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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 14.Januar 2022

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Versuchte Tötung: 25-Jährige attackiert ihren schlafenden Lebensgefährten mit Messer

 

Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt wegen des Verdachts der versuchten Tötung gegen eine 25-Jährige. Die Frau soll am Donnerstag, 13.01.2022, in einer Wohnung an der Haltenhoffstraße in der hannoverschen Nordstadt ihren Lebensgefährten mit einem Messer angegriffen haben. Der 34-Jährige schlief zum Zeitpunkt des Vorfalls und wurde verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover schlief der 34-Jährige am Donnerstagmorgen in einer Wohnung an der Haltenhoffstraße. Als seine 25 Jahre alte Partnerin ihn gegen 07:40 Uhr mit einem Messer angriff, erwachte der Mann und versuchte reflexartig, weitere Stiche abzuwehren. Der 34-Jährige flüchtete verletzt aus der Wohnung zu einem Nachbarn, der schließlich die Polizei verständigte. Die konnte die mutmaßliche Täterin in der gemeinsamen Wohnung stellen und vorläufig festnehmen.

Der Mann kam zur Behandlung ins Krankenhaus. Er konnte die Klinik noch am selben Tag wieder verlassen. Die Frau wurde in Gewahrsam genommen. Sie soll vermutlich am Freitag, 14.01.2022, einem Haftrichter vorgeführt werden. Der 25-Jährigen wird versuchte Tötung vorgeworfen. Die Hintergründe für die Tat sind bislang unklar. Neben den beiden Tatbeteiligten stießen die Einsatzkräfte auf drei minderjährige Kinder, die das Jugendamt in Obhut nahm. Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover. 

 

Hinweis der Polizeidirektion Hannover bezüglich der FFP2-Maskenpflicht in Kraftfahrzeugen

 

Gemäß einer durch die Region Hannover erlassenen Allgemeinverfügung über die Erweiterung der Regelungen zur Maskenpflicht im Regionsgebiet müssen vorerst bis einschließlich 10. Februar 2022 unter anderem auch von Mitfahrenden in privat oder beruflich genutzten Kraftfahrzeugen mindestens FFP2-Masken getragen werden, wenn die Personen in dem betreffenden Fahrzeug mehr als einem Hausstand angehören.

Die Polizeidirektion Hannover weist vorsorglich darauf hin, dass Fahrten von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben von diesen Beschränkungen gemäß der Allgemeinverfügung ausgenommen sind. Hintergrund ist, dass die bei FFP2-Masken vorgeschriebenen Tragepausen womöglich nicht mit plötzlichen Einsatzfahrten in Einklang zu bringen sind.

Das heißt, dass in Funkstreifenwagen keine Masken getragen werden müssten. Aus Infektionsschutzgründen und auf Grundlage eines Erlasses des Innenministeriums des Landes Niedersachsen hat die Polizeidirektion Hannover jedoch verfügt, dass in den Fahrzeugen alle Insassen jedoch mindestens eine medizinische Maske tragen müssen.

Diese Information erhalten Sie für den Fall, dass Ihnen durch Leserinnen und Leser oder Zuschauerinnen und Zuschauer Anfragen gestellt werden, wieso manche Angehörige der Polizeidirektion Hannover womöglich "nur" eine medizinische Maske in den Fahrzeugen tragen.

 

Sahlkamp: Polizistin entdeckt Brand - Eigentümer nach Löschversuchen schwer verletzt, Einfamilienhaus nicht mehr bewohnbar

 

Am Mittwoch, 12.01.2022, ist ein 45 Jahre alter Mann bei einem Einfamilienhausbrand im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp schwer verletzt worden. Zuvor versuchte er, das Feuer selbst zu löschen. An dem Haus, das nicht mehr bewohnbar ist, entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 300.000 Euro.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei stellte eine Polizeibeamtin, die in ihrer Freizeit im Nahbereich unterwegs war, gegen 15:30 Uhr fest, dass ein Einfamilienhaus am Heidelbeerweg stark qualmte. Die Flammen schlugen bereits aus dem Windfang des Einfamilienhauses.

Der 45 Jahre alte Eigentümer versuchte, das Feuer selbst zu löschen. Der bereits schwer verletzte Mann wollte mit einer Gießkanne in der Hand wieder in das Haus hineinrennen. Die Polizistin hielt ihn davon ab und alarmierte die Feuerwehr. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften und Technik gelang es der Feuerwehr, den Brand unter Kontrolle zu bekommen und ihn zu löschen.

Der Rettungsdienst brachte den 45-Jährigen mit Brandverletzungen an Kopf und Beinen und einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.

Für die Löscharbeiten und die Rettungsmaßnahmen mussten der Heidelbeerweg, Ecke Kugelfangtrift und im weiteren Verlauf die Straße "Hägewiesen" und die Ada-Lessing-Straße zeitweise gesperrt werden.

Die Brandermittler waren am Donnerstag, 13.01.2022, vor Ort und untersuchten das Einfamilienhaus auf mögliche Brandursachen. Mutmaßlich hatte das Feuer seinen Ursprung im Erdgeschoss und breitete sich von dort auf das ganze Haus aus.

Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades des Einfamilienhauses können keine Angaben zur Brandursache gemacht werden. Die Polizei beziffert den entstandenen Schaden mit circa 300.000 Euro. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.

 

Langenhagen: Polizeibeamter bei Kontrolle angegriffen - Täter hatte Marihuana dabei

 

In der Mittwochnacht, 12.01.2022, haben Polizeibeamte einen 20-Jährigen in Langenhagen kontrolliert. Dieser schlug unvermittelt einem der Beamten ins Gesicht und wollte flüchten. Bei der Festnahme fanden sie bei ihm mehrere Gramm Marihuana. Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Langenhagen wurde eine Streife gegen 00:20 Uhr auf den Heranwachsenden im Rahmen einer Fahndung in der Leibnizstraße aufmerksam.

Eine Zeugin hatte zuvor einen Einbruch in der Nähe gemeldet und einen mutmaßlichen Täter beschrieben. Der angetroffene 20-Jährige passte äußerlich auf die gemeldete Personenbeschreibung und wurde daraufhin kontrolliert.

In der Situation wirkte er auf die Beamten nervös, zeigte seinen Personalausweis aber vor. Als sie ihn nach etwaigem Aufbruchswerkzeug durchsuchen wollten, wurde er aggressiv und wehrte sich.

Unvermittelt bewegte sich der junge Mann auf einen der Polizeibeamten zu und schlug ihm mehrmals ins Gesicht. Anschließend versuchte er zu flüchten. Nach wenigen Metern der Verfolgung brachten die Beamten den Täter jedoch auf der Fahrbahn der Leibnizstraße zu Boden und nahmen ihn fest. Auch zu diesem Zeitpunkt wehrte sich der 20-Jährige noch.

Erst als eine weitere Streifenbesatzung hinzukam, beruhigte sich der Heranwachsende. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten bei ihm einen Beutel mit etwa 20 Päckchen Marihuana. Anschließend wurde er auf die Wache in Langenhagen gebracht. Der angegriffene Polizist begab sich nach den Maßnahmen in ein Krankenhaus und meldete sich als nicht mehr dienstfähig. Im Anschluss wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover eine Wohnungsdurchsuchung bei dem 20-Jährigen und in seinem Beisein durchgeführt.

Dabei fanden die Beamten etwa zwölf Marihuana-Blüten, diverses Verpackungsmaterial und eine Feinwaage. Die Funde wurden beschlagnahmt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Heranwachsende vor Ort entlassen. Die Polizei ermittelt nun gegen ihn wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und unerlaubten Handelns mit Betäubungsmitteln.

 

Südstadt: 20-jährige Fußgängerin von Unbekanntem angefahren - die Polizei sucht Zeugen

 

Am Dienstag, den 11.01.2022, hat eine 20-Jährige beim Polizeikommissariat (PK) Hannover-Südstadt einen Unfall mehrere Stunden nach Geschehen angezeigt. Die Polizei sucht nun nach dem Fahrer eines silbernen Pkw und bittet Zeugen um Mithilfe.

Am Abend des 11.02.2022 zeigte die 20 Jahre alte Frau an, dass sie gegen 17:00 Uhr die Kleine Düwelstraße in Richtung der Große Düwelstraße entlangging. Vom linken Gehweg aus kreuzte sie die Große Düwelstraße.

Ihr sei ein Auto entgegengekommen, welches von aus Richtung Sallstraße nach rechts in die Kleine Düwelstraße abbog. Nach dem Pkw trat die 20-Jährige auf die  Fahrbahn und wurde von einem ebenfalls nach rechts abbiegenden silbernen Auto erfasst. Sie stürzte zu Boden und wurde leicht verletzt. Zwei unbeteiligte und unbekannte Frauen und der Fahrer des silbernen Autos kamen auf sie zu, um ihr zu helfen.

Durch den Zusammenstoß war sie noch so perplex, dass sie aufstand und weiterging. Später realisierte sie dann das Geschehen und brachte es zur Anzeige.

Sie beschrieb den Fahrer als circa zwanzig Jahre alt, mit kurzen, braunen Locken. Bekleidet war er mit einem grauen oder hellblauen Pullover und einer dunkelgrauen Hose. Außerdem hatte er eine Brille mit schwarzem Gestell auf.

Nähere Angaben zu dem silbernen Auto konnte sie nicht machen. Das PK Hannover-Südstadt ermittelt nun wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort in dieser Sache und bittet um Zeugenhinweise zum Fahrer des silbernen Pkw. Diese können an die Wache des Polizeikommissariats unter der Telefonnummer 0511 109-3217 gerichtet werden.

 

Präventionsangebot: Infotelefon am 20. Januar 2022 - Polizei beantwortet Ihre Fragen

 

Auch in diesem Jahr erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger wieder die Gelegenheit, sich mit ihren individuellen Anliegen zu den verschiedensten Präventionsthemen an uns zu wenden. Die Polizeidirektion Hannover schaltet das monatliche Infotelefon das nächste Mal am Donnerstag, 20. Januar 2022 von 10.00 bis 18.00 Uhr. An diesem Tag stehen die Präventionsexperten der Polizeiinspektionen Hannover, Burgdorf und Garbsen allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt sowie der Region Hannover telefonisch für Fragen zu vielen Themen, wie - Sicherheit im Straßenverkehr - Schutz vor Taschendiebstahl/ Ausspähen der PIN (Skimming) - Vorbeugung von Jugendkriminalität - Betrug im Internet (u.a. Fakeshop) - Häusliche Gewalt und Stalking - Verhaltenshinweise bei Betrügereien am Telefon (Schockanrufe) und an der Haustür zur Verfügung. Wie auch in den vergangenen Monaten der dunklen Jahreszeit steht der Wohnungseinbruchschutz im Fokus der Hotline. Für Fragen zu diesem Themenkomplex ist ein Ansprechpartner von der Technischen Prävention zugegen. Für Ihre Fragen nutzen Sie bitte die Telefonnummer 0511 109-1120.

 

 

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