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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 21.Februar 2020

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER. 

Zeugen nach Straßenraub im Stadtteil Burg gesucht

Zwei bislang unbekannte Täter haben am Dienstagnachmittag, 18.02.2020, einen 91-Jährigen am Vinnhorster Weg angegriffen und Geld entwendet. Nun ermittelt die Polizei wegen Raubes. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der Senior gegen 14:30 Uhr an der Haltestelle "Altenauer Weg" gestanden und auf einen Bus gewartet. Dabei näherte sich ihm das Duo und einer der beiden Männer fragte den 91-Jährigen, ob er ihnen Geld für eine Fahrkarte geben könnte. Im weiteren Verlauf holte er seine Geldbörse aus der Tasche. Einer der Täter griff dabei nach einem Schein und es kam zu einer Rangelei mit dem Senior. Mit der Beute flüchteten die Unbekannten in Richtung Haltenhoffstraße. Der 91 Jahre alte Hannoveraner blieb bei dem Überfall unverletzt. Einer der Täter ist Mitte 20, circa 1,80 Meter groß, hat helle Haare und eine schlanke Figur. Bekleidet war er mit einem hellblauen Anorak und er hatte eine "Männerhandtasche" bei sich. Sein Komplize ist etwas größer, ebenfalls schlank und circa 40 bis 45 Jahre alt. Laut Aussage des Seniors ist er von südosteuropäischer Herkunft. Während der Tat trug er dunkle Kleidung, eine dunkelbraune, gestrickte Mütze und er hatte einen dunklen Rucksack dabei. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion West unter der Telefonnummer 0511 109-3920 entgegen.

 

Statement der Polizeidirektion Hannover zu Schutzmaßnahmen an der MHH

Die Polizeidirektion Hannover führt aufgrund einer fortbestehenden Gefährdung weiterhin Schutzmaßnahmen an der Medizinischen Hochschule Hannover durch. Das im Ausland verübte Attentat gegen eine der Schutzpersonen, die als Angehöriger einer Großfamilie gilt, reiht sich in eine Serie von Taten seit 2014 ein, bei denen unter anderem Schusswaffen und Sprengmittel zum Einsatz gekommen sind. Bei einer Gefährdungsbewertung, die gemeinsam mit anderen Sicherheitsbehörden erstellt und kontinuierlichfortgeschrieben wird, müssen solche Arten von Anschlagsszenarien miteinbezogen werden. Genau aus diesem Grunde gelten die Schutzmaßnahmen nicht nur für die Schutzpersonen, sondern auch für unbeteiligte Dritte, wie z. B. das Klinikpersonal, Patienteninnen und Patienten sowie deren Besucherinnen und Besuchern, die durch solche Szenarien gefährdet werden. Eine konkrete Anschlagswarnung durch die Polizeidirektion Hannover hat es nicht gegeben. Die Polizeidirektion Hannover wird die Schutzmaßnahmen, die bereits seit Samstag, 08.02.2020, in unterschiedlicher Intensität durchgeführt werden, aufrechterhalten, solange eine Gefährdung für den beschriebenen Personenkreis besteht.

 

Auffahrunfall auf der Bundesautobahn (BAB) 2

Bei einem Auffahrunfall auf der BAB 2, Gemarkung Barsinghausen, sind am Mittwochnachmittag, 19.02.2020, zwei Insassen (männlich, 79 Jahre und weiblich, 75 Jahre) eines Volvo XC 60 schwer verletzt worden. Ein 55-jähriger Fahrer eines Skoda Kodiaq hat leichte Verletzungen erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei war der 79-Jährige mit seiner 75-jährigen Beifahrerin auf der BAB 2 in Richtung Hannover in Höhe Wunstorf-Kolenfeld unterwegs. Gegen 14:30 Uhr fuhren sie aus bislang ungeklärter Ursache auf den Skoda des 55-Jährigen auf. Durch den Aufprall wurden beide Insassen schwer verletzt. Der vorausfahrende Skoda-Fahrer wurde leicht verletzt. Die beiden Schwerverletzten wurden anschließend mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Während der Unfallaufnahme wurde die Autobahn für 30 Minuten voll gesperrt werden, da der Rettungshubschrauber eingesetzt wurde und auf der Fahrbahn landete. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 50.000 Euro.

 

Wennigsen: Raub auf Supermarkt - Die Polizei sucht Zeugen

Am späten Mittwochabend, 19.02.2020, ist es zu einem Raubüberfall auf einen Supermarkt an der Degerser Straße gekommen. Drei maskierte Täter haben eine 65-jährige Mitarbeiterin mit Schusswaffen bedroht und Bargeld erlangt. Nun sucht die Polizei Zeugen, die zur Aufklärung der Tat beitragen können. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die drei Täter kurz vor Ladenschluss gegen 21:50 Uhr den Supermarkt betreten und waren direkt zum Kassenbereich gegangen. Dort bedrohten sie die Kassiererin mit Schusswaffen und forderten die Öffnung der Kasse. Die Täter griffen dann nach dem Geld, nahmen Zigaretten mit und flüchteten aus dem Markt. Die 65-Jährige blieb unverletzt. Die Täter waren männlich, schlank und etwa 1,70-1,75 Meter groß. Alle drei waren dunkel gekleidet. Zwei Täter trugen außerdem weisse Schuhe. Zeugen, die Angaben machen können, werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

 

Alkoholisierter E-Scooter stürzt ohne Fremdeinwirkung

Ein offenbar alkoholisierter 45-jähriger E-Scooter-Fahrer ist am Mittwochabend, 19.02.2020, gegen 23:30 Uhr mit seinem Fahrzeug Am Küchengarten (Linden-Mitte) gestürzt und hat sich dabei schwere Verletzungen zugezogen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der 45-Jährige mit seinem E-Scooter Am Küchengarten unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte der Mann mit seinem Gefährt auf dem Platz und verletzte sich schwer. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten zur stationären Behandlung in eine Klinik. Auf dem Weg dorthin bemerkten die Helfer eine Alkoholbeeinflussung des Mannes. Ein Arzt entnahm in einer Klinik eine Blutprobe. Neben einem Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, leiteten die Beamten Ermittlungen wegen einer Urkundenfälschung sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein, denn der 45-Jährige hatte offenbar das Versicherungskennzeichen gefälscht.

 

Mittelfeld: 28-Jähriger bei E-Scooter-Unfall lebensgefährlich verletzt

Am Mittwochabend, 19.02.2020, gegen 21:30 Uhr hat ein 28-Jähriger mit seinem E-Scooter das für ihn geltende Rotlicht an einem Stadtbahnübergang an der Straße Am Mittelfelde missachtet. Bei der anschließenden Kollision mit einer Stadtbahn ist der Mann lebensgefährlich verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Hannoveraner auf seinem nicht versicherten E-Scooter auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg der Straße Am Mittelfelde, von der Giesener Straße kommend, in Richtung Spittastraße unterwegs. An dem Stadtbahnübergang missachtete er das Rotlicht der Ampel und fuhr über die dortigen Schienen. Anschließend kam es zum Zusammenstoß mit der von links kommenden Stadtbahn der Linie 8 (TW 2000 - Richtung Messe/Nord).

Bei der Kollision wurde der 28-Jährige von der rechten Seite der Stadtbahn erfasst, umgeworfen und mehrere Meter mitgezogen. Er wurde von der Stadtbahn nicht überrollt. Alarmierte Rettungskräfte brachten den zunächst schwer verletzten Mann in eine Klinik. Dort wurden in der Nacht lebensgefährliche Verletzungen festgestellt. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die Stadtbahnstrecke bis 23:00 Uhr gesperrt.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover sucht Zeugen des Unfalls, die weitere Hinweise geben können. Diese nehmen die Beamten unter der Rufnummer 0511 109-1888 entgegen.

 

 

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