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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 22. September 2019

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Springe: Geräteschuppen und Holzstapel durch Feuer in Mitleidenschaft gezogen

In einer Gartenparzelle einer Kolonie an der Medefelder Straße Bennigsen) sind am Samstagabend (21.09.2019), um kurz nach 22:00 Uhr, ein Geräteschuppen sowie zwei Holzstapel durch ein Feuer stark beschädigt bzw. zerstört worden. Ein Zeuge war auf das Feuer in der Kleingartenkolonie aufmerksam geworden und alarmierte die Rettungskräfte. Die Feuerwehr löschte die Flammen, durch die ein blecherner Geräteschuppen zerstört und zwei Holzstapel in Mitleidenschaft gezogen wurden. Eine angrenzende Hecke zum Nachbargarten wurde ebenfalls beschädigt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen und wird der Geschehensort in den nächsten Tagen untersuchen.

 

Wedemark: Strohballen geraten aus bislang ungeklärter Ursache in Brand

Aus bislang ungeklärter Ursache sind gestern Morgen (21.09.2019), gegen 07:30 Uhr, auf einem Feld nahe der Ortschaft Elze zirka 950 quadratische Strohballen durch ein Feuer vollständig zerstört worden. Ein 54 Jahre alter Passant war gestern Morgen auf eine Rauchentwicklung im Bereich der Strohmiete aufmerksam geworden und alarmierte die Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen auf dem Acker, der sich an einem Feldweg in Verlängerung der Wasserwerkstraße befindet. Insgesamt wurden durch die Flammen zirka 950 quadratische Strohballen in einem Wert von etwa 38 000 Euro zerstört. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und wird den Geschehensort in den nächsten Tagen untersuchen.

 

Zeugenaufruf! Linden-Süd: Zwei Personen erleiden Stichverletzungen bei Auseinandersetzung

In der Nacht zu Sonntag (22.09.2019), gegen 02:00 Uhr, ist es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Streit zwischen etwa zehn Unbekannten und zwei 25 und 26 Jahre alten Männern an der Behnsenstraße /Ecke Charlottenstraße gekommen. Hierbei haben der 25-Jährige schwere, sein älterer Begleiter lebensgefährliche Stichverletzungen erlitten. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Eine 30-Jährige Zeugin war gegen zwei Uhr auf einen lautstarken Streit auf der Straße aufmerksam geworden und beobachtete aus ihrer Wohnung, dass die beiden Opfer mit mehreren Männern in Streit gerieten, in dessen Verlauf es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Kurze Zeit später kamen weitere Männer hinzu (am Ende waren es bis zu zehn Personen) und beteiligten sich an der Prügelei mit den 25 und 26 Jahre alten Opfern. Nachdem sich die Zeugin ebenfalls auf die Straße begeben hatte und die Polizei rief, flüchtete die Personengruppe in Richtung Behnsenstraße/Ecke Ricklinger Straße. Nachdem die Opfer der Gruppe gefolgt waren, setzte sich hier die körperliche Auseinandersetzung fort, ehe die Unbekannten schließlich endgültig zu Fuß in Richtung Haspelmathstraße flüchteten. Bei der Auseinandersetzung erlitten die beiden Opfer Stichverletzungen. Während der 25-Jährige schwer verletzt wurde, fügten die Unbekannten dem 26-Jährigen lebensgefährliche Verletzungen zu. Sein Zustand ist nach einer Not-Operation aktuell stabil. Beide Männer befinden sich derzeit zur stationären Behandlung in einem Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat ein Verfahren wegen eines versuchten Tötungsdeliktes eingeleitet, die Hintergründe der Tat sind momentan ungeklärt. Derzeit können drei Tatverdächtige folgendermaßen beschrieben werden: Tatverdächtiger 1: Südländisches, 1,80 bis 1,85 Meter groß, 25 - 30 Jahre alt, normale Statur, dunkler Zweiwochen-Vollbart, dunkle Augen, spitzes Kinn. Bekleidet mit beiger Jacke und darunter getragener, dunkler Oberbekleidung, Basecap. Der Mann sprach hochdeutsch ohne Akzent. Tatverdächtiger 2: Ausländisches Aussehen, zirka 1,75 Meter groß, korpulent, dunkle Haare, schwarze Jacke, dunkle Hose. Tatverdächtiger 3: Südländisches Aussehen, schlank, dünner Kinnbart. Bekleidet mit schwarzer Hose und schwarzer Jacke und schwarzem Basecap. Wer Hinweise zur Tat, zu den beschrieben Tatverdächtigen oder ihren Komplizen geben kann, setzt sich bitte mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 in Verbindung.

 

Döhren: Polizeibeamter bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am frühen Sonntagmorgen (22.09.2019), um kurz nach sieben Uhr, ist ein 35 Jahre alter Polizeibeamter bei einer Verfolgung eines verdächtigen Radfahrers auf die Fahrbahn der Willmerstraße gelaufen und ist dort von dem querenden Mercedes einer 20-Jährigen erfasst worden. Der Polizist hat dabei schwere Verletzungen erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte heute Morgen eine Polizeistreife an der Willmerstraße (zwischen der Zeißstraße und der Hildesheimer Straße) zwei sich unterhalb der Brücke des Südschnellwegs befindliche Radfahrer kontrollieren. Als diese die Streife erkannten, flüchteten beide mit ihren Rädern. Nachdem die beiden Polizisten ihr Fahrzeug verlassen hatten und versuchten, den Flüchtenden zu Fuß zu folgen, lief der 35-jährige Polizeibeamte auf die Willmerstraße und übersah dabei offenbar die von rechts kommende, 20 Jahre alte Frau in ihrem Mercedes. Der Beamte wurde von dem Fahrzeug erfasst und erlitt dabei schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen. Er kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Mercedes-Fahrerin blieb unverletzt. Den bei dem Unfall entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 3 000 Euro.

 

Nordstadt: Nicht angezeigte Versammlung - Teilnehmer stören Infoveranstaltung einer Immobilienfirma

Etwa 100 Personen haben am Samstagmittag (21.09.2019), gegen 12:00 Uhr, eine Informationsveranstaltung einer Immobilienfirma am Herrenhäuser Kirchweg gestört. Die Polizei hat Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung eingeleitet. Zirka 100 Personen hatten sich Samstagmittag an einem Info-Container der Immobilienfirma am Herrenhäuser Kirchweg versammelt, offenbar um zum Thema Gentrifizierung zu demonstrieren. Eine Versammlungsanzeige war im Vorfeld bei der Versammlungsbehörde nicht eingegangen. Derzeitigen Ermittlungen zufolge verschafften sich einige der Versammlungsteilnehmer dabei widerrechtlich Zutritt zu dem Info-Container der Immobilienfirma und verhielten sich aggressiv gegenüber den dort anwesenden Mitarbeitern. Hierbei kam es zu einer Sachbeschädigung an einem Mobiltelefon. Nach dem Halten einer Rede und dem Verteilen von Infoblättern verließen die Versammlungsteilnehmer die Örtlichkeit in Richtung der Nordstadt. Im Rahmen der folgenden polizeilichen Überprüfungen trafen Einsatzkräfte an der Rehbockstraße mehrere Personen an, die im Verdacht stehen, an der Versammlung beteiligt gewesen zu sein. Bei elf dieser Personen wurden die Personalien festgestellt und erkennungsdienstliche Maßnahmen durchgeführt. Zwei von ihnen wurden  zu diesem Zweck in eine Polizeidienststelle transportiert. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen kam es teilweise zu Solidarisierungen von zuvor Unbeteiligten und zu Rangeleien mit den Polizisten. Eine 34-Jährige störte die polizeilichen Maßnahmen so massiv, dass sie aus diesem Grund zu Boden gebracht und fixiert werden musste. Sie wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen. Weil die Versammlung am Herrenhäuser Kirchweg nicht angezeigt war, leitete die Polizei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein. Zudem wurden Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch gefertigt. Unmittelbar nach den Einsatzmaßnahmen stellten die Beamten zudem Lackkratzer auf der Motorhaube eines Einsatzwagens fest. Auch dazu wurde ein Verfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

 

Seelze: Motorradfahrer bei Unfall auf der Bundesstraße (B) 441 schwer verletzt

Bei einem Überholvorgang ist es am Samstagnachmittag (21.09.2019), gegen 15:40 Uhr, auf der B 441 bei Seelze zu einem Zusammenstoß zwischen dem Dacia Sandero einer 27-Jährigen und einem 37 Jahre alten Motorradfahrer gekommen, bei dem der Kradfahrer schwer verletzt worden ist. Nach bisherigen Ermittlungen waren der Dacia Sandero und der dahinterfahrende 37-Jährige mit seiner Yamaha auf der B 441, aus Richtung Hannover kommend, in Richtung Wunstorf unterwegs. Kurz hinter der Kreuzung Kanalstraße/Kirschbuschweg setzte der Kradfahrer zum Überholen des Dacia sowie eines weiteren, davor fahrenden, unbekannten Fahrzeugs an. Als sich die Yamaha in Höhe des Dacia befand, startete die 27-Jährige ebenfalls einen Überholvorgang. übersah dabei offenbar das Motorrad und es kam zum Zusammenstoß. Der Yamaha-Fahrer kam dabei zu Fall. Sowohl er selbst als auch seine Maschine rutschten anschließend in die links neben der Fahrbahn befindliche Seitenschutzplanke und kamen dort zum Liegen. Die Dacia-Fahrerin entfernte sich zunächst von der Unfallstelle, konnte jedoch aufgrund von Zeugenaussagen schnell ermittelt werden. Nachdem die Frau kurze Zeit später zum Unfallort zurückgekehrt war, leiteten Polizisten ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein und beschlagnahmten ihren Führerschein. Der Motorradfahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und kam in einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die B 441 musste während der Unfallaufnahme voll gesperrt werden, es kam zu Behinderungen.

 

Autoknacker vorläufig festgenommen: Wem gehört das hochwertige Diebesgut?


Autoknacker vorläufig festgenommen: Wem gehört das hochwertige Diebesgut? (C) Polizei Hannover

Autoknacker vorläufig festgenommen: Wem gehört das hochwertige Diebesgut? (C) Polizei Hannover

Autoknacker vorläufig festgenommen: Wem gehört das hochwertige Diebesgut? (C) Polizei Hannover

Autoknacker vorläufig festgenommen: Wem gehört das hochwertige Diebesgut? (C) Polizei Hannover

Autoknacker vorläufig festgenommen: Wem gehört das hochwertige Diebesgut? (C) Polizei Hannover

Autoknacker vorläufig festgenommen: Wem gehört das hochwertige Diebesgut? (C) Polizei Hannover

 

 

 

Beamte des Polizeikommissariat Stöcken haben am Freitag, 20.09.2019, einen 35-Jährigen vorläufig festgenommen, nachdem er ein Auto aufgebrochen und daraus Wertgegenstände entwendet hatte. Jetzt sucht die Polizei die Eigentümer vom Diebesgut, das der Täter bei seiner Festnahme bei sich hatte. Eine aufmerksame Zeugin hatte am frühen Freitagmorgen gegen 05:00 Uhr beobachtet, wie der Mann die Scheibe eines am Hespenkamp geparkten Audi einschlug. Sie rief die Polizei, die umgehend eine Fahndung einleitete. Die Beamten griffen den Gesuchten im Nahbereich auf und nahmen ihn vorübergehend fest. Bei dem 35-Jährigen wurde ein Autoschlüssel gefunden, der zu einem BMW passte, der offenbar kurz zuvor einige Straßen weiter geparkt worden war. Es stellte sich heraus, dass es sich um den Wagen des Mannes handelte. In dem Auto befand sich auch das Diebesgut, das der Mann zuvor aus dem Audi entwendet hatte. Zudem wurden weitere Wertgegenstände, u.a. hochwertiges Werkzeug und eine Kletterausrüstung, gefunden. Insgesamt befanden sich im Inneren des Wagens Gegenstände im Wert von schätzungsweise 10.000 Euro. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wurde der 35-Jährige aufgrund fehlender Haftgründe nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am Freitag wieder entlassen. Die Ermittlungen gingen jedoch weiter: Nach intensiver Prüfung haben die Beamten bereits einen Großteil der aufgefundenen Gegenstände eindeutig anderen Einbruchstaten zuordnen können, die sich in den vergangenen Wochen im nördlichen Stadtgebiet Hannovers ereignet haben. Bei anderen bittet die Polizei die Bevölkerung jetzt um Mithilfe. Sie veröffentlicht Fotos und fragt: Wem gehören: - Festool-Box mit Poliermaschine - Sicherungsgurt mit Aufschrift "CP" - Makita Handkreissäge - Makita Stichsäge - Würth-Fallschutz - Filztasche mit Rohrzangen und Elektronikzubehör? Eigentümer oder Zeugen, die Hinweise auf die Herkunft geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Stöcken unter der Telefonnummer 0511 109-3815 zu melden.

 

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