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Aktuelle Nachrichten aus der Region Hannover vom 12. September 2019

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Täglich aktuelle Nachrichten und Informationen aus der Region Hannover (C) Wikipedia / TUBS / CC BY-SA 3.0 /https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de Täglich aktuelle Nachrichten und Informationen aus der Region Hannover (C) Wikipedia / TUBS / CC BY-SA 3.0 /https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

REGION HANNOVER. 

„Essbarer Rastplatz“ auf dem Kronsberg eröffnet - Pausenstation für Radfahrerinnen und Radfahrer

„Essbarer Rastplatz“ auf dem Kronsberg eröffnet (C) Region Hannover „Essbarer Rastplatz“ auf dem Kronsberg eröffnet (C) Region Hannover

 

Eine ganz besondere Pausen-Station können Radfahrinnen und Radfahrer ab sofort auf dem Kronsberg ansteuern. Am Fuß des südlichen Aussichtshügels, dort wo sich der „Grüne Ring“ und die Route 14 der FAHRRADREGION kreuzen, ist der erste „Essbare Rastplatz“ in der Region Hannover entstanden: mit einem schützenden Dach, Sitzgelegenheiten, einer Fahrradtheke und Hängematten zum Chillen. Und: Es ist ausdrücklich erwünscht, dass von den Früchten der umstehenden Beete, Sträucher und Bäume genascht wird. Das Projekt wurde von der Region Hannover in Abstimmung mit dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover entwickelt. Die Sparkasse Hannover hat sich mit Fördermitteln an der Realisierung beteiligt.

„Die Idee des ‚Essbaren Rastplatzes‘ ist es, entlang unserer Freizeitradwege Rastgelegenheiten für eine Stärkung zwischendurch zu schaffen, an denen Obst, Beeren, Gemüse, Nüsse und Kräuter wachsen. Alle Vorbeikommenden können für den Eigenbedarf das pflücken, ernten und essen, was die Natur saisonal im Angebot hat und so ihren Proviant aufpeppen“, erläuterte Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover: „Auf diese Weise wollen wir die Besonderheiten der Landschaftsräume in der Region Hannover verdeutlichen und auch einen Beitrag zur Umweltbildung leisten: Wann blühen Apfelbäume, wann können Johannisbeeren oder Kornelkirschen geerntet werden?“

„Essbarer Rastplatz“ auf dem Kronsberg eröffnet (C) Region Hannover „Essbarer Rastplatz“ auf dem Kronsberg eröffnet

 

Für den Prototypen eines „Essbaren Rastplatzes“ in der Region Hannover wurde die am südlichen Kronsberg schon vorhandene Streuobstwiese mit alten Apfel-, Birnen und Kirschbäumen ausgewählt. Sie befindet sich im Bereich der sogenannten „Allmendeflächen“ und des Parc Agricole. „Allmendeflächen sind Allgemeinflächen, was hier wächst steht also zur freien Verfügung“, darauf wies Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Dezernentin für Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Hannover, hin: „Wir verfolgen am Kronsberg das Prinzip ‚Pflege durch Nutzung‘: Schafe halten die Vegetation kurz und den Landschaftsraum offen; Pflanzenschutzmittel kommen nicht zum Einsatz. Dadurch ist ein besonders attraktiver Sammelort für essbare Wildpflanzen und Obst entstanden.“ 

An den Kosten für den Rastplatz am Kronsberg hat sich die Sparkasse Hannover mit 15.000 Euro beteiligt. Es gehört zu den Projekten, für deren Förderung sich die Sparkasse  mit dem Absatz ihres Sparkassenbriefes N+ verbunden hat. „Das hier angelegte Geld dient zum einen konkret der Finanzierung von Vorhaben, die nachhaltigen ökologischen und sozialen Kriterien unterliegen. Zusätzlich verbindet die Sparkasse seinen Absatz mit einer Fördersumme, mit der sie nachhaltige Initiativen in der Stadt und Region Hannover unterstützt“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Heinrich Jagau: "Das ermöglicht uns, vielfältige wertvolle Projekte wie die ‚Essbaren Rastplätze‘ zu fördern. Mit einem solchen Projekt wird unser Bewusstsein für Nachhaltigkeit gestärkt, das so wichtig ist für unsere Zukunft."

 

Breitband an Schulen: Fördermittelakquise gestartet - Region Hannover plant Erschließung der unterversorgten Schulstandorte bis 2021

Bis 2021 sollen alle allgemein- und berufsbildenden Schulen in der Region Hannover mit schnellem Internet versorgt werden – das hat die Region sich vorgenommen. Die Markterkundung hat jetzt ergeben, dass die nötige Infrastruktur an 271 Standorten bereits vorhanden oder konkret in Planung ist. Sie verfügen über Bandbreiten, die in jedem Klassenraum das Surfen mit einer Geschwindigkeit von mindestens 30 Mbit/s ermöglicht – technische Voraussetzung für die Nutzung solcher Geräte. Damit alle Schülerinnen und Schüler die gleichen Möglichkeiten haben, übernimmt die Region die Erschließung der 131 Standorte, die noch unterversorgt sind. Der Ausschuss für Wirtschaft und Beschäftigung hat heute (10. September) grünes Licht für die Suche nach einem Betreiber gegeben. Betroffen sind Standorte aller Schulformen in fast allen Städten und Gemeinden der Region Hannover.

Um das Vorhaben zu finanzieren, werden im nächsten Schritt Fördermittel beim Land Niedersachen und beim Bund beantragt, die 75 Prozent der anfallenden Kosten decken sollen. Das verbleibende Viertel trägt die Region. „Wir sehen uns in der Verantwortung, allen jungen Menschen, die bei uns in der Region zur Schule gehen, die gleichen Chancen zu bieten“, so Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung. „Kein Standort darf aus wirtschaftlichen Gründen auf der Strecke bleiben.“ Sobald positive Förderbescheide vom Bund und vom Land Niedersachsen vorliegen, wird in einer europaweiten Ausschreibung nach einem geeigneten Anbieter gesucht. Dabei verfährt die Region nach dem Wirtschaftlichkeitslückenmodell. Eine Wirtschaftlichkeitslücke entsteht, wenn die Investitions- und Betriebskosten der Telekommunikationsunternehmen nicht von den zu erwarteten Einnahmen gedeckt werden. Diese Lücke schließt die Region. 

Die Breitbanderschließung der Schulen erfolgt unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft. Dafür hat die Region mit den kommunalen Schulträgern Kooperationsvereinbarungen geschlossen, in denen die unterversorgten Standorte aufgeführt sind. „Wenn wir zusammenarbeiten und die unterversorgten Schulen in einem Zug ans Glasfasernetz anschließen, wird es deutlich schneller gehen“, erklärt Franz. Einzige Ausnahme bilden die berufsbildenden Schulen in privater Trägerschaft.

 

Freizeitangebote für Alleinerziehende und Familien im Herbst - Es gibt noch freie Plätze – jetzt anmelden

Das Team Jugend- und Familienbildung hat für seine Angebote im Oktober und November noch einige freie Plätze. Anmeldungen unter: Team Jugend- und Familienbildung, Am Jugendheim 7, 30900 Wedemark, Tel.: 0511/616 256 00, Fax.: 0511/616 256 15, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder im Internet auf www.team-jugendarbeit.de.

 

Herbstferien im Harz

Häufig fehlt im Alltag die Gelegenheit, sich einfach einmal treiben zu lassen und entspannt Zeit mit den Kindern zu verbringen. Für die Reise in den Harz von Montag, 14. bis Freitag, 18. Oktober, gibt es noch freie Plätze. Die teilnehmenden Familien werden bekocht und können die Seele baumeln lassen – ob spazieren gehen, die Natur genießen oder am Programm mit und ohne Kindern teilnehmen. Bei Bedarf ist auch Zeit für persönliche Gespräche mit einer Begleitung von den Familien- und Erziehungsberatungsstellen der Region Hannover. An- und Abreise erfolgen begleitet und stressfrei mit einem Reisebus ab dem ZOB Hannover.

Für Erwachsene kostet die Auszeit im Harz 200 Euro, für das erste Kind 135 Euro, ab dem zweiten Kind 65 Euro. Eine Ermäßigung ist auf Antrag möglich. Im Preis sind Unterkunft (Familienzimmer mit Bad, im Haus Berlin in Braunlage-Hohegeiß), Verpflegung, Programm sowie An- und Abreise enthalten.

Kurzurlaub im Harz

Keine Lust den grauen deutschen Herbst auf dem Sofa zu verbringen? Das Team Jugend- und Familienbildung der Region Hannover bietet alleinerziehenden Vätern und Müttern mit Kindern im Alter von eins bis sechs Jahren die Möglichkeit, den märchenhaften Harz zu entdecken. Von Mittwoch, 30. Oktober bis Sonntag, 3. November können die Teilnehmenden gemeinsam mit den Kindern in einem spannenden und abwechslungsreichen Kurzurlaub die herbstliche Natur erleben. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 175 Euro und für Kinder 120 Euro. Auf Antrag ist eine Ermäßigung möglich. Im Preis sind Unterkunft (Familienzimmer mit Bad, im Haus Berlin in Braunlage-Hohegeiß), Verpflegung, Programm sowie An- und Abreise enthalten.

„Do-it-yourself“-Tage

Im November gelangweilt bei Regen auf dem Sofa sitzen – das muss nicht sein. Das Team Jugend- und Familienbildung bietet von Freitag, 1. November, bis Sonntag, 3. November, ein Kreativwochenende für Alleinerziehende mit Kindern von sechs bis 14 Jahren im Jugend-, Gäste- und Seminarhaus Gailhof. Ob beim einfachen Herbstbasteln, ausgefallenen Upcycling, bei einer köstlichen Back-Aktion oder mit einer verrückten Foto-Station: Die Teilnehmenden können sich künstlerisch austoben oder beim Malen entspannen. Erwachsene zahlen für das Kreativwochenende 80 Euro und Kinder 50 Euro. Eine Ermäßigung ist auf Antrag möglich. Unterbringung, Vollverpflegung und Programm sind im Preis enthalten. Die An- und Abreise werden von den Familien selbstständig organisiert.

Wer außerdem kreativ in die Weihnachtszeit starten möchte, kann sich beim Adventswochenende für Alleinerziehende mit Kindern von Freitag, 29. November, bis Sonntag, 1. Dezember, ausleben.

 

Kultur im Schloss: Schlosshandel 2019 wird abgesagt - Baumaßnahmen des Westflügels führen zu Einschränkungen

Der „Schlosshandel“, die auf Schloss Landestrost jährlich stattfindende Verkaufsmesse für Kunst und Design, kann in diesem Jahr nicht stattfinden. Angekündigt war die Ausstellung für den 9. November bis 8. Dezember 2019.

Wie das Team Kultur der Region Hannover mitteilt, komme es aufgrund der aktuellen, umfangreichen Baumaßnahmen für den neuen Westflügel des Schlosses zu entsprechenden Einschränkungen des Betriebs.

Seitens der Veranstalter bedauere man die Absage sehr und bitte um Verständnis, 2020 werde die Veranstaltung wie geplant stattfinden. Man freue sich, Aussteller und Gäste dann wieder begrüßen zu können.

 

Im Team lernen: Ausbildungstraining im Flugsimulator - „Prepare for Take Off“ bringt Unternehmen und Auszubildende zusammen

Heben zusammen im Flugsimulator ab: (v. l.) Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, Sarah Mehner, Ausbildungsleiterin bei DB Schenker, und Miracle Forson, Auszubildende bei DB Schenker. (C) Frauke Bittner, Region Hannover Heben zusammen im Flugsimulator ab: (v. l.) Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, Sarah Mehner, Ausbildungsleiterin bei DB Schenker, und Miracle Forson, Auszubildende bei DB Schenker. (C) Frauke Bittner, Region Hannover

 

Immer öfter bleiben Stellen unbesetzt, nahezu jede vierte Ausbildung in der Region Hannover wird abgebrochen. Gründe dafür liegen nicht allein an der Akquise und Auswahl von Auszubildenden oder am fehlenden Fachwissen, sondern oft auch an betrieblichen und sozialen Rahmenbedingungen: Die Kommunikation zwischen Ausbilder und Azubi fehlt, Vorgaben und Absprachen werden fehlinterpretiert, die Feedbackkultur funktioniert nicht oder fehlt ganz.

Die Folge: Unzufriedenheit – nicht nur auf Seiten des Azubis, sondern auch auf der Seite des Ausbilders und des Unternehmens. Das Projekt „Prepare for Take Off“ setzt genau da an, wie Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, erläutert: „Im Wettbewerb um Auszubildende müssen Unternehmen heute neue Wege gehen. Wenn die Kommunikation zwischen Betrieb und Auszubildenden nicht gut funktioniert, werfen viele Auszubildende das Handtuch. Unser Ziel ist es, das Vertrauen zwischen Unternehmen und Auszubildenden herzustellen, die Teamarbeit zu stärken und die Abbruchquote zu senken.“

Für das Projekt „Prepare for Take Off“ dient die Luftfahrtbranche als Vorbild: Hier agieren alle Beteiligten nach klaren Kommunikationsregeln – und auch täglich wechselnden Crews gelingt die Zusammenarbeit aus dem Effeff. „Um optimal arbeiten zu können, müssen die Crewmitglieder sich im Cockpit stets aufeinander einlassen und verlassen. Wenn es klare Regeln in der Kommunikation gibt, gibt es weniger Missverständnisse, weniger Reibereien untereinander und damit auch weniger Fehler und Stress“, sagt Horst Sobisch, Geschäftsführer der Firma „Sim&Learn“.

Zum wiederholten Mal wird Sim&Learn als Projektpartner für die Wirtschaftsförderung der Region Hannover aktiv: Die vorigen Projekte sprachen gezielt Auszubildende an mit dem Ziel, soziale Kompetenzen wie Team-, Kommunikations- und Kritikfähigkeit, Konzentration und Selbstbewusstsein zu fördern und die Zusammenarbeit mit Ausbildern und Ausbilderinnen zu verbessern. Der Erfolg war groß und weitere Unternehmen wurden auf das Projekt aufmerksam. Auch in der aktuellen Runde, die unter dem Titel „Prepare for Take Off“ läuft, steigen Ausbilderinnen und Ausbilder wieder gemeinsam mit ihren Azubis in den Flugsimulator. „Für beide ist die Situation völlig neu. Auch der Ausbilder hat keinen Wissensvorsprung gegenüber dem Auszubildenden – das ist für das Miteinander und die Kooperationsbereitschaft beider Seiten ein großer Vorteil“, sagt Dr. Viktor Oubaid, Luftfahrpsychologe und Experte für Personalgewinnung und -bindung.

 

Das neue Projekt setzt nun einen Schritt früher an und unterstützt Unternehmen bereits rund um das Employer Marketing und die Personalauswahl, um so auch Bewerberinnen und Bewerber zu erreichen, die das Unternehmen bislang nicht im Blick hatte. Es geht darum, das Profil und die Potenziale von Auszubildenden noch genauer kennen zu lernen als das über ein klassisches Bewerbungsverfahren möglich wäre.

Neben einer guten Personalauswahl geht es aber auch darum, die Auszubildenden langfristig an das Unternehmen zu binden und dafür  neue Wege der Gesprächskultur zu finden: Wie sehen strukturierte Übergaben aus? Was unterscheidet ein Feedback von einem Bewertungsgespräch? Wie lerne ich, Fehler von anderen, vielleicht sogar vom Vorgesetzten, anzusprechen? Dabei verbessert sich nicht nur die Kommunikation untereinander, auch das Team geht mit gestärktem Vertrauen zueinander zurück an den Arbeitsplatz. Die Trainings sind in vier Module geteilt: ein Modul für die Ausbilderinnen und Ausbilder der Unternehmen, zwei Module für die Azubis und im Anschluss ein gemeinsames Modul.

Sarah Mehner, Ausbildungsleiterin bei der Hannoverschen Firma DB Schenker, ist vom Projekt überzeugt: „Es ist heute unverzichtbar, im Austausch mit den jungen Leuten zu bleiben und auf einer Augenhöhe mit ihnen zu kommunizieren“, so Mehner. „Um damit einen langfristigen Erfolg zu haben, ist es wichtig, dass wir kontinuierlich und nachhaltig alle Beteiligten schulen. Der Simulator ist dafür ein tolles didaktisches Instrument.“ Auch die Auszubildende Miracle Forson, hat das Projekt überzeugt, wie sie berichtet: „Ich habe durch das Projekt  gelernt, dass Kommunikation das A und O in jedem Beruf ist. Feedback zu geben und zu bekommen, stärkt das gegenseitige Verständnis, hilft dabei, Vertrauen aufzubauen und verbessert das Arbeitsergebnis.“

„In Deutschland sucht das Projekt seinesgleichen: Es ist wirklich einzigartig“, sagt Horst Sobisch. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Region Hannover möchte er gerne noch weitere Unternehmen für das Projekt gewinnen. Zur Hälfte wird die Teilnahme von der Wirtschaftsförderung der Region Hannover finanziert, die andere Hälfte zahlen die teilnehmenden Unternehmen.

Interessierte Unternehmen können sich bei Leena Wilke melden (Tel. (0511) 616 23432, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder sich im Internet informieren: www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de.

 

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