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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 23.November 2022

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Orange Day - Hannover bekennt Farbe gegen Gewalt © Ulrich Stamm Orange Day - Hannover bekennt Farbe gegen Gewalt © Ulrich Stamm

HANNOVER. 

In Bothfeld entsteht ein neuer Fitnessparcours

An der Burgwedeler Straße (Stadtteil Bothfeld) entstehen ein Fitnessparcours und ein überdachter Sitzplatz. Die Bauarbeiten für die neuen Angebote auf der Wiese zwischen der Haltestelle Stadtfriedhof Bothfeld und dem südlichen Teil des Waldes Große Heide haben im November begonnen. Die Gesamtkosten für den neuen Treffpunkt und die Calisthenics-Anlage betragen 57.000 Euro. Der Stadtbezirksrat Bothfeld-Vahrenheide beteiligt sich mit rund 9.000 Euro für den überdachten Sitzplatz. Die neuen Angebote wurden im Rahmen des „Kinder- und Jugendrats Corona“ des Stadtbezirksrats entwickelt, sollen insbesondere Jugendliche ansprechen und können voraussichtlich ab Anfang 2023 genutzt werden.

Eine Calisthenics-Anlage ermöglicht ein intensives Eigengewichtstraining, wie aus dem klassischen Geräteturnen bekannt. Die neue rund 100 Quadratmeter umfassende Anlage setzt sich aus verschiedenen Geräten zusammen: Reckstangen in unterschiedlichen Höhen, Hangel- und Bogenhangelleiter, eine Sprossenwand und verschiedene Barren. Der Fallschutzbereich ist aus Holzhackschnitzel hergestellt. Ergänzt wird dieses Fitnessangebot durch zwei Bänke. Informationen zur richtigen Benutzung der Geräte sind auf einem Schild an der Anlage dargestellt.

Ebenfalls am Bolzplatz an der Burgwedeler Straße baut der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün einen überdachten Sitzplatz mit einem langen Tisch und zwei gegenüberliegenden Bänken, der als neuer Treffpunkt für die Jugendlichen dienen soll. Ein Schutzdach macht eine Nutzung auch bei Regen möglich. Anlass dafür war, dass sich die befragten Kinder und Jugendlichen mehr Outdoor-Treffpunkten und Bewegungsmöglichkeiten für Jugendliche im Stadtteil gewünscht hatten.

Der Zugang zu dem neuen Treffpunkt und zu der Calisthenicsanlage ist vom Eichhörnchenweg über einen neuen Weg möglich. Die Sitzbereiche sind gepflastert. Entlang des Wegesaums werden heimische Sträucher, wie roter Hartriegel, Hundsrose, Schneeball, Holunder, Hasel und Weißdorn, neu gepflanzt.

Alle Arbeiten übernehmen Beschäftigte des Ausbildungsbetriebs Garten- und Landschaftsbau im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün.

 

Stadionbad am Sonntag (27.November) geschlossen

Aufgrund eines Schwimmwettkampfes (Norddeutscher Ländervergleich) bleibt das Stadionbad am Sonntag, den 27. November ganztägig geschlossen.

 

Landeshauptstadt Hannover setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Ein bedeutendes Thema in den Fokus rücken: Das ist das Ziel des „Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November. Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an verschiedenen Aktionen, wie dem Orange Day, einer Beflaggung am Neuen Rathaus und weiteren Veranstaltungen. Die LHH setzt auf diese Weise ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

„Der von den Vereinten Nationen bestimmte Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen ist ein Aktionstag, in dessen Mittelpunkt die Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen steht. Er erinnert daran, wie sehr Frauen und Mädchen nach wie vor Gewalt ausgesetzt sind und wie groß das gesellschaftliche Problem geschlechtsspezifischer Gewalt ist. Wir müssen Zeichen setzen und Maßnahmen ergreifen, die von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffene Menschen unterstützen – präventiv, durch Interventionen und in der Nachsorge. Darüber hinaus müssen wir uns solidarisch zeigen mit Frauen weltweit, die wie zum Beispiel in Iran unter Einsatz ihres Lebens für ihre Rechte und ihre Freiheit kämpfen.“ so Friederike Kämpfe, Gleichstellungsbeauftragte der LHH.Aktionen:Orange Day: Hannover bekennt Farbe

Rund um den 25. November finden verschiedene Veranstaltungen und Aktionen statt, an denen sich die Stadt Hannover beteiligt, das gilt auch für den sogenannten Orange Day. Nachdem vergangenes Jahr unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Belit Onay das Neue Rathaus als Teil der internationalen Aktion orange angestrahlt wurde, ist die Stadt auch dieses Jahr wieder dabei. Aufgrund der Energiekrise wird allerdings nicht das gesamte Rathaus in oranges Licht getaucht, sondern alleinig der Balkon an der Stirnseite des Neuen Rathauses.Rote Bänke für Hannover

2016 startete in Italien das Projekt "La Panchina Rossa", übersetzt "Die Rote Bank", um Menschen für das Thema geschlechtsspezifische Gewalt zu sensibilisieren. Die Bank symbolisiert die Plätze, die frei bleiben, wenn Frauen häuslicher und sexualisierter Gewalt zum Opfer fallen. Dafür werden vier Bänke in Hannover eingefärbt, auf denen dann zusätzlich Plaketten montiert werden.Das Projekt „Rote Bänke für Hannover“ wurde initiiert von den Geschäftsführerrinnen des Kommunalen Präventionsrates, Sinem Eryurt-Celik und Thea Giebl, und bildet den Abschluss des Jahresmottos des Kommunalen Präventionsrates „Hannover ist stärker als Gewalt – für sichere Familien in unserer Stadt“, mit dem der KPR der LHH ein Zeichen setzen will.„Die Roten Bänke für Hannover machen das Thema „Häusliche Gewalt“ im öffentlichen Raum für jeden Menschen sichtbar und bieten Betroffenen oder Interessierten direkt die Möglichkeit, sich über die angebrachte Plakette und den QR-Code über Hilfsangebote zu informieren“, so Thea Giebl. „Mit dem Kommunalen Präventionsrat, dem HAIP Netzwerk und der Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Hannover haben wir ein wertvolles Netzwerk, das fest an der Seite aller Betroffenen von häuslicher Gewalt steht – unabhängig von Migrationsgeschichte und sexueller oder geschlechtlicher Identität. Indem wir die Roten Bänke in das Stadtbild integrieren, brechen wir auch mit der Tabuisierung des Themas“, ergänzte Sinem Eryurt-Celik.Improvisationstheater zum Thema Gewalt gegen Frauen

Auf künstlerische Art und Weise beleuchtet die Theatergruppe f*collective das Thema. In Kooperation mit La Rosa bietet die Theatergruppe am 24. November von 14.30 bis 18.30 Uhr neben einem Informationstand auch ein künstlerisches Angebot am Veranstaltungsort Limmerstraße Ecke Pfarrlandstraße. Auch mit mehrsprachigen Postkarten wird auf das Thema Gewalt an Frauen aufmerksam gemacht, sowie auf die verschiedenen Gewaltformen hingewiesen. Das Angebot wird vom Referat für Frauen und Gleichstellung der LHH gefördert.Hannover zeigt Flagge

Ebenso werden am 25. November Flaggen vor dem Neuen Rathaus gehisst, die auf das Thema Gewalt an Frauen aufmerksam machen. Diese Aktion wird jährlich vom Referat für Frauen und Gleichstellung der LHH initiiert, Kooperationspartner*innen sind der Kommunale Präventionsrat der Stadt (KPR) und das Hannoversche Interventionsprogramm (HAIP). Das diesjährige Motiv auf den Flaggen ist Teil der Kampagne „Wir brechen das Schweigen“ des Hilfetelefons. In den sozialen Netzwerken können sich Nutzer*innen mit dem Hashtag #schweigenbrechen an der Aktion beteiligen. Die Flaggen vor dem Rathaus zeigen gut sichtbar die Rufnummer des Hilfetelefons.Ansprache des OberbürgermeistersIn einer Videobotschaft wird sich Oberbürgermeister Belit Onay am 25. November ganz klar und deutlich mit der Botschaft „Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen“ äußern. Als Kommune hat die LHH eine Vorbildfunktion und muss Haltung zeigen, die richtigen Hilfsangebote bereitstellen und nicht zuletzt die Öffentlichkeit sensibilisieren.Digitale Fachtagung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Der SUANA/kargah e. V. und die AG Migrantinnen und Zwangsheirat (HAIP) laden für den 25. November von 11 bis 13.30 in Kooperation mit dem Referat für Frauen und Gleichstellung der Landeshauptstadt Hannover zu einer digitalen Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen ein. Thema der Fachtagung wird ein Vortrag über Entwicklungen des Gewaltschutzgesetzes sein. Elif Gencay, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht mit Schwerpunkttätigkeit im Familien- und Opferrecht, referiert dazu.Außerdem wird ein zweiter Vortrag mit dem Thema „Gewalt an Frauen – ein strukturelles Problem“ von Asha Hedayati, Rechtsanwältin für Familienrecht und Dozentin für Familien-, Kinder- und Jugendhilferecht, gehalten.Die Teilnehmer*innenanzahl ist begrenzt. Die Veranstaltung wird über die Plattform Zoom stattfinden. Rückmeldungen mit Zugangslink erfolgt nach Ablauf der Anmeldefrist. Änderungen sind vorbehalten. Eine verbindliche Anmeldung ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 23. November möglich.

Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen strebt ein gewaltfreies, gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben für Mädchen und Frauen weltweit an. Er geht dabei auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal in der Dominikanischen Republik zurück. Sie wurden am 25. November 1960 vom Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet, weil sie sich gegen die Diktatur Trujillos gewehrt hatten. Der Mut der drei Frauen wird jährlich durch den Gedenktag gewürdigt.

 

Betriebsausschuss Hannover Congress Centrum tagt am Montag öffentlich

Der Betriebsausschuss Hannover Congress Centrum (HCC) tagt in öffentlicher Sitzung am kommenden Montag, 28. November, um 11 Uhr im HCC, Neuer Saal, Theodor-Heuss-Platz 1-3. Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wird allen Teilnehmenden und Besucher*innen empfohlen, Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten und FFP2-Masken im Gebäude zu tragen. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Betriebsausschuss Städtische Häfen tagt am Montag öffentlich

Der Betriebsausschuss Städtische Häfen tagt in öffentlicher Sitzung am kommenden Montag, 28. November, um 9.30 Uhr im Hannover Congress Centrum (HCC), Neuer Saal, Theodor-Heuss-Platz 1-3. Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wird allen Teilnehmenden und Besucher*innen empfohlen, Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten und FFP2-Masken im Gebäude zu tragen. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Eine Straße erhält einen Namen: Laher Kamp

Der Straßenabschnitt zwischen den Straßen Im Heidkampe und Im Klingenkampe hatte bisher keine offizielle Straßenbezeichnung, im Volksmund wurde dieses Stück ebenfalls als Laher Heide bezeichnet. Wegen geplanter Neubauten wird nun eine Straßenbenennung notwendig. Das Straßenstück heißt künftig: Laher Kamp. Dieser Name wurde nach Vorschlägen aus dem Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide im Rahmen einer Anlieger*innen-Beteiligung ausgewählt und im Bezirksrat beschlossen. Bezirksbürgermeister Wjahat Waraich wird am Donnerstag, 1. Dezember, um 13 Uhr das Straßenschild an der Ecke Im Heidkampe enthüllen.

 

Fällsaison: Beginn der Baumfällungen in den Stadtwäldern und Landschaftsräumen

In den Stadtwäldern und Landschaftsräumen beginnt an diesem Mittwoch (23. November) die Fällsaison. Bis Ende März 2023 werden insgesamt rund 2.000 Festmeter Holz eingeschlagen. Der jährliche Holzzuwachs beträgt etwa 4.400 Festmeter. „Im Sinne einer nachhaltigen Waldbehandlung wird grundsätzlich weniger Holz entnommen als nachwächst. Die Landeshauptstadt Hannover leistet so einen Beitrag zur Kohlendioxid-Bindung und damit zum globalen Klimaschutz“, sagt Ulrich Prote, Fachbereichsleiter Umwelt und Stadtgrün.

Grundlage für Art und Umfang der Baumfällung bildet das Forstbetriebswerk, welches die Einschlagsfläche begrenzt. Der hannoversche Stadtwald ist zudem nach PEFC, Naturland und FSC (Forest Stewardship Council) zertifiziert, dem einzigen weltweit anerkannten Label für besonders naturverträgliche Waldbewirtschaftung.

Vorwiegend werden dicht bedrängt stehende Eichenbestände durchforstet. „Die Baumart Eiche benötigt viel Licht für ihr Wachstum. Um den Konkurrenzdruck zu reduzieren, werden Einzelbäume entnommen. Diese Pflegedurchforstungen dienen dem Ziel des Eichenerhalts in den Stadtwäldern und wurden beim FSC/Naturland-Audit als dringende Auflage zum Erhalt der Zertifizierung deklariert“, erläutert Felix Bettin Leiter des städtischen Forstbetriebs (im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün).

Darüber hinaus findet im Winter 22/23 die „unbelaubte“ Baumkontrolle mit anschließenden Verkehrssicherungsmaßnahmen statt. Die überdurchschnittliche Trockenheit der vergangenen Jahre habe viele Bäume stark geschädigt oder absterben lassen, so Bettin.

Im Rahmen der Baumfällungen kann es zu Sperrungen von Wald- und Feldwegen kommen. Der Forstbetrieb bittet hierfür um Verständnis. Die Mitarbeiter*innen werden es nach Möglichkeit vermeiden, Hauptwege während des Berufsverkehrs zu sperren.

 

Hannoversche Energie-Allianz richtet Appell an die Öffentlichkeit

 

Energie-Allianz Hannover: Dr. Ulrich Knemeyer (v.l.), Vorstandsvorsitzender VGH Versicherungen, Ingo Wittrock, Regional Marketing Director Central Europe Ricoh Deutschland GmbH, Dr.-Ing. Andreas Jäger, geschäftsführender Gesellschafter Jäger Group, Anna Kentrath, Leiterin Unternehmenskommunikation Rossmann, Belit Onay, Oberbürgermeister, Prof. Dr. Carsten Intra, Vorstandsvorsitzender Volkswagen Nutzfahrzeuge, Kuzey Esener, Head of Media Corporate, TUI Group, sowie die städtische Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel präsentierten die Kampagne im Neuen Rathaus. © LHH/Rainer Jensen

 

„Hannover spart Energie - jede Kilowattstunde zählt“: Das ist das Motto einer gemeinsamen Initiative der  Wirtschaftsunternehmen Volkswagen Nutzfahrzeuge, VGH, TUI, Rossmann, Ricoh und Jäger Group sowie der Landeshauptstadt Hannover. Die Beteiligten der hannoverschen Energie-Allianz haben sich selbst umfassende Sparmaßnahmen auferlegt und appellieren gleichzeitig an die Stadtgesellschaft, jede Möglichkeit zu nutzen, den Energieverbrauch zu senken.

Oberbürgermeister Belit Onay,  Prof. Dr. Carsten Intra, Vorstandsvorsitzender Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Ulrich Knemeyer, Vorstandsvorsitzender VGH Versicherungen, Dr.-Ing. Andreas Jäger, geschäftsführender Gesellschafter Jäger Group, Ingo Wittrock, Regional Marketing Director Central Europe Ricoh Deutschland GmbH, Anna Kentrath, Leiterin Unternehmenskommunikation Rossmann, Kuzey Esener,  Head of Media Corporate, TUI Group, sowie die städtische Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel präsentierten an diesem Montag (21. November) die Kampagne im Neuen Rathaus.

Onay: „Gemeinsame Kraftanstrengung nötig“

„Die Energieverknappung  betrifft uns alle. Wir benötigen eine gemeinsame Kraftanstrengung, um durch diese Krise zu kommen und für den Winter gerüstet zu sein“, betonte Oberbürgermeister Onay. „Es ist ein ermutigendes  Signal, dass sich die großen hannoverschen Unternehmen  diesem Ziel verpflichtet sehen.“ Onay verwies darauf, dass die Stadtverwaltung ein umfangreiches Energiesparpaket geschnürt hat – dazu gehören beispielsweise das Abschalten von Fassadenbeleuchtungen, das Runterregeln von Wassertemperaturen in Bädern  oder die Drosselung von Heizungen in Verwaltungsgebäuden.

„Die aktuelle Energiekrise fordert von uns tatkräftiges Handeln, um Abhängigkeiten zu vermindern und vor allem Energie zu sparen. Das ist auch im Hinblick auf unsere Ziele zur Klimaneutralität gut und richtig. Die hannoversche Energie-Allianz setzt hier ein deutliches Zeichen. Die Akteure wollen einen substantiellen Beitrag leisten und zugleich alle Menschen in Hannover zum Energiesparen motivieren“, erklärt Dezernentin Anja Ritschel.

Volkswagen sieht hohe Sparpotenziale

„Wir bei Volkswagen sehen kurz-, mittel- und langfristig hohe Potenziale zur Energieeinsparung. Volkswagen kann die für Europa und Deutschland gesetzten Einsparziele deutlich übererfüllen und den gesamten Gasverbrauch um einen mittleren zweistelligen Prozentsatz reduzieren“, sagt Prof. Dr. Carsten Intra. „Wir haben die Raumtemperaturen in unseren Werken und Büros gesenkt. Wir rüsten verschiedene Anlagen im Werk technisch nach, um den Energieverbrauch dem Tagesbedarf anzupassen. Und wir haben unsere Beleuchtung am VWN-Turm angeschaltet. Als Energie-Allianz senden wir ein starkes Signal aus dem hannoverschen Rathaus an die Bürgerinnen und Bürger, die Wirtschaft und die Politik. Die Situation betrifft uns alle.“

VGH spart und baut Photovoltaik aus

VGH-Vorstandsvorsitzender Dr. Ulrich Knemeyer, betonte: „Wir treten der Energieallianz Hannover bei, um mit vereinter Kraft für das Energiesparen und den Ausbau erneuerbarer Energien zu werben. Mit einem großen Maßnahmenpaket, das unseren Gesamtenergieverbrauch um rund drei Millionen Kilowattstunden pro Jahr reduziert, sind wir einen ersten Schritt gegangen. Bis Ende 2023 installieren wir zudem eine der dann größten Photovoltaikanlagen der City auf den Dachflächen der VGH-Direktion. Wir werden damit unsere Leistung von derzeit 23.000 auf stolze 325.000 Kilowattstunden steigern und pro Jahr rund 140 Tonnen CO2 weniger ausstoßen." 

Jäger: Energiepreisbremsen reichen nicht

Dr.-Ing. Andreas Jäger ist überzeugt:   „Strom- und Gaspreisbremsen helfen kurzfristig, aber dauerhaft kann der Staat Energie nicht subventionieren. Deshalb müssen Unternehmen, Bürger*innen und öffentliche Einrichtungen ihren Verbrauch drastisch reduzieren. Das hilft nicht nur der Wirtschaft und Gesellschaft, sondern schont auch unsere Umwelt.“  Die Jäger Group nimmt sich selbst in Pflicht und führt einen internen Energiewettbewerb in einem seiner produzierenden Unternehmen durch. Dabei sind die besten Ideen der Mitarbeitenden gefragt. Das Know-how der Belegschaft,  die sich täglich mit den Prozessen im Unternehmen auseinandersetzt und diese am besten kennt, ist entscheidend. „Das zeigt, dass es nur funktionieren kann, wenn man sich dem Thema Energie sparen gemeinsam widmet“, so Andreas Jäger.

Rossmann: Große Wirkung in der Summe

Raoul Rossmann erklärt: „Der Energienotstand zeigt die Notwendigkeit des gemeinsamen Handelns, dabei wissen wir längst von einem Notstand, der mindestens genauso ernst zu nehmen ist: dem Klimanotstand! Jeder sollte seinen Beitrag leisten. Dabei sollten die kleinen Dinge nicht unterschätzt werden – in der Summe haben sie eine große Wirkung.  Auch bei Rossmann sind es viele kleine Maßnahmen, unter anderem tauschen und entfernen wir Leuchtmittel, schalten Reklame-Schilder aus und sparen auf Sicht von zwölf Monaten deutschlandweit so mehr als 50 Gigawattstunden.“

 

Ricoh setzt auf smartes Energiemanagement

Ingo Wittrock: „Ein smartes und nachhaltiges Energiemanagement ist ein zentrales Thema für Ricoh und ein wichtiger Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie.  Als sichtbares Zeichen, wie wichtig uns ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen ist, leuchtet beispielsweise am Standort Hannover unser LED-Laufband auf der Vahrenwalder Straße, das zu unseren Markenzeichen zählt, bis auf weiteres nicht mehr – auch unsere Gebäude- und Logobeleuchtung ist bewusst ausgeschaltet.“

TUI: Aktuell und langfristig Energie sparen

„Wir unterstützen die Energieinitiative der Stadt Hannover. Energiesparen ist aktuell und langfristig notwendig und wichtig. Wir setzen bereits an unserem Konzernhauptsitz in Hannover zahlreiche Maßnahmen wie die Senkung der Heiztemperatur und die Verbrauchsoptimierung von technischen Geräten um. Darüber hinaus wird der neu geplante TUI-Campus mit baulichen Maßnahmen wie Photovoltaik und Wärmerückgewinnung auf eine hohe Energieeffizienz und -Einsparung ausgerichtet sein“, sagt Kuzey Esener, Head of Media Corporate, TUI Group.

 

Einschränkungen in den Bädern durch Personalversammlung

Am kommenden Montag, den 28. November, findet eine Personalversammlung für die Bediensteten der Bäder statt. Es kommt daher zu folgenden Einschränkungen der Öffnungszeiten:

Das Stadionbad öffnet erst um 14.30 Uhr.

Das Nord-Ost-Bad öffnet um 15 Uhr.

Das Vahrenwalder Bad ist von 6 bis 9.30 Uhr und von 15 bis 18 Uhr für den öffentlichen Badebetrieb geöffnet.

Das Stöckener Bad ist von 6.30 Uhr bis 9.30 Uhr geöffnet. 

 

 

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