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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 22.Juli 2021

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Künstlerhaus der Stadt Hannover © Ulrich Stamm Künstlerhaus der Stadt Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Herrenhäuser Gärten: Märchen lauschen in barockem Ambiente

Die Herrenhäuser Gärten sind im Sommer spielend zu entdecken: Spannende Aktivitäten laden Familien und Kinder ein, gemeinsam schöne Stunden in der barocken Gartenpracht zu verbringen.

Das Netzwerk MärchenErzählenHannover lädt am 25. Juli zu einer Fantasiereise ein. Es werden Märchen und Geschichten aus aller Welt aus einer Zeit erzählt, in der Wunder noch wahr wurden. Aufführungen gibt es außerdem am 1., 8., 15. und 22. August, am 12. und 26. September sowie am 3. Oktober. Beginn ist jeweils um 14 Uhr an der Probebühne. Die Veranstaltungen sind im Garteneintritt enthalten, Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt.

Außer den Märchen zu lauschen können sich die Kinder auch mit der Kinderkarte und dem Bilderrätsel auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Gärten begeben. Beides ist kostenlos an der Kasse erhältlich, für Kinder bis 12 Jahre.

Aufgrund von Corona-Auflagen kann es kurzfristig zu Einschränkungen oder Auflagen kommen. Es wird empfohlen, sich rechtzeitig zu informieren.

Aktuelle Informationen zu der Veranstaltung werden auf herrenhausen.de und tagesaktuell am Eingang des Großen Gartens veröffentlicht.

 

Open-Air Konzerte „Anatolian goes Jazz“ in verschiedenen Stadtteilkultureinrichtungen

Das Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei feiert in diesem Jahr seinen 60. Jahrestag. Aus diesem Anlass laden die Stadtteilkultur Hannover und die Musiker*innen Ayda Kirci und Helge Adam in Kooperation mit dem Historischen Museum Hannover und der Föderation Türkischer Elternvereine in Niedersachsen e.V. ein zur Veranstaltungsreihe „Freundschaftskonzert: 60 Jahre deutschtürkische Nachbarschaft in Hannover“.

Dafür haben die deutsch-türkische Sängerin Ayda Kirci und der hannoversche Pianist Helge Adam das Musikprojekt „Anatolian goes Jazz“ erarbeitet. Gemeinsam mit den Musikern Peter Schwebs am Kontrabass und Dieter „Zipper“ Schmigelok am Schlagzeug interpretieren sie sogenannte „Türkü-Lieder“ (traditionelle türkische Volkslieder) in westlichem Jazz. Es ist eine leicht hörbare Musik entstanden, die sowohl Mitbürger*innen aus der Türkei anspricht als auch anderen Menschen schnell ins Ohr geht.

Für die insgesamt sechs Konzerte vom 7. August bis zum 4. September stellen sechs Stadtteilkultureinrichtungen ihre Außenbereiche zur Verfügung. Die Konzertreihe bildet den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen verschiedenster Kultureinrichtungen zu diesem 60. Jahrestag im Laufe des Sommers und Herbstes.

Der Eintritt für die einzelnen Konzerte ist frei. Je nach Veranstaltungsort sind die Konzerte als Picknick-Konzert auf Grünflächen oder bestuhlt geplant. Es gelten die aktuell gültigen Corona-Regeln. (Wetterbedingte) Änderungen sind den Internetseiten der jeweiligen Einrichtung zu entnehmen.

In Hannover leben ca. 16.000 Mitbürger*innen aus der Türkei. Der Dialog und die Freundschaft sind für alle Hannoveraner*innen von großer Bedeutung. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, das „Wir-Gefühl“ zu stärken, die gute Nachbarschaft wertzuschätzen und einen interkulturellen Austausch anzuregen.

Das Historische Museum Hannover hat mit Texten und Bildern aus seinem Bestand den anhängenden Flyer zum Thema „Gastarbeit in Hannover – Geschichten vom Gehen, Kommen und Bleiben“ aufgearbeitet.

Termine und Orte:

Ohne Anmeldung, aber mit Teilnehmer*innen-Begrenzung. Die Kontaktdaten werden nach den Richtlinien der Corona Verordnung erhoben.

7. August, 18.30 Uhr, Freizeitheim Linden

Ort: Picknick-Konzert auf der Wiese hinter dem Haus, Speisen dürfen selbst mitgebracht werden, Getränke müssen vor Ort erworben werden. Eine Kooperation mit IIK, gefördert vom Integrationsbeirat Linden-Limmer

14. August, 19 Uhr, Stadtteilzentrum Lister Turm

Ort: im Hof am Lister Turm. Gefördert vom Integrationsbeirat Mitte/Bezirksrat Mitte

22. August, ab 18 Uhr, (15.30 bis 17.30 Uhr Kinderprogramm)

Veranstalterin: Ayda KirciOrt: auf der Fössewiese am Davenstedter MarktIn Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendwerk der AWO und dem Kulturtreff Plantage, gefördert vom Integrationsbeirat Ahlem, Badenstedt Davenstedt

28. August, 18 Uhr, Freizeitheim Vahrenwald

Ort: Picknick-Konzert im Vahrenwalder Park, Speisen dürfen mitgebracht werden, Getränke sind zusätzlich vor Ort erhältlich. Gefördert vom Integrationsbeirat Vahrenwald-List

29. August, 18 Uhr, Stadtteilzentrum Ricklingen

Ort: Open-Air auf dem Parkplatz an der Wilksheide. Gefördert vom Integrationsbeirat Ricklingen

4. September, 19 Uhr, Kulturtreff Hainholzim Rahmen des Kultursommer-Spezials

Ort: vor dem Kulturtreff Hainholz oder im Teegarten (Rübekamp). Eine Kooperation mit Kulturspielraum Hainholz e.V., gefördert vom Integrationsbeirat Nord und Quartiersfonds Hainholz.

Die Musiker*innen:

Helge Adam zählt zu den virtuosesten Pianisten Norddeutschlands im Bereich Jazz und Pop und war bereits national und international tätig. Er ist Dozent an der Hochschule für Musik, Theater und Medien (HMTM) Hannover und der TU Braunschweig. Seit mehr als zehn Jahren leitet Helge Adam die „All Generation Bigband“ (ehemals Jugend-Bigband Hannover).

Die türkischstämmige Sängerin Ayda Kirci ist in Hannover geboren und aufgewachsen. Gemeinsam mit ihrer Band Shanaya hat sie die Musikrichtung Migranten-Pop (abgekürzt Mig-Pop) kreiert. Mig-Pop ist deutschsprachige Popmusik mit orientalischem Einfluss. Migrant*innen können in der Band eine Identifikation mit Musik in deutscher Sprache und ihnen vertrauten Klängen erfahren. Ayda Kirci setzt sich für die Gleichstellung von Frauen und allen in Deutschland lebenden ethnischen Gruppen, für eine offene Gesellschaft, für eine starke Demokratie und den Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft in Deutschland ein.

Türkü-Musik sind anatolische Volkslieder, die fast jede Person in der Türkei mitsingen kann. Sie sind eine Hommage an die Menschlichkeit, Melancholie und die Fröhlichkeit. Ob aus Mittelanatolien, der Westküste, dem Schwarzen Meer oder aus der Osttürkei - jede Region hat ihren ganz eigenen Stil von Türkü-Liedern. Sie sind poetisch, kritisch, bauen aber auch Brücken und plädieren für Freundschaft.

 

Impfung für Kinder und Jugendliche wird fortgesetzt

Das Gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Region Hannover (GIZ) setzt die Impfungen für Kinder und Jugendliche fort und führt am Freitag, den 23. Juli sowie am Sonnabend, den 24. Juli eine Sonderaktion durch.

Geimpft werden können Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren.

Wer eine Impfung für sein Kind haben möchte, muss dafür verbindlich einen Termin buchen. Das geht ausschließlich telefonisch über die Impf-Hotline des Landes Niedersachsen unter 0800 99 88 665.

Eine Teilnahme ist nur mit Terminbuchung vorab möglich. Wichtig ist: Jede zu impfende minderjährige Person ab 12 Jahren muss von einem / einer Erziehungsberechtigten zur Impfung begleitet werden.

Das Impfzentrum stellt täglich jeweils 1.278 Impfdosen zur Verfügung, insgesamt können also 2.556 Termine gebucht werden. Verimpft wird ausschließlich der Impfstoff BioNTech. 

 

Radweg auf der Westseite des Rudolf-von-Bennigsen-Ufers: Einbau der Asphaltdecke

Von Donnerstag (22. Juli) bis Freitag (23. Juli) wird im Zuge der Erneuerungsarbeiten des bestehenden Zweitrichtungsradwegs entlang der Veloroute 8 des Rudolf-von-Bennigsen-Ufers der Asphalt eingebaut. Der Einbau erfolgt mit einem Asphaltfertiger auf einer Länge von rund einem Kilometer bei Temperaturen von über 140°C. Der Asphalt muss entsprechend mehrere Stunden auskühlen. Umfahrungsmöglichkeiten gibt es im nahen Umfeld.

 

Stadtbibliothek Vahrenwald betriebsbedingt am 22. und 23. Juli geschlossen

Die Stadtbibliothek Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92, bleibt am Donnerstag (22. Juli) und Freitag (23. Juli) betriebsbedingt geschlossen. Ebenso steht die Medienrückgabebox an beiden Tagen nicht zur Verfügung.

 

Deutlich weniger Fort- und Zuzüge im Jahr 2020

Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke 2021 veröffentlicht

Zahlen mit Blick auf die Wahlen im September

„Wanderungsbewegungen 2020“: Pandemie zeigt erste sichtbare Auswirkungen auf Zu-, Fort- und Umzüge

Zahl der Sterbefälle leicht gestiegen

 

Die Zahlen der nach Hannover zu- und von Hannover wegziehenden Menschen ist im vergangenen Jahr 2020 spürbar gesunken. Im Vergleich zu 2019 sind 2020 insgesamt 4.835 Personen weniger von außerhalb in die niedersächsische Landeshauptstadt zugezogen. Das entspricht einem Rückgang um 14 Pro­zent. Das Gesamtvolumen der Fortzüge bleibt in 2020 ebenfalls deutlich hinter den Zahlen von 2019 zurück, wenn auch nicht ganz so ausge­prägt wie bei den Zuzügen: 2020 sind 30.189 Menschen weggezogen. Das waren 2.890 weniger als 2019 – ein Rückgang von 8,7 Prozent. Die Zahl der Sterbefälle ist leicht gestiegen.

Spürbar weniger Austausch mit dem Ausland

Differenziert nach zusammengefassten Herkunftsgebieten zeigt sich, dass insbesondere Zuwan­derungen aus dem Ausland ausgeblieben sind. Während die Zuzüge aus der Region Hannover, den anderen niedersächsischen Städten und Gemeinden sowie aus den übrigen Bundesländern in der Summe um 1.571 (rund 6,4 Prozent) im Vergleich zu 2019 zurückgegangen sind, fallen die Zuzüge aus dem Ausland im Corona-Jahr um 34,7 Prozent von 8.295 auf 5.413 (minus 2.882 Zuzüge).

Auch der Rückgang der Fortzüge aus Hannover ist im Wesentlichen auf die Wanderungsbeziehungen mit dem Ausland zurückzuführen: So zogen 2019 insgesamt 3.595 Personen aus der Landeshauptstadt über die Grenzen des Bundesgebietes fort, 2020 waren es dagegen mit insgesamt 2.544 genau 1.051 Fälle weniger. Das entspricht einer Abnahme um 29,2 Prozent. Während die Anzahl der Fortzüge in das regionsangehörige Umland der Landeshauptstadt Hannover im Vergleich zum Vorjahr mit einem leichten Zuwachs von 0,2 Prozent (plus 23 Zuzüge) nahezu unverändert hoch geblieben ist, sind die Fort­züge in das übrige Gebiet des Landes Niedersachsens (minus 130 oder minus 1,9 Prozent) geringfügig, in die übrigen Bundesländer etwas deutlicher (minus 821 oder minus 9,5 Prozent) zurückgegangen.

Einschränkungen im Reiseverkehr, Einschränkungen im Ausbildungsbetrieb der Hochschulen und Fachhochschulen sowie die wirtschaftliche Entwicklung und der damit verbundene rückläufige Bedarf an Arbeitskräften führte zu einer Verschiebung oder gar dem Ausbleiben eines geplanten Zu- oder Fortzugs.

Innerhalb der Stadt wurde ebenfalls weniger „gewandert“: Im Jahr 2020 sind 33.571 Personen innerhalb der Stadt umgezogen – und somit 1.795 weniger als 2019. Das entspricht einem Rückgang von 5,1 Prozent.

Zahl der Sterbefälle leicht gestiegen

Mit stadtweit 5.539 Sterbefällen lag das Jahr 2020 geringfügig über dem Vorjahreswert mit 5.368 (plus 171 Fälle), weicht aber nicht nennenswert von den Werten der Jahre 2016 bis 2019 ab. Erkennbar sind die Auswirkungen der beiden Infektionswellen mit leicht überdurchschnittlichen Sterbefallzahlen, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen und von März bis Mai 63 und von Oktober bis Dezember 135 Todesopfer forderten. Über das Jahr 2020 gab es stadtweit insgesamt 210 Sterbefälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 standen.

Strukturdaten 2021 veröffentlicht

Die beschriebenen Wanderungsbewegungen sind Teil der von der städtischen Statistikstelle herausgegebenen „Strukturdaten für die Stadtteile und Stadtbezirke 2021“. Die Publikation enthält darüber hinaus Informationen zu den Themenfeldern Flächennutzung, Bevölkerung, Gebäude und Wohnungen, Arbeitsmarkt, Soziales, Niederlassungen von Unternehmen, Kraftfahrzeuge sowie Verkehrsunfälle. Die stadtteil- und stadtbezirksbezogen aufbereiteten Zahlen sind ab sofort abrufbar im Internet unter www.strukturdaten-hannover.de. Neben weiteren Ausführungen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Bevölkerungsstatistik beinhaltet die Veröffentlichung ein Sonderkapitel, das mit Fokus auf die Wahlen im September 2021 einen kurzen Überblick über die jeweils vergangenen Bundestags- und Kommunalwahlen sowie einen Einblick in die aktuellen Strukturen der Bundestagswahlkreise und der Kommunalwahlbereiche in der Landeshauptstadt Hannover gibt.

 

Dezentrales Impfangebot: Standorte stehen fest

 

Der Großraumrettungswagen der Feuerwehr mit dem mobilen Impfangebot macht wie folgt Station:

Am Montag, den 26. Juli 2021 von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr am Kulturtreff Hainholz, Voltmerstaße 36

Am Dienstag, den 27. Juli 2021 von 9 bis 12 Uhr in Vahrenheide,"MiK-Y", Plauener Straße 14-26 und von 14 bis 17 Uhr in Stöcken, Stadtteilzentrum, Eichsfelder Straße 101

Am Mittwoch, den 28. Juli 2021 von 9 bis 12 Uhr in Vahrenheide, "MiK-Y", Plauener Straße 14-26 und von 14 bis 17 Uhr in Mühlenberg, Buntes Haus, Stauffenbergplatz 3

Am Donnerstag, den 29.Juli 2021 von 9 bis 12 Uhr in Mühlenberg, Parkplatz, Canarisweg 1-7 und von 14 bis 17 Uhr in Stöcken, Stadtteilzentrum, Eichsfelder Straße 101

Am Freitag, den 30.Juli 2021 von 9 bis 12 Uhr in Stöcken, Stadtteilzentrum, Eichsfelder Straße 101 und von 14 bis 17 Uhr in Vahrenheide, "MiK-Y", Plauener Straße 14-26

Die Aktion wird fortgesetzt, weitere Standorte werden rechtzeitig mitgeteilt.

Es wird zudem darauf hingewiesen, dass weiterhin auch kurzfristig Termine im Impfzentrum buchbar sind. Eine Terminvereinbarung kann über die Hotline 0800/9988665 oder über impfportal-niedersachsen.de erfolgen.

 

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