Log in

Der Julius-Trip-Ring

(0 Stimmen)
 © Fotos: Lothar Schulz 2021 - Der Julius-Trip-Ring - Ein citynaher Radrundweg © Fotos: Lothar Schulz 2021 - Der Julius-Trip-Ring - Ein citynaher Radrundweg

HANNOVER. Radfahren durch Wald und vorbei an Wiesen, Alleen, Kleingärten und Flüssen und das mitten in der Stadt das zeichnet den Julius-Trip-Ring aus. Benannt ist der citynahe Radrundweg nach dem ersten hannoversche Gartenbaudirektor Julius Trip. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die ca. 24 Kilometer lange Route an zahlreichen historischen Grünanlagen Hannovers vorbeiführt. Wegweiser mit einer Plakette (roter Punkt in einem grünen Kreis) markieren die Route. Allerdings ist die Markierung nicht durchgängig optimal und es ist nicht immer klar in welche Richtung es eigentlich weitergeht. Wer den ganzen Ring befahren will, sollte sich daher im voraus über dessen genauen Verlauf vegewissern (im Internet finden sich Informationen mit Karten zum Julius-Trip Ring aus denen der genaue Verlauf desselben ersichtlich ist. Auch ein Faltblatt der Stadt enthält eine Streckenkarte und zahlreiche Informationen über Stationen und Sehenswertes unterwegs). Im Norden Hannovers führt der Weg durch große Kleingartenanlagen – rund 20.000 Kleingärten soll es in Hannover geben. Die Tour hat aber nicht nur eine Menge Grün, sondern auch viel Wasser zu bieten. Von Herrenhausen kommend verläuft der Weg entlang von Leine und Ihme vorbei am schnellen Graben zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in Hannover, dem Maschsee. Von dort geht es Richtung Hildesheimer Staße, die am Döhrener Turm überquert wird und hinein in die Eilenriede, die mit einer Fläche von rund 650 Hektar der größte Stadtwald Europas ist.

Informationen zum Namensgeber Julius Trip:

Julius Trip (1857 bis 1907) war in der Zeit von 1897 bis 1907 erster Stadt-Gartendirektor von Hannover. Er begründete mit seinem Amt eine eigenständige Gartenverwaltung, die bis heute Bestand hat. Während seiner Amtszeit schuf Julius Trip zahlreiche neue Gartenanlagen unterschiedlicher Art. Dazu gehörten Stadtplätze, Parkanlagen, wie der Maschpark und die Vordere Eilenriede, Friedhöfe, Spiel- und Sportplätze. Er setzte sich von Anfang an umfassend für die Pflege und Entwicklung des gesamten städtischen Grüns ein. Die Pflanzung von Straßenbäumen gehörte ebenso dazu wie die Anlage von Schul- und Kleingärten, die Gestaltung von Sckmuckplätzen und die Förderung der privaten Gartenkultur.

Das Grab von Julius Trip findet man auf dem Stöckener Friedhof.


© Foto: Lothar Schulz 2021 - Unterwegs auf dem Julius-Trip-Ring - Eine der beiden Straßenbahnskulpturen von Professor Siegfried Neuenhausen und Bewohnerinnen von Hannover-Hainholz an der Schulenburger Landstraße

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Tor zum -Bau-Wagenplatz an der Helmkestraße

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Briefkasten für den Wagenplatz

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Bibliothekspavillon am Berggarten

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Blick in den Großen Garten

© Foto: Lothar Schulz 2021 - An der Graft

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Fahrt vorbei an Kleingärten

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Fahrt entlang der Leine

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Die ehemalige Gerhard-Uhlhorn-Kirche wurde zu einem Studentenwohnheim umgebaut

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Kulturzentrum Faust - Graffiti

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Kulturzentrum Faust - Graffiti

© Foto: Lothar Schulz 2021 - die drei warmen Brüder -die Schornsteine des Ihme-Kraftwerks

© Foto: Lothar Schulz 2021 - das Ihmezentrum

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Unterwegs entlang der Ihme

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Unterwegs entlang der Ihme

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Am schnellen Graben

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Am schnellen Graben

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Am Maschsee

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Arthur-Menge-Brunnen

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Döhrener Turm - Wehrturm aus dem 14. Jahrhundert

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Fahrt durch die Eilenriede

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Fahrt durch die Eilenriede

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Petrikirche in Hannover-Kleefeld

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Rodelhügel und rechts Kulturzentrum Hainholz

© Foto: Lothar Schulz 2021 - Grab von Julius Trip auf dem Stadtfriedhof Stöcken

Schreibe einen Kommentar