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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 10. Dezember 2019

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER

Calenberger Neustadt: Polizei nimmt mutmaßliche Rollerdiebe fest

Beamten der Polizeiinspektion West haben in der Nacht zu heute, 10.12.2019, zwei Jugendliche (14 und 15 Jahre alt) festgenommen. Das Duo steht im Verdacht, mit einem weiteren Jugendlichen (ebenfalls 14 Jahre alt) kurz zuvor einen Roller gestohlen zu haben und mit diesem durch die Stadt gefahren zu sein. Eine Streifenwagenbesatzung war kurz vor 03:00 Uhr auf der Lavesallee Höhe Gustav-Bratke-Allee unterwegs, als sie dort den entgegenkommenden Roller bemerkten. Da darauf die drei Jugendlichen saßen, wendeten die Polizisten und hielten das Fahrzeug an. Das Trio ergriff sofort zu Fuß die Flucht, wobei es den Beamten gelang, den 15-Jährigen festzunehmen. Während weitere Einsatzkräfte nach den beiden Flüchtigen fahndeten, überprüfte die Streifenwagenbesatzung das zurückgelassene Kleinkraftrad und stellte dabei fest, dass dieses offenbar kurz zuvor gestohlen worden war. Der 15-Jährige räumte bei einer ersten Befragung den Diebstahl mit zwei Freunden ein. Durch weitere Ermittlungen gelang es den Beamten, gegen 05:00 Uhr einen der bislang flüchtigen Tatverdächtigen an der Haltestelle Fischerhof in einer Regionalbahn festzunehmen - auch er räumte die Tat ein. Der dritte Jugendliche konnte ebenfalls ermittelt werden. Das Trio muss sich nun wegen des Verdachts des Diebstahls unter erschwerenden Umständen verantworten. Einer der 14-Jährigen muss sich zusätzlich wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten, da er von den Einsatzkräften als Fahrer des Rollers identifiziert werden konnte.

 

Zeugenaufruf: Wettbüro in der Südstadt ausgeraubt

Ein Unbekannter hat am Sonntag, 08.12.2019, ein Wettbüro an der Kestnerstraße ausgeraubt. Der Täter hat eine Angestellte bedroht und ist mit der Beute in unbekannte Richtung geflohen. Die Polizei sucht Zeugen. Nach derzeitigen Erkenntnissen betrat der Unbekannte das Wettbüro gegen 22:45 Uhr und forderte von einer Angestellten (24) die Herausgabe von Geld. Er schubste die Frau und drohte ihr, körperliche Gewalt anzuwenden. Mit seiner Beute floh der Täter kurz drauf in unbekannte Richtung. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein, konnte den Mann aber nicht mehr auffinden. Bei dem Gesuchten handelt sich um einen schätzungsweise 30-Jährigen. Er ist cirka 1,60 Meter bis 1,70 Meter groß und hat eine kräftige Statur. Bekleidet war der Täter mit einer Jogginghose, Sweatshirtjacke mit Kapuze, Schal und Handschuhen. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat oder auf den Täter geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

 

Zeugenaufruf: Wettbüro in der Südstadt ausgeraubt

Ein Unbekannter hat am Sonntag, 08.12.2019, ein Wettbüro an der Kestnerstraße ausgeraubt. Der Täter hat eine Angestellte bedroht und ist mit der Beute in unbekannte Richtung geflohen. Die Polizei sucht Zeugen. Nach derzeitigen Erkenntnissen betrat der Unbekannte das Wettbüro gegen 22:45 Uhr und forderte von einer Angestellten (24) die Herausgabe von Geld. Er schubste die Frau und drohte ihr, körperliche Gewalt anzuwenden. Mit seiner Beute floh der Täter kurz drauf in unbekannte Richtung. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein, konnte den Mann aber nicht mehr auffinden. Bei dem Gesuchten handelt sich um einen schätzungsweise 30-Jährigen. Er ist cirka 1,60 Meter bis 1,70 Meter groß und hat eine kräftige Statur. Bekleidet war der Täter mit einer Jogginghose, Sweatshirtjacke mit Kapuze, Schal und Handschuhen. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat oder auf den Täter geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

 

Wedemark: Familie erleidet Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung

Eine sechsköpfige Familie ist am Sonntagabend (08.12.2019, 23:00 Uhr) durch Kohlenstoffmonoxid(CO)-Austritt in ihrem Haus im Ortsteil Negenborn verletzt worden. Der 13-jährige Sohn hat die Gefahr bemerkt und eine Bekannte angerufen, die die Feuerwehr alarmiert hat. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 13-Jährige bemerkt, dass seine Eltern (Vater 41, Mutter 38) nicht mehr aufstehen konnten. Daraufhin rief er eine Bekannte an, die schlussendlich die Feuerwehr alarmierte. Diese konnte die sechsköpfige Familie (Kinder: zwei, vier, elf und 13 Jahre alt) aus dem Haus an der Straße Schwalbennest retten. Die Erwachsenen kamen mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Alle vier Kinder wurden ebenfalls leicht verletzt in eine Klinik gebracht. Die Familie konnte die Klinik inzwischen wieder verlassen. Die Feuerwehr konnte im Wohnhaus eine deutlich erhöhte CO-Konzentration messen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des CO-Austritts aufgenommen. Derzeit gehen die Beamten davon aus, dass die erhöhte Konzentration von im Topf erhitzter Holzkohle verursacht wurde.

 

Containerbrände beschäftigen die Polizei im Stadtteil Kleefeld

Nachdem bislang unbekannte Täter in der Nacht zu heute (09.12.2019) zwei Feuer an der Freda-Niemann-Straße sowie am Blumhardthof gelegt haben, ermittelt die Polizei wegen Sachbeschädigung und sucht dringend Zeugen. Kurz nach Mitternacht waren die Rettungskräfte über die Brände im Stadtteil Kleefeld alarmiert worden. An der Freda-Niemann-Straße und am Blumhardthof brannten jeweils zwei Müllcontainer, die von den Flammen vollständig zerstört wurden. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf 2.000 Euro. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Stadtteil Kleefeld gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-3217 im Polizeikommissariat Südstadt zu melden.

 

Bundespolizei vollstreckt europäischen Haftbefehl

Flughafen Hannover:Am 07.12.2019 verzeichnete die Bundespolizei einen Fahndungserfolg. Bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Beirut wurde ein 28-jähriger Deutscher durch die Bundespolizei ermittelt und festgenommen. Nach dem Gesuchten fahndeten die Behörden mit einem europäischen Haftbefehl. 2016 erfolgte die Verurteilung wegen besonders schwerem Raub zu einer dreijährigen Freiheitsstrafe abzüglich 209 Tagen bereits verbüßter Untersuchungshaft. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erfolgte die Überstellung zur Justizvollzugsanstalt Hannover. Des Weiteren erwartet ihn dort weitere behördliche Post wegen Diebstahl mit Waffen / Bandendiebstahl / Wohnungseinbruchdiebstahl.

 

Bei Ausreisekontrolle kurzzeitig verhaftet

Flughafen Hannover: Am 07.12.2019 wurde ein 29-jähriger türkischer Staatsangehöriger bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Sabiha Gökcen/Türkei durch die Bundespolizei ermittelt und festgenommen. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten gleich zwei aktuelle Haftbefehle vom 19.11.2019 sowie 25.11.2019 fest. Zweimal wegen vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis zu Geldstrafen in Höhe von 1.500 EUR , ersatzweise -100- Tage Haft verurteilt, bezahlte der Betroffene diese nicht und missachtete im weiteren Verlauf auch die ergangene Ladung zum Antritt der fälligen Ersatzfreiheitsstrafe. Der Betroffene zahlte zwar noch vor Ort alle ausstehenden Forderungen in Höhe von 1.749,- EUR (inklusive Kosten), aufgrund fehlender Barmittel trat er aber seinen Flug nicht mehr an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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