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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 22.September 2020

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ZAG Arena und EXPO Plaza Hannover - Luftbild (C) Ulrich Stamm ZAG Arena und EXPO Plaza Hannover - Luftbild (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

 

Stadionbad am 27.September und 4.Oktober geschlossen

Wegen Schwimmwettkämpfen bleibt das Stadionbad am Sonntag, den 27. September sowie am Sonntag, den 4. Oktober für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen. Das betrifft auch die Sauna.

 

Herrenhausen-Stöcken: Preis für ehrenamtliches Engagement 2020

Der Bezirksrat Herrenhausen-Stöcken lobt seit 2002 einen „Preis für besonderes ehrenamtliches Engagement“ aus. Für die diesjährige Auszeichnung werden Einwohner*innen, Vereine und Institutionen aus dem Stadtbezirk sowie die Mitglieder des Bezirksrats gebeten, bis Montag, 19. Oktober, Vorschläge einzureichen.

Mit dem Preis wird die besondere ehrenamtliche Arbeit im Stadtbezirk honoriert und gefördert. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro. Über die Auswahl der Preisträger*innen entscheidet der Bezirksrat in nicht öffentlicher Sitzung.

Einzelpersonen oder Gruppen können (mit ausführlicher Begründung) schriftlich vorgeschlagen werden bei: Landeshauptstadt Hannover, Rats- und Stadtbezirksratsangelegenheiten, OE 18.62.12, Theodor-Lessing-Platz 1, 30159 Hannover. Alternativ ist auch eine Einreichung per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

 

Oberbürgermeister präsentiert seinen Kandidaten für die Leitung des Dezernats für Personal, Digitalisierung und Recht

„Projekte ohne klaren Bürger*innen-Nutzen hinterfrage ich kritisch“

Agile Arbeitsformen einführen und Entscheidungen in der Stadtverwaltung beschleunigen: Das seien Themen mit hoher Priorität,  erklärte Prof. Lars Baumann auf einer Pressekonferenz im Neuen Rathaus.  Der 49-Jährige wurde von Oberbürgermeister Belit Onay als Kandidat für die neu zu besetzende Leitung des Dezernates für Personal, Digitalisierung und Recht bei der Landeshauptstadt Hannover präsentiert. Am 24. September soll ihn der Rat wählen.

Er werde in allen Bereichen der städtischen Verwaltung prüfen, wo es Möglichkeiten gebe, agile Teams einzurichten, sagte Baumann. Weiterhin solle das Verständnis dafür geschärft werden, dass die Bürger*innen ins Zentrum des Verwaltungshandelns gesetzt werden. Baumann: „Projekte ohne klaren Bürger*innen-Nutzen werden von mir kritisch hinterfragt.“ Die Initiativen rund um das Thema Agilität sollen die Grundlagen für neue und moderne Arbeitsformen schaffen.

Belit Onay erklärte, er sei froh, dass die Verwaltung Lars Baumann für die Spitzenposition gewinnen konnte. „Er ist ein Kopf mit hohen Ambitionen und bringt vielfältige Erfahrungen und jede Menge Sachkompetenz in die Ressorts ein, die er verantworten soll.“ Prof. Dr.Ing. Lars Baumann lehrt im Bereich Wirtschaftsinformatik und Verwaltungsinformatik an der Hochschule Hannover. Als Unternehmer ist er in der IT-Branche seit rund 20 Jahren als Berater aktiv und aktuell Geschäftsführer der probusiness Gruppe, die sich mit Organisationsentwicklung und agilem Projektmanagement befasst. 

Digitalisierung eine Kernaufgabe

Als eine Kernaufgabe definierte Lars Baumann die Digitalisierung. Für die digitale Transformation sei die Fähigkeit wichtig, schnell und effizient in Projektteams zusammen zu arbeiten, und  zügig Arbeitsergebnisse zu erzielen. Sein Anspruch: Künftig sollen schneller Ergebnisse erzielt werden, die zeitnah einen klaren Nutzen liefern. „Das Ziel muss sein, alle Prozesse der Verwaltung in digitaler Form anzubieten“, betonte Baumann. Hohe Maßstäbe will Baumann in der Personalentwicklung und der Verwaltungsführung anlegen. Die Stadt Hannover solle eine attraktive Arbeitgeberin sein, für die ihre Mitarbeiter*innen aktive Multiplikator*innen seien.  Er wünsche sich, dass die Belegschaft der Stadt Hannover ein buntes Spiegelbild der Bürger*innen der Stadt sei. Teams mit hoher Diversität seien langfristig erfolgreicher als zu homogene Teams und Projektgruppen.  Als Personaldezernent sei es ihm, so Baumann, ein zentrales Anliegen mit dem Personalrat gut und vertrauensvoll zusammen zu arbeiten. Er sei gut darin, Kompromisse zu finden und Verhandlungen zu führen.

Neben Lars Baumann stellen sich am 24. September Sylvia Bruns und Thomas Vielhaber in der Ratsversammlung zur Wahl. Bruns soll auf Vorschlag von Belit Onay künftig das Sozialdezernat der Stadt leiten. Vielhaber soll die Führung des Baudezernates übernehmen.

 

Vortrag und Beratung zum Thema Erbschaft und Erbschaftssteuer

In der Reihe „Informationen am Mittwoch“ bietet der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) am 30. September 2020 um 15.00 Uhr einen Vortrag und Gespräche rund um das Thema Erbschaft/Erbschaftssteuer an. Themen wie beispielsweise die Vermögensbewertung durch das Finanzamt im Fall des Abblebens, Einsparungen von Erbschaftssteuer durch rechtzeitige Planung, Schenkungen usw. stehen auf der Agenda. Die Referent*innen, Steuerberaterin Julia Chappuzeau und Finanzberater Lars Tegtmeyer, beantworten Fragen rund um das Thema.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Der Vortrag findet im Veranstaltungszentrum, Ihmepassage 5 (Eingang über Blumenauer Straße) statt, und ist auch als Online-Vortrag möglich. Näheres dazu ist zu finden unter www.seniorenberatung-hannover.de oder Tel.:168-45195. Für technische Fragen zur Veranstaltung ist hier auch Unterstützung vom KSH-Experten möglich, vor und während des Vortrages. Die Veranstaltung ist um ca. 17.00 Uhr beendet und kostenfrei.

 

„Hannoversche Wohnungsbauoffensive 2016“ um zwei Jahre verlängert – Vereinbarung unterzeichnet – Ausstellung und Broschüre zum Wohnungsbau der 2020er-Jahre

Die im fünften Jahr erfolgreich laufende „Hannoversche Wohnungsbauoffensive 2016“ wird um zwei Jahre verlängert. Darauf haben sich die Landeshauptstadt Hannover und die Arbeitsgemeinschaft der Wohnungsunternehmen in der Region Hannover (ArGeWo) verständigt. Mitwirkende daran sind der Verband der Wohnungswirtschaft Niedersachsen und Bremen e.V. (vdw), der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW) und die Arbeitsgemeinschaft der Wohnungsgenossenschaften in der Region Hannover. Oberbürgermeister Belit Onay und Vertreter*innen der Wohnungswirtschaft haben heute (21. September) den aktualisierten Vereinbarungstext ratifiziert.

Die Verlängerung der zunächst bis Ende 2020 angesetzten Vereinbarung orientiert sich an der aktuellen Beschlusslage des Rates der Landeshauptstadt Hannover. Im Kern geht es dabei um die erhöhte Zahl der jährlichen Baufertigstellungen von jetzt 1.300 Wohnun­gen (Plus von 300 Wohnungen) und um die Sozialquote, die von 25 auf 30 Prozent gesteigert wurde. Darüber hinaus wurde die Vereinbarung zur Kompensation auslaufender Belegrechte neu gefasst, weil die bisherige Vereinbarung, 2.000 Belegrechte zu schaffen oder zu sichern, bis Ende 2020 bereits realisiert werden kann. Bis 2022 sollen weitere 800 Belegrechte neu geschaffen oder neu gesichert werden, um das absehbare Abschmelzen der Belegrechte aufgrund zukünftig auslaufender Verträge zu kompensieren.

„Dieses Bündnis für Wohnen ist ein wichtiges Element der hannoverschen Wohnungs­politik geworden, das zur Intensivierung des Wohnungsneubaus – auch des geförderten Wohnungsbaus – beigetragen hat“, betonte Oberbürgermeister Belit Onay bei der Unterzeichnung. „Sowohl die Bevölkerungsentwicklung der vergangenen Jahre als auch der bestehende Nachholbedarf führen zu wachsender Nachfrage nach Wohnraum in Hannover. Die große Herausforderung der kommenden Jahre ist es, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Auch weiterhin ist es erklärtes Ziel von Stadt und Wohnungswirtschaft, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, sodass sich alle Hannoveraner*innen auch zukünftig guten Wohnraum leisten können.“

Start vor fünf Jahren

Die Stadtspitze der Landeshauptstadt Hannover und Vertreter*innen der Wohnungswirt­schaft trafen sich im Herbst 2015 erstmals, um vor dem Hintergrund eines anhaltenden Bevölkerungswachstums, eines sich anspannenden Wohnungsmarktes und damit einhergehenden Mietpreissteigerungen Rahmenbedingungen zu vereinbaren, die eine Intensivierung des Wohnungsneubaus in der Stadt auslösen sollten. Im Sommer 2016 wurde die verhandelte Vereinbarung ratifiziert und durch den Rat einstimmig beschlossen.

Die drei Hauptzielpunkte der Vereinbarungen für die Jahre 2016 bis 2020 waren der jährliche Neubau von durchschnittlich 1.000 Wohnungen bis 2020, davon sollten 25 Prozent als geförderter Wohnraum entstehen (Sozialquote). Außerdem sollten 2.000 Belegrechte neu geschaffen oder gesichert werden, um dem Abschmelzen des Belegrechtsbestandes in der Laufzeit der Wohnungsbau­offensive entgegenzuwirken. Darüber hinaus wurden Maßnahmen vereinbart, um die Rahmenbedingungen für die Realisierung dieser Zielsetzungen zu verbessern.

Wohnungsbautätigkeit gestiegen

„Alle Partner*innen des Bündnisses haben große Anstrengungen unternommen, um die Vereinbarungen zu erfüllen“, bewertet Oberbürgermeister Onay. „So wurde die Schaffung von neuen Baurechten im Rahmen von Bebauungsplänen für den Wohnungsbau in der bisherigen Laufzeit der Wohnungs­bauoffensive in der Stadt erheblich gesteigert und damit eine Grundvoraus­setzung für einen intensivierten Wohnungsneubau geschaffen.“

Die Erfolge in Zahlen: Seit 2016 bis Mitte des Jahres 2020 entstanden neue Baurechte in Bebauungsplänen für insgesamt circa 10.000 Wohnungen. Zugleich wurden in den viereinhalb Jahren Laufzeit für rund 10.000 neue Wohnungen Baugenehmigungen erteilt.

Entsprechend hat sich die Wohnungsneubautätigkeit – auch im geförderten Wohnungsbau – in der Stadt deutlich erhöht. Die Zahl der jährlichen Baufertigstellungen bis einschließlich 2019 übertraf mit durchschnittlich circa 1.200 Woh­nungen und zuletzt 1.526 Wohneinheiten in 2018 und rund 1.300 in 2019 die vereinbarten 1.000 Wohnungen pro Jahr deutlich.

Begünstigt durch das kommunale Wohnraumförderprogramm und durch die vereinbarte Sozialquote von mittlerweile 30 Prozent entstanden im Neubau seit 2016 insgesamt 505 geförderte Wohnungen, davon waren 290 Wohnungen mit städtischen Belegrechten. Im Bau befinden sich 2020 weitere 578 geförderte Wohnungen, davon 317 mit Belegrechten. In konkre­ter Planung stehen 2020 1.026 geförderte Wohnungen, wovon 496 Belegrechtswohnun­gen sind.

Zusammen mit weiteren Maßnahmen wird es damit auch bis Ende 2020 gelingen, die verein­barte Kompensation des absehbaren Abschmelzens des Belegrechtswohnungs­bestandes um 2.000 Belegrechte zu erreichen.

„Die hannoverschen Wohnungsunternehmen bleiben starker Partner der Stadt. Auch in den nächsten Jahren gilt es, Wohnungen zu bauen, die möglichst bezahlbar und gleichzeitig klimaeffizient sind. Eine Herausforderung, die sich für ein lebenswertes Hannover anzugehen lohnt. Wir krempeln weiter die Ärmel hoch“, sagte Dr. Frank Eretge, Geschäftsführer von Gundlach Bau und Immobilien und Sprecher der ArGeWo.

Dr. Susanne Schmitt, Verbandsdirektorin des vdw Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen, unterstrich: „Es ist gut, dass die Wohnungsbauoffensive zunächst um weitere zwei Jahre verlängert wird. Davon werden viele Tausend Menschen profitieren, die auf guten, sicheren und vor allem bezahlbaren Wohnraum in Hannover angewiesen sind. Wir müssen jetzt die nächsten zwei Jahre nutzen, die gemeinsam formulierten Ziele zu evaluieren, um letzten Endes sicher zu sein, dass der moderne, städtische Wohnungsbau auch seine sozialen Funktionen erfüllt.“

Neben Oberbürgermeister haben die neue Vereinbarung unterzeichnet:

  • für den vdw: Dr. Susanne Schmitt, Direktorin des Verbandes der Wohnungswirtschaft Niedersachsen und Bremen e.V., und Matthias Herter, meravis Wohnungsbau- und Immobilien GmbH;
  • für den BFW: Dirk Streicher, Delta Bau AG;
  • für die ArGeWo: Dr. Frank Eretge, Gundlach GmbH & Co. KG;
  • für die Arbeitsgemeinschaft der Wohnungsgenossenschaften: Jürgen Kaiser, Heimatwerk e.G.

Ausstellung und Broschüre „Wohnungsbau der 2020er-Jahre in Hannover“

Oberbürgermeister Belit Onay, Stadtbaurat Uwe Bodemann und die Vertreter*innen der Wohnungswirtschaft haben heute (21. September) in der Bauverwaltung auch die Ausstellung „Wohnungsbau der 2020er-Jahre in Hannover“ eröffnet. Sie zeigt rund 50 Wohnbauprojekte in der Innenstadt und in den Stadtteilen, die entweder bereits realisiert wurden oder noch im Bau sind. „Die in der Ausstellung gezeigten Projekte machen deutlich, wie stark der Wohnungsneubau in den vergangenen Jahren unsere Stadt zum Positiven verändert hat und die noch geplanten Vorhaben die Landeshauptstadt verändern werden. Die dargestellten Qualitäten zeigen sehr deutlich, dass unser Wohnungsbau das Bild der Stadt bereichert “, betonte Stadtbaurat Uwe Bodemann.“,

Die Ausstellung in der Bauverwaltung, Rudolf-Hillebrecht-Platz 1, erstreckt sich vom Foyer bis zur Ausstellungsebene im ersten Obergeschoss und ist bis zum 28. Oktober von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Begleitend zu der Ausstellung wurde die Broschüre „Wohnungsbau der 2020er-Jahre in Hannover“ herausgegeben. Sie stellt die einzelnen Projekte dar und ist als PDF im Internet unter www.hannover.deabrufbar.

 

Ratssitzung am 24. September

28 Tagesordnungspunkte will der Rat in seiner 46. Sitzung am Donnerstag, 24. September, behandeln. Darunter sind 43 Anfragen.

Die Ratssitzung beginnt um 14 Uhr in der Glashalle des Hannover Congress Centrum.

 

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten.  Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen wird dringend empfohlen. Besucher*innen werden gebeten, die Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten zu beachten.

 

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