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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 14. August 2019

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Ermittler und Autoren diskutieren über Wahrheit und Fiktion im Kriminalroman

Der Kriminalroman ist ein wichtiger Bestandteil der Literaturszene. Ob als Psychothriller oder Regionalkrimi, viele der bestverkauften Bücher kommen aus diesem Genre. Sex & Crime hat schon immer die Menschen bewegt und seit Arthur Conan Doyle (Autor von Sherlock Holmes) ist der Krimi in der literarischen Welt angekommen. Meist erzählt er nicht nur von der Suche nach dem Täter, sondern er spiegelt auch wichtige gesellschaftliche Bedürfnisse und Ängste wieder. Aber wie nah kommt das Handeln der fiktiven Ermittler der täglichen Arbeit der Polizei wirklich? Und ist der Kriminalroman noch relevant in der Diskussion um Verbrechen und gesellschaftliche Entwicklungen? Oder ist er lediglich eine Unterhaltungsmaschine, die den Verlagen und Autoren mit Mord und Totschlag Geld einbringt? Über diese und weitere Fragen sprechen am Donnerstag, 15.08.2019 bei der Podiumsdiskussion "Der Kriminalroman zwischen Dichtung und Wahrheit - Wie spiegelt der Kriminalroman die Wirklichkeit des Verbrechens wieder?" Vertreter aus Polizei, Verlag und Autorenschaft. Anlass sind das Krimifest Hannover & Region 2019 und die CRIMINALE 2020, die nächstes Jahr in Hannover stattfinden wird. Ab 19:30 Uhr nehmen auf dem Podium in der Alten Polizeikantine (Waterloostraße 9) Platz: Dr. Lars Wistuba (Leiter der Kriminalfachinspektion 1 der PD Hannover),Jens Kramer (Vorsitzender des "Syndikat", Verein zur Förderung deutschsprachiger Kriminalliteratur), Brigitte Glaser (Krimiautorin), Carsten Holzendorff (Verleger) und Volker Petri (Veranstalter). Eröffnet wird der Abend von Carsten Schütte, Leiter der operativen Fallanalyse beim Landeskriminalamt Niedersachsen, der zur Einstimmung Passagen aus seinem mit autobiografischen Elementen gespickten Kriminalroman lesen wird. Die Moderation übernimmt der Journalist Jan Egge Sedelies (HAZ). Der Eintritt ist frei.

 

Technischer Defekt setzt Wasserkocher in Brand

Durch einen technischen Defekt ist am Montagnachmittag (12.08.2019) ein Wasserkocher in der Küche eines Reihenhauses am Fuderhof (Bothfeld) in Brand geraten. Es entstand ein Schaden von rund 5000 Euro. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten Nachbarn das Feuer gegen 14:30 Uhr durch das akustische Signal eines Rauchmelders im Haus bemerkt. Sie alarmierten die Rettungskräfte und begannen, das Feuer durch ein geborstenes Küchenfenster zu bekämpfen. Die Feuerwehr löschte schließlich die Flammen. Verletzt wurde niemand, zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich niemand im Haus. Ermittler der Kriminalpolizei haben die Küche am heutigen Dienstag untersucht und gehen von einem technischen Defekt als Ursache für das Feuer aus.

 

Vom Airport in die Justizvollzugsanstalt

Am 12.08.2019 wurde ein 43-jähriger Staatsangehöriger aus Weißrussland durch die Bundespolizei ermittelt und festgenommen. Gegen den Betroffenen bestanden gleich zwei Haftbefehle. 2016 wegen Betrug zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.800,-EUR , ersatzweise -60- tägigen Freiheitsstrafe verurteilt, tilgte er lediglich 60,-EUR und entzog sich im weiteren Verlauf der Strafvollstreckung. 2017 erfolgte nach begangener Urkundenfälschung als Bandenmitglied eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 3 Monaten (abzüglich sechsmonatiger Untersuchungshaft). Hier missachtete er die ergangene Ladung zum Strafantritt und entzog sich der Strafvollstreckung durch Flucht ins benachbarte Ausland. Weitere vier Behörden interessieren sich für den Aufenthaltsort des Verhafteten. Der steht nunmehr mit der Justizvollzugsanstalt Hannover für die nächsten knapp drei Jahre fest.

 

Ronnenberg: Unbekannte beschmieren Silo mit verfassungsfeindlichem Inhalt

Bisher unbekannte Täter haben in der Zeit von Montag, 12.08.2019, bis Dienstag, 13.08.2019, ein Lagergebäude an der Straße An der Ohe (Weetzen) mit verfassungsfeindlichem Inhalt beschmiert. Die Kriminalpolizei sucht dringend nach Zeugen. Ein Mitarbeiter einer ortsansässigen Firma hatte den rund drei mal drei Meter großen Schriftzug am heutigen Morgen, gegen 06:10 Uhr, entdeckt und die Polizei alarmiert. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der graue Text mit dem Inhalt verfassungswidriger Organisationen offenbar in der Zeit von gestern Abend, 17:00 Uhr, bis heute Morgen angebracht wurde. Da die Kriminalpolizei bisher keine Hinweise auf die Täter hat, suchen die Ermittler nun nach Zeugen. Hinweise nehmen die Beamten unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen.

 

Polizei sucht Zeugen zu Straßenverkehrsgefährdung

Am Sonntag, 11.08.2019, in der Zeit zwischen 14:00 Uhr und 14:30 Uhr ist ein 30-Jähriger durch seine Fahrweise im hannoverschen Stadtgebiet aufgefallen. Einsatzkräfte haben bei der Kontrolle eine Atemalkoholbeeinflussung bei dem Audi-Fahrer festgestellt. Den Angaben einer Zeugin entsprechend war ihr der Mann in seinem grauen Audi A3 erstmals im Bereich der Herrenhäuser Straße aufgefallen. Im weiteren Verlauf führte seine Fahrt über die Nienburger Straße, Brühlstraße, Leibnizufer, Friedrichswall bis zum Aegidientorplatz. Dabei kam der Fahrer offenbar mehrfach in den Gegenverkehr, sodass entgegenkommende Fahrzeug ausweichen mussten, um Zusammenstöße zu vermeiden.

Zudem wechselte der Audi-Fahrer mehrfach von Schrittgeschwindigkeit bis hin zu überhöhter Geschwindigkeit. Schlussendlich stellte er seinen Wagen am Aegidiendamm (Südstadt) ab. Dort konnten ihn alarmierte Einsatzkräfte wenig später kontrollieren und stellten bei ihm eine Alkoholbeeinflussung fest. Ein Arzt entnahm daraufhin eine Blutprobe bei dem 30-Jährigen. Sein Führerschein wurde zudem beschlagnahmt. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen, denen der Fahrer oder der Audi A3 aufgefallen ist. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Südstadt unter der Rufnummer 0511 109-3217 entgegen.

 

 

 

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