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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 1.Juni 2021

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover  © Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

 

Oststadt: 36-Jähriger nach Streitigkeiten lebensbedrohlich verletzt - Polizei sucht Zeugen

Am Montagabend, 31.05.2021, stritten sich zwei Männer am Weißekreuzplatz in Hannover. Im Rahmen der Auseinandersetzung wurde ein 36-Jähriger schwer verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover waren zwei Männer an einer körperlichen Auseinandersetzung gegen 22:40 Uhr am Weißekreuzplatz beteiligt. Die Streitigkeiten zwischen den Personen fingen bei den öffentlichen Toiletten an, verlagerten sich auf die angrenzende Fahrbahn und anschließend wieder zurück auf den Weißekreuzplatz. Der derzeit unbekannte Täter stach mit einem spitzen Gegenstand währenddessen auf den 36-jährigen Hannoveraner ein.

 

Laut dem Notarzt bestand Lebensgefahr für den verletzten Mann, dieser kam umgehend in ein Krankenhaus für eine weitere medizinische Versorgung. Der Täter konnte unerkannt flüchten. Eine Fahndung durch Polizeikräfte verlief bislang erfolglos. Laut Zeugenangaben ist der Täter etwa 1,75 Meter groß und circa 28 bis 35 Jahre alt. Er trägt einen sogenannten "Tschetschenen-Bart" (die Wangen sind frei) und hat schwarze nach hinten gegelte Haare. Er trug zur Tatzeit dunkle Kleidung und flüchtete mit einem silbernen Fahrrad in Richtung Andreas-Hermes-Platz. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts einer versuchten Tötung. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

 

(BAB) 2: Polizei befreit Hundewelpen und ein Kätzchen

Bereits am Samstag, 29.05.2021, stellte die Autobahnpolizei Hannover auf dem Rastplatz Lehrter See Nord acht Hundewelpen und ein Kätzchen sicher. Eine aufmerksame Zeugin informierte die Polizei, nachdem sie Hundegejaul aus zwei Transportern hörte.

Der Zeugin nach übergab ein Mann gegen 12:50 Uhr einer anderen Person einen Welpen auf dem Rastplatz Lehrter See. Im Vorfeld vernahm sie Hundegebell-und jaulen aus zwei weißen Transportern. Die Autobahnpolizei kontrollierte die zwei weißen aus der Ukraine stammenden Transporter mit 19 Personen und entdeckte insgesamt acht Hundewelpen und eine kleine Katze auf den Ladeflächen. Auf den verdreckten Ladeflächen lagen die Tiertransportboxen ungesichert zwischen diversen anderen Gepäckstücken. Ein hinzugezogener Mitarbeiter vom Veterinäramt stellte Zweifel an der Echtheit der ausgestellten Impfpässe fest und dass die dreimonatige Einhaltung einer Tollwut-Quarantäne nicht durchgeführt wurde.

Die Autobahnpolizei stellte die Tiere sicher, sie wurden ins Tierheim nach Langenhagen gebracht. Gegen die zwei Tierhalter (22 und 32 Jahre) wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen der Verletzung der Quarantänepflicht für Tollwut eingeleitet. Sollte der Gesundheitszustand der Tiere nicht den Vorschriften entsprechen, werden noch entsprechende Strafanzeigen eingeleitet. Nach der Zahlung einer Sicherheitsleistung konnten die Reisenden zunächst ihren Weg fortsetzen.

 

Kradfahrer bei Zusammenstoß mit Pkw tödlich verletzt

Am Montag, 31.05.2021, ist ein 52 Jahre alter Motorradfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw eines 44-Jährigen auf der K 251 zwischen Groß Munzel und Ostermunzel bei Barsinghausen tödlich verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 52-Jährige gegen 08:00 Uhr auf der K 251 mit seinem Krad der Marke Yamaha voOstermunzel kommend in Richtung Groß Munzel unterwegs.

Zeitgleich kam der 44 Jahre alte Fahrer des Volkswagen Polo mit einem Anhänger aus einem Feldweg, der rechts der Fahrbahn verläuft, und wollte nach links auf die Kreisstraße einbiegen. Trotz der eingeleiteten Gefahrenbremsung durch den Kradfahrer kam es zu einem seitlichen Zusammenstoß mit dem Pkw. Im Einmündungsbereich kamen beide Fahrzeuge zum Stehen.

Die Ersthelfer und der hinzugerufene Notarzt führten vor Ort eine Reanimation durch. Der 52-Jährige erlag jedoch noch vor Ort seinen Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt. Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die K 251 vollgesperrt werden. Die Sperrung dauert derzeit noch an. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

 

 

 

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