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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 12.Mai 2021

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Kronsberg: Neubau der Grundschule und Erweiterung der IGS fertiggestellt © LHH Kronsberg: Neubau der Grundschule und Erweiterung der IGS fertiggestellt © LHH

HANNOVER.

Spielplatz am Pastor-Jaeckel-Weg wird später fertig

Die Arbeiten für den neuen Spielplatz am Pastor-Jaeckel-Weg verzögern sich um rund zwei Monate. Grund ist eine verspätete Lieferung des großen Spielgeräts durch den Hersteller. Die Arbeiten sind deshalb bis voraussichtlich Anfang Juli unterbrochen. Nach derzeitigem Stand könnte der Spielplatz bis Ende August fertiggestellt und zum Spielen freigegeben werden. Die Pflanzungen folgen im Herbst.

Auf einer insgesamt rund 6.000 Quadratmeter großen Fläche am Pastor-Jaeckel-Weg zwischen der Straße Am Listholze und der Günther-Wagner-Allee (Stadtteil List) entstehen seit März der neue Spielplatz (2.500 Quadratmeter) und eine angrenzende Grünfläche (3.500 Quadratmeter). Die Kosten für das Areal, das den Namen „Flussfahrt auf dem Orinoco“ erhalten wird, betragen rund 460.000 Euro.

 

Kronsberg: Neubau der Grundschule und Erweiterung der IGS fertiggestellt – Modernisierung des Bestands bis Ende des Jahres

Die gemeinsame Mensa in der IGS Kronsberg © LHH

 

Die Integrierte Gesamtschule (IGS) Kronsberg wurde um einen Erweiterungsbau für die sechszügige Sekundarstufe I ergänzt. Zeitgleich entstand nebenan auf demselben Grundstück in den vergangenen zwei Jahren der Neubau der Grundschule Kronsberg. Zwei Einfeldsporthallen sowie eine gemeinsam genutzte Mensa ergänzen das Raumprogramm der beiden Schulneubauten. Im Zuge der Baumaßnahmen wird derzeit noch der Bestandsbau der IGS Kronsberg neu organisiert und modernisiert. Die gesamte Maßnahme im Umfang von 59,7 Millionen Euro wurde und wird im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) realisiert.

Die neuen Gebäude des umfangreichen Bauprojektes sind inzwischen fertiggestellt, so dass die Schüler*innen und Lehrkräfte der Sekundarstufe I der IGS nach den Osterferien mit dem Unterricht im neuen Gebäude beginnen konnten. Anfang Mai wurde der Grundschulneubau mit Mensa und Sporthallen übergeben, sodass die Grundschule nach den Sommerferien den Betrieb in den neuen Räumen starten kann. Ein ursprünglich geplantes Einweihungsfest fällt wegen der Corona-Pandemie aus.

Aktuell laufen nun auch im Hauptgebäude der IGS die geplanten Umbauten und Modernisierungsmaßnahmen. Die Arbeiten sollen bis Dezember 2021 andauern, sodass die Sekundarstufe II der IGS, die temporär in der nahegelegenen „Blauen Schule“ in Bemerode untergebracht wurde, voraussichtlich im Januar 2022 das neu strukturierte Hauptgebäude der IGS an der Kattenbrookstrift beziehen kann.

„Mit der Bildung des weitläufigen Schulcampus bieten sich sowohl Lehrenden als auch Schüler*innen vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und viel Raum für die kreative Entfaltung. Die neu entstandenen Gebäude mit ihren modernen Raumkonzepten sind bestens geeignet, die pädagogische Arbeit optimal zu unterstützen und die hier verorteten Schulformen auf unterschiedliche Art miteinander zu verknüpfen“, betont Stadtbaurat Thomas Vielhaber.

Schulgelände mit Campus-Charakter

Das Baukonzept fördert Begegnungen zwischen den Schüler*innen beider Schulformen und bietet gleichzeitig Rückzugsmöglichkeiten. Das gesamte Gelände mit einer Fläche von 35.000 Quadratmetern erhielt einen Campus-Charakter und öffnet sich Richtung Kattenbrookspark. Die Mitte des Campus bildet dabei eine gemeinsam genutzte Mensa mit Außenbereich für rund 400 Sitzplätze. 

Die Gebäude erhielten eine Ziegelfassade und gliedern das Außengelände in mehrere Höfe und Funktionsbereiche. Das Außengelände umfasst Schulhofflächen für die Grundschule sowie für die Sekundarstufen I und II der IGS. Zudem gibt es gemeinsam genutzte Flächen für Sport, eine Aktionswiese und einen Schulgarten für alle. Die Musikräume der IGS wurden durch einen angrenzenden Sitzbereich im Freien ergänzt, der als Forum genutzt werden kann. Ein grünes Klassenzimmer in den Freiflächen der Grundschule sowie in den Flächen der IGS runden die Nutzungsmöglichkeiten für Unterricht bei gutem Wetter ab.

Grundschule mit Lernhäusern und Lerninseln

Die dreizügige Grundschule bietet Platz für insgesamt rund 300 Schüler*innen und gliedert sich in drei Lernhäuser, die jeweils eine erste, zweite, dritte und vierte Klasse beherbergen. Lerninseln in der Mitte eines jeden Lernhauses können als Pausenraum und für Gruppenarbeiten genutzt werden. Eine große, zentrale Freitreppe dient als Zentrum der Grundschule und lädt ein zu schulumfassenden Begegnungen wie beispielsweise ein Adventssingen. Eine Aula mit Bühne und zuschaltbarem Musikraum bietet hervorragende Möglichkeiten für Aufführungen und Einschulungsfeiern.

IGS: „Schule in der Schule“

Die Sekundarstufe I der IGS ist in drei jahrgangsübergreifende Lernhäuser des Erweiterungsneubaus mit je zwei Zügen unterteilt. Jedes Lernhaus verfügt auf jeder Etage über eine kleine dezentrale Toilette. Lehrerstationen und Selbstlernbereiche geben die Möglichkeit, trotz der insgesamt circa 1.410 Schüler*innen in jedem Lernhaus eine kleine Schule in der Schule zu schaffen und somit der Anonymität großer Schulkomplexe effektiv entgegenzuwirken. Die Räume der Ganztagsbetreuung sind an den Mensabereich gekoppelt, um hier Synergien und eine Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten zu erzeugen. Auch in der Grundschule werden die Flächen für die Ganztagsbetreuung so mit den Unterrichtsflächen verknüpft, dass eine vielfältig bespielbare  Schullandschaft entsteht.

Der Bestandsbau beherbergt alle Fachunterrichtsräume sowie die Sekundarstufe II der IGS. Hier werden Selbstlernbereiche, Lehrerstationen und zusätzliche Fachunterrichtsräume eingerichtet. Die Aula des Bestandsbaus erhält eine akustisch wirksame Verglasung zum Foyer. Ferner wird die technische Gebäudeausstattung weitreichend ergänzt und modernisiert, hinzu kommt ein außenliegender Sonnenschutz.

Barrierefreie Außenanlagen

Trotz eines Höhenunterschieds von rund sechs Metern auf dem Gelände gelang es, sowohl die Außenanlagen als auch alle Gebäudeteile barrierefrei miteinander zu verbinden. Zudem dient ein spezielles Leitsystem dazu, sehbehinderten Personen die Orientierung zu erleichtern. Die Außenanlagen werden voraussichtlich bis zum Sommer fertiggestellt.

 

Eckdaten auf einen Blick:

  • ÖPP-Auftraggeberin: Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Gebäudemanagement
  • ÖPP-Auftragnehmerin: HOCHTIEF ÖPP Projektgesellschaft GmbH, Essen
  • Projektsteuerung: Fachbereich Gebäudemanagement
  • Architektur: ppp architekten + stadtplaner gmbh, Lübeck
  • Außenanlagenplanung: nsp christoph schonhoff landschaftsarchitekten stadtplaner, Hannover
  • Baubeginn: Mai 2019
  • Fertigstellung IGS-Erweiterungsbau: März 2021
  • Fertigstellung Neubau Grundschule: Mai 2021
  • Fertigstellung Modernisierung IGS-Bestandsbau: voraussichtlich Ende 2021
  • Fläche Grundschule: 7.835 Quadratmeter (Bruttogeschossfläche, BGF)
  • Fläche IGS-Erweiterungsbau: 7.627 Quadratmeter (BGF)
  • Fläche IGS-Bestand: 9.010 Quadratmeter (BGF)
  • Kosten gesamt: 59,7 Millionen Euro

 

Hannovers OB schreibt ans Bundeskanzleramt - Belit Onay: „Kommunen bei der Energiewende stärker unterstützen“

Hannover erwartet Unterstützung vom Bund, um den Umstieg von der Kohlekraft auf Erneuerbare Energien zu bewältigen: Das verdeutlicht Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay in einem Schreiben an den Chef des Bundeskanzleramts, Helge Braun. Der Bund sei gefordert, die Rolle der Kommunen bei der Energiewende stärker zu berücksichtigen, erklärt Onay. Anlass seines Schreibens sind die bevorstehenden Beratungen zum neuen Klimaschutzgesetz im Bundeskabinett, nachdem das Bundesverfassungsgericht  entschieden hatte, dass das Gesetz nachgebessert werden müsse. 

Für Hannovers Oberbürgermeister ist klar: „Ernstgemeinte Minderungen von Kohlendioxid-Emissionen können nur mit lokalen Klimaschutzmaßnahmen der Kommunen erreicht werden.“ Onay führt gegenüber dem Kanzleramtsminister die Diskussion in Hannover über das Kohlekraftwerk Stöcken an.  Das Kraftwerk müsse so früh wie möglich vom Netz, denn Hannover strebe laut Ratsbeschluss an, bis 2035 klimaneutral zu sein. Die Stadt, die Bürgerinitiative „Hannover erneuerbar“, der Energieversorger Enercity sowie Volkswagen und Continental als Hauptabnehmer des Kraftwerks seien sich in der Zielsetzung einig. Für Hannover bedeute der Umstieg von Kohle auf alternative Energien jedoch einen enormen finanziellen Kraftakt, der mit einem deutlichen dreistelligen Millionenbetrag zu Buche schlägt. Auch stehe die Stadt vor aufwändigen und langwierigen Genehmigungsverfahren für Ersatzanlagen.  

 „Der Bund muss Kommunen wie Hannover unterstützen, die bereits heute eigene Anstrengungen unternehmen, die lokale Wärmeversorgung auf Erneuerbare Energien umzustellen“, umreißt Onay die Erwartungshaltung.  Auch Orte, die nicht zu den ausgewählten Gebieten des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen zählen, stünden bereit, um wichtige Beiträge zur Erreichung der deutschen und europäischen Klimaziele zu leisten.  In jedem Fall seien eine flächendeckende Förderung, zusätzliche finanzielle Impulse und nationale Strategien notwendig.

 

Jugendhilfeausschuss tagt öffentlich

Am kommenden Dienstag (18. Mai) findet um 12.30 Uhr im Neuen Rathaus, Ratssaal, Trammplatz 2, 30159 Hannover, eine öffentliche Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses statt.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von medizinischen Mund-Nase-Bedeckungen oder FFP2-Masken ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Stadt Hannover startet Runden Tisch „Ethik und Pflege“

Neues Format ist Teil von Neuausrichtung der städtischen Senior*innenarbeit

Am 12. Mai, dem internationalen Tag der Pflegenden des International Council of Nurses (ICN) initiiert die Landeshauptstadt Hannover erstmals einen Runden Tisch „Ethik und Pflege“ als Austauschplattform für Institutionen aus dem Bereich Pflege (z.B. Medizin, Verbände und Pflegekassen), dem Seniorenbeirat sowie Akteur*innen aus Politik und Verwaltung. Auf der Tagesordnung stehen ethische Fragestellungen wie beispielsweise der Konflikt der Pfleger*innen zwischen „Funktionieren müssen und am Limit arbeiten“ oder „Besuchsverbote - Einschränkungen von Grundrechten versus Gesundheitsschutz“. Insgesamt ist es Ziel dieses Formats sich aktuellen ethischen Themen zu widmen und im Dialog mit allen Teilnehmenden Lösungen zu entwickeln.  

„Die Pandemie hat das Leben nahezu aller Menschen verändert und die Gesundheitssysteme vor eine Zerreißprobe gestellt. Nur mit dem Einsatz und der Leistung der Pfleger*innen ist eine gute und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung weiterhin möglich. Mit einem Runden Tisch 'Ethik und Pflege‘ möchten wir zu einem Dialog beitragen, der den Umgang mit Pfleger*innen in Belastungssituationen mit Verständnis und Würde unterstützt“, sagte Sozialdezernentin Sylvia Bruns zum Start der Initiative.

Mehr denn je sind es die Pflegekräfte die in der vordersten Reihe COVID-19 täglich bekämpfen, Unglaubliches leisten und seit mehr als einem Jahr jeden Tag immer wieder funktionieren, um das Leben der Patient*innen und Bewohner*innen zu schützen.

Trotz dieser Erkenntnis wird die Leistung der Pflegenden nicht immer genügend gewürdigt und ihnen oftmals vorgehalten, die Rechte von Bewohner*innen und Patient*innen in sozialen Einrichtungen in unberechtigter Weise einzuschränken. 

Der Start dieses speziellen Formats ist ein Baustein in der Neuausrichtung der Senior*innenarbeit der Landeshauptstadt Hannover, die Sozialdezernentin Bruns seit ihrem Amtsantritt im Herbst vergangen Jahres umsetzt. „Wir müssen die Senior*innenarbeit bedarfs- und bedürfnisgerecht ausrichten, d. h. dass wir die Teilhabechancen der Menschen im Alter vergrößern. Dabei spielt die Digitalisierung eine entscheidende Rolle. Ältere Menschen benötigen sowohl die technische Ausstattung als auch Bildungsmethoden zum Umgang mit neuen Technologien."

Darüber hinaus ist geplant, noch stärker Senior*innen mit Migrationshintergrund anzusprechen und einzubeziehen. „Altersarmut, Wohnungslosigkeit im Alter und Vereinsamung sind wichtige Themen ebenso wie der kontinuierliche Ausbau der alter(n)sgerechten Quartierentwicklung“,so Bruns weiter. In diesem Rahmen sollen Angebote geschaffen werden, beispielsweise auch Dialogformate zwischen Jung und Alt, die Förderung regelmäßiger Treffs im Quartier und neue Kulturangebote wie z. B. Open-Air-Kinoangebote in den warmen Sommermonaten auf geeigneten Außenflächen im Quartier. Vorgesehen sind auch Quartierskonferenzen mit Quartiers- bzw. Bürger*innenräten mit und für die Senior*innen.

Im Bereich der stationären Alten- und Pflegezentren gilt es, ambulante und stationäre Versorgungsstrukturen besser zu verzahnen und flexiblere Möglichkeiten der Versorgung anzubieten, z. B. Tagespflege mit Therapieangeboten zu verbinden und gleichzeitig als Angebot zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben von pflegenden Angehörigen auszubauen. „Wir müssen die Leistungsangebote insgesamt noch erweitern, z. B. bei der Pflege junger Menschen oder Menschen mit chronischen Erkrankungen“, sagte Bruns zu weiteren Zielen.

Hintergrund: Der International Council of Nurses (ICN), ist ein Zusammenschluss von über 130 nationalen Berufsverbänden der Pflege mit Sitz in Genf. Die deutschen Pflegekräfte werden dort durch den Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe(DBfK) vertreten. Der ICN identifiziert drei entscheidende Bereiche für die Verbesserung von Pflege und Gesundheit. Als sogenannten ICN-Säulen gelten Berufspraxis, Regulierung und sozio-ökonomische Wohlfahrt.

 

Neue Wegedecke für den Hermannsburger Damm

Die Grünverbindung Hermannsburger Damm im Heideviertel wird derzeit durch den Ausbildungsbetrieb Garten- und Landschaftsbau im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün überarbeitet. Eine neue Tragschicht im Untergrund ist schon eingebaut. Derzeit bringen die Mitarbeiter*innen die finale „wassergebundene“ Deckschicht maschinell mit einem Fertiger auf. Kurz vor Pfingsten soll die Sanierung fertiggestellt werden. „Netto“ dauerten die Arbeiten dann rund zwei Monate. Die Kosten für das Material und die eingesetzte Maschine belaufen sich auf rund 76.000 Euro. Der städtische Ausbildungsbetrieb übernahm die notwendige Arbeitsleistung vor Ort.

Insgesamt wurden dann rund 1.200 Meter Wegstrecke auf einer Durchschnittsbreite von 3,20 Metern überarbeitet. Auf eine zehn Zentimeter starke Tragschicht aus Schotter wurde eine fünf Zentimeter dicke Deckschicht aufgetragen. Es handelt sich um ein wasserdurchlässiges Hartgestein, das nicht verkalkt und somit ein Verhärten und Verschlämmen der Tragschicht verhindern soll.

Ausbildungsbetrieb Garten- und Landschaftsbau

Der städtische Ausbildungsbetrieb mit eigenem Betriebshof und durchschnittlich circa 17 Auszubildenden im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus unterstützt die verschiedenen Bereiche im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün mit selbstorganisierten großen und kleinen Baustellen und führt viele Instandhaltungsmaßnahmen in Eigenregie durch. Die Lehrzeit im Garten- und Landschaftsbau bei der Landeshauptstadt Hannover beträgt im Regelfall zwei oder drei Jahre. Vorsetzungen sind ein guter Haupt- oder Realschulabschluss und körperliche Belastbarkeit. Die Stadt bietet in der intensiven Ausbildung eine enge Begleitung und Vermittlung von Lerninhalten, ein Jahr Weiterbeschäftigung nach bestandener Prüfung und gute Weiterbildungsmöglichkeiten.

 

Das Kulturrad macht Musik mobil

Hannovers erstes rollendes Kulturrad mit kompakter und mobiler Minibühne verwandelt Plätze und Orte in der Stadt zum Open Air-Konzertsaal. Das umgebaute Lastenrad kann als Transportmittel und außergewöhnliche Bühne von Kulturschaffenden aus der Stadt und auch von Veranstalter*innen gebucht werden.

„Das Kulturrad ist eine wunderbar kreative Idee, durch die Live-Musik in Zeiten der Pandemie zu den Menschen gebracht werden kann,“ lobt Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die Initiative von Daniel Zeinoun und dem City of Music e.V.. Und Zeinoun ist überzeugt: „Mit dem ersten hannoverschen Kulturrad bringen wir jeden Flecken der UNESCO City of Music Hannover zum Klingen.“

Die Mietgebühr fließt direkt in die Instandhaltung und Wartung des Rades und richtet sich je nach Einsatz und angeforderter Ausstattung des Kulturrades. Für Buchungsanfragen steht die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung. Die Buchenden verpflichten sich, die geltenden Auftrittsbedingungen im Öffentlichen Raum sowie die aktuellen Abstands- und Hygienevorschriften zu berücksichtigen.

Die Idee zum Kulturrad:

Trotz ihrer noch immer anhaltenden schwierigen Lage haben Musiker*innen und Kulturschaffende neue und kreative, Corona konforme Ideen entwickelt. Neben Streaming-Formaten waren zum Beispiel auch die „Hinterhofkonzerte“ sehr erfolgreich. Sie wurden vom „City of Music Radio“ mitveranstaltet und haben Publikum und Live-Musik unter den gängigen Hygiene-Vorschriften direkt zusammengebracht. Die Erfahrung aus diesen Live-Konzerten resultierte in der Idee, ein Kulturrad für die Kulturschaffenden aus Hannover und Region zu realisieren.

Das Kulturrad ist eine Initiative von Daniel Zeinoun und dem „City of Music e.V.“ in Kooperation mit dem Kulturbüro Hannover / UNESCO City of Music Hannover. Es wird gefördert von der Stiftung Sparda-Bank Hannover, dem Stadtbezirk Linden Limmer, dem ADFC Hannover und ADFC Region Hannover sowie Stadtmobil Hannover.

Zu Daniel Zeinoun

Er hat Jazztrompete an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover studiert und ist seit vielen Jahren als freiberuflicher Musiker in der Szene aktiv. Er leitet die Brass Band „Brazzo Brazzone“ und hat in Kooperation mit dem UNESCO City of Music Büro das Webradio „City of Music Radio“ gegründet.

Weitere Informationen unter www.cityofmusicradio.de/kulturrad/

 

Das virtuelle 3D-Modell der Stadt Hannover wird zum Digitalen Zwilling

 

Digitaler Zwilling © LHH

 

Mit umfangreichen Erweiterungen wurde das bisherige virtuelle 3D-Stadtmodell zum Digitalen Zwilling qualifiziert. Es handelt sich dabei um einen wesentlichen Baustein im Handlungsfeld „Smart Cities“. Der Digitale Zwilling ist unter www.hannover-3d.de abrufbar. Die im Rahmen dessen abgebildeten Datenbestände wie Gebäudemodelle, Geländemodell und Luftbilder, sind kostenfrei unter www.opengeodata-hannover.de verfügbar. Weitere Datenbestände werden sukzessive dort ergänzt.

Mit den vorhandenen Datengrundlagen bietet der Digitale Zwilling die technische Möglichkeit von urbanen Simulationen, zum Beispiel Planungsszenarien oder Solaranalysen. Minutengenaue Schattensimulationen und Messfunktionen ermöglichen auch Einwohner*innen sehr niederschwellig, sich über ihre Stadt und ihr direktes räumliches Umfeld zu informieren. Der Datenumfang und die Anwendungen im Digitalen Zwilling sollen in den nächsten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Mit der Umstellung zum Digitalen Zwilling wurde der stadtweite Gebäudebestand aktualisiert und um eine vollständig mit Fassadenbildern texturierte Variante erweitert. Zusätzlich lassen sich über die Anwahl einzelner Gebäude zahlreiche Sachinformationen abrufen, wie etwa Gebäudehöhen oder das Gebäudevolumen. Darüber hinaus können jetzt auch historische Luftbilder der Jahrgänge 1957 und 1965 im Digitalen Zwilling betrachtet werden. Die Schrägluftbilder wurden aktualisiert und bilden den Zeitpunkt Juni 2020 ab. Neben dem erweiterten Datenangebot gibt es zahlreiche neue Analysefunktionen. So lassen sich beispielsweise verschiedene Luftbilder in geteiltem Bildschirmmodus miteinander vergleichen, es können Sichtachsenanalysen durchgeführt werden und auch die eigene Erstellung virtueller Rundflüge ist möglich.

 

Deutsch-japanisches Sommerfest im Stadtpark wird aufs nächste Jahr verschoben

Das für den 27. Juni 2021 geplante deutsch-japanische Sommerfest im Stadtpark des Hannover Congress Centrum wird aufgrund der Corona Pandemie aufs nächste Jahr verschoben. Im nächsten Jahr werden die beiden japanischen Städtepartnerschaftsvereine, die Deutsch Japanische Gesellschaft Chado Kai e.V. und der Deutsch-Japanischer Freundschaftskreis Yukokai e.V., das Fest am 26. Juni 2022 organisieren.

 

 

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