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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 13.Januar 2021

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (© Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (© Ulrich Stamm

HANNOVER.

Zeugenaufruf: Betrunkener Autofahrer gerät in den Gegenverkehr

Am Dienstag, 12.01.2021, ist es in der hannoverschen Nordstadt zu einem frontalen Zusammenstoß zweier Pkw gekommen. Aus bislang ungeklärten Gründen geriet ein 64-jähriger Mann mit seinem Audi in den Gegenverkehr auf der Haltenhoffstraße und stieß mit einem entgegenkommenden VW Transporter zusammen. Beide Fahrer wurden leicht verletzt. Gegen 14:50 Uhr fuhr der Senior auf der Haltenhoffstraße aus Richtung Herrenhäuser Kirchweg kommend in Richtung des Burgwegs. In Höhe der Hausnummer 59 geriet sein silberner Audi A6 Avant aus ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr. Dort stieß der Audi mit seiner vorderen linken Ecke gegen die vordere linke Ecke eines entgegen kommenden neuwertigen VW Transporters.

Der Senior sowie der 38-jährige Fahrer des nagelneuen VW Bulli verletzten sich bei dem Unfall leicht. Alarmierte Rettungskräfte befreiten den jungen Mann aus seinem stark beschädigten Fahrzeug und brachten beide Hannoveraner in Krankenhäuser. Nach den Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ergab sich der Verdacht, dass der leicht verletzte Audi-Fahrer alkoholisiert gefahren ist. Allerdings ist bislang unklar, ob die Trunkenheit unfallursächlich war. Eine Blutprobe wurde angeordnet und entsprechend durchgeführt. Das Ergebnis steht noch aus. An beiden Autos entstand ein Totalschaden, die Polizei schätzt ihn auf etwa 50.000 Euro. Durch den Unfall und die notwendigen Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Haltenhoffstraße in dem Bereich bis etwa 16:15 Uhr voll gesperrt. Busse mussten umgeleitet werden. Zeugen, die etwas zum Unfallgeschehen sagen können, werden gebeten sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Für die Polizei Hannover sind insbesondere Hinweise über die Fahrweise des Audi-Fahrers vor dem Unfall von Bedeutung, um die Unfallursache zu klären.

 

Skrupelloser Angriff auf Zugbegleiterin wegen fehlenden Fahrscheinen

Am Montag Abend (11.01.2021) kam es auf der Strecke von Braunschweig nach Wolfsburg zu einem Übergriff auf eine Zugbegleiterin. Zwei männliche Reisende sind ohne Fahrkarten mit dem ENNO gefahren.

Bei der Fahrscheinkontrolle wies sich der 26-jährige Syrer lediglich mit einer Versichertenkarte aus, welche er der Zugbegleiterin in einem Handgemenge kurz vor dem Bahnhof Weddel gewaltsam entriss und ihr gegen das Knie trat. Obendrein wurde derart an ihren Haaren gezogen, dass ihr welche ausgerissen wurden.

Der syrische Staatsangehörige und sein 39-jähriger tunesischer Begleiter verließen in Weddel den Zug. Beim Erkennen von heraneilenden Bundespolizisten flüchteten sie über die Gleise.

Wenig später meldete ein Zugbegleiter, dass die beiden Gesuchten in einem Folgezug in Richtung Wolfsburg eingestiegen sind. Unverzüglich wurde die Landespolizei Wolfsburg um Mitfahndung gebeten. Die Beamten konnten die Identitäten der beiden Männer feststellen. Gegen sie wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Leistungserschleichung eingeleitet.

 

Messeschnellweg: Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall

Bei einem Verkehrsunfall auf dem Messeschnellweg sind am Dienstag Morgen (12.01.2021) zwei Personen verletzt worden. An dem Unfall waren insgesamt fünf Fahrzeuge beteiligt. Ein Nissan und ein BMW waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die Autobahnpolizei der Polizeidirektion Hannover wurde am Dienstagmorgen zu einem Verkehrsunfall gerufen. Nach derzeitigen Erkenntnissen musste eine 35-jährige Nissan-Fahrerin gegen 07:30 Uhr kurz vor dem Seelhorster Kreuz in Richtung Norden verkehrsbedingt bremsen.

Eine dahinterfahrende 57 Jahre alte Frau konnte ihren BMW nicht rechtzeitig stoppen und fuhr auf den abbremsenden Nissan auf. Auch ein nachfolgender 34-Jähriger konnte einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden und kollidierte mit seinem Audi trotz Ausweichmanöver mit dem BMW. Die 57 Jahre alte BMW-Fahrerin wurde schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Auch die 35-Jährige im Nissan trug leichte Verletzungen davon und kam in eine Klinik. Der 34-Jährige im Audi blieb unverletzt. Nissan und BMW wurden bei dem Zusammenstoß so beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Im nachfolgenden Verkehr kam es darüber hinaus zu einem weiteren Auffahrunfall. Während ein auf den Unfall zukommender 46 Jahre alter Mercedes-Fahrer noch rechtzeitig bremste, konnte eine dahinterfahrende 34-Jährige in ihrem Opel ein Auffahren nicht verhindern. Beide blieben unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

 

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