas Klapproth empfangen. Im nächsten Jahr, berichtet Andreas Pingel, werden die Kanufahrer vom Paddelclub zum Gegenbesuch nach Rouen aufbrechen.


Treffen mit den Partnerclub aus Rouen.

Bootstaufe mit Seine-Wasser

Ansprache der Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner

Ein paar der französischen Gäste

Original Seine-Wasser aus Rouen

Hier werden fleißig Kartoffelpuffer gebacken.

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