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„Liebend gern erziehen – trotz Krebs“

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Symbolbild MHH © Carl-Marcus Müller Symbolbild MHH

Hannover (pm). Für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist die Eltern-Kind-Beziehung ein wichtiger Faktor. Erkrankt ein Elternteil an Krebs, kann das erhebliche Auswirkungen auf die Beziehung, das Familienleben und die Entwicklung der Kinder haben. Die Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) führt zurzeit eine Studie zur Unterstützung krebskranker Eltern durch und sucht dafür teilnehmende Mütter und Väter. Im Rahmen des Projekts „Liebend gern erziehen – trotz Krebs“ soll die Wirksamkeit des online-basierten Elterntrainings Triple P bei an Krebs erkrankten Eltern von Kindern bis zu zwölf Jahren überprüft werden.

„Mit der Studie möchten wir Familien dabei unterstützen, ein positives Erziehungsklima zu schaffen, und Eltern in ihren Fähigkeiten bestärken“, erklärt Professorin Dr. Tanja Zimmermann, Leiterin der Studie. Sie und ihr Team hoffen, Ängstlichkeit, Depressivität und Stress in den von Krebs betroffenen Familien reduzieren zu können. „Die Lebensqualität soll erhöht werden. Darüber hinaus möchten wir auch das kindliche Problemverhalten und Wohlbefinden positiv beeinflussen“, sagt Professorin Zimmermann.

An der Studie können Mütter und Väter mit einer Krebserkrankung und mindestens einem Kind im Alter von bis zu zwölf Jahren teilnehmen. Es spielt keine Rolle, ob die Krebserkrankung bereits abgeschlossen ist oder nicht. Studienteilnehmende bekommen ein Jahr lang kostenlos Zugang zu dem webbasierten Elterntraining Triple P.

Anmeldung zur Teilnahme und Kontakt zum Studienteam sind möglich per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und per Telefon unter (0511) 532-3136.

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