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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 15.Juni 2021

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Sonnenuntergang am Kronsberg in Hannover © Ulrich Stamm Sonnenuntergang am Kronsberg in Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Oberbürgermeister Onay ehrt erfolgreiche Sportler*innen

   

Oberbürgermeister Belit Onay hat am Montagabend (14.Juni) hannoversche Sportler*innen geehrt, die im Jahr 2020 durch den Gewinn einer Deutschen Meisterschaft oder einen Medaillengewinn bei einer Welt- oder Europameisterschaft besonders erfolgreich waren.

Die Sportler*innen waren in den Disziplinen Segeln, Taekwondo, Rudern, Darts, Schwimmen, Leichtathletik, Para Leichtathletik, Para-Badminton und Wasserball erfolgreich. (Eine Liste findet sich im Anhang)

Die traditionellen Ehrungen, die üblicherweise im Januar/Februar eines jeden Jahres im Rahmen von Festveranstaltungen durchgeführt werden, konnten 2021 wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Damit die verdienten Ehrungen für 2020 nicht vollends entfallen, wurde eine virtuelle Veranstaltung per "Zoom-Konferenz" durchgeführt. Unterstützt wurde der Oberbürgermeister bei den Ehrungen durch den neuen Präsidenten des Stadtsportbundes, Benjamin Chatton. Moderiert wurde der Abend mit Interviews und eingespielten Musikeinlagen durch die Gruppe " Brazzo Brazzone" von der Schauspielerin Denise M`Baye.

Ebenfalls zugeschaltet waren Sportler*innen aus Hannover oder hannoverschen Vereinen, die sich bereits für die Olympischen Spiele in Tokyo qualifiziert haben. 

Neben der Ehrung an sich an diesem Abend erhalten alle Sportler*innen eine eigens angefertigte Sportmatte mit Stadtsilhouette zugesandt.

 

Die Stadtteilkultur erwacht wieder zum Leben

Die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie ermöglicht der Stadtteilkultur einen optimistischen Blick auf den Sommer: Ab sofort starten die Einrichtungen der Stadtteilkultur mit vielfältigen Veranstaltungen, Workshops und Projekten. Bis zu den Sommerferien gibt es breitgefächerte Angebote für alle Altersgruppen, pandemiegerecht und vor allem als Open-Air-Kultur konzipiert.

Es wird wieder zusammen diskutiert, musiziert, gelernt, getanzt und kreativ – mit Abstand – Gemeinschaft erlebt. Die Gruppen der Stadtteilzentren nehmen ihre Arbeit auf und beleben die Quartiere während der Sommermonate mit unterschiedlichen Kulturangeboten.

So wird die Reihe der Nachbarschaftskonzerte in den Stadtteilen fortgesetzt, die bereits vergangenen Sommer die Innenhöfe Hannovers zu Bühnen machten. Hannoversche Musiker*innen besuchen (private) Hinterhöfe in den Stadtteilen und sorgen für musikalisches Programm. Außerdem gibt es weitere Open-Air-Konzerte auf Stadtteilplätzen oder in den Gärten der Einrichtungen der Stadtteile.

Das Projekt „StadtteilKULTUR NATURverbunden“ widmet sich ab Juli den Themen Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit. Viele Einrichtungen der Stadtteilkultur veranstalten Workshops, Vorträge, Ausflüge und weitere Angebote, die zum Mitmachen, Ausprobieren und Weitermachen anregen.

Familien können an den Wochenenden wieder Angebote vor Ort im Rahmen des Kinder-Familienkulturprogramms SPIEL:ZEIT erleben. Für Kinder ist der „KOPFSTAND“ geplant, ein abwechslungsreiches Ferienprogramm der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung. Mehr Informationen gibt es unter www.kinderkultur-stadt-hannover.de.

Auch Jugendliche kommen auf ihre Kosten: Für Interessierte ab 15 Jahren gibt es den „Kunstsommer 2021 analog & digital“ vom 26. bis zum 30. Juli. Dabei handelt es sich um eine Sommerakademie für junge Menschen, die ihre kreativen Talente ausprobieren oder in professionelle Bahnen lenken möchten. Der Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Mode, Produktdesign, Architektur, Kunst und Medien. Weiterführende Informationen sowie die Onlineanmeldung sind zu finden auf www.kunstsommer-hannover.de.

 

Weitere Highlights aus dem Sommerprogramm der Stadtteilkultur

Ab 1. Juni: Der gute Ton – Töpfern zuhause – Interessierte können sich ein Stück Ton abholen, es zuhause nach Belieben formen und schließlich im Freizeitheim brennen lassen (Freizeitheim Döhren).

Ab 3. Juli: Repair Café – ein Angebot mit praktischen Tipps für alle, die mehr reparieren und weniger wegschmeißen möchten (Hölderlin Eins – Kulturhaus Kleefeld).

5. Juli bis 16. Juli: „Oh eine Dummel“-Ausstellung – mittels Karikatur und Satire behandelt die Wanderausstellung die Themen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit (Stadtteilzentrum Ricklingen).

Ab 7. Juli: PalettenGarten Misburg-Anderten – gemeinsames Gärtnern für Groß und Klein (Kulturbüro Misburg-Anderten).

Ab 13. Juli: Workshop „Das Plasticycle“ – ein Angebot der Reihe „StadtteilKULTUR NATURverbunden“. Das „Plasticycle“, eine rollende Radfabrik, ermöglicht es, Kunststoffabfälle in kleinen Mengen vor Ort zu recyceln und weiterzuverarbeiten (Kulturtreff Plantage u.a.).

23. Juli: Vielfältig gefragt – das erste hybride Table Quiz der Stadtteilkultur. Gerätselt werden kann an echten Tischen vor Ort, oder rein digital von zuhause aus (Stadtteilkultur).

13. August: Hofladen-Radtour bei Burgdorf – Teil des Projekts „StadtteilKULTUR NATURverbunden“. Mit S-Bahn und Rad geht es zu zwei Bauernhöfen und ihren Hofläden in Schwüblingsen (Kulturtreff Hainholz).

14. August: Freundschaftskonzert: 60 Jahre deutsch-türkische Freundschaft – ein Konzert unter dem Motto „Anatolien goes Jazz“ anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Deutsch-türkischen Anwerbeabkommens (Stadtteilzentrum Lister Turm).

21. August: City Flow – ein mobiles, transkulturelles Festival in Linden am Fluss in Kooperation mit Kargah e.v. (Freizeitheim Linden).

27. August: Open Air-Kino mit dem Cinema del Sol – mithilfe eines solarbetriebenen Wanderkinos werden Filme unter freiem Himmel gezeigt (Kulturbüro Misburg-Anderten u.a.).

Weitere Informationen zu den aufgeführten Veranstaltungen sowie das vollständige Programm sind zu finden auf der Webseite www.stadtteilkultur-hannover.de und auf den Webseiten der einzelnen Einrichtungen der Stadtteile:

Freizeitheim Döhren: www.fzh-doehren.de

Freizeitheim Linden: www.fzh-linden.de

Freizeitheim Vahrenwald: www.fzh-vahrenwald.de

Hölderlin Eins – Kulturhaus Kleefeld: www.hoelderlin-eins.de

Kulturbüro Misburg-Anderten: www.buergerhaus-misburg.de

Kulturbüro Südstadt e.V.: www.kulturbuero-suedstadt.de

Kulturtreff Bothfeld: www.kulturtreffbothfeld.de

Kulturtreff Hainholz: www.kulturtreffhainholz.de

Kulturtreff Kastanienhof Limmer e.V.: www.kulturtreff-kastanienhof.de

Kulturtreff Plantage: www.kulturtreff-plantage.de

Kulturtreff Roderbruch: www.kulturtreff-roderbruch.de

Kulturtreff Vahrenheide: www.vahrenheide.info/

Kulturgemeinschaft Vinnhorst: www.kultur-in-vinnhorst.de

Stadtteilladen Stöcken: https://www.stoecken.info/

Stadtteiltreff Sahlkamp: www.stadtteiltreff-sahlkamp.de

Stadtteilzentrum Lister Turm: www.fzh-lister-turm.de

Stadtteilzentrum Nordstadt: www.stadtteil-zentrum-nordstadt.de/

Stadtteilzentrum Ricklingen: www.fzh-ricklingen.de

Stadtteilzentrum Stöcken: www.fzh-stoecken.de

Stadtteilzentrum Vahrenwald: www.fzh-vahrenwald.de

Stadtteilzentrum Weiße Rose Mühlenberg: www.hannover.de/weisserose

Wettberger Kulturgemeinschaft Katakombe: www.kulturkatakombe.de

 

Steuerschätzung macht deutlich: Städte brauchen Unterstützung von Bund und Ländern

„Damit die Kommunen handlungsfähig bleiben und kommunale Investitionen nicht einbrechen, sind schnelle und entschiedene Hilfen von Bund und Ländern dringend notwendig“: Das betont Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay. Er bezieht sich auf die aktuelle Steuerschätzung vom 12. Mai. Demnach werden die Einbrüche bei den Steuereinnahmen als Folge der Corona-Pandemie noch über mehrere Jahre die kommunalen Spielräume erheblich einschränken.

Im vergangenen Jahr haben Bund und Länder die Gewerbesteuerausfälle der Städte und Gemeinden mit 12,4 Milliarden Euro schnell und unkonventionell ausgeglichen. So wurden die Haushalte der Städte und Gemeinden stabilisiert, die Investitionen blieben auf einem hohem Niveau. Der Deutsche Städtetag hat Bund und Länder nun aufgefordert, auch in diesem und dem kommenden Jahr die Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer zu kompensieren. Eine Forderung, der sich  Belit Onay  anschließt: „Für die Landeshauptstadt Hannover gilt, dass wir ohne Hilfe von Bund und Land zu kurz- und mittelfristigen Sparmaßnahmen gezwungen wären, die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Strukturen gefährden könnten.“ An die örtlichen Bundestags- und Landtagsabgeordneten richtet Onay den Appell, sich im Bundestag und im Landtag für eine Kompensation der Steuermindereinnahmen einzusetzen.

Ein Abgleich zwischen der Steuerschätzung vom November 2019 – der letzten Steuerschätzung vor der Corona-Pandemie – und der aktuellen Steuerschätzung vom Mai 2021 verdeutlicht den historisch einmaligen Einbruch der Erwartungen bundesweit: Das Volumen der Steuermindereinnahmen beträgt in diesem Jahr 9,4 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr ist mit Steuermindereinnahmen von gut 10 Milliarden Euro zu rechnen. Die Steuereinnahmen steigen zwar gegenüber dem katastrophalen Einbruch im vergangenen Jahr an. Aber die kommunalen Steuereinnahmen liegen sowohl in diesem als auch den kommenden Jahren noch deutlich unter dem ursprünglich erwarteten Niveau.

Die dramatische Entwicklung macht auch vor der Landeshauptstadt Hannover nicht halt.Das zeigt der Vergleich zwischen den Haushaltsplanungen aus dem Jahr 2019 und dem aktuellen Planungsstand auf Basis der jüngsten Steuerschätzung. Während Hannover vor der Corona-Pandemie in der mittelfristigen Finanzplanung für das Jahr 2021 noch mit einem Gewerbesteueraufkommen von brutto 704 Millionen Euro und netto (also nach Abzug der Gewerbesteuerumlage) von 653 Millionen Euro rechnen konnte, muss die Stadt diese Erwartung auf Basis der Haushaltsplanung für 2021 und unter Berücksichtigung des aktuellen Standes um mindestens 50 bis zu 100 Millionen Euro nach unten korrigieren. Eine vergleichbare Entwicklung zeigt sich beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer. Anstelle von ursprünglich geplanten 304 Millionen Euro rechnet Hannover  jetzt nur noch mit einem Aufkommen von rund 270 Millionen Euro –  das ist ein Einbruch von rund 34 Millionen Euro.

Aus dem kommunalen Finanzausgleich kann die Landeshauptstadt im Vergleich zu den ursprünglichen Erwartungen  auch keine Mehreinnahmen erwarten: Im Vergleich zur mittelfristigen Finanzplanung für 2021 sinken die Einnahmen um rund 10 Millionen Euro.   

Dazu kommen weitere wegbrechende Erträge, zum Beispiel durch die Schließung von Kitas. Auch sind die Erträge aus dem Bereich der Beteiligungsunternehmen rückläufig. Unter dem Strich fehlen der Landeshauptstadt Hannover etwa 100 bis 150 Millionen Euro in nur einem Jahr an Erträgen.  Ohne Unterstützung von Bund und Ländern wird die Stadt prüfen müssen, welche dringend notwendigen Aufgaben und Zukunftsinvestitionen sie verschieben oder aufgeben muss.

 

Bezirksbürgermeisterin Edeltraut-Inge Geschke lädt zur Bürger*innensprechstunde am 22. Juni ein

Am Dienstag, 22. Juni, von 17 bis 18 Uhr, lädt Bezirksbürgermeisterin Edeltraut-Inge Geschke im Stadtbezirk Nord zur Bürger*innensprechstunde ein. Interessierte Einwohner*innen des Bezirks können Wünsche und Anregungen äußern oder Probleme besprechen. Treffpunkt für die Sprechstunde ist im Kulturtreff Hainholz, Voltmerstraße 36, 30165 Hannover.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Mindestabstände einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen wird dringend empfohlen. Besucher*innen werden gebeten, die Hinweise der Mitarbeitenden beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten zu beachten.

 

„Informationen am Mittwoch“ für das zweite Halbjahr 2021

Die neuen Themen der Veranstaltungsreihe für Senior*innen „Informationen am Mittwoch“ für das zweite Halbjahr des laufenden Jahres liegen vor. Veranstaltet wird die Reihen vom Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH).

Nachstehende Themen werden von Expert*innen vorgestellt:

  • 7. Juli 2021: Angehörige werden dement – Neue Wege zu einem Miteinander finden
  • 18. August 2021: Juristische Fragen bezüglich Partnerschaft, Familie und Nachbarn
  • 29. September 2021: „Schwamm drüber“ – Sinnvolle Hygiene im Haushalt
  • 13. Oktober 2021: Ausmisten, Aufräumen und Ordnung halten – Was tun, wenn sich in den eigenen vier Wänden immer mehr Dinge ansammeln?
  • 3. November 2021: Elektronisches Bezahlen: Mit Karte an der Kasse und Online Zuhause – Wird Bargeld bald abgeschafft und wo sind die Vorteile und Risiken beim Electronic-Cash?
  • 1. Dezember 2021: Herzinfarkt – Erkennen und behandeln

Die Veranstaltungen mit der Möglichkeit anschließend Fragen zu stellen, beginnen immer um 15 Uhr. Veranstaltungsort für Präsenzangebote ist das „Senioren Service Zentrum“ (Ihmepassage 5, Eingang über Blumenauer Straße), wo barrierefreies Hören in der Regel möglich ist. Das bedeutet, auch schwerhörigen Personen werden Redebeiträge zugänglich gemacht. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie finden die Vorträge jedoch vermehrt als Online-Übertragungen statt. In jedem Fall sind die Veranstaltungen kostenfrei.

Weitere Informationen zu den einzelnen Angeboten finden sich im Programmheft zur Reihe. Dieses ist online unter www.senioreberatung-hannover.de zu finden. Außerdem liegt eine gedruckte Version der Broschüre an den üblichen öffentlichen Stellen aus. Wann diese jedoch für den Publikumsverkehr wieder öffnen, ist aufgrund der aktuellen Lage vorerst unklar. Interessierte werden gebeten, beim KSH unter der Rufnummer 0511-168-45195 anzufragen, ob das Programm im „Senioren Service Zentrum“ in der Ihmepassage 5 erhältlich ist.

Bitte beachten Sie:Da sich Corona-bedingt die Vorgaben für Veranstaltungen immer wieder ändern, können für alle Angebote des Programms gravierende Änderungen bis hin zur Absage auftreten. Interessierte können sich vor einer Teilnahme beim KSH informieren, ob und in welcher Form die Termine stattfinden. Weitere Informationen gibt es unter www.seniorenberatung-hannover.de oder telefonisch unter 0511-168-45195.

 

Veranstaltungskalender für Senior*innen liegt vor

„Aktiv durch…“ heißt der bewährte Veranstaltungskalender für Senior*innen, den der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) in Zusammenarbeit mit vielen Akteur*innen und Organisationen wie der Verbraucherzentrale und den Wohlfahrtsverbänden herausgibt. Er erscheint im Halbjahresrhythmus. In dieser Ausgabe können sich Interessierte mit den vielfältigen Angeboten für das erste Halbjahr 2021 vertraut machen.

Geplant sind u.a.:

  • Informationsveranstaltungen, beispielsweise zum Thema Aufräumen und Ordnung halten oder Demenzerkrankungen bei Angehörigen
  • die Fortsetzung der Reihe „Zeitreise“, mit GOP-Direktor Dennis Bohnecke zu Gast
  • mehr aus der Veranstaltungsreihe „Klartext“ mit Fernsehjournalistin Hanna Legatis und Expert*innen, dieses Mal zum Thema „Pflegenotstand“
  • Besichtigungen, beispielsweise bei einer Herstellerfirma für 3D-Drucker oder der Üstra
  • der „Ihme-Salon“ mit dem Radio- und Fernsehmoderator Michael Thürnau als Gast
  • ein Poetry Slam im Alten Rathaus zum Thema „Hurra, wir lesen noch!“
  • Busreisen, zum Beispiel an den Bodensee
  • Tanzveranstaltungen, wie die „Tanzparty“ für Singles und Paare

Der vollständige Veranstaltungskalender für Senior*innen ist im Internet unter www.seniorenberatung-hannover.de zu finden. Außerdem liegt eine gedruckte Version der Broschüre an den üblichen öffentlichen Stellen sowie in vielen Senioreneinrichtungen aus. Wann die Einrichtungen jedoch für den Publikumsverkehr wieder öffnen, ist aufgrund der aktuellen Corona-bedingten Lage vorerst unklar. Interessierte werden gebeten, beim KSH unter der Rufnummer 0511-168-45195 anzufragen, ob das Programm im „Senioren Service Zentrum“ in der Ihmepassage 5 erhältlich ist.

Bitte beachten Sie:Der Vorverkauf der Karten für das Programm beginnt am 23. Juni (Mittwoch) um 8:30 Uhr. Bedingt durch die aktuelle Situation können Buchungen und Anmeldungen ausschließlich telefonisch unter der Rufnummer 0511-168-45195 erfolgen.

Nähere Informationen gibt es ebenfalls beim KSH unter der oben genannten Telefonnummer.

 

Freilichtgalerie am Kronsberg zeigt zweite Ausstellung: KRONSBEERE

Die Freilichtgalerie am Kronsberg geht mit der Ausstellung KRONSBEERE vom 9. Juli bis zum 22. August in die zweite Runde. Die zweite installative Arbeit »Kronsbeere« des Ku¨nstlerduos Mo¨ller + Petersen verwandelt die Freilichtgalerie Kronsberg, Am Laubengang beim Quartierspark Ecke Weistfeld/Lehmbuschfeld, durch Elemente des Upcyclings und künstlicher Begrünung – unter anderem durch die Kronsbeere –  in eine temporäre Landschaft.

Durch unterschiedliche Faktoren und bewusst gelenkte Eingriffe ist die Installation ständigen Veränderungen ausgesetzt. Die Bewohner*innen und Besucher*innen des Kronbergs werden dazu eingeladen, diesen Ort zu erkunden. Zudem besteht die Möglichkeit, Elemente der Installation mitzugestalten, unter anderem im Rahmen eines Workshops. So fügen sich einzelne Momentaufnahmen in die Entwicklungsprozesse ein, formen ein Gerüst und lassen die Arbeit mitten im Zentrum des Kronsbergs aufblühen und Früchte tragen.

Die Freilichtgalerie am Kronsberg ist ein Projekt des Stadtteilzentrums KroKuS und will abseits klassischer Kunsträume neue Orte schaffen, um Kunst zu präsentieren.

Die Künstler*innen der KRONSBEERE

Das hannoversche Künstlerduo Möller + Petersen arbeitet künstlerisch an der Schnittstelle von Installation, Sound-/Medien- und Performancekunst. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigen sie sich vor allem mit der Beziehung zwischen Mensch, Natur und Umwelt und mit dem Erforschen und Bespielen neuer Räume.

  • Kerstin Möller ist Choreographin, Medienkünstlerin, Musikerin, creative Producer und urbane Soziologin. Sie zeigte eigene Arbeiten unter anderem am Next Generation Festival des ZKM Karlsruhe, LungA Art Festival Island, Errant Bodies Gallery Berlin. Sie ist Lehrbeauftragte an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und arbeitet neben ihrer künstlerischen Tätigkeit als creative Producer für Tanz, Performance und interdisziplinäre europäische Projekte.
  • Ben Petersen ist Illustrator, Medienkünstler, Performer und Gärtner. Seine Arbeiten changieren zwischen Zeichnung, Animation, Installation, Video/Projektion- und Performancekunst. Seine Videoarbeit „Alleinkommunikation“ wurde in Deutschland, Spanien und Portugal gezeigt. Als Performer arbeitete er in Projekten unter anderem mit Elisabeth Schilling, Cie.Willi Dorner, Aliénor Dauchez und Commedia Futura.

 

2.950 Gäste bei der Nacht der Museen

Stimmung und Wetter bestens

13 Häuser hatten zur Nacht der Museen 2021 ihre Türen geöffnet und nach der Corona-bedingtem Kunstpause im vergangenen Jahr ihrem Publikum ein abwechslungsreiches Programm geboten mit Führungen, Präsentationen, Aus- und Einblicken, Musik und mehr. Im Mittelpunkt stand das lang vermisste unmittelbare Erleben von Kunst. Knapp 3.000 Erwachsene und Kinder waren dabei und genossen die Atmosphäre vor Ort, sogar in den Warteschlangen.

Die teilnehmenden Häuser:

feinkunst e.V., Historisches Museum Hannover, Kestner Gesellschaft, Kino im Künstlerhaus, KUBUS Städtische Galerie Hannover, Kunstverein Hannover, Landesmuseum Hannover, Museum August Kestner, Museum Schloss Herrenhausen, Rosebusch Verlassenschaften, Sprengel Museum Hannover, Villa Seligmann, Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst.

Mehr Informationen unter www.nacht-der-museen-hannover.de.  

Der Hauptsponsor der Nacht der Museen ist die Avacon AG. Weiterer Unterstützer ist der Großraum-Verkehr Hannover GmbH (GVH).

 

 

 

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