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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 17.Juni 2022

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Das Neue Rathaus in Hannover ist am 21.Juni 2022 vormittags geschlossen © Ulrich Stamm Das Neue Rathaus in Hannover ist am 21.Juni 2022 vormittags geschlossen © Ulrich Stamm

HANNOVER.

 

Rathaus am Dienstagvormittag geschlossen

Wegen des Festaktes anlässlich des Deutschen Feuerwehrtages bleibt das Neue Rathaus am kommenden Dienstag, den 21. Juni, bis 14 Uhr für die Öffentlichkeit geschlossen. In diesem Zeitraum sind keine touristischen Besuche und keine Turmauffahrten möglich. Zutritt haben nur geladene Gäste. Am Nachmittag öffnet das Rathaus wieder, die vier Stadtmodelle in der Kuppelhalle stehen an diesem Tag aber nicht mehr zur Besichtigung zur Verfügung.

 

Musikschule Hannover lädt Kinder zum „Instrumentencheck“ ein

Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren, die Freude haben an Musik und Bewegung, sind richtig beim kostenlosen und interaktiven Projekt „Instrumentencheck“ der städtischen Musikschule. In drei Stufen kann man dabei Instrumente kennen- und lieben lernen.

 

Los geht´s mit Check 1 am 25. Juni (Sonnabend) um 10 und um 11.30 Uhr im Fritz-Haake-Saal des Stadtteilzentrums Ricklingen, Anne-Stache-Allee 7. Erfahrene Musikpädagog*innen nehmen die Kinder mit in die faszinierende Welt der Musikinstrumente. Das Motto lautet „Instrumente elementar – spielerisch und aktiv Instrumente kennenlernen“. Interessierte Kinder können sich mit einer erwachsenen Begleitperson anmelden. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Anschluss an den Instrumentencheck gibt es eine umfassende Beratung zu den Angeboten der Musikschule. Die Anmeldefrist für Check 1 läuft noch bis zum 20. Juni (Montag).

Anmeldungen zu allen Checks sind per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich oder per Post an Musikschule der Landeshauptstadt Hannover, Maschstraße 22-24, 30169 Hannover. Mehr Infos gibt es im Flyer unter hannover.de/instrumentencheck und über das Service-Telefon der Musikschule unter 0511 168-4417 sowie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Check 2

Instrumente unter der Lupe, Instrumentengruppen im lebendigen KonzertTermin 1: 17. September 2022 (Sonnabend), 10 Uhr und 11.30 UhrOrt: Saal des Stadtteilzentrums KroKuS, Thie 6, 30539 HannoverTermin 2: 24. September 2022 (Sonnabend), 11.30 Uhr und 13 UhrOrt: Saal des FZH Linden, Windheimstr. 4, 30451 Hannover

Check 3

Instrumente aktiv, Schnuppereinheiten mit bis zu zwei InstrumentenTermin: nach den Herbstferien nach Absprache

Der „Instrumentencheck“ wird gefördert durch „Startklar in die Zukunft“, das Förderprogramm der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen.

 

 

Hainhölzer Bad öffnet wieder

Das Hainhölzer Bad öffnet morgen (17. Juni) ab 10 Uhr wieder für den regulären Badebetrieb. Das Bad musste zuletzt wegen Überschreitung der Grenzwerte von E-Coli und Enterokokken geschlossen bleiben. Die Durchspülung mit Reinwasser und der natürliche Reinigungsprozess durch die Filteranlage haben Erfolg gezeigt, die Proben des Gesundheitsamtes der Region ergaben jetzt keine erhöhten Werte mehr. Zum Beginn einer vorhergesagten Schönwetterperiode kann der Betrieb des beliebten Bades im Grünen daher wieder aufgenommen werden. Das Hainhölzer Bad wird als Naturbad betrieben, es erfolgen keine chemischen Reinigungsprozesse.   

 

Linden-Süd: Nadelöhr in Grünverbindung beseitigt

Eine fast verschwundene Grünverbindung zwischen den Wegen Schwarze Flage und Am Ihlpohl in Linden-Süd ist komplett zurück: Fachleute der Stadt haben im vergangenen Winter und Frühjahr das bis dahin dominierende, undurchdringliche Brombeerdickicht auf dem etwa 270 Meter langen und rund 20 Meter breiten Streifen nach und nach entfernt. Radfahrer*innen und Fußgänger*innen, für die die Verbindung zum Teil ein Nadelöhr darstellte, steht nun wieder ein 3,20 bis 4 Meter breiter Wegeabschnitt zur Verfügung. Mit den umfangreichen Pflege- und Sanierungsmaßnahmen mit Kosten in Höhe von rund 15.000 Euro wurde der Bereich auch für die ökologische Weiterentwicklung der Freiflächen zu urbaner Wildnis für einheimische Flora und Fauna zurückerobert. Der städtische Ausbildungsbetrieb Garten- und Landschaftsbau hat die Maßnahmen unterstützt.

Die starke Ausbreitung der invasiven, nicht einheimischen „Armenischen Brombeere“ hatte im Laufe der Zeit nicht nur die angrenzenden Freiflächen der Grünverbindung komplett überwuchert, sondern auch durch weitreichende Ausläufer und Ranken den Wegebereich nach und nach verengt. Gelegentliche Rückschnittmaßnahmen an den Sträuchern konnten die Qualität der Verbindung nicht dauerhaft verbessern. Darüber hinaus waren die erforderliche Kontrolle und Pflege der Bäume in dem Grünzug nicht mehr möglich und war der Weg in einem schlechten Zustand. Konsequent sollen nun die wiedergewonnenen Flächen von der aggressiven Brombeerart freigehalten und in Zukunft zu einer ökologisch wertvollen einheimischen und urbanen Wildnis weiterentwickelt werden.

Bekämpfung von Neophyten gehört zur Biodiversitätsstrategie

Noch im Rahmen des durch das vom Bundesamt für Naturschutz geförderten Projekts „Städte wagen Wildnis“ hat die Stadt im Projektzeitraum von 2016 bis 2021 in der Grünverbindung einen neuen, zukunftsorientierten Umgang mit Grünflächen im städtischen Raum erprobt: Die Natur bekam mehr Raum zur Entwicklung, indem seltener gemäht und Bäume geschnitten wurden. Invasive nicht heimische Pflanzen (Neophyten) wurden großflächig beseitigt. Die Bekämpfung von Neophyten ist eines der Ziele der kommunalen Biodiversitätsstrategie in Hannover. Insbesondere die Beseitigung der „Armenischen Brombeere“ erfordert oft umfassendere Eingriffe und Pflegemaßnahmen: Stark überwucherte Flächen wurden zunächst vollständig gerodet und der Oberboden gefräst, um unterirdische Ausläufer zu erfassen. Im Anschluss verhindert nun eine konsequente Mahd über einen bestimmten Zeitraum, dass aus den verbliebenen Rhizomen („Erdsprosse“) der Brombeere wieder neue Dickichte entstehen. Auf den zurückgewonnenen Flächen in der Grünverbindung pflanzt die Stadt nun einheimische Sträucher und Wildrosen (zum Beispiel Wein-Rose und Hunds-Rose) sät insektenfreundliche Wildblumen, baut Sandbiotope für Insekten und passt die Mahdintervalle an.

Von der Freilegung der Grünverbindung hat auch die angrenzende Kleingartenkolonie Ihlpohl II des Kleingärtnervereins Linden profitiert, weil im Rahmen der Sanierungsarbeiten auch die Zufahrt zum westlichen Kolonieparkplatz saniert wurde. Zudem hat die Stadt mit finanziellen Mitteln aus dem Kleingartenkonzept 2016-2025 und mit Unterstützung durch den Bereich Beschäftigungsförderung (Stützpunkt Hölderlinstraße) den maroden Außenzaun am östlichen Kolonieparkplatzes Ihlpohl II (KGV Linden) erneuert.

 

 

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