Log in

Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 30.September

(0 Stimmen)
Illumination im Großen Garten in Hannover © Ulrich Stamm Illumination im Großen Garten in Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Rat Hannover bringt Innenstadtkonzept auf den Weg

Deutlich weniger Autos, mehr Raum für die Menschen, mehr Grün, eine höhere Aufenthaltsqualität: Das sind Leitideen für die zukünftige Innenstadt von Hannover. Der Rat der Landeshauptstadt hat an diesem Donnerstag (29. September) das Gesamtkonzept zur Entwicklung einer klimaneutralen resilienten Innenstadt beschlossen.

Das Konzept bündelt die zentralen Erkenntnisse aus dem hannoverschen Innenstadtdialog und umfasst neben den strategischen Leitlinien konkrete Projekte und Maßnahmen – beispielsweise für den Umbau und die Neugestaltung von innerstädtischen Plätzen und Straßen. Getragen ist das Konzept von der Idee einer Innenstadt als lebenswerter, kulturell und städtebaulich bunter Ort, der gut erreichbar ist und in dem sich die Menschen problemlos bewegen können. Ziel ist es auch, die Innenstadt als bedeutenden Einzelhandelsstandort zu stärken.

„Der  Beschluss des Innenstadtkonzepts ist ein Meilenstein für Hannover“, erklärte Oberbürgermeister Belit Onay. „Wir sichern die Zukunft des sozialen, kulturellen und ökonomischen Herzens unserer Stadt. Wir haben den Innenstadtdialog erfolgreich umgesetzt und einen breiten Konsens in der Stadt geschaffen für Veränderung hin zur autofreien Innenstadt.“

Das Konzept definiert den Rahmen der Innenstadtentwicklung Hannovers bis 2035. Es berücksichtigt städtebauliche, verkehrliche, kulturelle, ökologische, soziale und  wirtschaftliche Aspekte. Es bietet die Grundlage für langfristige Ziele: So soll die Hannover bis 2035 klimaneutral sein und die Innenstadt selbst krisenresistenter und widerstandfähiger werden. Ausgehend von der Annahme, dass die Entwicklung des Zentrums niemals abgeschlossen sein wird, setzt die Stadt langfristig auf Kooperation und Austausch. Die verschiedenen Interessengruppen sollen fortlaufend Gehör finden.

Dem jetzt beschlossenen Innenstadtkonzept ging ein umfassender Beteiligungsprozess voraus. Mit dem Innenstadtdialog und mit städtischen Experimentierräumen im Sommer 2021 hatten die Hannoveraner*innen die Möglichkeit, die alternative Nutzung öffentlicher Räume zu erleben und zu erproben. In repräsentativen Umfragen ermittelte die Stadt zentrale Bedürfnisse. Demnach korrespondieren die wesentlichen Ziele des Innenstadtkonzepts mit den Vorstellungen der Menschen. Sie wünschen sich insbesondere mehr Grün, weniger Autos und mehr Aufenthaltsqualität für die Innenstadt.

 

Rat beschließt Fernwärmesatzung

Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat in seiner Sitzung an diesem Donnerstag (29. September) eine Fernwärmesatzung beschlossen. 41 Mitglieder stimmten für den Vorschlag, 17 Stimmen dagegen (keine Enthaltungen). Mit dieser Entscheidung beginnt der beschleunigte Fernwärmeausbau, zu dem sich die Landeshauptstadt Hannover und enercity im Rahmen der „Vereinbarung für eine Wärmewende in Hannover“ verpflichtet haben.

Oberbürgermeister Belit Onay begrüßt die Ratsentscheidung: „Jeder Wechsel zur Fernwärme bedeutet einen großen Beitrag zu mehr Klimaschutz und reduziert unsere Abhängigkeit von Gas- und Ölimporten. Die Satzung ist ein wichtiger Schritt für unser Ziel eines ‚klimaneutralen Hannover 2035‘.“

Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel ergänzt: „Die Nutzung der klimafreundlichen Fernwärme stellt schon jetzt eine Lösung dar, um die angekündigten Vorgaben des Bundes zu erfüllen, dass ab 2024 alle neu eingebauten Heizungen 65 Prozent erneuerbare Energieanteile aufweisen müssen.“

Besonders geeignet zur Fernwärmeversorgung sind größere Mehrfamilienhäuser und Gewerbebetriebe. Deshalb ist der Fernwärmeausbau in Quartieren mit dichter Bebauung vorgesehen. Die Gebiete haben die Stadtverwaltung und enercity nach festgelegten Kriterien ausgewählt. Eine hohe Wärmeabnahme, die Nähe zum Fernwärmenetz sowie die Siedlungsstruktur sind dabei entscheidend. Ziel ist es, mit den verfügbaren Mitteln möglichst vielen Bewohner*innen und Betrieben eine Versorgung mit Fernwärme zu ermöglichen. Kleine Gebäude mit einer Gesamtnennwärmeleistung von 25 Kilowatt fallen nicht unter die Anschlusspflicht.

„Der Fernwärmesatzungsbeschluss ist ein bedeutender Schritt für den Wirtschaftsstandort Hannover, um Kosten für parallele Netzinfrastrukturen zu vermeiden und unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden. Wir bei enercity werden alles daransetzen, dass der Fernwärmeausbau im Sinne unserer Kundinnen und Kunden erfolgt“, sagt enercity-Vorstandsvorsitzende Dr. Susanna Zapreva.

Die Satzung wird amtlich bekannt gemacht und am 1. Januar 2023 in Kraft treten. Sie regelt Rechte und Pflichten zum Anschluss und zur Nutzung der Fernwärme im Satzungsgebiet und beschreibt Befreiungsmöglichkeiten. Die Anschlusspflicht setzt die Anschließbarkeit an die Fernwärme voraus und greift erst bei Neueinbau oder wesentlichen Änderungen der Heizungen. Als Befreiungsgründe werden unter anderem Wärmepumpenanlagen und Heizsysteme mit gleichen oder niedrigeren Treibhausgasemissionen anerkannt. Gebäudeeigentümer*innen können Fernwärmeanschlüsse direkt bei enercity beantragen oder ihre Wärmeerzeugungsanlagen ab dem 1. Januar 2023 mittels Online-Formular bei der Stadt Hannover befreien lassen.

Die Klimaschutzleitstelle der Landeshauptstadt Hannover und enercity werden in den kommenden Wochen ausführlich über die Fernwärmesatzung und die praktische Umsetzung von Fernwärmeanschlüssen informieren. Die Stadt bietet Auskünfte auf Ihrer Website unter www.hannover.de, Schlagwort „Fernwärmesatzung“. Dort sind zahlreiche Fragen und die Antworten darauf aufgelistet (direkter Pfad: https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Umwelt-Nachhaltigkeit/Klimaschutz-Energie/Klimaschutz-konkret/W%C3%A4rmewende-Hannover/H%C3%A4ufig-gestellte-Fragen-zur-Fernw%C3%A4rmsatzung-Hannover). Für weitere Fragen ist die Klimaschutzleitstelle der Landeshauptstadt Hannover zu erreichen: telefonisch unter (0511) 168-43500 sowie per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zahlreiche Informationen bietet enercity im Internet unter https://www.enercity.de/privatkunden/produkte/waerme/fernwaerme. Eine interaktive Karte zeigt dort nach Eingabe der Adresse an, ob das betreffende Gebäude im Satzungsgebiet liegt. Zudem ist über diesen Link auch ein Onlineformular zur Kontaktaufnahme zu finden. Daneben beantworten enercity-Fachleute Detailfragen zur Beantragung von Fernwärmeanschlüssen telefonisch unter (0511) 430-2332.

Mit dem Thema beschäftigt sich auch der Online-Vortrag „Wie gelingt die Umstellung auf klimafreundliche Fernwärme in Hannover?“ am 11. Oktober in der Veranstaltungsreihe „Heizen in der Energiekrise“. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung über die Internetseite www.klimaschutz-hannover.de, Menüpunkt „Veranstaltungen“, ist erforderlich (direkter Pfad: https://www.klimaschutz-hannover.de/infos-service/veranstaltung/wie-gelingt-die-umstellung-auf-klimafreundliche-fernwaerme-in-hannover).

 

7. Oktober: Verkehrsbeeinträchtigungen durch Nachtlauf

Am 7. Oktober findet in der Innenstadt der „SportScheck Run“ statt. Die Veranstaltung setzt sich aus einem Kinderlauf (Start um 19.30 Uhr) und drei Hauptläufen (Starts um 20, 21.15 und 22.15 Uhr) zusammen.

Aufgrund der Veranstaltung wird es an diesem Tag rund um die Oper ab 12 Uhr und auf der übrigen Strecke ab circa 19 Uhr zu Straßensperrungen kommen. Im gesamten Innenstadtbereich ist daher mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Im Streckenbereich werden Haltverbote eingerichtet.

Auch die Buslinien der Üstra sind von den Sperrungen betroffen. Nutzer*innen werden gebeten, sich über Fahrplan- und Streckenänderungen direkt bei der Üstra zu informieren.

Kraftfahrer*innen sollten den Innenstadtbereich am Veranstaltungstag weiträumig umfahren.

Es wird empfohlen, an diesem Tag die Innenstadt zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem ÖPNV zu besuchen.

Informationen über die Streckenführungen und Einzelheiten zu der Veranstaltung finden sich unter nachtlauf-hannover.de

 

Stadtentwicklungs- und Bauausschuss tagt öffentlich

Der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss tagt am kommenden Mittwoch (5. Oktober) um 15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, in öffentlicher Sitzung.

Die vollständige Tagesordnung ist im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de zu finden.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wird allen Teilnehmenden und Besucher*innen empfohlen, Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten und FFP2-Masken im Gebäude zu tragen. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Viertägiger Rap-Workshop mit Spax und Tice für Jugendliche ab 14 Jahren

Einen viertägigen Rap-Workshop bietet die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover in Kooperation mit dem Deutsch-Türkischen Netzwerk e. V. für Jugendliche ab 14 Jahren an. Die bekannten Rapper*innen Spax und Tice leiten den Workshop vom 4. bis zum 7. Oktober jeweils von 16 bis 20 Uhr in der Rampe, Gerhardtstr. 3. Die Jugendlichen werden sich mit dem Thema „Empowerment – Stärkung der Geschlechter“ auseinandersetzen und eigene Rhymes dazu schreiben. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Beim Abschlusskonzert am 8. Oktober präsentieren die Jugendlichen um 18 Uhr im Europasaal der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover, Maschstr. 22 - 24, ihre Texte samt Performance. Eine Live-Band aus Lehrkräften der Musikschule begleitet sie dabei. Als Zugabe runden Spax und Tice das Konzert mit ihrer eigenen Performance ab.

Die Band besteht aus Simon Becker-Foss, Saxophon, Andreas Bürgel, Keyboards, Johannes Uhlmann, Gitarre, Johannes Keller, Bass, Albrecht Bibas, Percussion/Sounds, Dieter „Zipper“ Schmigelok, Drums.

Der Workshop wird gefördert durch „Startklar in die Zukunft durch Kunst und Kultur“.

 

Tiergartenfest am 8. Oktober

Nach zwei Jahren Pause ist es endlich wieder so weit: Die Landeshauptstadt Hannover lädt am Sonnabend, 8. Oktober, Groß und Klein zum Tiergartenfest ein. Ab 13 Uhr erwartet die Besucher*innen ein umfangreiches Programm. Höhepunkte der Veranstaltung sind unter anderem die besonders kostümierten Walk-Acts, eine Waldrallye, Ponyreiten, ein Kinderzirkus und die große Wiese mit vielen Spielangeboten. Das Fest endet bei Einbruch der Dunkelheit gegen 18.30 Uhr mit einem großen Laternenumzug mit Musik. Seit mehr als 40 Jahren ist das große „Dankeschönfest für die fleißigen Eichel- und Kastaniensammler*innen“ ein Veranstaltungs-Highlight im Herbst.

Im Einzelnen sind folgende Mitmachangebote geplant: Nisthöhlen bauen, Baumscheiben sägen und brennen, Waldquiz, Mitmachaktionen für den Insektenschutz, Wichtelmännchen und Kerzenhalter basteln, Button-Gestaltung sowie Lampions und Drachen basteln. Auch spielerische und sportliche Aktionen werden geboten: Ponyreiten, Trampolin, Holzspielezauber, Rollen-Rutsche, Rumpelwurm, Spielespektakel, Drachenland, Riesenlaufbälle und Baumklettern. Show und Animation runden das Programm ab: Kinderzirkus „Träumer“, Mitspielzirkus „Moskito“, Showact „Einfach Riesig“, Street-Performance mit Martin Kamman, Lucy Lou’s neues Waschlappentheater, Diabolospieler Djuggeldy, Hepajo, die reisende Familienzirkusshow, Walk-Act „Pan der Hirtenkönig“, Vorführung „Arbeiten in der Forstwirtschaft“ sowie Jagdhornbläser.

Die Baumscheibe, die noch bis Freitag, 7. Oktober, als Lohn für die abgegebenen Eicheln und Kastanien ausgegeben wird, gilt als kostenlose Eintrittskarte zum Fest. Kinder bis sechs Jahre haben ebenfalls freien Eintritt. Erwachsene zahlen drei Euro, Kinder (bis 14 Jahre) ohne Baumscheibe zwei Euro Eintritt.

Die Veranstaltung ist mit der Stadtbahnlinie 5, Haltestelle „Tiergarten“ (Haupteingang neben Hotel Leonardo), zu erreichen. Weitere Informationen für Besucher*innen bietet der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün telefonisch unter (05 11) 1 68 – 4 38 01.

Eicheln und Kastanien werden im angegebenen Zeitraum (außer am 3. Oktober) an folgenden drei Stellen angenommen: Tiergarten-Betriebshof, Tiergartenstraße 149 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr); Forsthof Am Pferdeturm, Kleestraße 101 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 15.30 Uhr, Freitag von 8 bis 11.30 Uhr); Betriebshof Mecklenheide, Schulenburger Landstraße 331 (Zufahrt Kindertagesstätte; Montag bis Donnerstag von 8 bis 15.30 Uhr und Freitag von 8 bis 11.30 Uhr).

Die gesammelten Baumfrüchte sollten nicht längere Zeit in Plastiktüten aufbewahrt werden, weil sie sonst schimmeln und für das Wild nicht mehr genießbar sind. Geeignete Sammel- und Lagerbehälter sind zum Beispiel Span- oder Drahtkörbe.

 

Laternenfest im Großen Garten: Mit Stelzenfiguren und Musikzügen durch den illuminierten Garten

Am 30. Oktober lockt das Laternenfest zum herbstlichen Spaziergang

Wenn die Tage wieder kürzer werden, der Herbst die Bäume in bunte Farben kleidet und das Laub unter den Schuhen raschelt, verwandelt sich der Große Garten in Herrenhausen noch einmal in einen leuchtenden Festsaal. Am Sonntag, den 30. Oktober findet von 16.30 Uhr bis 19 Uhr ein Laternenfest statt. Die Illumination und der Lichterglanz der Laternen schaffen eine beeindruckende Atmosphäre. Spielmannszüge und Stelzenfiguren sorgen für Musik und Unterhaltung für Groß und Klein. Eigene Laternen und Snacks dürfen mitgebracht werden.

Der Einlass ist von 16.30 Uhr bis 18 Uhr über das Milchtor und das Prinzentor.

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren zahlen fünf Euro im Vorverkauf (zuzüglich Vorverkaufsgebühr) und fünf Euro an der Abendkasse. Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt, benötigen aber aufgrund der begrenzten Besucher*innenzahl ebenfalls ein Ticket. Aufgrund der bereits großen Nachfrage und der limitierten Ticketanzahl wird empfohlen, den Vorverkauf zu nutzen.

 

Vorverkaufsstellen:

Online-Shop der Herrenhäuser Gärten:

https://herrenhaeusergaerten.ticketfritz.de/

Kassen der Herrenhäuser Gärten, geöffnet Montag bis Sonntag von 9 Uhr bis 17 Uhr

 

Vorverkaufskasse im Künstlerhaus

Sophienstraße 2, 30159 Hannover

Telefon 0511/168-41222

Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr

 

Das Laternenfest ist eine Veranstaltung der Herrenhäuser Gärten.

 

Stadt versteigert rund 500 Fundstücke

Das Fundbüro der Landeshauptstadt Hannover versteigert wieder Fundstücke. Die Veranstaltung am Sonnabend, 8. Oktober, im Hof des Dienstgebäudes in der Leinstraße 14 (früheres Bürgeramt) beginnt um 9 Uhr. Versteigert werden allgemeine Fundsachen, insgesamt circa 500 Teile. Es handelt sich um gebrauchte Sachen, die so versteigert werden, wie sie dem Fundbüro übergeben wurden. Eine Gewähr für den Zustand und die Beschaffenheit der Fundstücke, insbesondere für deren Mängelfreiheit, kann nicht übernommen werden.

 

 

Schreibe einen Kommentar