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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 12.Oktober 2021

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Am Maschsee in Hannover © Ulrich Stamm Am Maschsee in Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

 

Fachbereich Umwelt und Stadtgrün erneut zur Unterstützung im Ahrtal

Wie schon Ende September war der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover auch in der vergangenen Woche im stark vom Hochwasser betroffenen Ahrtal unterwegs, um sich in den Ortschaften Dernau, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Mayschoss an der Beseitigung der Flutschäden zu beteiligen. Vom 5. bis 7. Oktober machten sich erneut zehn Mitarbeiter*innen aus dem Bereich Grünflächen von Hannover aus auf den Weg, um mit LKW, Baggern und Radladern einen Beitrag zur Unterstützung der Einwohner*innen zu leisten.

Spontanen Besuch bekamen sie dabei von Personaldezernent Lars Baumann, der sich nach einer Konferenz in Bonn vor Ort und im Gespräch mit den Mitarbeiter*innen ein Bild von der Situation machte.

Der Helfer*innenstrom an Freiwilligen, der zuvor die Häuser weitestgehend entkernt und die Straßen freigeräumt hat, lässt langsam nach.

Umso größer ist nach wie vor der Bedarf an Maschinen, mit deren Hilfe der durch Heizöl, Fäkalien und andere Einträge belastete Boden auf den Grundstücken abgetragen und entsorgt werden kann.

So konnten die Mitarbeiter*innen mehrere Gärten von Schlamm und Unrat befreien und mit neuem, unbelastetem Oberboden auffüllen. Besonders für die Familien bedeutet die Aussicht, ihre Kinder bald wieder unbeschwert auf dem Rasen spielen lassen zu können, eine große Erleichterung. Schließlich sind es gerade die Kinder, die unter der Situation vor Ort in besonderem Maß leiden.

„Die größte Freude ist die unfassbare Dankbarkeit der Betroffenen für die eigentlich banalen Tätigkeiten, die wir hier ausführen. Das zeigt uns, dass noch immer jede helfende Hand vor Ort gebraucht wird“, sagt Florian Hachmeister, der die Arbeiten vor Ort koordiniert.

Weiterhin konnte durch die Unterstützung der Fachleute in Dernau der Containerstellplatz erweitert und der Hackschnitzelplatz in Mayschoss geräumt werden, damit hier demnächst wieder ein Sport- und Bolzplatz entstehen kann. Daneben standen letzte Entkernungsarbeiten sowie Erdbauarbeiten für die neuen Gastanks, die die defekten Ölheizanlagen ersetzen sollen, auf dem Programm. Außerdem wurden zwei Keller von zuvor abgerissenen Häusern, die der Flut zum Opfer gefallen sind, mit Schotter verfüllt und verdichtet.

„Erneut konnten wir mit unseren Mitarbeiter*innen hier einen wertvollen Beitrag leisten. Verglichen mit dem Ausmaß der Katastrophe ist dieser zwar klein, dennoch ist die Dankbarkeit der Einwohner*innen spürbar groß, da jeder noch so kleine Beitrag die Situation vor Ort verbessert und ein Schritt in Richtung Normalität bedeutet“, so Lars Baumann, Personaldezernent der Landeshauptstadt.

 

Erweiterung der Tellkampfschule schreitet voran

Rohbau des Erweiterungsbaus ist fertig

„Halbzeit“ in der Südstadt: Der Rohbau für die Erweiterung des Gymnasiums Tellkampfschule steht. Baustart war im vergangenen November. Im kommenden Sommer sollen die Arbeiten mit dem Kostenvolumen von etwa elf Millionen Euro abgeschlossen werden.

„Die Erweiterung ist aufgrund der vom Land beschlossenen Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren (G9) sowie der fortlaufend ändernden und wachsenden Anforderungen an die räumliche Gestaltung der Schulen erforderlich. Deshalb wird derzeit an vielen hannoverschen Schulen gebaut“, erläuterte Oberbürgermeister Belit Onay heute (12. Oktober) bei einem Termin vor Ort und betonte: „Investitionen in Schulen sind Investition in die Zukunft. Die Schüler*innen benötigen zeitgemäße Lernbedingungen. Daran arbeiten wir mit aller Intensität.“

Offene Lernlandschaft

Der Erweiterungsbau entsteht im südlichen Grundstücksbereich der Schule. Der kompakte viergeschossige Baukörper fügt sich als Solitär zwischen Aula-Gebäude und „Schulwäldchen“ am Geländeübergang zu den Sport- und Spielflächen harmonisch in das Ensemble der Tellkampfschule ein. Er beherbergt künftig im Erdgeschoss die Biologie, in den beiden Obergeschossen insgesamt acht allgemeine Unterrichtsräume, die zugehörigen Differenzierungsräume, die Schulbibliothek und eine Lehrküche für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Im Untergeschoss sind Archiv- und Lagerflächen, die Sanitäranlagen sowie die Gebäudetechnik untergebracht.

Der Neubau wird innen über eine offene Lernlandschaft erschlossen, die sich vom Foyer im Erdgeschoss über großzügige Treppen bis in das zweite Obergeschoss erstreckt. Die Unterrichtsräume sind jeweils um eine Lernzone angeordnet, die als Erweiterung der Haupterschließung im Zentrum jeder Etage liegt. Sonderfenster im räumlichen Bezug zu den Treppen bieten in diesen Bereichen großzügige Blicke nach außen in die „Tellkampf-Landschaft“, die dadurch mit der Lern- Landschaft im Innenraum verschmilzt.

Der Neubau wird unter Berücksichtigung der verschiedenen Belange der Barrierefreiheit und Inklusion (Erschließung, WC-Anlagen, Raumakustik, Beleuchtungsstärke) errichtet. Die Fassade wird in Anlehnung an den Bestand ein helles Sichtmauerwerk erhalten und eine klare Ordnungsstruktur mit großen quadratischen Fenstern besitzen. Ökologische Belange werden in Form des extensiv begrünten Flachdachs, einer Solarstromanlage und fassadenintegrierten Nisthilfen für Fledermäuse und Mauersegler umgesetzt.

Neuordnung der Freiflächen

Im Zuge der Errichtung des Neubaus werden auch die angrenzenden Freiflächen neu geordnet und gestaltet. Im Bereich des Haupteingangs zum Neubau und als Bindeglied zu den angrenzenden Gebäudetrakten wird eine platzähnliche Fläche mit Sitzgelegenheiten um die vorhandenen Bäume hergestellt. Südöstlich des Neubaus werden ein neuer Schulgarten und eine Freiluftklasse angelegt. Im südlichen Grundstücksbereich entstehen zudem neue Außensportanlagen – etwa mit Beachvolleyballfeld, Weitsprunganlage und 100-Meter-Laufbahn. Diese Anlagen werden künftig auch von der benachbarten Gymnasium Bismarckschule genutzt.

Sanierung der Tellkampfschule

Die ersten Arbeiten begannen 2019, als zu Auslagerungszwecken vor dem Haupteingang am Altenbekener Damm eine Modulanlage errichtet wurde, die bis zum Abschluss der Baumaßnahmen die zusätzlichen Raumbedarfe abdeckt. Von August 2019 bis April 2021 wurde der Verwaltungstrakt am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer grundsaniert. Das beinhaltete eine Schadstoffsanierung und Entkernung, Verbesserungen des Brandschutzes und des Wärmeschutzes, die Erneuerung der gesamten Haustechnik und reichte bis zu einer Neugestaltung der drei Innenhöfe.

Auch in den weiteren Bestands- Gebäudetrakten (unter anderem Klassentrakte, Sporthallen, WC-Anlagen, Umkleiden) des Gymnasiums Tellkampfschule besteht erheblicher Sanierungsbedarf hinsichtlich Barrierefreiheit, Brandschutz, Wärmeschutz, Erneuerung der Haustechnik und Umsetzung des G9-Raumprogramms. Zurzeit wird hierzu eine Machbarkeitsstudie mit Zielplanung erarbeitet, um den zusätzlichen Finanzmittelbedarf und die möglichen baulich-zeitlichen Umsetzungsschritte zu klären.

Das Gymnasium Tellkampfschule wurde 1956 auf dem Eckgrundstück Altenbekener Damm / Rudolf-von-Bennigsen-Ufer errichtet und steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Das bauliche Ensemble ist geprägt von Einzelbaukörpern, die als Solitäre oder Gebäuderiegel frei in der Landschaft stehen und durch eingeschossige Verbindungsgänge miteinander verbunden sind. Der besondere Charakter der Anlage liegt in dem weitläufigen Grundstück mit intensivem Baumbestand. Auf das Gymnasium gehen derzeit 850 Schüler*innen.

 

Daten/Fakten kompakt:

  • Bauherrin: Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Gebäudemanagement

  • Projektsteuerung: Fachbereich Gebäudemanagement

  • Planung und Bauleitung: SEP Architekten, Hannover

  • Baubeginn: November 2020

  • geplante Fertigstellung: Sommer2022

  • Flächen: 2.414 Quadratmeter Bruttogeschossfläche / 2.019 Quadratmeter Nettoraumfläche

  • Kosten: rund 11 Millionen Euro (aktuell prognostizierte Gesamtsumme)

Neue Umweltbildungsangebote in der Waldstation Eilenriede: Heil- und Giftpflanzen und ein Baumlehrpfad

In der 2004 in Betrieb genommenen außerschulischen Umweltbildungseinrichtung „Waldstation Eilenriede“ an der Kleestraße in Hannover-Kleefeld gibt es auf einem 3,7 Hektar großen Waldgelände viel zu entdecken: Neben 27 Erlebnis- und Mitmachstationen zu verschiedenen aktuellen Waldthemen, einem Gruppenraum mit einer Holz- und Medienwerkstatt, dem 32 Meter hohen Walderlebnisturm und den beliebten Tiergehegen für Waschbär und Co. ist nun das Umweltbildungsangebot durch einen neuen Baumlehrpfad sowie durch Anlage von Heil- und Giftpflanzenbeeten ergänzt worden.

Der neue Baumlehrpfad beinhaltet insgesamt 62 Baumarten, die auf dem gesamten Gelände zu finden sind. Die ausgewählten Bäume sind im Uhrzeigersinn nummeriert und namentlich gekennzeichnet. So vermitteln sie auf einem Rundkurs einen Eindruck von der Vielfalt der Baumarten in der Eilenriede – vom beeindruckenden Mammutbaum, der bis 3.000 Jahre alt werden kann, bis hin zur Steinweichsel, einer genügsamen Baumart auf trockenen Standorten. Eine Schautafel, gleich hinter der Eingangspforte beim Mammutbaum, informiert übersichtlich über alle Baumarten des Lehrpfades sowie über ihren typischen Wuchs und die besonderen Merkmale der Bäume. Darüber hinaus kann beim Team der Waldstation Eilenriede ein „Audioguide Baumlehrpfad“ ausgeliehen werden, der Kinder ab sechs Jahren auf spielerische Weise Informationen über 31 ausgesuchte Baumarten vermittelt.

Die neuen Heil- und Giftpflanzenbeete sollen einen bewussten Umgang mit unserer heimischen Pflanzenwelt vermitteln. Dazu wurden auf dem Gelände der Waldstation drei Beete mit insgesamt 95 Pflanzenarten – von der Akelei bis zur Zypressenwolfsmilch - angelegt. Die ausgewählten Pflanzen beinhalten zum einen heilende Substanzen, die in der Humanmedizin ihren Einsatz finden, zum anderen sind es Pflanzen, die aufgrund ihrer schädlichen Inhaltsstoffe als Giftpflanzen bezeichnet werden. Manche Giftpflanzen werden, in geringer Dosierung, aber auch als Medizin eingesetzt. Über die gepflanzten Arten, die Eigenschaften und den Einsatz der Pflanzen informieren Schilder und eine Schautafel.

Darüber hinaus sind zu den Themen „Baumlehrpfad“ und „Heil- und Giftpflanzen“ jetzt kurze und übersichtliche Publikationen erschienen, die jeweils kurz und informativ beide Themen darstellen und zum selbstständigen Entdecken der Pflanzen vor Ort einladen. Die Broschüren liegen ab sofort zur Mitnahme in der Waldstation Eilenriede, Kleestraße 81, und im Foyer des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1, aus. Im Internet stehen sie als download unter www.hannover.de, unter Eingabe des jeweiligen Titels als Suchbegriff, zur Ansicht bereit.

 

Beteiligungsverfahren zum Neubau der Dornröschenbrücke: Online-Umfrage in der Auswertung

Die Dornröschenbrücke, eine wichtige Verbindung für den Fuß- und Radverkehr zwischen Linden-Nord und der Nordstadt, muss aus Altersgründen ersetzt werden. Bezüglich des geplanten Neubaus der Brücke hat die Stadt ein Online-Beteiligungsverfahren gestartet, das nun abgeschlossen ist und sich in der Auswertung befindet.

Die Möglichkeit zur Beteiligung wurde rege genutzt: Fast 1.900 Bürger*innen nahmen an der Befragung im Internet teil, 15 Fragebögen wurden in der gedruckten Version ausgefüllt. Zurzeit wertet der Fachbereich Tiefbau die Umfrage aus. Dies nimmt eine gewisse Zeit in Anspruch, da allein zur Gestaltung des Brückenumfelds 844 Vorschläge und Wünsche im Lageplan verortet wurden. Das Feedback der Teilnehmenden soll in die weitere Planung einfließen. Eine ausführliche Präsentation der Ergebnisse ist ab dem 25. Oktober online unter www.hannover.de/brueckenbau zu finden.

Die Stadtverwaltung hatte unter anderem mit roten Bannern an der Brücke und Postkarten, die an die Haushalte der umliegenden Wohngebiete verteilt wurden, zur Beteiligung eingeladen. Vom 28. August bis zum 26. September konnten sich Anwohner*innen und Nutzer*innen der Brücke über die Pläne zum Neubau der Dornröschenbrücke informieren, ihre Meinung äußern und Anregungen für eine attraktive Gestaltung der Brücke und des Umfeldes geben.

 

Sitzung des Sozialausschusses

Am Montag (18. Oktober) findet um 15.00 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses eine öffentliche Sitzung des Sozialausschusses statt.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de

 

„Insektenbündnis Hannover“ entwickelt acht neue „Hannovermischungen“

Die Sorte „Blühende Gärten“ soll für die Steigerung der Artenvielfalt auch in privaten Gärten der Stadt sorgen

 

Das „Insektenbündnis Hannover“ ist ein Bündnis mit 20 Akteur*innen, das es sich seit Oktober 2020 zur Aufgabe gemacht hat, neue Lebensräume für Insekten zu schaffen und die biologische Vielfalt in Hannover zu erhöhen. In diesem Zusammenhang wurde im Kleingartenverein Heidekamp e.V. im Heideviertel im April 2021 eine neue 5.000 Quadratmeter große insektenfreundliche Blühwiese angesät. Anfang September konnte eine 900 Quadratmeter große neue Blühfläche mit Totholzbereichen als zukünftiger neuer Lebensraum für Bienen und Co. an der Culemannstraße nahe dem Maschpark angelegt werden.

Parallel dazu wurden im Rahmen des „Insektenbündnisses“ in einer Arbeitsgruppe von Expert*innen acht neue Saatgutmischungen unter der Bezeichnung „Hannovermischung“ erarbeitet und zusammengestellt. Die jeweilige Zusammensetzung der neuen Saatgutmischungen richtet sich nach den verschiedenen Standortbedingungen und Bodenverhältnissen in Hannover. Es gibt Saatgut für „Blühende Brachen und Säume“, für zukünftig naturnah blühende Baumscheiben, zur Neuanlage und Aufwertung von Blumenkräuterrasen und für die Anlage von Blumenwiesen im Hügel- und im Tiefland. Für die Pflanzungen in Hannover sind alle Saatgutmischungen regionaler Herkunft.

Neben den sieben Saatgutmischungen, die in Zukunft für die Anlage von neuen Blühflächen vom „Insektenbündnis Hannover“ verwendet werden, wurde auch eine Saatgutmischung „Blühende Gärten“ neu entwickelt. Dieses Saatgut, unter anderem mit Wiesen-Margerite, Korn-Flockenblume und Wiesen-Flockenblume, eignet sich besonders für die Einsaat im heimischen Garten und kann eine Initialzündung für mehr biologische Vielfalt vor der eigenen Haustür sein. Der Inhalt der neuen Saatguttüte reicht für die Bepflanzung von zwei Quadratmetern. Beste Saatzeit sind in diesem Jahr noch die Monate Oktober und November und dann wieder im März.

Damit viele interessierte Hannoveraner*innen die neue Saatgutmischung „Blühende Gärten“ ausprobieren und ihr privates Umfeld in insektenfreundliche, blühende Gärten verwandeln können, bietet der Fachbereich Umwelt die Möglichkeit, dass Saatgut zu verwenden. Dazu liegen ab sofort bis zum 31. Oktober im Foyer des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün die Saatguttüten zur kostenlosen Mitnahme (pro Person eine Tüte) aus. Ein Versenden der Samentüten ist leider nicht möglich.

Mehr Informationen über die neuen Saatgutmischungen und Informationen zum „Insektenbündnis Hannover“ sind unter www.hannover.de/insektenbündnis-hannover zu finden.

 

Sanierungsarbeiten am Radweg Waldchaussee

Sanierungsarbeiten am Radweg Waldchaussee - Umleitung © LHH

 

Von heute an bis einschließlich Mittwoch (13. Oktober) erfolgen auf einer Teilstrecke der Waldchaussee Sanierungsarbeiten am Radweg. Der betreffende Abschnitt in Verlängerung Steuerndieb wird in diesem Zeitraum gesperrt, eine Umleitungsmöglichkeit durch die Eilenriede ist ausgewiesen.

 

Hannover präsentiert sich auf der EXPO REAL in München

Vermarktungsstart für den südlichen Teil von Kronsrode

Hannover präsentiert sich unter dem Motto „0511 statt 08/15“ seit heute (11. Oktober) bis Mittwoch (13. Oktober) wieder, nach dem pandemiebedingten Ausfall 2020, auf der Immobilienmesse EXPO REAL in München.

Auf dem Gemeinschaftsstand der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg bildet die Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit der Region Hannover und hannoverimpuls sowie verschiedenen Partner*innen aus der hannoverschen Immobilienwirtschaft den Hannover-Stand. Stadtbaurat Thomas Vielhaber und Kolleg*innen aus verschiedenen Fachbereichen nutzen die Leitmesse für Immobilien zur nationalen und internationalen Kontaktpflege und um Hannover als attraktiven Wirtschafts- und Investitionsstandort zu präsentieren.

Der Messestand der Metropolregion befindet sich in diesem Jahr in Halle C1 Stand 110 und wurde vollständig neugestaltet. Gemeinsam mit dem Braunschweiger Oberbürgermeister und stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Metropolregion Ulrich Markurth hat Baudezernent Thomas Vielhaber den Stand offiziell eröffnet. Anschließend konnte er sich bei einem Standrundgang einen Eindruck von den verschiedenen Projekten der metropolregionalen Partner machen.

Im Fokus des städtischen Messeauftritts steht im diesen Jahr der Vermarktungsstart des südlichen Teils von Kronsrode. Im derzeit größten niedersächsischen Baugebiet werden ab dem 16.Oktober 2021 sechs Baufelder mit einer Größe von insgesamt knapp 48.000 Quadratmetern von der Landeshauptstadt Hannover veräußert. Weitere fünf Baufelder folgen voraussichtlich 2022. Insgesamt werden in Kronsrode Süd rund 1.200 Wohneinheiten entstehen, die nach den gleichen Vorgaben wie in Kronsrode Nord und Mitte geplant und gebaut werden. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 3. Dezember 2021. Kaufverträge werden frühestens ab 2022 geschlossen. Die Bauträger werden im Rahmen des jeweiligen Kauf-Vertrags verpflichtet, einen Hochbauwettbewerb durchzuführen, der den hohen qualitativen Baustandard im gesamten Stadtquartier sicherstellen soll. Die Grundstücke werden erschlossen verkauft, die öffentliche Infrastruktur ist bereits vorhanden oder wird zeitgleich zur Entwicklung der Cluster Nord und Mitte von der Landeshauptstadt Hannover hergestellt.

„Ich freue mich, dass wir nun in die Vermarktungsphase für Kronsrode Süd gehen können. Damit leistet die Landeshauptstadt Hannover einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Wohnungsbauoffensive, die mittelfristig die Wohnraumversorgung in unserer Stadt sicherstellt. Gleichzeitig entsteht mit Kronsrode ein modernes und grünes Stadtquartier, welches die Entwicklungen am Kronsberg seit der Expo 2000 vollendet", sagte Stadtbaurat Thomas Vielhaber bei der Vorstellung auf der Expo Real.

Zugleich werden auf dem Stand weitere immobilienwirtschaftliche Entwicklungen beleuchtet. Besonders die Projekte im Wissenschafts- und Technologiepark Marienwerder haben eine große Strahlkraft für den Standort. So plant etwa die Leibniz Universität Hannover im Wissenschaftspark Hannover-Marienwerder einen Neubau mit 4.000 Quadratmeter Nutzfläche: Das Forschungsgebäude „OPTICUM – Optics University Center and Campus“ wird mit insgesamt 54,2 Millionen Euro jeweils hälftig vom Bund und dem Land Niedersachsen finanziert. In das vierstöckige OPTICUM werden nach der geplanten Fertigstellung im Jahr 2026 rund 120 Forschende der Leibniz-Forschungsschule für Optik und Photonik ziehen, um dort gemeinsam an der Digitalisierung von Präzisionsoptiken und der Optikproduktion zu arbeiten.

In direkter Nachbarschaft entstehen zudem die nachhaltig geplanten Neubauten vom Technopark Hannover, der ebenfalls auf der Expo Real vorgestellt wird, und das neue Ausbildungszentrum für Volkswagen Nutzfahrzeuge. Ebenfalls in der Bauphase befindet sich der neue Standort vom Autozulieferer Faurecia an der Garbsener Landstraße.

Hintergrund Expo Real:

Die Metropolregion organisiert den Gemeinschaftsstand seit 2010 für die Städte und Regionen Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg und Hildesheim, Walsrode, Hameln und Salzgitter auf der EXPO REAL in München. Auf dem knapp 550 Quadratmeter großen Messestand präsentieren sich unter anderem Projektentwickler*innen und Projektmanager*innen, Investor*innen und Finanzierer*innen, Beratungs- und Vermittlungsunternehmen, Architekt*innen und Planer*innen sowie die Regionen und Städte.

Die EXPO REAL ist die größte B2B-Messe für Gewerbeimmobilien in Europa und steht für Networking, Marktorientierung und wertvolle Businesskontakte. In diesem Jahr stellen sich ca. 1.200 Aussteller*innen auf rund 60.000 Quadratmeter Hallenfläche vor. Die Teilnehmenden der EXPO REAL bilden das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft ab.

 

Hintergrund Kronsrode

Kronsrode stellt sich als moderner, nachhaltiger und urban-grüner Stadtteil in Hannover auf. Es ist das derzeit größte Neubauprojekt Niedersachsens und gliedert sich ideal in den Stadtteil Bemerode ein. Das neue Wohngebiet wird in die drei Quartiere Nord, Mitte und Süd unterteilt, welche auf Grundlage eines übergreifenden Konzeptes unabhängig voneinander gestaltet werden. Jedes Quartier verfolgt das Ziel, ein für alle Generationen freundlicher Wohnort zu sein, welcher viele Vorteile bereithält. Darunter fallen eine sehr gute Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten, Bildungseinrichtungen in Form einer Grundschule und Kindertagesstätten sowie die schnelle Anbindung an die Innenstadt und zum Fernverkehr. Zuletzt bieten ein Park und Cafés genügend Raum, um sich zu entspannen und zu treffen. Insgesamt schreitet der Bau in großen Schritten voran: Bereits jetzt können die künftigen Straßenverläufe und die Unterteilung der Baufelder vor Ort erkannt werden. Die ersten Häuser sind im Rohbau fertiggestellt.

Weitere Informationen und Visualisierungen finden Sie unter www.kronsrode.de und ab dem 16.Oktober auf www.hannover.de/kronsrode

 

Hintergrund Opticum

Mit mehr als 110 Millionen Euro staatlicher Förderung von 2019 bis 2025 für den Exzellenzcluster PhoenixD und das OPTICUM gewinnt die Forschung zu optischen Technologien in Hannover stetig an Bedeutung. Zudem wird mit dem zweiten Exzellenzcluster an der Leibniz Universität Hannover, QuantumFrontiers, sowie dem Quantum Valley Lower Saxony (QVLS) mit der Quantenforschung eine weitere Hochtechnologie in Niedersachsen mit rund 75 Millionen Euro öffentlich gefördert.

 

Hinweis: Die angefügten Bilder sind zur Veröffentlichung freigegeben. Sie zeigen den hannoverschen Stand auf der EXPO REAL sowie Stadtbaurat Thomas Vielhaber bei der Eröffnung.

 

Freilichtgalerie am Kronsberg präsentiert vierte Ausstellung „Flugkraniche“

In der Freilichtgalerie am Kronsberg ist vom 15. Oktober bis 28. November die Ausstellung „Flugkraniche“ nach der Idee von Waldemar Mirek, Tomasz Smolka, Margret Costantini, Klaus Buchmann zu sehen. Die Ausstellung wird am Freitag (15. Okotber) um 17.30 Uhr eröffnet.

Die Installation „Flugkraniche“ handelt von Hoffnung, Zerbrechlichkeit und Veränderung. Sie macht den Kranich zum Thema, scheinbar ein Vogel, der weltweit Menschen poetisch und ästhetisch inspiriert. Er wurde verwoben in Geschichten über das Leben und zum Symbolbild für Freiheit, Zuversicht und Solidarität. Jeder einzelne Kranich im großem Schwarm der Ausstellung ist individuell handgefertigt. Der Aufruf der Künstler*innen wurde in verschiedenste Sprachen übersetzt und international verschickt. „Ich kann es selbst noch nicht ganz glauben. Wir haben hier eine Installation mit Kranichen aus aller Welt von Hannover ausgehend,“ sagt Parisa Hussein-Nejad, Leitung des Stadtteilzentrums KroKuS. 

Zur Ausstellung „Flugkraniche“

In der Bewerbung des Kollektivs für diese Ausstellung berichtet der Initiator und heutige hannoversche Künstler Waldemar Mirek mit drei Jahren von seiner Musik- und Kunstlehrerin in Russland dazu inspiriert worden zu sein, seine ersten Papierkraniche zu basteln. Damals wusste er noch nicht viel über Kraniche. Begeistert von seinen eigenen Handfertigkeiten habe er sich folgend mit der Origami-Kunst auseinandergesetzt und sei später in seinem Leben auf die Geschichte eines jungen Mädchens gestoßen, das durch Hiroshima an Leukämie erkrankte und durch die alte japanische Tradition „1000 Kraniche zu falten und zu vergeben“ wieder zu Zuversicht fand. „Meine Kunstlehrerin summte beim Falten eine bestimmte Melodie“, erinnert er sich.  „Erst später entdeckte ich, dass diese Melodie zu dem russischen Film 'Wenn Kraniche ziehen' unter der Regie von Michail Kalatozov gehörte. Der Film erzählt von Schicksalen, die an einem Krieg zerbrechen. Im Titelsong von Rasul Camzatov heißt es: 'Wir schweigen und schauen in den Himmel.' Schließlich endet die Legende zum Installationsentwurf in der Bewerbung mit: 'In dieser außergewöhnlichen Corona-Zeit hat dieses Projekt viele Menschen zum aktiven Mitmachen aus aller Welt angeregt, den Blick gemeinsam auf den Himmel zu richten, damit wir wie freie Vögel neue Wege finden können, denn viele von uns suchen nach persönlichen Möglichkeiten in dieser Pandemie zu überleben.“

Der Hintergrund zur Freiluftgalerie am Kronsberg

Die Idee hinter der Freilichtgalerie am Kronsberg beschreibt Edin Bajric, künstlerische Begleitung, wie folgt: „Wir Kulturschaffenden brauchen Plätze, Orte an denen wir unsere Kunst präsentieren können. Wir brauchen vor allem Orte, die neue Formate ermöglichen, die frei zugänglich sind, die viele Menschen erreichen. Die nicht das klassische Format einer Galerie oder eines Kunstraumes bedienen, sondern wirklich so wie hier komplett offen und draußen sind. Formate, die eine Größe in der Arbeit ermöglichen und das gibt die Freilichtgalerie her.“ 

Der Weg zur Freilichtgalerie Kronsberg

Die Freilichtgalerie Kronsberg befindet sich im Laubengang am oberen Teil des Quartierparks Ecke Lehmbuschfeld / Weistfeld neben dem Spielplatz. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist sie erreichbar von der Haltestelle Kronsberg Richtung Stadtteilzentrum KroKuS und dann links oder von der Haltestelle Feldbuschwende Richtung Kronsberg und dann links. In etwa fünf Minuten Fußweite ist das Ziel.

Die bisherigen Ausstellungen

#28. Mai bis 4.Juli „Wie ein Schmetterling im Sommerwind“ des colectivo bambú de mujeres

#9. Juli bis 22. August „Kronsbeere“, eine temporäre Erlebnislandschaft von Möller + Petersen

#27. August bis 10. Oktober „Sophia wandelt“, Frauenrechte international von der Künstlerinnen Gruppe Sophia's Time

 

Am Freitag teilweise Haltverbot in der Pfalzstraße (Südstadt)

Für die Baumaßnahmen an der IGS Südstadt wurden in der Pfalzstraße auf der Ostseite der Fahrbahn Container platziert. Es kommt wiederholt dazu, dass Fahrzeuge, die auf der Westseite der Pfalzstraße halbseitig auf dem Bordstein parken dürfen, zu weit in die Fahrbahn hineinragen.

Um den Verkehr mit LKW für An- und Ablieferung und die Zufahrt für die Feuerwehr durch die Pfalzstraße weiterhin gewährleisten zu können, soll der westliche Parkstreifen mit seinen Außengrenzen auf der Fahrbahn und auf dem Gehweg markiert werden.

Um diese Markierung der Parkstreifen ausführen zu können und um abgestellte Fahrzeuge nicht zu beschädigen, wird daher am Freitag, den 15.Oktober von 7 bis 12 Uhr ein befristetes Haltverbot eingerichtet. Entsprechende Hinweise sind bereits erfolgt.

Ein pauschales Haltverbot auf der Westseite der Pfalzstraße – zusätzlich zu dem bereits eingerichteten Haltverbot auf der Ostseite der Straße - ist nicht vorgesehen.

Die Haltverbotsschilder werden nach erfolgter Markierung des Parkstreifens umgehend wieder entfernt.

 

 

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