Log in

Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 11. September 2019

Gelesen 158
(0 Stimmen)
Hannover - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm Hannover - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

"Einmal um die ganze Welt" im Stöckener Bad

„Einmal um die Welt" lautet das Motto des besonderen Tages im Stöckener Bad, zu dem herzlich eingeladen wird. Am Mittwoch, den 18.September führen die Auszubildenden des Fachbereiches Sport und Bäder, die derzeit den Beruf des Fachangestellten für Bäderbetriebe erlernen, Regie. Von 7 Uhr bis 19.30 Uhr gibt es verschiedene Fitnesskurse sowie Erlebnissaufgüsse mit Düften aus verschiedenen Ländern in der Sauna. Morgens gibt es eine Kaffeebar, um 13 Uhr Senior*innengymnastik und nachmittags Kaffee und Kuchen. Gegen 18.30 Uhr beschließt ein Aquafitnesskurs das Programm.

Zu zahlen ist lediglich der normale Eintrittspreis, es entstehen keine Zusatzkosten. 

Die Durchführung eines solchen Programmtages durch die Auszubildenden hat Tradition und findet mindestens einmal jährlich statt. Planung und Realisierung sind Teil der Ausbildung.

 

Im Sinne der Nachhaltigkeit: Tablequiz unter dem Motto „Gute Lebensmittel für alle“

Ein unterhaltsamer Wissenstest ist das Tablequiz mit dem Titel „Gute Lebensmittel für alle“ am 25. Oktober (Freitag). Moderator Peter Düker führt von 19 bis 22 Uhr im Café anna leine, Burgstr. 14, mit Charme und Witz durch den Abend und stellt Fragen rund um nachhaltige Ernährung. Einlass ist bereits um 17.30 Uhr. Das Café anna leine bietet vor und während der Veranstaltung saisonale Speisen und Getränke zu den üblichen Preisen an.

In drei Fragerunden geht es um Obst, Gemüse, Tierhaltung, Landwirtschaft und mehr – und um die Ausstellung „ÜberLebensmittel“, die vom 12. September bis 28 November im Foyer der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS, Burgstraße 14) stattfindet. Ein vorheriger Blick in die Ausstellung ist also zu empfehlen. Der Spaß am Raten steht im Vordergrund, einen Preis können die aus zwei bis sechs Personen bestehenden Teams trotzdem gewinnen.

Eine Anmeldung für das Quiz ist erforderlich. Interessierte Gruppen (zwei bis sechs Teilnehmende) können sich an die VHS wenden: telefonisch unter (05 11) 1 68 – 4 53 59 oder 1 68 – 4 47 03 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Das Tablequiz ist Teil der Aktionswochen „Gute Lebensmittel für alle“ und eine Veranstaltung des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün, der VHS und der Hannoverschen Werkstätten.

Weitere Informationen zur Ausstellung „ÜberLebensmittel“ und zu den Aktionswochen „Gute Lebensmittel für alle“ bietet das Internet unter www.hannover.de/gute-lebensmittel.de und www.vhs-hannover.de

 

Gemeinsame Sondersitzung des Ausschusses für Umweltschutz und Grünflächen mit dem Stadtentwicklungs- und Bauausschuss, dem Jugendhilfeausschuss und dem Schul- und Bildungsausschuss

Am kommenden Montag (16. September) findet um 13 Uhr im Hodlersaal des Neuen Rathauses eine gemeinsame öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umweltschutz- und Grünflächen mit dem Stadtentwicklungs- und Bauausschuss, dem Jugendhilfeausschuss und dem Schul- und Bildungsausschuss statt. Auf der Tagesordnung steht eine Anhörung zum Thema "Forderungen von 'Fridays for Future' für den Klimaschutz".

Im Anschluss gegen 15.30 Uhr tagt der Ausschuss für Umweltschutz- und Grünflächen in einer ordentlichen Sitzung öffentlich. Die Tagesordnungen hängen an der Informations­tafel in der Rathaushalle und stehen im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

 

Stadt lüftet erste Geheimnisse aus dem Bewerbungsbuch zur Kulturhauptstadt Europas 2025

Hannover lässt Bid Book als Roman schreiben und plant die „Agora of Europe“

Das hat noch keine Stadt vorher gemacht: Erstmals in der Geschichte der Bewerbungen zur Kulturhauptstadt Europas hat eine Stadt ihr Bewerbungsbuch, das so genannte Bid Book, von einem Schriftsteller als Roman schreiben lassen. Und der Titel des Romans (des Bid Books) ist auch Programm: Die „Agora of Europe“ ist das Herzstück in Hannover 2025.

Ausgangspunkt für Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 ist die aktuelle Situation Europas. Hannover will mit seiner Bewerbung zeigen, dass Städte, aus sich selbst, aus der Stadtgesellschaft heraus, mit Kunst und Kultur eine Kraft und Macht entwickeln können, um den europäischen Gedanken, den Zusammenhalt der Menschen, das gemeinsame historische Fundament zu stärken und das einmalige Friedensprojekt fortzusetzen.

Für das Bid Book wagt die Stadt etwas ganz Neues und lässt es als Roman schreiben. Damit bleibt Hannover seiner künstlerischen Linie treu: Für das Kunstwerk konnte die Stadt den hannoverschen Schriftsteller Juan S. Guse gewinnen. In „Hannover 2025 - Agora of Europe“ greift Guse das Szenario eines existenziell gefährdeten Europas auf und erweckt zwei der berühmtesten Hannoveraner Gottfried Wilhelm Leibniz und Kurt Schwitters zum Leben. Die beiden setzen sich in einer ihnen charakteristisch skeptisch und kritischen Art mit Hannovers Bewerbung auseinander. Im Laufe des Romans lassen sich Gottfried und Kurt davon überzeugen, dass Hannover nicht nur die Möglichkeiten hat, anhand lokaler Bezugspunkte die großen europäischen Themen zu bearbeiten. Sie stellen auch fest, dass die Stadt für diesen bevorstehenden Diskurs auf die beste Form der partizipativen Demokratie zurückgreift: die Agora. Damit bezieht sich Hannover auf die Anfänge der europäischen Demokratie. In der griechischen Antike war die Agora die Versammlungsstätte des Volkes, das demokratische Zentrum, das Marktplatz, politisches Zentrum und Theater vereint hat.

Dafür entsteht in Hannover 2025 die Hauptagora „Agora of Europe“: Die zentral in der Stadt gelegene, kreativ-interdisziplinäre Gemeinschaft ist das Kraftwerk in Hannover 2025. Dort entstehen rund um ein Produktionshaus temporäre, außergewöhnliche und nachhaltige Bauten als Begegnungs- und Veranstaltungsorte mit Studios, Ateliers und Werkstätten sowie Restaurants, Bars und Lounges. Neben dem Herzstück verteilen sich weitere Dialog- und Diskussionsplattformen (Agoren) über die gesamte Stadt und das Umland, wo sich Menschen durch Kunst und Kultur begegnen.

In Hannover 2025 nimmt sich die Stadt einer Auswahl der großen, sowohl spaltenden als auch verbindenden, europäischen Themen an, die einen hannoverschen Bezug haben. In den Agoren werden sie mit der breit aufgestellten, hannoverschen, kreativ-künstlerisch-interdisziplinären Szene neu verhandelt. Hier einige Beispiele:

  • „Hannover 2025 - Agora of Europe“
  • Cityring als Experimentierfeld für die europäische Stadt des 21. Jahrhunderts
  • Grüne Stadt
  • Hannover feiert Friedensprojekt Europa mit Musik als universelle und völkerverbindende Sprache
  • Religion auf der Suche nach gemeinsamen Werten
  • und noch mehr Beispiele, die in den nächsten Wochen sukzessive vorgestellt werden.

Begleitend zur Bewerbung greift die Stadt in Plakat- und Postkartenkampagnen mit ebenso nachdenklichen wie kritischen, aber auch motivierenden und aktivierenden Motiven, die europäischen Fragen auf, die die Menschen auf Hannovers Straßen bewegen. Die Kampagne läuft bis Ende Oktober, mit dem Ziel, Europa auch abseits von Wahlen in den Mittelpunkt zu rücken. Zusätzlich macht die Kampagne auf Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 aufmerksam und ruft zum Mitmachen auf: HIER JETZT ALLE für Europa!

Das Bid Book wird Ende September der internationalen Jury der Kulturstiftung der Länderübergeben, die das nationale Bewerbungsverfahren leitet.

Hannovers Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf bedankt sich für das unglaubliche Engagement vieler Menschen in der Stadt, die mit hohem Arbeitseinsatz, freiwillig und hinter den Kulissen am Bid Book mitgearbeitet haben. „Ohne Ihre Ideen, Gedanken, Beratung und Unterstützung hätten wir das Bid Book nicht schreiben können. Vielen Dank.“

Auch Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin der Landeshauptstadt Hannover, zeigt sich begeistert und ist zuversichtlich: „Wir werden mit unserer tollen Bewerbung auch die international besetzte Jury überzeugen. Die zweite Runde ist uns sicher!“

Weitere Informationen sowie aktuelle Neuigkeiten auf www.khh25.de!

 

 

 

Überblicksführung bei "Kunst umgehen"

Etude I-V von Eugène Dodeigne (C) Axel Hindemith Etude I-V von Eugène Dodeigne (C) Axel Hindemith

 

Um "Kunst und Material" geht es bei der Überblicksführung des Kunstvermittlungsprogramms "Kunst umgehen" am Sa onnabend (21. September) von 17 bis 18.30 Uhr. Treffpunkt ist in der Brühlstraße 21, Etude I-V von Eugène Dodeigne. Die Teilnahme kostet fünf, ermäßigt drei Euro, mit HannoverAktivPass frei.

Jedes Jahrzehnt der Kunst im öffentlichen Raum hinterlässt seine eigenen Materialien. Natürlich sind die Übergänge fließend und bestimmte Dauerbrenner sind kaum zu umgehen. Dennoch lassen sich Waschbeton, Cortenstahl oder Bronzeguss bestimmten Mentalitäten und historischen Zusammenhängen zuordnen, ebenso wie künstlerischen Herangehensweisen und Haltungen. Bei dieser Führung werden verschiedene Materialien auf ihre Hintergründe abgeklopft und nach roten Fäden gesucht.

 

Jubiläumswochen frauenORTE in Bewegung - Veranstaltungen von August bis November 2019

Avantgarde in Hannover in den 20er Jahren

Im Herbst 2019 werden zwei von vielen Frauen, die Hannover revolutionierten, im Rahmen von Jubiläumswochen mit verschiedenen Veranstaltungsformaten geehrt (Übersicht im Programmflyer in der Anlage). Beide, Mary Wigman und Ada Lessing, gehörten in die „wilde“ Zeit zu Beginn der Weimarer Republik.

In Hannover gab es unter anderem unkonventionelle Künstler*innen und ihre DaDa-Abende oder die Kestnergesellschaft als Treffpunkt moderner Kulturpionier*innen. Der Expressionismus blühte auf und der Zugang zu Bildung für alle Menschen wurde ein Thema. Viele dieser Angehörigen der Avantgarde versammelten sich im Salon der Künstlerin Käte Steinitz im Haus Basse in der Georgstraße, so auch Mary Wigman als Tänzerin und Ada Lessing als Mitgründerin der Volkshochschule.

10 Jahre: frauenOrt Mary Wigman

Mary Wigman (1886-1973) wurde als Marie Wiegmann in Hannover geboren. Sie gilt als Schöpferin des Freien Tanzes. Am Ende des Kaiserreichs kreierte die Tänzerin, Choreographin und Tanzpädagogin den Ausdruckstanz und überwand damit das klassische Ballett. Die Eröffnung des frauenORTS Mary Wigman 2009 durch den Landesfrauenrat Nds e.V. und das Referat für Frauen und Gleichstellung macht das Leben dieser außergewöhnlichen Frau sichtbar. Zunächst mit einer Gedenktafel gestartet, kann die Initiative heute verschiedene Events anbieten. Durch das Engagement des Stadtteilzentrums Lister Turm entstanden im Netzwerk die diesjährigen Jubiläumswochen zum 10-jährigen Jubiläum.Das Programm umfasst Dansexpressieworkshops, Stadtteilrundgänge und eine Premiere der Choreographin Monica Garcia Vicente „ Move a Performance, Inspirationen zu Mary Wigman“.

Zudem hat das Referat für Frauen und Gleichstellung einen ausführlichen Informationsflyer über das Leben und Wirken Mary Wigmans in Hannover erstellt (in der Anlage).

Das Projekt frauenORTE Niedersachsen begibt sich auf die Spuren von bedeutenden Frauen in Niedersachsen. Aktuell 35 Frauen aus verschiedenen Zeiten, aus Politik, Kunst, Wissenschaft und Kultur werden auf unterhaltsame Weise geehrt. frauenORTE ist ein Projekt des Landesfrauenrats Niedersachsen e.V. mit Partner*innen in den jeweiligen Städten und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Geschlechtergerechtigkeit.

 

Neu: frauenORT Ada Lessing

Ada LessingAda Lessing ( 1883 -1953) ist eine Tochter Hannovers. Ein neuer frauenORT Hannover in Hannover entsteht in diesem Jahr anlässlich des 100 jährigen Bestehens der Volkshochschule Hannover durch die VHS und den Landesfrauenrat Niedersachsens e. V. Ada Lessing war eine Pionierin im Bildungsbereich, sie war Mitbegründerin der Volkshochschule Hannovers und leitete sie 24 Jahre lang. Ada und ihr Mann Theodor Lessing engagierten sich nicht nur als Bildungsreformer*innen, sondern auch in der Frauen- und Arbeiterbewegung. Ada trat 1920 in die SPD ein und kandidierte 1932 für die SPD bei den Reichstagswahlen. 1933 folgte sie ihrem Mann ins Exil. Nach dem Krieg kehrte sie zurück und übernahm Aufbau und Leitung des Lehrerfortbildungsheims Schloss Wöbber bei Hameln.

 

Erste Informationsveranstaltung zum Projekt „Stadtquartier Goseriede“

Bereits Ende 2017 wurde bekannt, dass die Deutsche Post AG ihren Standort an der Celler Straße –zwischen Brüder- und Herschelstraße – mittelfristig aufgeben wird. Das rund zwei Hektar große Areal wurde zwischenzeitlich von Investor*innen erworben. Um die Fläche einer neuen städtebaulichen Entwicklung zuzuführen, haben sich die BAUM Unternehmensgruppe und die meravis Immobiliengruppe für dieses Projekt zu einer Partnerschaft vereint. Es soll das „Stadtquartier Goseriede“ entstehen. In enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt Hannover (LHH) soll für das Quartier ein neues städtebauliches Konzept entwickelt werden, das für diesen Bereich eine urbane gemischte Nutzung vorsieht, wobei für Wohnnutzungen circa 50 Prozent der Flächen vorgehalten werden sollen.

Die LHH und die Investor*innen laden alle interessierten Einwohner*innen und insbesondere Nachbar*innen am Donnerstag, 19. September, um 18 Uhr ein, sich den derzeitigen Planungsstand vor Ort vom Planungsbüro ASTOC erläutern zu lassen. Die Informationsveranstaltung findet im Konferenzraum E76 (Eingang über Brüderstraße/Pförtner*innenhäuschen), Goseriede 16, statt.

Im Rahmen der Präsentation wird seitens der LHH auch vorgestellt, wie das weitere formelle Bebauungsplanverfahren und das dazugehörige Bürgerbeteiligungsverfahren organisiert sind. Die teilnehmenden Personen erhalten zudem die Gelegenheit, Fragen zum Projekt zu stellen und Hinweise für die weitere Planung zu geben.

Der Verwaltungsausschuss der LHH hat bereits im Februar 2018 einen Aufstellungsbeschluss zur Änderung des vorhandenen Baurechts (Bebauungsplan Nr. 456-4.Änderung) gefasst. Darauf aufbauend wurde zwischenzeitlich durch das Büro ASTOC aus Köln ein städtebaulicher Masterplan für das neue Quartier erarbeitet. Dieser soll Grundlage für das jetzt anstehende formelle Bebauungsplanverfahren und den zukünftigen Hochbauwettbewerb werden. Im nächsten Verfahrensschritt wird sich erstmals der Stadtbezirksrat Mitte in seiner Sitzung am 23. September 2019 mit diesem Masterplan beschäftigen.

 

„Nachhaltig und geschlechtergerecht“: Die „Faire Woche“ vom 12. bis 27. September

Die diesjährige „Faire Woche“ findet vom 12. bis 27. September statt und steht unter dem Motto „Geschlechtergerechtigkeit“. Das städtische Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro hat zusammen mit zahlreichen Vereinen und Gruppen ein vielseitiges Programm zusammengestellt.

Auch in diesem Jahr ist ein bedeutender Bestandteil der „Fairen Woche“ in Hannover das Engagement der Schüler*innen der Berufsbildenden Schule Handel der Region: Zum elften Mal seit 2009 werben die Auszubildenden des Einzelhandels für den fairen und regionalen Handel. Unter dem Motto „Hannover handelt fair und regional“ bieten sie in Supermärkten und Fachgeschäften der Stadt und Region Hannover Kostproben an und informieren die Kund*innen. Neben vielen weiteren Angeboten bildet die Veranstaltung „Wir handeln fair!“ am 27. September (11 bis 14 Uhr) am Kröpcke zum Abschluss der bundesweiten „Fairen Woche“ den Höhepunkt.

Die Landeshauptstadt Hannover setzt sich seit vielen Jahren für die ökologische und soziale Nachhaltigkeit ein. Das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro hält Bildungsangebote für hannoversche Schulen und Kindertagesstätten zu nachhaltigem Konsum, globaler Gerechtigkeit und fairem Handel bereit, erstellt Informationsmaterialien und organisiert Veranstaltungen, die sich spielerisch mit diesen Themen beschäftigen.

Damit wird auch ein wichtiger Beitrag zu den von den Vereinten Nationen verabschiedeten globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) geleistet.

 

Ausschnitte aus dem Programm: 
12. September, 17 Uhr

Agenda-Plenum mit Gästen aus Malawi

Volkshochschule Hannover, Burgstr. 14

Gäste aus Hannovers Partnerstadt Blantyre (Malawi) berichten beim Agenda-Plenum über die Ernährungssituation in ihrer Heimat am Beispiel der Schulverpflegung und diskutieren, ob der „Faire Handel“ einen Beitrag zur Verbesserung der Ernährungssituation leisten kann.

Vorab gibt es eine Führung durch die Ausstellung „ÜberLebensmittel“.

Das Agenda 21-Plenum ist ein offenes Forum für alle, die Interesse am Thema nachhaltige Entwicklung haben. Hier wird an verschiedenen Schwerpunktthemen gearbeitet, sich ausgetauscht und vernetzt. Eingeladen sind Vertreter*innen von Vereinen, Schulen, Einrichtungen, Initiativen, Politik, Verwaltung sowie Privatpersonen.

Eine Veranstaltung von:

Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro

www.hannover-nachhaltigkeit.de

 

23. September, 19 Uhr

Wo bitte geht‘s hier zum tragbaren Lebensstil?

Rotation in den ver.di-Höfen, Goseriede 10

Informations- und Diskussionsveranstaltung zur solidarischen Lebensweise,

unter anderem mit Prof. Dr. Ulrich Brand, Tobi Rosswog, Betriebsrät*innen und Klimaaktivist*innen.

Professor Dr. Ulrich Brand von der Universität Wien zeigt die „inadäquaten“, oft marktförmigen und technischen Strategien der Problemlösung im Kapitalismus auf und veranschaulicht eine umfassende „sozial-ökologische Transformation“ hin zu einer solidarischen Lebensweise.

Tobi Rosswog wird in einem Impulsvortrag seinen ganz praktischen Weg vorstellen, wie alternative Formen des Lebens und Arbeitens aussehen können.

Zusammen mit Betriebsrät*innen aus Industrie und Einzelhandel sowie Klimaaktivist*innen soll anschließend diskutiert werden, welche Voraussetzungen eine solidarische Lebensweise hat und was jede*r Einzelne ganz praktisch dafür tun kann.

Eine Veranstaltung von:

Die Initiative „Auf der Suche nach einem tragbaren Lebensstil“ unterstützt von

IG Metall Hannover und ver.di Hannover

www.tragbarer-lebensstil.de

 

24. September, 17 bis 19 Uhr

Mode neu gedacht: Wege zu nachhaltigerem Umgang mit Kleidung in Theorie und Praxis

Adventgemeinde Hannover-Mitte, Fischerstraße 19

Bei einem Kleidertausch haben die Gäste die Möglichkeit, gut erhaltene, aber wenig getragene Kleidungsstücke abzugeben und selbst neue Lieblingsstücke zu entdecken. Im Anschluss stellt Zorah M. Birnbacher, Referentin im Auftrag von TransFair e.V., die Problematik der konventionellen Textilindustrie vor und erläutert Lösungsansätze für die faire Kleidungsproduktion sowie Möglichkeiten für jede*n Einzelne*n. Eine Diskussionsrunde schließt sich an.  

Eine Veranstaltung von:

Lokalgruppe in Hannover der Micha-Initiative

https://micha-initiative.de

 

25. September,10.30 bis 15 Uhr

Besuch der Fairtrade-Handelsorganisation El Puente in Nordstemmen bei Hildesheim

El PUENTE GmbH, Lise-Meitner-Str. 9, 31171 Nordstemmen

El Puente ist ein Fairtrade-Unternehmen, das sowohl Kunsthandwerk als auch Lebensmittel wie Kaffee, Tee und Schokolade aus Afrika, Asien und Lateinamerika importiert und vertreibt. Es arbeitet mit Kleinbäuer*innen und Kleinbetrieben aus über 40 Ländern zusammen. Die Exkursion soll sowohl Aufschlüsse über politische als auch betriebswirtschaftliche Herausforderungen des Unternehmens veranschaulichen.

Hinweise

Erstattung der Reisekosten nach Absprache.

Anmeldung bis zum 17. September 2019 online unter www.stube.ked-niedersachsen.de

Keine Teilnahmegebühr.

Zielgruppe: junge Erwachsene/Studierende

deutsch/englischTreffpunkt: Bahnhof Nordstemmen (Uhrzeit wird nach Anmeldung bekannt gegeben)

Vom Bahnhof Nordstemmen geht es zu Fuß zu El Puente.

Eine Veranstaltung von:

Kirchlicher Entwicklungsdienst der ev.-luth. Landeskirchen in Braunschweig und Hannover (KED)/STUBE Niedersachsen

www.ked-niedersachsen.de

 

26. September, 17 bis 21 Uhr

Lecker kochen mit Resten

Küche der Volkshochschule Hannover, Burgstraße 14

Wie fair ist es, wenn Lebensmittel immer weniger kosten sollen? Welche Auswirkungen hat dies auf die Produzent*innen? Und welche hat das Wegwerfen von Lebensmitteln auf die Umwelt und auf das Klima?

Es werden zahlreiche Tipps und Tricks vermittelt, wie durch kluges Planen Reste vermieden werden können. Die Teilnehmenden probieren verschiedene Rezepte aus, in denen Übriggebliebenes aus Vorratsregal, Kühlschrank oder Kochtopf eine sinnvolle und leckere Weiterverwendung findet.

Hinweise

Kostenbeitrag: Acht Euro für Lebensmittel

Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „ÜberLebensmittel“, die vom 12. September bis zum 28. November in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule gezeigt wird.

Anmeldung:

Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Telefon: 0511 / 168 4 65 96

Eine Veranstaltung von:

Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Kronsberghof gGmbH

www.hannover-nachhaltigkeit.de

 
27. September, 11 bis 14 Uhr

Wir handeln fair!

Kröpcke

Zum Abschluss der „Fairen Woche“ in Hannover laden Schulen, Organisationen und Einrichtungen auf den Kröpcke ein. Akteure des „Fairen Handels“ stellen ihre Arbeit rund um das Thema gerechter Handel und nachhaltige Lebensstile vor. An den Ständen des Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüros, verschiedenen Vereinen, Schulen, Initiativen, Einrichtungen und Einzelhändlern können sich die Gäste informieren. Auszubildende bieten kleine „Faire Snacks“ zum Probieren an. Darüber hinaus wird fair gehandelter Kaffee in den „Hannoccino“-Mehrwegbechern ausgeschenkt. Auch für eine musikalische Begleitung ist gesorgt.

Eine Veranstaltung von:

Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro in Zusammenarbeit mit:

Allerweltsladen, die Berufsbildenden Schulen 2, Metalltechnik-Elektrotechnik sowie Handel der Region Hannover, Contigo Fairtrade Shop Hannover, Fairtrade Scouts der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg in der Pfarrei zu den Heiligen Engeln, Initiative Tragbarer Lebensstil, JANUN Hannover e.V. Landesbildungszentrum für Blinde, Leonore-Goldschmidt-Schule, Oikocredit Niedersachsen-Bremen, Verein Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V., Seniorenzentrum Willy-Platz-Heim, Wissenschaftsladen Hannover e.V.

www.hannover-nachhaltigkeit.de

 

Profi-Reihe der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover präsentiert Mozart und Chopin als Jazzer

The Jazz of Mozart and Chopin greift am Montag (23. September) Kompositionen auf, die dazu anregen mit ihnen zu spielen und sich den Kopf verdrehen zu lassen. Los geht es bei der Klassik und Jazz-Reihe der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover um 19.30 Uhr im Mosaiksaal des Neuen Rathauses. Der Eintritt kostet zehn, ermäßigt fünf Euro.

Es spielen Andreas Burckhardt am Saxophon, Andreas Bürgel am Piano, Michael Cammann am Kontrabass und Dieter „Zipper“ Schmigelok am Schlagzeug.

Wenn auch die Adaptionen nicht immer ganz bierernst gemeint sind, so wird doch nichts auf die leichte Schulter genommen. Die Stücke werden neu beleuchtet, in neue Zusammenhänge und Strukturen versetzt.

 

Gedächtnistraining für Senior*innen in Kirchrode

Das Kurzzeitgedächtnis trainieren und Sinneswahrnehmung üben – das können Interessierte ab 50 Jahren im neuen wöchentlichen Angebot „MULTIsenso Gedächtnistraining – Körper & Geist bewegen“ ab dem 20. September, 16 bis 18 Uhr, auf dem Gelände der Altenhilfe Henriettenstift, Tiergartenstraße 87b.

Weitere Informationen bei Diana Friedenberg vom KSH unter der Rufnummer 168-45876.

 

Informationen am Mittwoch: „Das Hörgerät – ein Computer in den Ohren“

In der Reihe „Informationen am Mittwoch“ des Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH) geht es am 18. September um 15 Uhr im Veranstaltungszentrum, Ihmepassage 5 (Eingang über Blumenauer Straße), in einem Vortrag mit anschließenden Gesprächen thematisch um Hörgeräte in verschiedenen Ausführungen.

Der Vortrag bietet einen Überblick über die Möglichkeiten, wieder gut zu hören. Die Digitalisierung hat aus dem Hörgerät von gestern einen Hightech-Computer von morgen gemacht. Aber: Nicht jedes Gerät eignet sich für alle Anwender*innen. Welches Gerät ist also das sinnvollste?

Referent ist Martin Blecker, Hörakustiker-Meister und Präsident a.D. der Europäischen Union der Hörakustiker (EUHA).

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist gegen 17.00 Uhr beendet. Weitere Informationen gibt Jürgen Mai vom KSH unter der Telefonnummer 168-45195.

 

Schulbiologiezentrum Hannover veranstaltet 37. Umweltforum - Schwerpunkt Klima

Wie wird das Klima sich in Zukunft entwickeln? Mit diesem Thema beschäftigt sich das 37. Umweltforum des Schulbiologiezentrums am kommenden Sonntag (15. September) von 10 bis 17 Uhr im Botanischen Schulgarten Burg, Vinnhorster Weg 2.

Auf dem Programm stehen Angebote des Schulbiologiezentrums Hannover sowie zahlreicher Gastaussteller*innen für Natur- und Umweltinteressierte, besonders Familien.

In der Podiumsdiskussion von 14 bis 15 Uhr wird es um die Frage gehen, ob unser Klima extremer wird und welche Konsequenzen man daraus ziehen muss. Mit auf dem Podium ist NDR Klima- und Wetterexperte Philipp Abresch, der für die Reportage-Reihe „Wetterextrem - der Norden im Klimawandel“ für NDR Fernsehen an Nord- und Ostsee, im Alten Land und in Niedersachsen unterwegs ist. Moderiert wird die Diskussion vom NDR 1 Radio-Moderator Andreas Kuhnt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Sonderausstellung „Klima“ statt, bei der sich verschiedene Akteure wie die Klimaschutzagentur der Region Hannover, die Deutsche Umwelthilfe e. V., die Upcyclingbörse Hannover oder das Institut für Meteorologie und Klimatologie der Leibniz Universität Hannover mit verschiedenen Angeboten, Experimenten und Informationen präsentieren.

Mitmachangebote reichen von Kletteraktionen bis Gemüseanbau, das Kinderprogramm von Ponyreiten bis Akrobatik. Live-Musik verschiedener Stilrichtungen und ein buntes kulinarisches Angebot - von Pizza aus dem Steinofen bis Eis aus der Eismanufaktur - runden den Tag ab.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.schulbiologiezentrum.info und www.hannover-schulbiologiezentrum.de zu finden. 

 

Ruderregatten und Skiffruderregatta am kommenden Wochenende auf dem Maschsee

Am Sonnabend (14. September) und am Sonntag (15. September) finden auf dem Maschsee Ruderregatten sowie eine Skiffruderregatta statt.

Am 14. September werden die Regatten RV a.d. Schillderschule veranstaltet. Die Ruderregatta am Sonnabend beginnt um 7 Uhr und endet um 19 Uhr, die Skiffruderregatta findet von 10 bis 19 Uhr statt. 

Am 15. September ist der Veranstalter der Ruderregatta der SRV Niedersachsen. Die Regatta beginnt um 8 Uhr und endet um 18 Uhr.

Eine Sperrung des Sees im jeweiligen Veranstaltungsbereich ist erforderlich.Die Vorrangstrecke ist für den Leistungssport während der Veranstaltungen nicht nutzbar.Um gegenseitige Rücksichtnahme und Einhaltung der Maschseeordnung wird gebeten.

 

13. September: Verkehrseinschränkungen beim 17. SportScheck Run

Aufgrund des SportScheck Runs am Freitag (13. September) wird es im Streckenbereich und in den umliegenden Straßen zu Verkehrseinschränkungen kommen, die hauptsächlich die Innenstadt von Hannover betreffen. 

Die Veranstaltung setzt sich aus dem Kinderlauf und den drei Hauptläufen zusammen.

Kinderlauf:

Strecke: Georgstraße – Baringstraße – Osterstraße – Platz der Weltaustellung - Karmarschstraße – Kröpcke – Georgstraße.

Start: 19.30 Uhr

Hauptläufe

Strecke: Georgstraße - Georgsplatz - Schiffgraben - Aegidientorplatz - Georgsplatz - Baringstraße - Osterstraße - Karmarschstraße - Leinstraße – Marktstraße - Breite Straße - Osterstraße - Friedrichswall - Karmarschstraße - Leinstraße - Burgstraße - Am Marstall - Schmiedestraße - Seilwinderstraße - Osterstraße - Große Packhofstraße - Georgstraße - Kleine Packhofstraße - Heiligerstraße – Limburgstraße - Georgstraße - Schillerstraße - Ernst-August-Platz - Bahnhofstraße - Kröpcke - Georgstraße.

Start 5 km-Lauf:        20.00 Uhr

Start 10 km-SpeedRun:   21.15 Uhr

Start 10 km-Lauf:       22.15 Uhr

Von der Veranstaltung sind nachfolgende Straßen mit Individualverkehr direkt betroffen:

Georgstraße - Georgsplatz - Schiffgraben - Aegidientorplatz - Georgsplatz - Baringstraße - Osterstraße - Karmarschstraße - Leinstraße - Marktstraße - Breite Straße - Osterstraße - Friedrichswall - Karmarschstraße - Leinstraße - Burgstraße - Am Marstall - Schmiedestraße – Schillerstraße - Ecke Schillerstraße/Ernst-August-Platz

Folgende Verkehrsmaßnahmen sind für Freitag (13. September) geplant:

  • Die Straßen um den Opernplatz (Georgstraße, An der Börse, Georgsplatz, Sophienstraße und Ständehausstraße) werden ab 12 Uhr komplett für den Individualverkehr gesperrt. Eine Aufhebung dieser Straßensperrung erfolgt am Sonnabend (14. September) bis spätestens 3 Uhr.
  • Im Start- und Zielbereich und im Bereich der Kinderlaufstrecke ist ab 12 Uhr bis 23.30 Uhr Halteverbot.
  • Entlang des Streckenverlaufs der Hauptläufe gibt es ein Halteverbot von 16.30 Uhr bis 23.30 Uhr.
  • Die übrigen Straßensperrungen werden ab 19.30 Uhr eingerichtet und zeitnah nach dem letzten Lauf , jedoch spätestens bis 24 Uhr aufgehoben. Teilweise bedeuten diese Straßensperrungen jedoch „nur“ eine Sperrung von einer oder zwei Fahrspuren der Laufrichtung, sodass der Individualverkehr teilweise weiterhin auf mindestens einer Fahrspur in Laufrichtung fahren kann. Dies betrifft die Straßen: Schiffgraben, Aegidientorplatz, Friedrichswall und Schmiedestraße.
  • Sperrung der Fahrspur Münzstraße in die Kurt-Schumacher-Straße ab 19.30 Uhr, sodass der Individualverkehr über die Goseriede auf die Celler Straße bzw. Otto-Brenner-Straße geleitet wird. Ebenso erfolgt eine Sperrung der Fahrbeziehung von der Goseriede in die Kurt-Schumacher-Straße. Anlieger*innen können durchfahren.
  • Die Fahrspuren bzw. Straßenabschnitte entgegen der Laufrichtung sind in der Regel normal befahrbar
  • Sofern es das Läuferfeld zulässt, wird der Individualverkehr in Kreuzungsbereichen der Streckenführung durchgelassen.

Auch die Buslinien der ÜSTRA und RegioBus sind von den Sperrungen betroffen. Nutzer*innen werden gebeten, sich über Fahrplan- und Streckenänderungen direkt bei den Unternehmen zu informieren.

Kraftfahrer*innen sollten die genannten Bereiche weiträumig umfahren.

Es wird empfohlen, die Innenstadt von Hannover zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem ÖPNV – soweit möglich – zu besuchen.

Entsprechende Informationen über die Streckenführungen können unter nachtlauf-hannover.de eingeholt werden.

 

 

Schreibe einen Kommentar