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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 16.Januar 2021

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So sieht Zivilcourage in Hannover aus - Fotocollage © Stadt Hannover So sieht Zivilcourage in Hannover aus - Fotocollage © Stadt Hannover

HANNOVER.

 

Das Gebäude Ihmeplatz 5 bleibt am Montag (18. Januar) wegen Wasserschaden geschlossen.

Aufgrund eines akuten Wasserschadens bleiben die Einrichtungen des Fachbereichs Jugend und Familie am Ihmeplatz 5 am kommenden Montag (18. Januar) geschlossen. Bereits vereinbarte Termine werden verlegt. Es kann gegebenenfalls zu Einschränkungen der telefonischen Erreichbarkeit kommen. Die Abgabe von Unterlagen ist voraussichtlich ab Dienstag (19. Januar) wieder möglich.

 

Bis Ende Januar sollen alle Altenheime Besuch bekommen haben

Zwischenbilanz: Mehr als 8000 Menschen sind bereits geimpft

 

Der erste Schritt auf einem langen Weg ist getan: Bis Ende dieser Woche werden mehr als 8000 Menschen in der Region Hannover die erste von zwei notwenigen Impfungen gegen das Coronavirus erhalten haben. Gleichzeitig stellen sich Stadt und Region auf, um noch schneller impfen zu können: Ab Sonnabend, 16. Januar 2021, sind zwölf mobile Teams einsatzbereit, um in Alten- und Pflegeheimen Pflegekräfte sowie Bewohner*innen zu impfen. Bereits am Mittwoch war die Zahl der Teams von vier auf acht verdoppelt worden. „Bis Ende Januar sollen in allen Alten- und Pflegeheimen die Menschen, die dazu bereit sind, die erste Dosis erhalten haben, sofern Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht“, kündigt Oberbürgermeister Belit Onay an. Insgesamt 176 Einrichtungen stehen auf der Liste, 40 haben bislang Besuch erhalten. „Wir freuen uns, dass die Impfbereitschaft in den Alten- und Pflegeeinrichtungen offenbar hoch ist“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau.

 

Wie schnell die mobilen Teams mit den Impfungen in den Pflegeeinrichtungen vorankämen, hänge in erster Line von der Lieferung des Impfstoffes ab, betont Dr. Axel von der Ohe, Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover, und fügt hinzu: „Am Personal und den weiteren von uns beeinflussbaren Faktoren liegt es nicht, wir sind personell gut aufgestellt. Gemeinsam mit den Hilfsorganisationen haben wir leistungsstarke Strukturen geschaffen, die es uns möglich machen auch deutlich größere Mengen zu verimpfen, sobald diese verfügbar sind.“

 

So sei bereits am vergangenen Wochenende auch am Sonnabend und Sonntag geimpft worden. „Die Prozesse haben sich inzwischen gut eingespielt“, lobt auch Cordula Drautz, Finanz- und Gebäudedezernentin der Region Hannover und regionsseitig zuständig für das Gemeinsame Impfzentrum, das alle Impfungen koordiniert und durchführt. „Die mobilen Teams sind in der Lage, deutlich mehr Menschen an einem Tag zu impfen als wir das ursprünglich kalkuliert hatten. Wenn der Impfstoff da ist, werden wir in den nächsten Wochen gut vorankommen.“

 

Mittlerweile ist auch der Impfbetrieb auf dem Messegelände angelaufen – allerdings noch nicht für die Allgemeinbevölkerung. „Uns war wichtig, die Beschäftigten des Rettungsdienstes früh zu impfen“, erklärt Regionspräsident Jagau. „Wenn sie zu Unfällen und Notfällen fahren, können sie sich nicht vorab auf die jeweilige Situation einstellen. Sie sind jeden Tag mit vielen Menschen in direktem Kontakt.

Es ist wichtig, dass der Rettungsdienst in seiner Funktionsfähigkeit nicht gefährdet ist.“ Auch in den Kliniken der sogenannten Kategorie 1 in der Region Hannover, in denen Patientinnen und Patienten mit Covid-19 behandelt werden, läuft inzwischen die Auslieferung des Impfstoffes. „Wer täglich so eng mit potenziellen Virenträgern zu tun hat, muss geschützt werden“, betont Oberbürgermeister Onay. Bislang seien fünf von insgesamt 14 Kliniken in der Region Hannover mit Impfstoff beliefert worden. „Auch hier kommen wir voran.“

 

Läuft alles nach Plan, startet am Montag, 1. Februar 2021, zudem der Impfbetrieb im Gemeinsamen Impfzentrum für alle über 80-Jährigen, die zu Hause leben und nicht in einer Pflegeeinrichtung untergebracht sind. Das Land Niedersachsen hat angekündigt, ab Donnerstag, 28. Januar 2021, über die Hotline 0800 9988665 und online über die Internetadresse www.impfportal-niedersachsen.deTermine zu vergeben.

 

„Wir sind uns bewusst, dass der Weg für viele Menschen über 80 Jahre zum Messegelände, gerade wenn sie eine weite Anfahrt haben, beschwerlich sein kann“, betont Regionsdezernentin Cordula Drautz. „Wir sind dabei, dafür Lösungen zu entwickeln.“ Der städtische Ordnungsdezernent von der Ohe weist zudem darauf hin, dass die Krankenkassen gegebenenfalls die Kosten für einen Einzeltransport übernehmen, wenn Menschen aus gesundheitlichen Gründen keine Möglichkeit haben, anders zum Impfzentrum zu gelangen. „Natürlich liegt uns daran, allen, die sich impfen lassen wollen, das auch zu ermöglichen“, betont von der Ohe.

 

Neues Erscheinungsbild für das ZeitZentrum Zivilcourage

So sieht Zivilcourage in Hannover aus: Ab sofort repräsentiert ein [Z], eine erkennbare und – im direkten und übertragenen Sinne – vielschichtige Wort-Bild-Marke, das hannoversche ZeitZentrum Zivilcourage. Sie steht für Demokratiebildung, historische und aktuelle Fragen – und es steht für uns als gesamte hannoversche Stadtgesellschaft.

 

Ein neues Gesicht für einen neuartigen Lernort

Das ZeitZentrum ist kein Museum, keine Gedenkstätte, sondern ein Lernort für Demokratie. Um dieses besondere Profil herauszustellen, entschied sich die Landeshauptstadt Hannover, dem ZeitZentrum Zivilcourage eine eigene visuelle Identität zu geben. In Zusammenarbeit mit der hannoverschen Agentur „Identitätsstiftung“ entstand ein mutiges und spannendes Corporate Design.

 

„Von Anfang an hat die städtische Erinnerungskultur mit der Kommunikationsagentur eng zusammengearbeitet. Denn das Design sollte nicht nur ansprechend sein, sondern auch unser Lernkonzept widerspiegeln. Das ZeitZentrum Zivilcourage setzt auf entdeckendes Lernen und auf die Neugier der Besucher*innen. Der Idee folgt auch das neue Erscheinungsbild: Das Team der ‚Identitätsstiftung‘ spielte bei der Gestaltung mit den Gegensätzen von Heute und Gestern, mit Bekanntem und Unbekanntem und kreierte so ein Spannungsverhältnis, das überall im ZeitZentrum zu spüren ist“, betont die hannoversche Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf.

 

ZeitZentrum in Wort und vor allem Schrift

Die neue Wort-Bild-Marke [Z], eine angedeutete Sanduhr, verbindet den Namen des ZeitZentrums mit Aspekten wie Zeit, Perspektive und Begegnung. Sie klingt zeitgemäß, direkt und verständlich – nicht zuletzt wegen der eigens für den Lernort entwickelten Schrift „Courage“. Diese vereint eine geometrische serifenlose Schrift, die wie ein Bauhaus- oder Grotesk-Schrifttyp anmutet, mit einer Frakturschrift. Auch das ist ein bewusstes Zusammenspiel von Heute und Gestern. Mit der Frakturschrift legte der Schriftdesigner Sascha Bente eine historische Spur: 1941 hatte der nationalsozialistische Staat die sogenannten Schwabacher Lettern als “Judenlettern“ bezeichnet und verboten. Die Verwendung einzelner Frakturbuchstaben in den Headlines setzt nun ein deutliches Zeichen gegen das NS-Regime und ist ein sichtbares Beispiel für die Wirkungskraft visueller Kommunikation. „Durch schrifthistorische Recherche und gestalterischen Optimismus baut die ‚Courage‘ eine Brücke zwischen zwei Welten, die sich sonst nur selten begegnen“, erklärt Bente seine Herangehensweise.

„Wir von der „Identitätsstiftung“ haben uns zur Aufgabe gemacht, die Identität einer Organisation im Kern zu verstehen und in einen merkenswürdigen visuellen Ausdruck zu bringen. Beim [Z] war das Grundkonzept, Spuren zu legen und die Besucher*innen zu einer eigenen Position anzuregen. Das Anspruchsvolle an der Gestaltung war die Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen: Wie man würdevoll über die Vergangenheit berichtet und gleichzeitig eine zeitgemäße Bildsprache für Jugendliche entwickelt. In der von uns konzipierten Bildsprache begegnen sich Menschen aus verschiedenen Zeiten – das unterstreicht nochmals den Gedanken und den Wert des ZeitZentrums“, erklärt Miriam Kraus aus dem Kreativteam der „Identitätsstiftung“.

 

Das Konzept des ZeitZentrums Zivilcourage

„Mitmachen oder widerstehen?“ - auf der Suche nach Antworten auf diese Frage stehen den Besucher*innen des ZeitZentrums 45 Menschen zur Seite. Sie stehen stellvertretend für die rund 450.000 Einwohner*innen Hannovers um 1939. Opfer und Verfolgte des Nationalsozialismus ebenso wie überzeugte Nationalsozialist*innen, Mitläufer*innen und Helfer*innen. Alle Besucher*inen nähern sich anhand der ihnen zufällig zugeordneten Lebensgeschichte einer dieser Personen im Laufe des Besuchs an. Die Ausstellung im ZeitZentrum Zivilcourage ermöglicht einen anderen Blick auf Hannover und setzt auf entdeckendes Lernen, auf Neugier und Forscherdrang.

 

 

 

 

 

 

Die Bürgerämter am Schützenplatz und am Aegi bleiben geschlossen

Aufgrund von Corona-Fällen in der Belegschaft und damit verbundener Quarantäne-Anordnungen muss das Bürgeramt Schützenplatz im HannoverServiceCenter geschlossen bleiben. Aus dem gleichen Grund musste gestern bereits das Bürgeramt Aegi geschlossen werden.

Alle Kund*innen, die am Freitag, den 15. Januar oder am Montag, den 18. Januar einen Termin im Bürgeramt Schützenplatz oder im Bürgeramt Aegi haben, werden gebeten, neue Termine zu vereinbaren. Betroffene Kund*innen, die eine E-Mail-Adresse hinterlegt haben, sind direkt informiert worden.

Aufgrund der Schließungen dieser beiden großen Ämter und sehr begrenzten Kapazitäten sind leider keine Ausweichtermine in anderen Bürgerämtern möglich. 

Alle Kund*innen, die zwischen den 19. Januar und dem 22. Januar einen Termin in einem der beiden Bürgerämter haben, werden gebeten, sich kurz vor dem Termin auf der Website www.bürgeramt-hannover.de zu informieren.

Über die Dauer der erforderlichen Schließung wird zeitnah informiert.

Das Abholen von fertigen Dokumenten bleibt in beiden Bürgerämtern möglich, es können jedoch keine Termine wahrgenommen werden.

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