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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 16.Juni 2022

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Strukturdaten der Stadt Hannover 2022 © LHH Strukturdaten der Stadt Hannover 2022 © LHH

HANNOVER.

„trafficpilot“-App für effizienteren Stadtverkehr geht in Hannover in den Testbetrieb

Ab sofort können Interessierte die kostenlose App „trafficpilot“ des städtischen Verkehrsmanagements nutzen. Sie deckt derzeit ein definiertes Testgebiet innerhalb Hannovers ab, das schrittweise ausgebaut werden soll. Die Anwendung zeigt auf dem Smartphone-Display die passende Geschwindigkeit an, um mit dem Kraftfahrzeug an der nächsten Ampel bei Grün anzukommen. Mithilfe der Positionsdaten des verwendeten Handys werden die vorausliegenden Ampeln ermittelt. Für diese werden aktuelle Prognosen aus dem städtischen Verkehrsmanagementsystem abgerufen und angezeigt. Auch für andere Verkehrsmittel soll die App künftig anwendbar sein.

„trafficpilot“ wurde durch das Unternehmen Gevas Software entwickelt. Sie kann über den App Store von Apple (IOS) oder den Google Play Store (Android) heruntergeladen werden.

Die App wurde im Rahmen des „Sofort­programms Saubere Luft“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) als Maßnahme des Masterplans „Nachhaltige Mobilität für die Stadt – Green City Plan“ gefördert. Politische Grundlage bilden ein Antrag zur Erstellung einer automatischen Verkehrslageberechnung (Drucksache Nr. H-0187/2017), der fraktionsübergreifende Antrag „Saubere Luft für Hannover“ in dem unter anderem eine Verstetigung des Kraftfahrzeugverkehrs gefordert wird (Drucksache Nr. 3158/2018) und dessen Konkretisierung durch die Drucksache mit der Nummer 1761/2020.

Ziele der Nutzung von „trafficpilot“

Durch „trafficpilot“ soll das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer*innen harmonisiert werden. So ist das Beschleunigen vor einer Ampel, die demnächst auf Rot schaltet, für das Vorankommen der Fahrer*innen nicht zielführend und verursacht einen unnötig hohen Schadstoffausstoß. Durch die Nutzung der App können unnötige Stopps verhindert, starke Brems- oder Beschleunigungsmanöver vermieden sowie Kraftstoffverbrauch und Emissionen reduziert werden. Die Teilnahme am Stadtverkehr wird vorausschauender, entspannter und gleichmäßiger.

Die Anwendung wird bereits in anderen Städten in Deutschland und Österreich eingesetzt und stetig weiterentwickelt. Vorreiter*innen waren Düsseldorf, Frankfurt und Kassel. Die positiven Erfahrungen damit, haben in diesen Städten jeweils dazu geführt, dass die Testgebiete sukzessive ausgebaut wurden und inzwischen eine stadtweite Versorgung besteht.

Ausweitung auf das gesamte Stadtgebiet und den Radverkehr geplant

In einer unbefristeten Einführungsphase kann „trafficpilot“ zunächst an insgesamt 44 Ampeln in Hannover ausprobiert werden. Das Testgebiet umfasst den Cityring um die Innenstadt und Abschnitte der Zulaufstrecken Vahrenwalder Straße, Lavesallee, Marienstraße, Bischofsholer Damm und Hildesheimer Straße. Die bislang verfügbaren Ampeln können mittels einer Karte angezeigt werden. Das System wird nach und nach für das gesamte Stadtgebiet freigeschaltet. Zukünftig sollen alle am Verkehrsrechnernetz Hannover angeschlossenen Lichtsignalanlagen verfügbar sein. Indem Informationen der Lichtsignalsteuerung für die Verkehrsteilnehmer*innen bereitgestellt werden, ist ein erster Schritt in Richtung „Car2Infrastructure-Kommunikation“ erfolgt, die eine wichtige Grundlage für das automatisierte und vernetzte Fahren bildet.

Der nächste große Schritt ist die Ausweitung des Systems auch für den Radverkehr. Im Zusammenhang mit dem städtischen Smart-City-Förderprojekt „Restart: #HANnovativ“ werden zunächst Ampelinformationen auch für Radfahrende generiert und bereitgestellt. Im weiteren Verlauf sollen aktive Möglichkeiten der Beeinflussung von Ampelschaltungen durch Radfahrende geschaffen werden.

Verbesserung der Prognosequalität

Zudem soll die Prognosequalität anhand der Daten der Nutzer*innen optimiert werden. Ergänzend dazu ist die testweise Anwendung des Ampelphasenassistenten für Stadtbahnen und Busse Bestandteil des Forschungsprojekts „Lichtsignalanlagen Optimal Gesteuert im Nahverkehr (LOGIN)“, in welchem die Stadt gemeinsam mit ÜSTRA, Region Hannover und verschiedenen weiteren Forschungspartnern Grundlagen für die ÖPNV-Bevorrechtigungssysteme der Zukunft entwickelt.

In Hannover reagieren alle Ampeln dynamisch auf unterschiedlichste Einflüsse:

  • Fußgänger*innen, die per Knopfdruck Grün anfordern,
  • Busse und Stadtbahnen, die bevorzugt über die Kreuzung geleitet werden
  • oder stärkerer Verkehr aus der einen oder anderen Richtung.

In solchen Fällen ist die Prognose schwieriger und manchmal nur sehr kurzfristig möglich (oder sogar gar nicht, wenn die Daten von der Ampel nicht schnell genug übermittelt werden). Um diese Effekte zu berücksichtigen, wird auch die Prognosezuverlässigkeit über die Farbgebung mit angezeigt: Unsichere Prognosen werden in der App mit grauen Farben dargestellt – Rot und Grün werden blasser und dunkler angezeigt. Oft betrifft dies auch nur Teile der Prognose und es gibt dennoch sichere Rot- und Grün-Bereiche, die bei der Wahl der richtigen Anfahrtsgeschwindigkeit helfen.

Genügen die Prognosen nicht den gesetzten Qualitätsanforderungen, wird die Darstellung dieser Ampeln im System deaktiviert, so dass im geschützten Offline-Modus die Ursachensuche erfolgen kann. Einzelne Fahrten können durch die Nutzer*innen auch aktiv protokolliert und an den Betreiber der App gesendet werden, um so zu einer stetigen Optimierung beizutragen.

Funktionsweise der App

Die Prognose wird als Rot-Grün-Teppich über die angezeigte Straße gelegt. Die App zeigt durch die Farbe um das zentrale Pfeil-Symbol an, ob die nächste Ampel bei gleichbleibender Geschwindigkeit bei Rot oder Grün erreicht wird. Zudem erhalten Nutzer*innen eine Prognose, welche Ampelfarbe bei schnellerer oder langsamerer Fahrt erreicht würde. Bei einem Stopp wird der aktuelle Zustand der Ampel gezeigt. Bei Rot wird (sofern verfügbar) die erwartete Zeit bis zur Umschaltung der Ampel heruntergezählt. Zudem kann eine Sprachausgabe für die richtige Geschwindigkeit zum Erreichen der Grünen Welle (im Rahmen der zulässigen Geschwindigkeit) aktiviert werden.

Generell gilt, dass die trafficpilot-App nicht während der Fahrt bedient werden sollte und auch bei der Nutzung das Verkehrsgeschehen im Blick behalten werden muss. Die Fahrweise sollte weiterhin defensiv und vorsichtig sein. Die Nutzung der App ersetzt nicht den Blick auf die Ampel. Im Zweifelsfall ist immer die Anzeige der Ampel maßgebend.

Diverse Fragen und Antworten sind unter https://trafficpilot.eu/#faq abrufbar. Darüber hinaus können sich Interessierte bei Fragen und Anmerkungen per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

Über das Sofortprogramm „Saubere Luft“

Mit dem Sofortprogramm „Saubere Luft“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) wurden die Kommunen gefördert, die bis zu dem Jahr 2017 Jahren wiederkehrend eine Überschreitung der zulässigen Jahresmittelwerte für Stickstoffdioxid zu verzeichnen hatten. Während nach der BundesImmissionsSchutzverordnung ein Grenzwert von maximal 40 µg/m³ tolerierbar ist, betrug die tatsächliche Belastung an den am stärksten belasteten Messstellen im Jahresmittel 2017 48 µg/m³.

Hauptverursacher der NO2-Belastung in den von der Grenzwertüberschreitung betroffenen Straßen sind die Emissionen des Kraftfahrzeugverkehrs. Nach Angaben des Umweltbundesamtes trägt der Verkehr zu mehr als 60 Prozent zur lokalen Belastung bei. Bezogen auf Stickstoffoxide beträgt der Anteil der Kraftfahrzeuge an der Gesamtbelastung in einigen Fällen bis zu 75 Prozent.

Um diesen Effekten entgegenzuwirken wurden verschiedene mögliche Maßnahmen in dem „Nachhaltige Mobilität für die Stadt – Green City Plan“ hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Luftschadstoffbelastung evaluiert. Eine der als wirksam beurteilten Maßnahmen war die Entwicklung eines Ampelphasenassistenten.

 

9. Lange Tafel des Generationendialogs

Die Landeshauptstadt Hannover und das Studentenwerk Hannover laden in diesem Jahr wieder zum Essen und zu Gesprächen an der „9. Langen Tafel des Generationendialogs“ ein. Getafelt wird am Mittwoch, 22. Juni, von 12 bis 15 Uhr in der Herrenhäuser Allee (in Höhe der Stadtbahn-Haltestelle „Schneideberg/ Wilhelm-Busch-Museum“).

Die Lange Tafel des Generationendialogs bietet insbesondere den älteren Menschen aus Hannover und den Studierenden der Stadt die Gelegenheit, sich ungezwungen und über die Generationen hinweg auszutauschen und gemeinsame Zeit zu verbringen. 

Für Musik sorgen die „Rocking Vets“ Big Band der Tierärztlichen Hochschule Hannover, das ChorWerk Hannover und das Chorensemble Ahlem. Der Stadtsportbund wird die »Lange Tafel« in Bewegung bringen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen und die Teilnahme sind kostenlos.

Weitere Informationen gibt es beim Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH) unter der Telefonnummer 168-42345.

 

Sozialausschuss tagt öffentlich

Der Sozialausschuss tagt am kommenden Montag (20. Juni) um 15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, in öffentlicher Sitzung.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wird allen Teilnehmenden und Besucher*innen empfohlen, Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten und FFP2-Masken im Gebäude zu tragen. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Nachtschwimmen möglich: Ricklinger Bad öffnet am 25./26. Juni durchgehend für 37 Stunden

Das Ricklinger Bad lädt zu einer besonderen Aktion ein: Von Sonnabend, dem 25. Juni, um 7 Uhr bis Sonntag, dem 26. Juni, um 20 Uhr bleibt das Bad durchgehend - auch nachts - geöffnet. In diesen 37 Stunden werden vielfältige Aktivitäten angeboten: Schwimmabzeichenabnahme für Kinder, Abnahme des „Totenkopf-Abzeichens“, Aqua-Fitness sowie verschiedene Vorführungen vom Synchron- bis zum Fackelschwimmen. In der Zeit von 23 Uhr bis 4 Uhr heißt es "Wer schwimmt am längsten?". Bei diesem Wettbewerb gibt es 10er-Karten für die städtischen Bäder zu gewinnen.

Während des Aktionszeitraumes entstehen keine zusätzlichen Kosten, zu entrichten ist lediglich der normale Eintrittspreis von 4,50 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder und Jugendliche. Zwischen 20 Uhr und 7 Uhr reduziert sich der Eintritt auf nur einen Euro.  

Das vollständige Programm und der Zeitplan sind der Anlage zu entnehmen und finden sich im Internet unter hannover.de, Suchbegriff Ricklinger Bad.

 

Andreaestraße bietet temporär begrünten Aktionsbereich

Die Stadt hat in der Andreaestraße in der City für vier Wochen einen begrünten Aktionsraum mit Pflanzbeeten, geschwungenen Sitzelementen und Bewegungsevents an Tischtennisplatten eingerichtet. Die temporäre Maßnahme ist ein Teil des Innenstadtdialogs und lehnt sich an die Experimentierräume im vergangenen Jahr an.

Die in den vorhandenen grauen Betontöpfen stehenden Zürgelbäume hat der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün durch eine neue Unterpflanzung zu diesem Zweck mit insektenfreundlichen Stauden wie etwa Steppensalbei, Lavendel, Großblumige Kornblume, Nelkenwurz und Moosflammenblume aufgewertet. Neun für den Tag der Niedersachsen bepflanzte Palettenbeete werden für den Zeitraum bis zum 13. Juli weiter genutzt. Darüber hinaus bieten acht besondere Sitzelemente, die schon beim Innenstadtdialog zum Einsatz kamen, zusätzliche Möglichkeiten zum Aufenthalt.

„Wir wollen die Andreaestraße im Bereich Schillerstraße bis Große Packhofstraße dauerhaft begrünen und damit an die Notwendigkeiten aufgrund des Klimawandels anpassen. Darüber hinaus soll diese zentrale Fläche eine hohe Aufenthaltsqualität erhalten und mit neuen Spiel- und Bewegungsangeboten aufgewertet werden. Das entspricht auch den im Innenstadtdialog immer wieder geäußerten Wünschen nach mehr Grün und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt“, sagt Ulrich Prote, Leiter des städtischen Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün. „Das vierwöchige Experiment dient dazu, Erkenntnisse und Anregungen für eine Machbarkeitsstudie zu sammeln.“

Mit Hilfe der zurzeit ausgeschriebenen Machbarkeitsstudie will der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün durch ein externes Planungsbüro die Möglichkeiten erarbeiten lassen, um den platzartigen Straßenraum in diesem Bereich der Andreaestraße qualitativ deutlich zu verbessern. Die Fachleute konzipieren neue (Bewegungs-) Angebote, erweiterte und attraktivere Aufenthaltsmöglichkeiten sowie neue Grünelemente mit kühlender Wirkung, um Besucher*innen der Innenstadt einen Ort zu bieten, an dem sie sich gerne aufhalten. Auch sollen die Elemente dazu beitragen, der Überhitzung der Innenstadt entgegenzuwirken. Die Machbarkeitsstudie wird mit Mitteln aus dem Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ finanziert, für das sich die Stadt Hannover im vergangenen Jahr erfolgreich beworben hatte.

Der temporär begrünte Bereich wurde an diesem Mittwoch (15. Juni) mit einem Aktionstag eröffnet. Dabei hat der Fachbereich Sport und Bäder in Kooperation mit der Aktionsgruppe „Plattentanz“ des Sportvereins TuS Marathon Bewegungsevents „Rund um die Tischtennisplatte“ angeboten. Der „Wildnis-Wagen“ informierte zum Thema Artenvielfalt in der Stadt. Zudem haben zwei Kindergartengruppen mit einer insektenfreundlichen Blühmischung kleine Blumentöpfe bepflanzt, die sie anschließend mit nach Hause nehmen durften. Einige Aktionen sollen in den kommenden Wochen wiederholt werden.

 

Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2022 veröffentlicht

Mit Zahlen im Vorfeld der Landtagswahl

Die Statistikstelle der Stadt Hannover hat die Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2022 veröffentlicht. Wie gewohnt werden Indikatoren aus den verschiedenen Lebensbereichen in den 51 Stadtteilen und 13 Stadtbezirken – nach Beobachtungsfeldern gegliedert – dargestellt. Die Zahl der Felder ist in den vergangenen Jahren gewachsen und umfasst inzwischen 13 Kapitel. Zusätzlich blickt die Publikation auf die Landtagswahl im Oktober voraus: mit der Zahl der Wahlberechtigten auf Ebene der Stadtteile sowie mit Strukturdaten auf Ebene der Landtagswahlkreise.

Nach den pandemiebedingten Rückgängen der Zu- und Fortzüge haben die Zuzüge in 2021 wieder zugenommen und ergeben einen positiven Wanderungssaldo von 1.075 Personen. Auch die innerstädtischen Umzüge haben wieder zugenommen. Ebenfalls angestiegen sind die Zahlen der Geburten und Sterbefälle, letztere überwiegen mit 132 leicht.

Während die Niederlassungen von Unternehmen mit dem Berichtsjahr 2020 einen Rückgang verzeichnen, weil dort der Einbruch durch die Corona-Pandemie sichtbar wird, zeigen die Angaben zu Beschäftigten und Arbeitslosen für das Berichtsjahr 2021 wieder eine Erholung.  Die Arbeitslosigkeit insbesondere jüngerer (18-24 Jahre) und ausländischer Personen ist anteilig deutlich zurückgegangen. Auch die Zahl ausschließlich geringfügig Beschäftigter hat abgenommen.

Die Zahl der zugelassenen privaten Autos, Krafträder, Nutzfahrzeuge und somit auch die Zahl der Kraftfahrzeuge insgesamt hat gegenüber dem Vorjahr wieder zugenommen, sodass sich der langjährige Trend fortsetzt. Auffällig ist, dass die Zahl der Dieselfahrzeuge leicht abnimmt, während alternative Antriebsarten wie Hybridfahrzeuge und Elektrofahrzeuge deutlich zunehmen. Deren Zahlen haben sich innerhalb von zwölf Monaten verdoppelt auf rund 3.300 Fahrzeuge. Der Anstieg der Fahrzeuge insgesamt lässt sich durch weniger Abmeldungen erklären, während die Zahl der Neuzulassungen und die der Zulassung von Gebrauchtfahrzeugen leicht abgenommen hat.

In der Vorschau auf die Landtagswahl werden die Wahlberechtigten auf Ebene der Stadtteile sowie grundlegende Daten zu Bevölkerung und Arbeitsmarkt auf Ebene der Landtagswahlkreise ausgewiesen. Zwei Textbeiträge runden den diesjährigen Bericht ab: Der Abschnitt „Bevölkerungsentwicklung 2021“ fasst die Entwicklung der Bevölkerung im vergangenen Jahr zusammen. Außerdem werden Daten zu Bruttoentgelten sozialversicherungspflichtig Beschäftigter vorgestellt, die eine der wenigen Möglichkeiten der amtlichen Statistik darstellen, unterhalb der Stadtebene Einkommensdaten auszuwerten.

Die Statistikstelle der Landeshauptstadt Hannover veröffentlicht die „Strukturdaten“ seit deren ersten Erscheinen in den 1990-er Jahren jährlich und ergänzt sie seitdem regelmäßig um weitere statistische Themen.

Der aktuelle Band „Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2022“ aus der Reihe der statistischen Berichte der Landeshauptstadt Hannover (wie auch die Bände früherer Jahre) steht als pdf-Datei im Internet unter www.strukturdaten-hannover.de zum Download zur Verfügung.

 

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