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A2: 96-Stunden-Sperrung zwischen Hämelerwald und Peine

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Symbolbild Quelle: Pixabay Symbolbild

Hannover (pm). In der Zeit von Donnerstag, den 30. Juni, 18 Uhr, bis Montag, den 4. Juli, 18 Uhr, wird zwischen den Anschlussstellen Hämelerwald und Peine in Fahrtrichtung Berlin auf ca. 3 km Länge die Fahrbahndecke erneuert. Auf Grund der Vollsperrung ist in dieser Zeit das Auffahren an folgenden Anschlussstellen nicht möglich: Kreuz Hannover-Ost, Lehrte, Lehrte-Ost und Hämelerwald.

Die Richtungsfahrbahn Dortmund ist von der Sperrung nicht betroffen.

Die Umleitungen sind bereits ausgeschildert.

Das hohe Verkehrsaufkommen hat der A 2 in den letzten Jahren und Jahrzehenten zugesetzt, deswegen besteht hier Erneuerungsbedarf. Im Zuge dieser 96-Stunden-Sperrung wird nicht nur die mehr als zehn Jahre alte Deckschicht aus Splittmastixasphalt erneuert, sondern auch die Binderschicht, die in mehr als 30 Jahren ihren Dienst getan hat. Sie kann besonders hohe Schubspannungen, die vor allem der Schwerlastverkehr verursacht, aufnehmen und Verformungen des Asphalts verhindern. Die Erneuerung des ca. 10 km langen A2 Abschnittes zwischen Hämelerwald und Peine erfolgt jährlich in drei Abschnitten (ca. 4 km in 2021, ca. 3 km in 2022, ca. 3 km in 2023).

 „Wir haben nach Abschluss des 1. Bauabschnitts im vergangenen Jahr durchweg positive Resonanzen erhalten“, so Holger Mees, verantwortlich für den Bereich Bau der Außenstelle Hannover. „Insbesondere die kurze Bauzeit, die wir nur aufgrund der Vollsperrung gewährleisten konnten, wurde von den Verkehrsteilnehmenden begrüßt. In Gegensatz zum letzten Jahr haben wir nun auf dem Umleitungsabschnitt der A 7 im Bereich Hildesheim ebenfalls eine Großbaustelle. Hier wird aber gewährleistet, dass der Verkehr Richtung Süden nach wie vor dreispurig rollen kann. Zudem sind parallel mehrere Vollsperrungen von Landes- und Kreisstraßen im untergeordneten Netz des Großraums Hildesheim/Peine vorhanden“, erklärt Mees. „Wie im letzten Jahr stellt diese Maßnahme wieder eine große logistische Herausforderung für die Autobahn GmbH sowie dem Auftragnehmer der Bietergemeinschaft STRABAG AG/KEMNA Bau dar. Doch wir sind überzeugt, dass sich der Aufwand lohnt!“

Die Bauarbeiten werden im 24-Stunden-Betrieb ohne Unterbrechung durchgeführt. Auf dem ca. 3 km langen Bauabschnitt werden in der Nacht von Donnerstag, den 30. Juni, auf Freitag, den 1. Juli, die Fräsarbeiten durchgeführt. Der Einbau des neuen Asphaltbinders erfolgt dann am Freitag und Samstag. Ab Samstagvormittag, den 2. Juli bis Sonntagvormittag, den 3. Juli wird dann die Splittmastix-Deckschicht eingebaut. Danach ist für den Asphalt erstmal abkühlen angesagt. Bevor am Montagabend, den 4. Juli der Verkehr wieder rollen kann, wird die Markierung aufgebracht und Restarbeiten durchgeführt.

Aus Sicht des ADAC Niedersachen/Sachsen-Anhalt spricht alles dafür, wann immer es geht, Baustellen in dieser komprimierten Form unter Vollsperrung der Fahrbahn durchzuführen. Die Alternative wäre eine wochenlange Bauzeit, die auf der A 2 den Pendlern viel Geduld abfordern und sicher viele Staus und Unfälle nach sich ziehen würde. Je kürzer die Bauzeit, desto geringer das Unfallrisiko. Am ersten Juli-Wochenende haben lediglich in drei Bundesländern die Ferien begonnen und ohnehin ist die A 2 nicht die klassische Reiseautobahn, sondern wird eher unter der Woche von Pendler-inne-n und dem Schwerlastverkehr genutzt. Daher sind hier Wochenend-Sperrung auf jeden Fall einer wochenlangen Baustelle vorzuziehen. Den Verkehrsteilnehmenden rät der ADAC, den Bereich großräumig zu umfahren und dabei unbedingt den Umleitungsschildern zu folgen. Eigene Wege zu suchen dauert oftmals länger. Wer entlang des Autobahnabschnitts oder der Umleitungsstrecken wohnt, ist gut beraten, an diesem Wochenende seine Autofahrten so weit wie möglich einzuschränken.

Die Vollsperrung zwischen dem Autobahnkreuz Hannover-Ost und der Anschlussstelle Peine ist mit einer weiträumigen Umleitung verbunden:

  • Der Verkehr auf der A 2 aus Richtung Westen bzw. Dortmund kommend wird am Kreuz Hannover-Ost auf die A 7 nach Süden bis zum Dreieck Salzgitter geleitet. Von hier geht es dann auf die A 39 bis zum Dreieck Braunschweig Süd-West und von dort auf die A 391 zurück zur A 2.

Alle Verkehrsteilnehmenden werden frühzeitig und weiträumig via LED-Tafeln auf die Sperrung und die Umleitungsstrecken aufmerksam gemacht. So z.B. auch auf der A 27 aus Bremen kommend.

Dem Lkw-Verkehr wird empfohlen, auch auf folgende Strecken auszuweichen:

  • Aus Richtung Dortmund kommend auf die A 44 in Richtung Kassel bis zum Dreieck Kassel-Südwest fahren. Von hieraus auf die A 7 Richtung Norden bis zum Dreieck Salzgitter, und auf die A 39 bis zum Dreieck Braunschweig Süd-West. Hier dann auf die A 391 zurück zur A 2 mit Fahrtrichtung Berlin.

Die Außenstelle Hannover der Autobahn GmbH des Bundes und der ADAC Niedersachen/Sachsen-Anhalt e.V. bitten um Verständnis für diese Einschränkungen und um erhöhte Aufmerksamkeit auf allen Umleitungsstrecken.

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