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Deutlich weniger Delikte als im Vorjahr: Niedersachsens Polizei zieht positives Fazit nach Himmelfahrts- und Vatertag

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Symbolbild Quelle: RitaE / Pixabay Symbolbild

HANNOVER / NIEDERSACHSEN. Die Polizei Niedersachsen zieht ein positives Fazit des diesjährigen Himmelfahrts- und Vatertags: Der weit überwiegende Teil der Niedersächsinnen und Niedersachsen hielt sich an die Abstands- und Hygieneregeln, auch waren nur vereinzelt Gruppen mit den sonst üblichen Bollerwagen unterwegs.

Wie zuvor angekündigt war Niedersachsens Polizei mit einem deutlich erhöhten Kräfteansatz präsent: Im ganzen Land waren nahezu 2.000 Beamtinnen und Beamten im Einsatz, davon etwa 1.200 von den Polizeidirektionen und mehr als 700 von der Bereitschaftspolizei. Insgesamt wurden fünf Körperverletzungsdelikte sowie sieben Widerstände registriert, bei denen ein Beamter durch eine Rippenprellung leicht verletzt wurde. Zusammenfassend wurden landesweit bislang 31 Strafverfahren sowie 69 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, davon 63 Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz. Zum Vergleich: Am Himmelfahrts- und Vatertag 2019 wurden acht Polizeibeamtinnen und -beamte verletzt und allein 140 Körperverletzungsdelikte registriert.

In den Naherholungsgebieten und Parkanlagen, die dieses Jahr im polizeilichen Fokus standen, kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen. Es waren vor allem Kleinstgruppen und Familien mit Fahrrädern unterwegs, bei denen es größtenteils zu keinen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz kam.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Die allermeisten Menschen in Niedersachsen haben sich auch an diesem Feiertag an die geltenden Regeln gehalten. Das zeigt, dass die Gefahr durch das Coronavirus den Menschen sehr bewusst ist. Ich bin sehr froh, dass wir so ein positives Fazit ziehen können und bedanke mich auch im Namen der Einsatzkräfte für dieses besonnene Verhalten."

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