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4000 Mitarbeitende der Stadt Hannover im Homeoffice

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Homeoffice - Symbolfoto © Ulrich Stamm Homeoffice - Symbolfoto © Ulrich Stamm

HANNOVER. Bei der Landeshauptstadt Hannover ist die Arbeit im Homeoffice nicht die Ausnahme, sondern der Regelfall. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat die Stadtverwaltung rund 4000 Beschäftigten die Möglichkeit eröffnet, zuhause ihren Dienstgeschäften nachzugehen. Das ist gut die Hälfte der Mitarbeiter*innen, die über PC-Arbeitsplätze verfügen.  

In einer Dienstanweisung hat die LHH geregelt, dass alle, die ins Homeoffice wechseln können, auch dort  arbeiten sollen.  „Wir haben eine vergleichsweise hohe Homeoffice-Quote“, sagt Lars Baumann, Dezernent für Digitalisierung und Personal. „Als Arbeitgeberin sieht sich die hannoversche Stadtverwaltung in der Pflicht. Homeoffice ist für uns ein wichtiges Instrument, um den Schutz vor Infektionen zu verbessern“, betont Baumann. Die Akzeptanz und Bereitschaft dazu sieht der Dezernent bei den Arbeitnehmer*innen wie auch auf Seiten der Arbeitgeberin gleichermaßen hoch.

Die Landeshauptstadt Hannover, die insgesamt rund 11500 Beschäftigte zählt, schöpft den Rahmen für Homeoffice weitgehend aus. So ist es in vielen Bereichen der Verwaltung nicht möglich, ein solches Angebot zu machen – zum Beispiel in Bereichen, in denen Beschäftigte mit besonders sensiblen Daten umzugehen haben, oder in Kitas und Pflegeeinrichtungen, bei der Berufsfeuerwehr, in betrieblichen Bereichen wie Stadtentwässerung oder Bauhof sowie in bestimmten Dienstleistungsbereichen wie etwa der Ausländerbehörde.

In den Bereichen, in denen betriebliche, organisatorische oder datenschutzrechtliche Gründe gegen die Arbeit im Homeoffice sprechen, gelten Hygiene-, Abstands- und Lüftungsregeln. Dazu gehört auch, dass die betroffenen städtischen Mitarbeiter*innen versetzte Arbeitszeiten nutzen oder auf Plätze in Büros wechseln, die mit dem Homeoffice frei geworden sind.

„Wir erleben gerade, dass die Digitalisierung der Verwaltung große Fortschritte macht“, resümiert Lars Baumann. Die Entwicklung sei über die Bewältigung der gegenwärtigen Krise hinaus richtungsweisend für die Zukunft. Eine Herausforderung sei es für die Stadt Hannover, die digitale Infrastruktur weiter auszubauen.

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