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Ministerpräsident Weil: Beherbergungsverbote und steigende Infektionszahlen

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil mit Mund-Nasen-Maske (C) Ulrich Stamm Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil mit Mund-Nasen-Maske (C) Ulrich Stamm

HANNOVER. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil äußert sich zu der ab morgen gültigen Verordnung über Beherbergungsverbote sowie zu den steigenden Infektionszahlen.

„Es tut mir leid, wenn jetzt in den Herbstferien vor allem die Urlaubspläne von Familien mit schulpflichtigen Kindern aus den besonders vom Infektionsgeschehen belasteten Gebieten betroffen sind. Aufgrund der Beherbergungsverbote in anderen Ländern mussten wir aber dafür sorgen, dass nicht gerade Touristen aus solchen Gebieten auf niedersächsische Urlaubsziele ausweichen und das Infektionsrisiko erhöhen. 

Ich habe auch großes Verständnis für die Situation von Hotelbetreibern, die jetzt Buchungen stornieren müssen. Es wäre allerdings auch keine Werbung für die Tourismusorte in Niedersachsen gewesen, wenn Urlauberinnen und Urlauber aus besonders belasteten Infektionsgebieten in großer Zahl dorthin gereist wären. Auch das ist zu bedenken.“ 

Der starke Anstieg der Infektionszahlen in den letzten Tagen ist beunruhigend. Wir müssen jetzt wirklich aufpassen, dass wir nicht wieder eine exponentielle Kurve erreichen – also von Tag zu Tag die Infektionszahlen dynamisch ansteigen. Für Niedersachsen setze ich darauf, dass der weit überwiegende Teil der Bevölkerung sehr vernünftig ist und aus eigener Einsicht genau weiß: wir müssen Abstand halten, wir müssen die Hygiene beachten und die Alltagsmaske tragen, weil es notwendig ist, um uns und andere zu schützen, so Ministerpräsident Stephan Weil.“

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