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Nördliche Willmerstraße bleibt weiterhin gesperrt

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Für Autos ist die nördliche Willmerstraße gesperrt Jens Schade Für Autos ist die nördliche Willmerstraße gesperrt

HANNOVER. Nach wie vor gibt es starke Behinderungen im Bereich der Baustelle des Südschnellweges zwischen Landwehr- und Hildesheimer Straße. Jetzt haben die Stadtwerke (Enercity) begonnen, Leitungen zu verlegen. Für diese Arbeiten bleibt die nördliche Willmerstraße zunächst für einen Zeitraum von rund drei Wochen weiterhin gesperrt.

„Ebenfalls ab Mitte Mai wird die Stadtentwässerung mit den Leitungsverlegungen östlich der Hildesheimer Straße beginnen. Dafür werden Verkehrsumlegungen und Einschränkungen insbesondere für den Verkehr aus Döhren in Richtung Innenstadt notwendig“, heißt es in einer Pressemitteilung der niedersächsischen Straßenbaubehörde weiter. Die bereits laufenden Kanalbauarbeiten der Stadtentwässerung in der Willmerstraße selbst sollen danach werden voraussichtlich noch bis Ende Juni dauern. Solange bleibt wohl auch noch die Abfahrt vom Landwehrkreisel kommend in die südliche Willmerstraße weiterhin gesperrt.

Die Erdarbeiten dienen der Vorbereitung eines Tunnelprojektes. Die marode Südschnellwegbrücke soll abgerissen und die Schnellstraße im Bereich Döhren unter der Erde verschwinden.

Glück für die Anwohner im Umfeld der Baustelle. Die Suche nach Blindgängern aus dem 2. Weltkrieg ist abgeschlossen. „Es wurden keine Kampfmittel gefunden“, heißt es dazu in einer Mitteilung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Bei ersten Sondierungen hatten dort die Messgeräte auf metallische Gegenstände angeschlagen. Gefunden wurde aber nun lediglich Metallschrott.

Juristisch sind die Signale für das Bauprojekt bereits seit Ende April auf freie Fahrt gestellt. Da hatte das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg auch den letzten Eilantrag gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Umbau des Südschnellwegs abgelehnt.

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