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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 19.Juli 2020

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Neues Rathaus Hannover (C) Ulrich Stamm Neues Rathaus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Handreichungen für Eltern und Kitaleitungen

In der Corona Pandemie sehen sich Eltern, Kita Mitarbeiter*innen und Leitungen mit vielen Fragen konfrontiert. Wann kann ein Kind aus gesundheitlichen Gründen nicht die Kita besuchen? Wie geht die Kita Leitung damit um? Was ist zu beachten?

Um diese und viele weitere Fragen klären zu können, wurde auf Initiative des Obmanns der Kinder- und Jugendärzte in Hannover, Dr. Thomas Buck, unter Mitwirkung der Kassenärztlichen Vereinigung Hannover, des Gesundheitsamtes Landkreis Hildesheim, des Gesundheitsamtes der Region Hannover und der Fachdezernate für Jugend und Familien der Stadt und der Region Hannover eine Empfehlung für Eltern und Kindergartenleitungen erarbeitet. Die Empfehlungen sind im Anhang zu finden.

Rita Maria Rzyski, Dezernentin für Personal, Bildung, Jugend und Familie: „Wir haben eine große Verunsicherung bei Eltern und Kita Leitungen festgestellt und möchten ihnen mit den Handreichungen, Sicherheit im Umgang mit der Pandemie im Kita-Alltag geben.“

 

Stadt schafft neue Dokumentations- und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle in Hannover

Die Dokumentations- und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle in Hannover, angesiedelt an der Hochschule Hannover hat jetzt ihre Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, eine Gesamtübersicht antisemitischer Vorfälle in Hannover zu gewinnen und daraus Präventionsmaßnahmen abzuleiten. Alle Menschen, die in der Landeshauptstadt Hannover antisemitische Erfahrungen – auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze erleben oder beobachten, können diese an die neu eingerichtete Stelle melden (Kontaktdaten und Öffnungszeiten, siehe unten). Die Stelle ist aus der Offensive gegen Antisemitismus der Landeshauptstadt Hannover hervorgegangen und wird aus städtischen Mitteln finanziert.

Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, betont: „Mit der Dokumentationsstelle für antisemitische Vorfälle haben wir ein wichtiges Instrument entwickelt, das uns ein Verständnis über das Ausmaß von Antisemitismus in Hannover gibt und es möglich macht, präventiv und aktiv zu handeln“.

Dem stimmt auch Professorin Dr. Ulrike Ernst, Dekanin der Fakultät Diakonie, Gesundheit und Soziales der Hochschule Hannover, zu: „Das Projekt passt bestens in das Portfolio unserer Fakultät. Die Abteilung Soziale Arbeit verfügt über eine jahrzehntelange Expertise in der Präventionsarbeit gegen Antisemitismus.  Diese werden wir nutzen, um die Dokumentationsstelle zu einem wirksamen Instrument bei der Bekämpfung des Antisemitismus zu machen.“

Hier werden die Vorfälle dokumentiert und anonymisiert für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht. Darüber hinaus leistet die neue Dokumentationsstelle ein Monitoring antisemitischer Versammlungen und Internetseiten für das Stadtgebiet Hannover.

Alle eingehenden Hinweise werden vertraulich behandelt. Bei der Meldung eines Vorfalls zeigen die Mitarbeiter*innen der Dokumentationsstelle Handlungsoptionen auf. Die Entscheidung, wie weiter verfahren wird, liegt bei den Betroffenen. Bei Bedarf vermittelt die Dokumentationsstelle für antisemitische Vorfälle den Kontakt zu weiteren Beratungsangeboten in Hannover.

 

 

Kontaktmöglichkeiten der Dokumentations- und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle in Hannover

Über das Meldeportal:

https://report-antisemitism.de

Persönlich:

Kata Miszkiel-Deppe, Telefon: +49 511 9296 3223, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Helge Regner, Telefon: +49 511 9296 3145, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sprechzeiten: Mo - Do: 9:00 – 14:00 Uhr; Fr: 9:00 – 12:00

Homepage: https://f5.hs-hannover.de/ueber-uns/projekte/dokumentationsstelle-antisemitismus/

 

Brandschutzmängel im Ex-Maritim-Hotel: Stadt schließt Parkgarage und untersagt Nutzung von Schlafräumen

Die Parkgarage im ehemaligen Maritim-Hotel am Friedrichswall ist geschlossen. Das hat die Bauordnung der Landeshauptstadt Hannover verfügt. Sie untersagte zudem die Nutzung der Obergeschosse des Gebäudes als Schlafräume.Die Stadt ist eingeschritten, weil die Brandmeldeanlage des ehemaligen Hotels außer Betrieb genommen wurde. Eine solche Meldeanlage ist laut Baugenehmigung erforderlich, um den Brandschutz zu gewährleisten. Das gilt sowohl für die Parkgarage als auch für die Schlafräume.Die Stadt erhielt am Mittwochabend einen Hinweis der Berufsfeuerwehr auf die Sicherheitslücke. Sie kontrollierte umgehend und sah den Verdacht bestätigt. Noch am Mittwochabend veranlasste sie die baupolizeilichen Verfügungen. Die Kontrolle ergab auch, dass Bauarbeiter*innen ehemalige Hotelzimmer als Schlafgelegenheit nutzten.

 

Gedenkveranstaltungen zum Atombombenabwurf auf Hiroshima am 5. und 6. August in Hannover

Der Atombombenabwurf auf Hannovers Partnerstadt Hiroshima am 6. August jährt sich in diesem Jahr zum 75. Mal. Vor und auch nach der in diesem Jahr nicht-öffentlichen, zentralen Gedenkfeier mit dem Anschlagen der Friedensglocke am Donnerstag (6. August) in der Aegidienkirche gibt es weitere Veranstaltungen.

5. August:

Am Vorabend des Gedenktages im 75. Jahr nach den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki lädt das Hiroshima-Bündnis Hannover um 17 Uhr zu einem Gang durch die Ausstellung „Black Rain Hibakusha“ von Thomas Damm in die Galerie für Fotografie Hannover ein. Im Anschluss wird ein gemeinsamer Spaziergang zum Hiroshima-Hain angeboten.

Dort geht es um 20 Uhr weiter mit Berichten von Überlebenden des Atombombenabwurfes und Musik. Damit erinnert das Hiroshima-Bündnis Hannover an den Beginn des atomaren Zeitalters und informiert über die Entwicklung der nuklearen Abrüstungsdebatte sowie die aktuelle Bedrohungslage.

Im Verlauf des Abends werden Kerzen aufgestellt, die mitgebracht werden müssen, um an die Opfer des ersten Einsatzes einer atomaren Massenvernichtungswaffe zu erinnern.

 

6. August, Aegidienkirche:

Nicht-öffentlich:

Der Hiroshima-Tag, Donnerstag (6. August), beginnt mit der nicht-öffentlichen Gedenkfeier und dem Anschlagen der Friedensglocke und einer Kranzniederlegung durch Oberbürgermeister Belit Onay und Superintendent Thomas Höflich im Mahnmal Aegidienkirche. Jugendliche des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) legen Papierkraniche nieder.

Im Anschluss beginnt die Teemeisterin und Kulturbotschafterin Hiroshimas Hiroyo Nakamoto die Trauer-Teezeremonie. Eine Aufzeichnung (Podcast) der Gedenkfeier gibt es im Nachgang der Veranstaltung unter www.marktkirche-hannover.de.

Öffentlich:

Öffentlich geht es von 15 bis 17 Uhr in der Aegidienkirche weiter mit Stille, Gebet und Meditation unter der Beteiligung verschiedener Religionen.

Um 17 Uhr beginnt dann eine multireligiöse Friedensandacht, es werden unter anderem Haiku auf Deutsch und Japanisch durch Dr. Susanne Schieble und Yasuko Götte vorgetragen.

6. August, Maschteich:

Zum Gedenken an die Verstorbenen des 6. August 1945 und an die Opfer danach in Hiroshima und Nagasaki werden zum Abschluss des Tages um 21 Uhr mit einer „Botschaft für Morgen“ aus Berichten von Überlebenden gelesen. Der Abend endet mit dem Aussetzen von Lampions auf dem Maschteich.

Anmeldung bis zum 27. Juli an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Bauen in den Ferien: Stadt investiert Millionen in Gebäude

Sommerzeit ist Bauzeit. Große Betriebsamkeit herrscht vor allem in den Schulen: Kaum verlassen die Schüler*innen und Lehrer*innen die Schulen, rücken die Handwerker*innen an, um die zahlreichen notwendigen Baumaßnahmen ungestört voranbringen zu können. Denn der städtische Fachbereich Gebäudemanagement nutzt auch im „Corona-Jahr“ wieder die unterrichtsfreie Zeit, um Neubau, Umbau und Sanierung insbesondere von Schulen voranzutreiben. Auch in und an anderen städtischen Gebäuden wird gearbeitet.

Dazu gehören größere Projekte, die zum Teil über mehrere Jahre laufen und teilweise weit über die Ferien hinaus dauern. Daneben werden zahlreiche kleinere Maßnahmen durchgeführt. Trotz der immensen Auswirkungen der Corona-Krise auf fast alle Lebensbereiche wie auch im Baustellenbetrieb strebt der Fachbereich Gebäudemanagement einen planmäßigen Ablauf an. So sollen die Arbeiten neben dem Stadtteilzentrum Stöcken und dem Jugendzentrum Stenhusenstraße an folgenden Schulen bis Ende der Sommerferien abgeschlossen werden: Fridtjof-Nansen-Schule, Goetheschule, IGS Vahrenheide-Sahlkamp, IGS Roderbruch, Käthe-Kollwitz-Schule, IGS Bothfeld, Herschelschule und Bismarckschule.

 

Schwerpunkt im Bildungsbereich

Insgesamt investiert die Landeshauptstadt in ihre Bildungseinrichtungen jedes Jahr einen hohen zweistelligen Millionenbetrag. Allein durch die Umsetzung des richtungsweisenden Investitionsprogramms „500 plus“ werden innerhalb von zehn Jahren (2017 bis 2027) über die „normale“ Investitionstätigkeit hinaus zusätzlich rund 500 Millionen Euro in städtische Gebäude eingesetzt, um insbesondere die Anforderungen einer wachsenden Stadt erfüllen zu können. Der Schwerpunkt für diese zusätzlichen baulichen Investitionen liegt auf dem Bildungsbereich (Schulen und Kitas). Obwohl dieser bereits in den vergangenen Jahren Investitionsschwerpunkt war und rund 80 Prozent der investiven Mittel des Fachbereichs Gebäudemanagement für die Schulsanierung und -erweiterung aufgewendet wurden, ist in dort der Bedarf nach wie vor am höchsten. Gründe hierfür liegen zum einen in der vom Land beschlossenen Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren (G9) sowie in sich fortlaufend ändernden und wachsenden Anforderungen an die räumliche Gestaltung der Schulen und Inklusion. Auch ist der Bedarf an Ganztagsschulen weiterhin hoch.

Die angehängte Auflistung (nach Stadtbezirken bzw. Stadtteilen sortiert) bietet eine Auswahl der Projekte und umfasst neben Schulen weitere Gebäude, in und an denen derzeit intensiv gearbeitet wird.

 

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