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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 28.Juli 2021

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Neues Rathaus Hannover (C) Ulrich Stamm Neues Rathaus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

 

Bauen in Schulen, Kitas und Co.: Maßnahmen im Sommer 2021 in und an städtischen Gebäuden

Sommerzeit ist Bauzeit: Der städtische Fachbereich Gebäudemanagement nutzt wie in jedem Jahr verstärkt die unterrichtsfreie Zeit, um Neubau, Umbau und Sanierung insbesondere von Schulen voranzutreiben. Dazu gehören größere Projekte, die zum Teil über mehrere Jahre laufen und teilweise weit über die Ferien hinaus dauern. Daneben werden zahlreiche kleinere Maßnahmen durchgeführt.

Die Corona-Pandemie hat sich auch auf die Umsetzung der Bauprogramme des vergangenen Jahres ausgewirkt und nach wie vor Einfluss auf das laufende Bauprogramm. Zur Vermeidung von eventuell notwendigen Evakuierungen im Falle eines Kampfmittelfundes durften beispielsweise Baumaßnahmen mit Kampfmittelverdachtsflächen gemäß der bis vor Kurzem geltenden Allgemeinverfügung nicht umgesetzt und mussten daher verschoben werden. Trotz der immensen Auswirkungen der Corona-Krise auf fast alle Lebensbereiche wie auch im Baustellenbetrieb strebt der Fachbereich Gebäudemanagement der Landeshauptstadt Hannover (LHH) einen planmäßigen Ablauf an. So sollen bis Ende der Sommerferien die Arbeiten zum Beispiel an folgenden Einrichtungen abgeschlossen werden: Grundschule Groß-Buchholzer-Kirchweg, Realschule Gerhard-Hauptmann-Schule, Grundschule Realschule und Gymnasium im Schulzentrum Misburg, Schulzentrum Anderten, Neubauteil IGS Südstadt, Grundschule Beuthener Straße, Kita Beckstraße, Johannes-Kepler-Realschule (zwei von drei Maßnahmen), Kita Walter-Ballhause-Straße, Kitagebäude im Hinterhaus des Familienzentrums Allerweg, Gymnasium Helene-Lange-Schule, Friedrich-Ebert-Grundschule (eine von zwei Maßnahmen).

Insgesamt investiert die Landeshauptstadt in ihre Bildungseinrichtungen jedes Jahr einen hohen zweistelligen Millionenbetrag. Allein durch die Umsetzung des richtungsweisenden Investitionsprogramms „500 plus“ werden innerhalb von zehn Jahren (2017 bis 2027) über die „normale“ Investitionstätigkeit hinaus zusätzlich mehr als 500 Millionen Euro in städtische Gebäude eingesetzt. Der Schwerpunkt für diese zusätzlichen baulichen Investitionen liegt bei Schulen und Kitas und somit im Bildungssegment. Obwohl dieser Bereich bereits in den vergangenen Jahren Investitionsschwerpunkt war und gut 80 Prozent der investiven Mittel des Fachbereichs Gebäudemanagement in die Schulsanierung und -erweiterung investiert wurde – insgesamt beliefen sich die Investitionen des Fachbereichs 2016 bis 2020 auf über 270 Millionen Euro –, ist dort der Bedarf nach wie vor am höchsten. Gründe hierfür liegen zum einen in der vom Land beschlossenen Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren (G9) sowie in sich fortlaufend ändernden und wachsenden Anforderungen an die räumliche Gestaltung der Schulen, Inklusion sowie den weiter hohen Bedarf an Ganztagsschulen.

Die Maßnahmen tragen zur Verbesserung, Sicherheit und Barrierefreiheit sowie Stadtgestaltung, aber auch zum Ausbau und der Konzeptoptimierung bei. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag als förderliche Basis für gute Bildungsbedingungen. Zusätzlich zu den Erneuerungs- und Ausbaumaßnahmen investiert die LHH erhebliche Mittel in die bauliche Unterhaltung der Gebäude.

Der Fachbereich Gebäudemanagement hat eine Auswahl von fast 40 Projekten, an denen in der Sommerzeit intensiv gearbeitet wird, in einer Liste zusammengefasst.

 

 

Treffen mit den Ratsfraktionen

Zu dem anstehenden Termin mit den Ratsfraktionen sagt Oberbürgermeister Belit Onay:

 

„Am Montag (26.07.2021) wurde eine Einladung an die Ratsfraktionen verschickt. Ziel des Termins ist es, neues Vertrauen zwischen den Ratsfraktionen zu stiften, nachdem vor gut zwei Wochen das Ampelbündnis im Stadtrat von Hannover zerbrochen ist. Bedauerlicherweise ging die Einladung auch an rechte Parteien. Es steht außer Frage, dass politische Mehrheiten nur jenseits der rechten Parteien im Rat gesucht und gefunden werden können. Selbstverständlich bestand nie die Absicht, mit rechten Parteien in irgendeiner Form zusammenarbeiten. Was mich verwundert, ist, dass dieser ärgerliche organisatorische Fehler zu einer Haltungsfrage hochstilisiert wird. Davon profitiert keine demokratische Kraft. Ich werbe bei allen Beteiligten dieser Debatte dafür, die Kirche im Dorf zu lassen. Ziel des anberaumten Termins ist es, eine neue Grundlage für Zusammenarbeit und Vertrauen zu schaffen – genau das sollten alle Fraktionen und Beteiligten nutzen.“

 

Stadtbibliothek Vahrenwald bleibt vom 1. September 2021 bis voraussichtlich zum 31. Januar 2022 geschlossen

Wegen umfangreicher Arbeiten im Rahmen der Brandschutzsanierung schließt die Stadtbibliothek Vahrenwald, Vahrenwalder Str. 92, vom 1. September 2021 bis voraussichtlich 31. Januar 2022. Die Medienrückgabebox ist innerhalb der Schließzeit nicht für Rückgaben nutzbar. Ausgeliehene Medien können in jeder anderen Stadtteilbibliothek oder in der Zentralbibliothek, Hildesheimer Straße 12, abgegeben oder verlängert werden.

Über die aktuellen Öffnungszeiten informiert die Internetseite www.stadtbibliothek-hannover.de.

 

 

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