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Die COVID-19 Umfrage Deutschland: Seelische Gesundheit in Krisenzeiten

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Symbolbild © MHH / Shutterstock Symbolbild

HANNOVER.  Panik, Angst, Unruhe, Schlaflosigkeit und psychosoziale Probleme wie Konflikte am Arbeitsplatz oder innerhalb der Familie: seit dem ersten Auftreten der Corona-Pandemie in China liegen aus dem Land bereits erste Hinweise zu den psychosozialen Auswirkungen der Pandemie vor. Das Ziel der aktuellen Umfrage des Zentrums für Seelische Gesundheit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist es daher, die psychosozialen Auswirkungen der Pandemie in Deutschland zu erfassen, um daraus Hinweise und Empfehlungen für die Politik und das Gesundheitswesen ableiten zu können.

Die Online Erhebung ist am 1. April 2020 gestartet, der Fragebogen ist unter https://ww2.unipark.de/uc/MHH_Umfrage_COVID-19/ abrufbar. Mitmachen kann jede volljährige Person.

Am 11. März markierte die WHO den Ausbruch von COVID-19 als Pandemie. In Deutschland wurden am 13. März in vielen Bundesländern umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Virus beschlossen wie Schließung von Schulen, Kita oder das Verbot von größeren Veranstaltungen. Am 22. März einigten sich Bund und Länder auf ein umfassendes Kontaktverbot. Es ist zu erwarten, dass die getroffenen Maßnahmen auch in Deutschland weitreichende Auswirkungen auf die seelische Gesundheit der Bevölkerung haben werden.

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