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Bagger reißt Gasleitung in der Freundallee auf

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Der Bereich um die Gefahrenstelle wurde weiträumig abgesperrt © Bernd Günther Der Bereich um die Gefahrenstelle wurde weiträumig abgesperrt © Bernd Günther

HANNOVER (PM). Heute Mittag war eine Firma in der Freundallee, Stadtteil Hannover Bult, im Bereich der Einfahrt zum Jobcenter mit Baggerarbeiten beauftragt. Dabei wurde eine Gasleitung beschädigt, so dass Gas austrat. Mitarbeiter des Energieversorgers Enercity konnten die Leitung abdichten. Verletzt wurde niemand.

Ca. 13:10 Uhr am heutigen Mittag führte eine Baufirma Erdarbeiten an der Einfahrt zur Freundallee 11 (Jobcenter) durch. Hierbei wurde ein Gasrohr aus Stahl mit einem Durchmesser von 250mm und einem Betriebsdruck von 1 bar getroffen und Gas strömte aus.

Ein Bagger riß eine größere Gasleitung mit seiner Schaufel auf. © Bernd Günther

Aufgrund dieser Meldung entsandte die Regionsleitstelle umgehend zwei Löschzüge sowie Spezialkräfte für die ABC-Gefahrenabwehr und Gasbrandbekämpfung. Zudem wurde der Energieversorger Enercity alarmiert.

ABC-Spezialkräfte der Berufsfeuerwehr waren vorsorglich in Bereitstellung gegangen © Bernd Günther

An der weiträumig abgesperrten Einsatzstelle führte die Feuerwehr umgehend Messungen durch. Die Messungen ergaben, dass im Nahbereich der Beschädigung eine explosible Atmosphäre vorhanden war. Die Feuerwehr hat die Häuser in der Umgebung geräumt. Den Mitarbeitern von Enercity gelang es dann, die ringförmig angelegte Gasleitung zu schließen. Dabei musste ein Absperrventil, welches sich auf einem Gehweg befindet, erst gesucht werden. Irrtümlich befand sich eine Teerschicht auf dem kleinen Deckel. Nach dem Freilegen des Verschlusses, war der Gasfluss schnell gestoppt und die Gefahr einer Explosion gebannt. Verletzt wurde niemand. Die Fahrgäste einer Bahn der Linie 6 wurden zunächst von der Feuerwehr betreut und setzten dann den Weg selbstständig fort. Einen Rollstuhlfahrer haben die Einsatzkräfte aus der Bahn gehoben und ihn dann aus der Einsatzstelle hinausbegleitet.

Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 42 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen im Einsatz

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