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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 26. September 2019

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Hannover - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm Hannover - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Richtfest für den Erweiterungsbau der IGS Südstadt

Die Integrierte Gesamtschule Südstadt wächst: Im Beisein von Hannovers Erster Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette wurde heute (25. September) Richtfest für den dritten Gebäudeflügel gefeiert, der seit Oktober 2018 entlang der Wißmannstraße entsteht. Zudem wird das Bestandsgebäude in der Pfalzstraße saniert. Die Kosten für das Projekt, das 2021 fertiggestellt werden soll, betragen insgesamt 31,5 Millionen Euro.

„Wir sehen hier ein weiteres gutes Beispiel für die intensiven Investitionstätigkeiten der Stadt in Bildung. Die circa 700 Schüler*innen und rund 70 Lehrkräfte können sich auf moderne Unterrichtsbedingungen freuen, die hier entstehen“, sagte Sabine Tegtmeyer-Dette beim Richtfest. „Selbstverständlich ist eine Bauzeit auch immer mit Anstrengungen und Provisorien verbunden. Wenn aber in rund zwei Jahren alles fertig ist, wird man feststellen, dass sie sich gelohnt haben.“

Sanierung des Bestandsgebäudes

Die IGS Südstadt am Altenbekener Damm ging 2013 aus der ehemaligen Haupt- und Realschule Bertha-von-Suttner-Schule hervor. Die heute denkmalgeschützten Gebäude am Altenbekener Damm waren in den Jahren 1929 bis 1931 als Volksschule errichtet worden. In ihrer mehr als 80-jährigen Geschichte beherbergte die Schule unter diversen Namen verschiedene Schularten sowie weitere öffentliche Nutzungen wie Lazarett und Stadtteilkino.

Umfangreiche Untersuchungen im Rahmen der Bestandsaufnahme ergaben zum Teil erheblichen Sanierungsbedarf, vor allem bei der Verbesserung von Brandschutz und Fluchtwegen, Schadstoffsanierung, Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung sowie umfangreichen WC-Sanierungen. Der Schultrakt mit Klassenräumen, dazugehörigen Differenzierungsbereichen sowie Lehrer*innen- und Verwaltungstrakt wird im Zuge der Sanierungen neu strukturiert. Das ehemalige Sporthallengebäude zwischen Pfalz- und Wißmannstraße soll im Erdgeschoss so umgebaut werden, dass dort eine große Mensa mit Ausgabeküche „Cook-and-Chill“ entsteht, die nicht nur das heutige Provisorium ersetzt, sondern auch als Versammlungsstätte für schulische Veranstaltungen genutzt werden kann. Die Sporthalle im Obergeschoss wird umfassend saniert.

Erweiterungsbau neuer dritter Flügel

Der entlang der Wißmannstraße mit einer Nettogrundfläche von 15.500 Quadratmetern entstehende Flügel soll im Wesentlichen naturwissenschaftliche und andere Fachräume sowie eine Ein-Feld-Sporthalle und eine Vier-Gruppen-Kindertagesstätte (Kita) aufnehmen. Die Kita für rund 70 Kinder (auf 1.000 Quadratmetern) wird von der Schule getrennt im Erdgeschoss beheimatet sein. Die Ein-Feld-Sporthalle, Umkleiden und Nebenräume befinden sich im zweiten und dritten Obergeschoss und werden über einen separaten Aufzug und Zugang im Erdgeschoss erschlossen. Zur barrierefreien Erschließung erhält der Neubau zwei unabhängige Treppenhäuser mit Aufzug. Auf allen Geschossen befinden sich Toiletten-Einheiten, die jeweils über ein barrierefreies WC verfügen.

In Anlehnung an die vorhandenen Baukörper wird der viergeschossige Anbau als Massivbau im Passivhausstandard erstellt. Die Fassade wird dem denkmalgeschützten Bestand mit Verblendmauerwerk angepasst. Das Flachdach soll extensiv begrünt und statisch auf die Installation einer Photovoltaikanlage vorbereitet werden. Ein zweigeschossiger Verbindungsbau schafft Anschluss zum Bestandsgebäude.

Die Maßnahmen an den Gebäuden werden voraussichtlich im Spätsommer 2021 abgeschlossen.

Neugestaltung der Außenanlagen

Der reiche Baumbestand auf dem Gelände blieb weitestgehend erhalten, auch wenn im Zuge der Baumaßnahme im Außenbereich einzelne Bäume im Bereich des Baufeldes und am Rand der Pfalzstraße gefällt werden mussten. Die Außenanlagen werden in Abstimmung mit der Denkmalpflege neu gestaltet und vielfältig nutzbar sein – durch Geländemodellierungen und Rampen wird eine barrierefreie Nutzung erreicht. Funktionsbereiche werden neu organisiert; es werden Ruhe-, Spiel- und Bewegungszonen eingerichtet.

 

Siehe auch: https://stadtreporter.de/hannover/news/verschiedenes/richtfest-fuer-den-erweiterungsbau-der-igs-suedstadt

 

Zehn Bewerber*innen treten zur OB-Wahl an

Zehn Bewerber*innen kandidieren für die Wahl zum*zur neuen Oberbürgermeister*in am 27. Oktober. Der Wahlausschuss hat in seiner Sitzung heute (25. September) folgende Wahlvorschläge zugelassen (in der Reihenfolge auf dem Stimmzettel): Dr. Marc Hansmann (SPD, Vorstand, Jahrgang 1970), Dr. Eckhard Scholz (CDU, Diplom-Ingenieur, Jahrgang 1963), Belit Onay (Bündnis 90/Die GRÜNEN, Diplom-Jurist, Jahrgang 1981), Joachim Wundrak (AfD, Pensionär/General-Leutnant a.D., Jahrgang 1955), Jessica Kaußen (DIE LINKE., Maschinenbau-Studentin, Jahrgang 1990), Bruno Adam Wolf (PIRATEN, Journalist, Jahrgang 1964), Catharina Gutwerk (Die PARTEI, Steinmetzmeisterin, Jahrgang 1986), Ruth Esther Gilmore (Einzelwahlvorschlag, Stadtplanerin, Jahrgang 1968), Iyabo Kaczmarek (Einzelwahlvorschlag, Freie Kulturproduzentin, Jahrgang 1973), Julian Klippert (Einzelwahlvorschlag, Politiker, Jahrgang 1988).

Die Wahl findet am Sonntag, dem 27. Oktober, von 8 bis 18 Uhr statt. Falls kein*e Kandidat*in die absolute Mehrheit der gültigen Stimmen erhält, folgt zwei Wochen später eine Stichwahl. Am 10. November treten in diesem Fall die beiden Bewerber*innen an, die in der ersten Wahl die meisten Stimmen bekommen haben.

Briefwahlstellen ab 7. Oktober geöffnet

Wer sich für die Briefwahl entscheidet, hat dafür mehrere Optionen. Die beiden Briefwahlstellen im Bürgersaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, und im Podbi-Park, Lister Straße 8, sind vom 7. bis 25. Oktober wie folgt geöffnet:

  • Neues Rathaus: montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 18 Uhr und mittwochs von 8 bis 15 Uhr;

  • Podbi-Park: montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr; dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 14 Uhr.

    Am Freitag vor der Wahl (25. Oktober) haben die Briefwahlstellen aus rechtlichen Gründen nur bis 13.00 Uhr geöffnet. Die Wahlbenachrichtigung oder ein Personaldokument ist vorzulegen.

    Die Briefwahlunterlagen können auch auf anderen Wegen beantragt werden: im Internet unter www.wahlen-hannover.de, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, mittels Fax an (05 11) 1 68 – 4 11 11 oder postalisch durch Übersendung des ausgefüllten Antrags auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte in einem frankierten Umschlag an die Landeshauptstadt Hannover, Wahlamt, 30114 Hannover.

    Die beantragten und ausgefüllten Wahlbriefe müssen bis spätestens zum Wahlabend (27. Oktober), 18 Uhr, beim Wahlleiter eingegangen sein. Ausführliche Informationen zu den Wahlen bietet das Internet unter www.wahlen-hannover.de. Auskünfte zur Briefwahl sind auch telefonisch unter (05 11) 1 68 – 4 11 01 erhältlich.

    406.000 Wahlberechtigte

    Für die OB-Wahl sind rund 406.000 Menschen wahlberechtigt. Unter den Wahlberechtigten befinden sich gut 29.000 Bürger*innen aus anderen Staaten der Europäischen Union. Etwa 7.800 Bürger*innen dürfen erstmals an einer Wahl teilnehmen. Anders als bei Bundestags- und den meisten Landtagswahlen können sich an der Wahl eines neuen Stadtoberhaupts bereits 16-Jährige beteiligen.

    Die Wahl eines neuen Stadtoberhaupts ist erforderlich, weil der damalige Oberbürgermeister Stefan Schostok im April die Versetzung in den Ruhestand aus besonderen Gründen beantragt, der Rat diesem Antrag zugestimmt und die Kommunalaufsicht diese Entscheidung im Mai bestätigt hat.

 

„Kestner to go“ - Museum geht außer Haus - Museum August Kestner für sechs Monate geschlossen

Das Museum August Kestner ist ab kommendem Montag (30. September) für voraussichtlich sechs Monate geschlossen. Grund sind Baumaßnahmen, die dem Brandschutz dienen (Bauphase 1). So werden die Fluchtwege im Haupteingang und Treppenhaus denkmalgerecht ertüchtigt. Wände und Decken werden brandschutztechnisch überarbeitet. Moderne Standards erfordern zudem Anpassungen an den Eingängen. Insbesondere wird auch der Besuchereingang mit dem Eingangspodest im Sinne der Barrierefreiheit überarbeitet. Nach Wiedereröffnung der Ausstellungsräume voraussichtlich im April 2020 werden bis zum Beginn einer weiteren erforderlichen Baumaßnahme zu einem späteren Zeitpunkt (Bauphase 2 voraussichtlich ab 2022) aus Sicherheitsgründen Stützen und Gerüste im ersten Obergeschoss des Ausstellungsbereiches stehenbleiben müssen.

Während der Bauphase ist das Museum telefonisch und per Mail zu erreichen. Telefonnummer: 168-42730 und Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Und mit „Kestner to go“ ist das Museum in dieser Zeit mit verschiedenen Angeboten außer Haus anzutreffen. So ist es beispielsweise mit ausgesuchten Programmen in Schulen vertreten und Kestners Kinderakademie findet an anderen Orten statt: in der VHS, im Kindermuseum Zinnober, im Landesmuseum oder sogar in der Fakultät Design und Medien der Hochschule Hannover an der EXPO-Plaza.

Für die Kindergeburtstage nach der Bauphase werden bereits Anmeldungen entgegengenommen.

Mit Vorträgen ist das Museum und sein Freundeskreis „Antike & Gegenwart e.V.“ zu Gast im Historischen Museum Hannover. Immer am 3. Mittwoch im Monat am 16. Oktober, 20. November und 18. Dezember, jeweils um 18.30 Uhr.

Die Themen stehen auf der Webseite www.museum-august-kestner.de oder dem Programmheft des Museum August Kestner.

Über das Ende der Baumaßnahmen und die Wiedereröffnung wird informiert auf der Webseite www.museum-august-kestner.de und über Social-Media-Kanäle.

Ausstellungsvorschau 2020

7. Mai bis 27. September 2020

Die Freude der Etrusker | Dalle Gioie degli Etruschi

Antike trifft Gegenwart

4. Juni bis 27. September 2020

Für die Ewigkeit!

Altägyptische Steingefäße

5. November 2020 bis 11. April 2021

Guter Dämon Bes

Schutzgott der Ägypter

 

 

Stadtentwicklungs- und Bauausschuss: Öffentliche Sitzung am 2. Oktober

Am Mittwoch kommender Woche (2. Oktober) findet um 15 Uhr im Hodlersaal des Neuen Rathauses eine öffentliche Sitzung des Stadtentwicklungs- und Bauausschusses statt. Die Tagesordnung hängt an der Informationstafel in der Rathaushalle und steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de. (ab dem 27.09.2019)

 

„Hannover hebt ab“: Großes Drachenfest vom 27. bis 29. September am Kronsberg

„Hannover hebt ab“ heißt es am kommenden Wochenende am Kronsberg. Das beliebte Drachenfest auf der Allmendefläche startet am Freitag (27. September) um 15 Uhr und wird am Sonnabend und Sonntag (28. und 29. September) jeweils ab 10 Uhr fortgesetzt. Nicht nur die Anwohner*innen, sondern auch Drachenfreund*innen aus der ganzen Region Hannover und darüber hinaus lassen auf den großen Wiesenflächen ihre fliegenden Freunde steigen. Deutschlandweit hat sich herumgesprochen, dass die Allmendefläche auf dem Kronsberg ein ideales Gelände dafür ist.

Der Drachenclub „Hannover hebt ab e.V.“ und der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover laden zu einem vielfältigen Programm ein, unter anderem mit Drachenschule und Drachenbasteln für Kinder (Sonnabend und Sonntag von 13 bis 15 Uhr) sowie Vorführungen mit Großdrachen. Ein Höhepunkt ist auch in diesem Jahr wieder das „Nachtfliegen“ mit illuminierten Drachen, das am Sonnabend (28. September) bei Einbruch der Dunkelheit startet.

Der Eintritt zu der Veranstaltung, die bis Sonntag um 17 Uhr läuft, ist frei. Das Gelände zwischen Sticksfeld und Feldbuschwende ist mit der Stadtbahnlinie 6 (Haltestelle Feldbuschwende oder Kronsberg) gut zu erreichen.

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