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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 14.Januar 2020

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Hannover - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm Hannover - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

 

Enthüllung Legendenschilder Ernst-August-Platz

Auf einstimmigen Beschluss des Stadtbezirksrates Mitte werden unter den Straßenschildern des Ernst-August-Platzes Legendenschilder angebracht. Die Enthüllung erfolgt am kommenden Donnerstag (16. Januar) um 14.30 Uhr.

Der Stadtbezirksrat möchte, dass auf die problematischen Aspekte der Regentschaft Ernst Augusts hingewiesen wird, insbesondere, dass der von Ernst August begonnene Verfassungskonflikt von 1837 ein Eingriff in das damalige Rechtssystem und auch nach den Maßstäben der damaligen Zeit ein Rechtsbruch war, der die Entlassung vieler Beamter zur Folge hatte.

Der Legendentext lautet: „König Ernst August von Hannover (1771-1851) hob 1837 die Verfassung des Königreichs Hannover auf. Dagegen protestierende Beamte wurden entlassen“.

Die Mittel für die Schilder hat der Bezirksrat zur Verfügung gestellt.

 

Schwimmseminar und Neujahrssauna im Vahrenwalder Bad

Am Sonnabend, dem 18.Januar findet im Vahrenwalder Bad von 17 bis 20.30 Uhr das 9. freie Schwimmseminar statt. Auf vier abgesperrten Bahnen können Teilnehmer*innen unter fachkundiger Leitung die vier Schwimmtechniken Brust, Rücken, Delfin und Kraul optimieren. Dabei schwimmen die Kursabsolvent*innen die jeweilige Schwimmart vor, die Trainer*innen notieren sich jeweilige Optimierungen und bestimmen auf dieser Grundlage weitere Übungen. Eine Trainingsstunde geht jeweils 45 Minuten. Die Kosten betragen im Vorverkauf 15 Euro (Eintritt inklusive) und 20 Euro an der Tageskasse (Eintritt inklusive). Das Angebot ist auf 24 Personen begrenzt, Voraussetzung zur Teilnahme ist die Fähigkeit des sicheren Brustschwimmens.

  

Am Sonnabend, den 25. Januar findet als Auftakt eines neuen Wellnessjahres von 18 bis 0 Uhr eine Neujahrssauna statt. Es gibt besondere Aufgüsse, für kleine Snacks ist gesorgt. Ab 22 Uhr kann die Schwimmhalle textilfrei genutzt werden. Karten kosten im Vorverkauf 13 Euro, an der Abendkasse 15 Euro. Das Angebot ist auf 40 Personen begrenzt.

 

Kommunales Kino Hannover zeigt Werkschau des hannoverschen Regisseurs Veit Helmer

Der gebürtige Hannoveraner Veit Helmer setzt mit seinen Filmen ganz eigene Akzente und hebt sich damit vom Mainstream der deutschen Kinoszene ab. Bis zum 13. Februar ehrt das Kommunale Kino im Künstlerhaus mit einer Werkschau das Schaffen Helmers. Zum Auftakt „Tuvalu + Kurzfilme“ am 22. Januar ab 19 Uhr ist der hannoversche Filmemacher zurück in seiner Heimatstadt.

(Interviewwünsche im Vorfeld können erfüllt werden! Bitte unter 168-44176 anmelden.)

Veit Helmer ist ein Unikat im deutschen Film, womöglich sogar im europäischen. Sein Werk ist abwechslungsreich und immer wieder überraschend. Dennoch kann man sich immer auf eines verlassen, wenn man in einen Helmerfilm geht: Es wird ein unvergessliches und bezauberndes Erlebnis.

Helmer lässt sich schwer festlegen. Er dreht überall auf dem Globus, lehrt an ebenso vielen und verschiedenen Filmhochschulen, experimentiert mit Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilm. Dabei kommt dann auch schon einmal ein Stummfilm in Ascherbaidschan heraus, in dem Serb*innen, Franzos*innen und Spanier*innen mitspielen. Wie funktioniert so etwas? Das mag vielleicht an dem speziellen Stil liegen, den sich der Regisseur angeeignet hat. Denn in seinen Filmen wird zumeist wenig bis gar nicht gesprochen. Ganz in der Tradition des Stummfilmes nutzt Helmer expressives Spiel, Mimik, Musik und visuelle Gags, um seinen Filmen Klang und Rhythmus zu geben. Durch die hohe Musikalität seiner Inszenierung vergisst man rasch, dass der Film oft im Grunde stumm ist. Natürlich müssen dadurch auch neue, beziehungsweise andere Wege des Erzählens erschlossen werden. Dort kommt dann eine von Helmers großen Vorlieben und Stärken ins Spiel: Das Absurde. Nicht umsonst taufte er seinen 2008 erschienenen Film auch ABSURDISTAN. Die Orte in Veit Helmers Filmen sind eigentümliche Mischungen aus einerseits grotesken Fantasiewelten und andererseits einem genauen Blick für die Kultur und Eigenheiten der Regionen, in denen die Filme grob angesiedelt sind. Das Spannungsverhältnis dieses märchenhaft-absurden Realismus entlädt sich in den melodischen Geschichten, die die Zuschauer*innen mit Witz und ureigenem Charme verzaubern.

 

Das Programm:

22. Januar, 19 Uhr

Tuvalu + Kurzfilme

Veit Helmer, Deutschland 1998/1999, 92‘, mit Denis Lavant, Chulpan Hamatova, Philippe Clay, EJ Callahan, zu Gast: Veit Helmer

Der Fensterputzer

D 1994, 7‘55‘‘, mit Diana Abu Samra, Ercan Inci

Surprise

D 1995, 6‘09‘‘,

Uzbek Express

D/Usbekistan 2001, 6‘13‘‘ o.D.

 

23. Januar, 18 Uhr

Vom Lokführer, der die Liebe suchte...

Veit Helmer, Deutschland 2018, 90‘, mit Miki Manojlovic, Paz Vega, Denis Lavant

 

25. Januar, 16 Uhr

Quatsch und die Nasenbärbande

Veit Helmer, Deutschland 2014, 83‘, FSK 0, mit Nora Börner, Justin Wilke, Charlotte Röbig, Pieter Dejan Budak

 

29. Januar, 17.30 Uhr

Tor zum Himmel

Veit Helmer, Deutschland 2003, 92‘, mit Valera Nikolaev, Masumi Makhija, Miki Manojlovic, Sotigui Kouyaté

 

3. Febraur, 18 Uhr

Behind the Couch

Veit Helmer, Deutschland 2005, 70‘, dt.U. (englisch)

 

9. Februar, 18 Uhr

Absurdistan

Veit Helmer, Deutschland 2006-2008, 87‘, mit Kristýna Malérová, Max Mauff, Nino Chkeidze, Vlasta Velisavljevic, Hendrik Arnst, Olga Nefjodova

 

13. Februar, 18 Uhr

Baikonur

Veit Helmer, Deutschland/Russland/Kasachstan 2010/2011, 95‘, mit Alexander Asochakov, Marie de Villepin, Sitora Farmonova, Erbulat Toguzakov, Waléra Kanischtscheff

 

 

Kulturausschuss tagt am 17. Januar öffentlich im Neuen Rathaus

Der Kulturausschuss tagt am Freitag (17. Januar) um 14 Uhr im Hodlersaal des Neuen Rathauses öffentlich. Die vollständige Tagesordnung hängt an der Informationstafel in der Rathaushalle und steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

 

Mit roten und blauen Saiten - Konzert mit Haken- und Konzertharfen

Mit roten und blauen Saiten - Schüler*innen der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover spielen am Freitag (24. Januar) um 18.30 Uhr auf Haken- und Konzertharfen in der Musikschule, Maschstraße 22-24, Raum 1 (Kaminzimmer). Das Konzert wird geleitet von Isabel Moreton. Der Eintritt ist frei.

 

 

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