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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 14.Oktober 2020

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Ahlem: Radfahrerin stürzt und wird lebensgefährlich verletzt

Eine 86 Jahre alte Radfahrerin hat sich am Dienstagvormittag, 13.10.2020 bei einem Sturz lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr die 86-Jährige gegen 10:25 Uhr den kombinierten Geh- und Radweg entlang der Wunstorfer Landstraße stadtauswärts. In Höhe der Ziegelstraße streifte sie mit dem Lenker ein Verkehrsschild und verlor die Kontrolle über ihr Rad.

Beim Sturz erlitt sie Kopfverletzungen. Ein Helfer alarmierte sofort Rettungskräfte. Durch den Rettungsdienst wurde sie in ein Krankenhaus transportiert. Auf dem Weg dorthin verschlechterte sich ihr Zustand zunehmend. Im Krankenhaus wurden die Verletzungen als lebensgefährlich eingestuft. Der Verkehrsunfalldienst hat den Unfall aufgenommen.

 

Wennigsen: Polizei fasst Tatverdächtigen zu Einbruch in Bäckerei auf frischer Tat

 

Nach dem Einbruch in eine Bäckerei in Wennigsen am späten Montagabend, 13.10.2020, hat die Polizei einen Tatverdächtigen auf frischer Tat geschnappt. Als die Beamten am Tatort eintrafen, stießen sie auf den Mann, der daraufhin vorläufig festgenommen wurde. Der mutmaßliche Einbrecher kam bis zum Dienstag ins Gewahrsam.

Nach ersten Erkenntnissen war die Polizei am Montag gegen 22:55 Uhr durch einen Zeugenhinweis auf den Einbruch in das Bäckereigeschäft in der Bredenbecker Straße aufmerksam geworden.

Als der erste Funkstreifenwagen vor Ort eintraf, konnten die Beamten eine Person im Verkaufsraum des Geschäfts sichten. Der Aufforderung der Beamten, aus dem Geschäft herauszukommen, leistete der Einbrecher keine Folge.

Stattdessen schnappte er sich eine Flasche Schnaps und nahm daraus völlig unbeeindruckt mehrere Schlucke. Schließlich verschafften sich die Beamten Zutritt zu der Bäckerei und nahmen den 21-jährigen Mann vorläufig fest. Da ein Alkoholtest aufgrund des Widerstands des Mannes vor Ort nicht möglich war, wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft kam er über Nacht ins Polizeigewahrsam.

 

Schon wieder: Maskenverweigerer vorläufig festgenommen

Erneut eskalierte eine Auseinandersetzung mit einem Maskenverweigerer und endete in einer vorläufigen Festnahme. Ein 21-jähriger Syrer wollte gestern Abend im Hauptbahnhof keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Auch nach wiederholter Aufforderung durch einen Bundespolizisten nicht. Angaben zur Person verweigerte der Mann ebenso wie die Herausgabe seines Ausweises.

Bei der beabsichtigten Mitnahme zur Dienststelle leistete er Widerstand und schlug den Beamten. Dann flüchtete der Syrer, wurde aber von einer Streife auf dem Bahnhofsvorplatz gestellt. Die Beamten konnten den Mann aus Burgdorf nur unter Anwendung von körperlicher Gewalt zur Wache mitnehmen. Neben der Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz leiteten die Beamten auch ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.

 

Hannover-Südstadt: Fahrradfahrer stoßen zusammen - Zeugen gesucht

Am Montagabend, 12.10.2020, ist es auf der Hildesheimer Straße an der Einmündung der Höltystraße zu einer Kollision zwischen zwei Radfahrern gekommen. Ein 21 Jahre alter Mann wurde während der Fahrt durch das Bedienen seines Smartphones abgelenkt und stieß frontal mit einem bislang Unbekannten zusammen. Dabei wurde der junge Mann leicht verletzt. Der zweite Radfahrer ließ sein Rad zurück und entfernte sich in eine unbekannte Richtung. Die Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise zum unbekannten Radfahrer machen können.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 21-Jährige gegen 21:35 Uhr mit seinem Fahrrad des Typs Singlespeed in Richtung Aegidientorplatz unterwegs. Er gab an, dass er während der Fahrt auf sein Smartphone schaute. Zeitgleich bog für ihn von rechts kommend ein unbekannter Mann aus der Höltystraße auf den Radweg der Hildesheimer Straße in Richtung stadtauswärts ein.

Hier kam es auf der Radfahrerfurt über die Höltystraße schließlich zum Zusammenstoß. Dabei ging der 21-Jährige zu Boden und zog sich leichte Verletzungen hinzu. Er wurde von einem Rettungsdienst medizinisch versorgt.

Der Polizei liegen aktuell keine Hinweise vor, ob der zweite Beteiligte verletzt wurde. Er ließ sein Fahrrad zurück und entfernte sich fußläufig in Richtung stadtauswärts. Zeugen schätzen den Mann auf 40 bis 50 Jahre. Er ist circa 1,85 Meter groß und hat längere dunkle Haare. Zum Unfallzeitpunkt trug er eine beige Jacke und einen Schal. Eine Fahndung nach dem zweiten Fahrradfahrer verlief erfolglos. Das Fahrrad (ein braunes Herrensportrad der Marke Kalkhoff Voyager) wurde von der Polizei sichergestellt und kann gegen Vorlage eines Eigentumsnachweises beim Verkehrsunfalldienst Hannover abgeholt werden.

Die Polizei bittet nun Zeugen, die weitere Hinweise zu dem unbekannten Mann machen können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

 

Hannover-Linden: Drogen weggenommen und versteckt - Polizei beschlagnahmt 1,5 Kilo Marihuana

 

Am Samstag, 10.10.2020, haben Beamte bei einer Wohnungsdurchsuchung in Hannover-Linden eineinhalb Kilo Marihuana beschlagnahmt.

Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren gegen einen 27 Jahre alten Mann und zwei Frauen (46, 47) wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Eine 47 Jahre alte Frau erschien gegen 20:10 Uhr in der Wache des Polizeikommissariats Hannover-Limmer. Wie sie erklärte, habe sie nach einem vorangegangenen Streit ihrem Mann eine größere Menge Betäubungsmittel weggenommen und sie bei einer Bekannten versteckt. Dabei handelt es vermutlich um eineinhalb Kilogramm Marihuana. Der 27-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Eine Richterin des Amtsgerichts Hannover ordnete die Durchsuchung der Wohnung der 46-jährigen Bekannten an, die in einem Mehrfamilienhaus im hannoverschen Stadtteil Linden-Süd liegt. Im Keller fanden die Ermittler vier Plastiktüten mit einer braun-grünlichen Substanz, vermutlich Marihuana. Diese wurden beschlagnahmt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder auf freiem Fuß. Die Polizei ermittelt nun gegen ihn wegen unerlaubter Abgabe und Besitzes in nicht geringer Menge von Cannabis und Zubereitungen. Auch die beiden Frauen müssen sich wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

 

Marienwerder: Brand im Mehrfamilienhaus

In den frühen Morgenstunden am Montag, 12.10.2020, hat es ein Feuer im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses gegeben. Glücklicherweise ist niemand verletzt worden. Ein größerer Schaden konnte durch schnelles Einschreiten der eingesetzten Kräfte vermieden werden. Da eine verdächtige Person zum Zeitpunkt der Tat beobachtet wurde, geht die Polizei Hannover derzeit von einer versuchten schweren Brandstiftung aus.

Das Feuer wurde am Montagmorgen gegen 00:15 Uhr bei der Polizeileitstelle gemeldet. Ein Zeuge hatte einen Mann beobachtet, der sich augenscheinlich zunächst unberechtigt Zugang zum Mehrfamilienhaus verschaffte und anschließend das Feuer im Treppenhaus legte. Der Mann habe sich anschließend fluchtartig aus dem Haus an der Straße Große Pranke entfernt. Auf dem nahegelegenen Parkplatz des Netto-Marktes sei er in ein Auto gestiegen und in Richtung der Hannoverschen Straße weggefahren.

Bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei stellten die Einsatzkräfte eine brennende Flüssigkeit auf dem Boden fest, die mit festem Schuhwerk ausgetreten werden konnte. Ein größerer Schaden entstand glücklicherweise nicht. Das Treppenhaus war jedoch stark verqualmt und musste gelüftet werden.

Eine parallel eingeleitete Fahndung nach dem flüchtigen Täter verlief ohne Erfolg. Daher sucht die Polizei nun nach Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zum Täter geben können. Der Gesuchte hatte helle Haare und war mit dunkler Jacke und Jeanshose bekleidet. Er fuhr vermutlich mit einem dunklen Kombi davon und war eventuell in Begleitung einer weiteren Person.Zeugen melden sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511-109 5555.

 

Hemmingen: Polizei findet bei 15-Jährigem mehrere selbstgebaute Böller

Im Rahmen der Kontrolle von zwei Personen hat die Polizei in Hemmingen bei einem 15 Jahre alten Jugendlichen am Montag, 12.10.2020, selbstgebaute Böller gefunden. Nachdem bei ihm gegen 21:00 Uhr zunächst ein sogenannter Joint entdeckt wurde, sollte auch eine mitgeführte Umhängetasche näher kontrolliert werden. Darin stießen die Beamten dann auf die zum Teil selbst hergestellten Sprengkörper.

Der Fundort wurde bis zum Eintreffen der Entschärfer abgesperrt. Die Spezialisten stuften die Böller, die anschließend beschlagnahmt wurden, als gefährlich ein. Durch die Staatsanwaltschaft Hannover wurde zudem eine Wohnungsdurchsuchung im Bereich Hemmingen angeordnet. Im Rahmen dieser wurden mit Unterstützung von Spezialeinsatzhunden für Sprengstoffe und Rauschgift weitere Gegenstände und Werkzeuge sowie Rohmaterial zum Bau von Sprengkörpern gefunden und beschlagnahmt.

Die Herstellung und auch die Lagerung von selbst hergestellten und verbotenen sogenannten Polenböllern kann aufgrund der nicht bekannten Sprengkraft zu lebensgefährlichen Verletzungen führen.

 

Schwerpunktkontrollen: Polizei ermittelt in Hannovers Innenstadt mehrere Dealer und beschlagnahmt Drogen

 

Seit mehreren Wochen hat die Polizei Hannover ihre Maßnahmen gegen den unerlaubten Drogenbesitz und -handel verstärkt. Bei Schwerpunktkontrollen in der Innenstadt ermittelten Einsatzkräfte am Montag, 12.10.2020, gleich mehrere mutmaßliche Dealer und beschlagnahmten diverse Drogen. Die Kontrollen durch Beamte der Polizeistation Raschplatz führten gegen 14:35 Uhr zu einem Treffer im Bereich Marstall. Dort beobachteten die Einsatzkräfte einen 21-Jährigen, der offensichtlich Marihuana an einen 61-Jährigen verkaufte.

Bei der anschließenden Kontrolle konnten 0,67 Gramm der Droge beschlagnahmt werden. Der Verkäufer versuchte noch kurzzeitig, auf einem Fahrrad die Flucht zu ergreifen. Die Beamten konnten ihn jedoch einholen und vorläufig festnehmen. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Handels und Besitzes von Marihuana eingeleitet. Keine halbe Stunde später bemerkten die Beamten ebenfalls am Marstall, wie ein 45-Jähriger einem 21-Jährigen Drogen verkaufte. Beim dem Käufer konnten 1,7 Gramm Marihuana beschlagnahmt werden. Beim Verkäufer stießen die Polizisten zudem auf mutmaßliches Dealgeld. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten beide Männer wieder gehen.

Gleich drei Drogendeals konnten die Einsatzkräfte bei zwei 44 und 36 Jahre alten Tatverdächtigen beobachten. Die beiden Drogenhändler verkauften ab 17:00 Uhr zunächst in der Limburgpassage 0,42 Gramm Marihuana an einen 41-Jährigen. Wenig später erhielt ein 21-Jähriger von den beiden Männern gegen Geld die gleiche Droge.

Gegen 17:40 Uhr bezahlte zudem ein 54-Jähriger die Tatverdächtigen für den Erhalt von 0,46 Gramm Marihuana. Die Männer wurden vorläufig festgenommen.

Bei ihnen wurde mutmaßliches Dealgeld und weiteres Marihuana gefunden und beschlagnahmt. Gegen alle Beteiligten wurden entsprechende Verfahren eingeleitet.

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