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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 11. Dezember 2019

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Hannover - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm Hannover - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Schulferienkalender 2020 erschienen

Jedes Jahr gibt das Sachgebiet Jugendschutz/Straßensozialarbeit der Landeshauptstadt Hannover einen Schulferienkalender heraus, dessen Motiv zeigt, was Jugendliche bewegt und der von Jugendlichen gestaltet wird. Jetzt ist der 42. Kalender im praktischen Taschenformat in einer Auflage von 70.000 Stück erschienen.

Das Sachgebiet Jugendschutz/Straßensozialarbeit der Landeshauptstadt Hannover ist mit Jugendlichen, Szenegruppen in den Stadtteilen, der Innenstadt und bei zentralen Veranstaltungen gut im Kontakt. Der öffentliche Raum ist für Jugendliche Treffpunkt und Sozialisationsraum. Sie probieren sich und ihre Rolle als junge Bürger*innen aus und machen dabei wichtige Erfahrungen. Diese Erfahrungen sind nicht immer konfliktfrei, da es im öffentlichen Raum durch andere Nutzer*innen auch andere Interessen gibt.  Hier gilt es, gemeinsam mit Jugendlichen und allen anderen Beteiligten im öffentlichen Raum den Dialog anzuregen und zu fördern.

Mit der Aussage „Platz nehmen! Mehr Akzeptanz für Jugendliche im öffentlichen Raum“ auf dem Schulferienkalender 2020 und dem dazugehörigen Plakat möchte das Sachgebiet Jugendschutz/Straßensozialarbeit eine inhaltliche Diskussion anregen, denn ein Recht auf Aufenthalt im öffentlichen Raum steht allen zu.

Der Entwurf für den Schulferienkalender 2020 wurde von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gestaltet, die dem Aufruf des Jugendschutzes zur Beteiligung gefolgt sind, darunter Fun-Sportler*innen, junge Geflüchtete und dem Jugendschutz verbundene Interessierte. An zwei Terminen wurden Thema und Motiv entwickelt.

 

 

Mitführen und Verwenden von Feuerwerkskörpern in der Innenstadt zu Silvester erneut verboten

Zum Jahreswechsel 2019/2020 wird das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern in Teilen der Innenstadt von Hannover wie schon zum vergangenen Jahreswechsel erneut verboten. Das Verbot umfasst Feuerwerksprodukte der Kategorien F 2, F 3 und F 4 sowie sonstige pyrotechnische Gegenstände im Sinne des Sprengstoffgesetzes und gilt von Dienstag, dem 31. Dezember 2019, 20 Uhr, bis Mittwoch 1. Januar 2020, um 3 Uhr. 

Die Verbotszone erstreckt sich vom Opernplatz über Kröpcke, Karmarschstraße bis zum Platz der Weltausstellung, Georgstraße bis zum Steintor und umfasst ebenso die Bahnhofstraße, den Ernst August Platz und den Bereich des Raschplatzes. Die genaue Abgrenzung ist der Karte auf dem Flyer in der Anlage zu entnehmen.

Die Landeshauptstadt Hannover als Ordnungsbehörde sowie die Polizei Hannover waren 2018 übereinstimmend zu der Auffassung gelangt, dass es aufgrund der Erfahrungen in den zurückliegenden Silvesternächten erforderlich sei, ein solches Verbot zu erlassen. Immer wieder war es im Bereich der Innenstadt im Zusammenhang mit der Verwendung von Raketen und „Böllern“ zu gefährlichen und bedrohlichen Situationen gekommen, bei denen auch Personen verletzt wurden. Häufig wurde Feuerwerk auch bewusst auf Personen gerichtet.

Nach den positiven Erfahrungen mit einem Verbot zum Jahreswechsel 2018/2019 wurde beschlossen, dieses Verbot erneut auszusprechen um ein möglichst friedliches und ungefährliches Feiern für alle Besucher*innen der Innenstadt zu gewährleisten. Die Landeshauptstadt hannover hat dazu eine Ordnungsrechtliche Allgemeinverfügung erlasssen, diese wurde am 7. Dezember veröffentlicht. 

Am Rand der Verbotszone werden Müllcontainer zur Entsorgung entsprechender Pyrotechnik aufgestellt, die Kontrollen und die Durchsetzung des Verbotes selbst werden von der Polizei und einem Sicherheitsdienst durchgeführt. 

 

Mehr Wohngeld durch neues Bundesgesetz

Der Bund hat mit dem Wohngeldstärkungsgesetz zum 1. Januar 2020 das Wohngeld deutlich erhöht und die Mietenstufen neu festgesetzt. Insgesamt gibt es dann sieben Mietenstufen. Hannover kommt wieder in die Mietenstufe V. Das bedeutet für die Wohngeldbezieher*innen einen zusätzlichen Erhöhungseffekt.

Die Wohngelderhöhung wird automatisch durchgeführt werden. Erhöhungsanträge brauchen nicht gestellt werden. Die neuen Beträge werden zum 1. Januar 2020 ausgezahlt. Aus technischen Gründen folgen die Bescheide dann Mitte Januar 2020.

Viele Menschen mit einem geringen Einkommen könnten ab 2020 einen Anspruch haben. Die Wohngeldstelle der Landeshauptstadt Hannover bietet Beratung an.

Zusätzlich wurde mit dieser Reform eine automatische Dynamisierung des Wohngeldes beschlossen. Zukünftig wird das Wohngeld alle zwei Jahre – erstmals 2022 – automatisch erhöht.

 

Kulturausschuss tagt am 13. Dezember öffentlich im Gobelinsaal des Neuen Rathauses

Am Freitag (13. Dezember) tagt um 14 Uhr der Kulturausschuss öffentlich im Gobelinsaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2. Die vollständige Tagesordnung hängt an der Informationstafel in der Rathaushalle und ist im Internet hinterlegt unter www.ratsinfo-hannover.de.

 

 

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