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Polizei erhöht Anzahl der Einsatzkräfte zum Wochenende

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Die Polizei wird Verstöße gegen die Auflagen der Region Hannover zum Schutz vor Coronavirus konsequent verfolgen © Bernd Günther Die Polizei wird Verstöße gegen die Auflagen der Region Hannover zum Schutz vor Coronavirus konsequent verfolgen © Bernd Günther

HANNOVER. Aufgrund des angekündigten guten Wetters am Wochenende, 03.-05.04.2020, rechnet die Polizei Hannover mit größeren Menschenansammlungen an beliebten Ausflugszielen. Um die Einhaltung der Allgemeinverfügung der Region Hannover zu überwachen und durchzusetzen, werden dafür erneut mehr Polizeibeamte eingesetzt.

Das Wetter soll laut Deutschem Wetterdienst schön werden. Erfahrungsgemäß werden daher viele Bürgerinnen und Bürger ihre freie Zeit am Wochenende unter freiem Himmel verbringen wollen. Gerade an beliebten Naherholungsgebieten wie der Eilenriede, dem Maschsee oder am Steinhuder Meer werden voraussichtlich viele Menschen aufeinandertreffen.

Die Polizei bereitet sich daher aktuell auf einen größeren Einsatz am Wochenende vor. Dazu wird die Anzahl der Beamten im Dienst erhöht, um die Regelungen zur Beschränkung von sozialen Kontakten zu kontrollieren. Bei schönem Wetter werden dazu neben der Reiterstaffel auch zusätzlich Fahrradstreifen eingesetzt. Polizeivizepräsident Herr Müller erklärt: "Wir werden die erforderlichen Maßnahmen zur Einhaltung der Allgemeinen Verfügungen der Region Hannover mit deutlich sichtbarer Präsenz kontrollieren und die Verbote konsequent durchsetzen."

Die Maßnahmen sind aber nicht nur für das Wochenende vorgesehen. Auch in den kommenden Tagen und Wochen, insbesondere während der Osterfeiertage, wird die Polizei Hannover Präsenz zeigen und bei Verstößen tätig werden.

Die Polizei bittet auch für die kommenden Tage um die Unterstützung der Bevölkerung bei der Durchsetzung der Corona-Regelungen.

In der Pressekonferenz des Landes Niedersachsen wies der Leiter des Krisenstabes , Sozial-Staatssekretär Heiger Scholz, ausdrücklich darauf hin, dass zur Zeit ein Bussgeldkatalog für einzelne Verstöße gegen des Infektionsschutzgesetz erarbeitet wird. Bei Verstößen gegen die Auflagen und Allgemeinverfügungen kann es zu Geldstrafen bis 25.000 Euro bzw. sogar Haftstrafen laut Infektionsschutzgesetz kommen.

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