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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 23. Januar 2021

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Die Polizei Hannover sucht einen EC-Karten Dieb und einen Urkundenfälscher © Polizei Hannover Die Polizei Hannover sucht einen EC-Karten Dieb und einen Urkundenfälscher © Polizei Hannover

HANNOVER.

Blutige Auseinandersetzung im Hauptbahnhof Hannover 

Am Donnerstag Abend (21.01.2021) wurden Bundespolizisten zu einer aggressiven Auseinandersetzung in einem Geschäft im Hauptbahnhof hinzugerufen. Ein 22-jähriger afghanischer Staatsangehöriger weigerte sich, einen Tabakwarenladen zu verlassen.

Der Angestellte des Fachgeschäfts machte einen vorbeigehenden Mitarbeiter der DB-Sicherheit auf seine missglückliche Lage aufmerksam. Er habe seinen Kunden aufgrund von Unstimmigkeiten bei der Bezahlung mehrfach erfolglos dazu aufgefordert, das Geschäft zu verlassen. Als der 55-jährige Sicherheitsangestellte ihn ebenfalls ansprach und seine Bitte mit nach vorne gestreckten Händen gestisch Nachdruck verlieh, wurden ihm diese weggeschlagen.

Sodann haben sich tumultartige Szenen abgespielt, an deren Ende der 55-Jährige und der renitente junge Kunde verletzt waren. Letzterer ist hinlänglich polizeibekannt und hat schon knapp 30 Delikte begangen, vorwiegend Körperverletzungsdelikte. Auch in diesem Fall wurde Anzeige erstattet.

 

Wer kennt den unbekannten Geldabheber?

 

Die Polizei Hannover sucht einen EC-Karten Dieb © Polizei Hannover Die Polizei Hannover sucht einen EC-Karten Dieb © Polizei Hannover

Die Polizei sucht mithilfe von Bildern, die an einem Bankautomaten beim Geldabheben im hannoverschen Stadtteil List entstanden sind, nach einem bislang unbekannten Täter. Der etwa 30-Jährige steht im Verdacht, mit der EC-Karte einer 70 Jahre alten Hannoveranerin unerlaubterweise Geld abgehoben zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen war die 70-Jährige am Mittwoch, 21.10.2020, in der Göbelstraße/Ecke Seidelstraße unterwegs, als eine unbekannte Frau ihr mit geringem Abstand hinterherlief.

Nachdem sich die Seniorin umgedreht und die Frau angeschaut hatte, ging diese schnell an ihr vorbei. Die Tatverdächtige war ca. 35 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß, von schlanker Statur und elegant gekleidet.

Die Südländerin hatte schwarze, lange Haare und trug einen beigen Wollmantel mit einem Gürtel sowie braune Stiefeletten mit Absatz. Sie hatte eine rotbraune Handtasche dabei. Etwa eineinhalb Stunden später stellte die Hannoveranerin fest, dass die Geldbörse aus ihrem Rucksack entwendet worden war. Als die Seniorin am 22.10.2020 ihre Karte durch ihre Hausbank sperren lassen wollte, stellte sie fest, dass bereits am Vortag mehrere Bargeldabhebungen stattgefunden haben. Die Hannoveranerin informierte die Polizei, die umgehend Ermittlungen einleitete. Insgesamt wurden an einem Geldautomaten an der Lister Meile rund 4.000 Euro von dem Konto der Frau abgehoben. Durch eine Kamera an einem Bankautomaten wurde beim Abheben ein junger Mann aufgezeichnet. Der mutmaßliche Täter war zum Zeitpunkt der Auszahlungen mit einem Cap, einer blauen Jacke und einer blauen Fleecejacke bekleidet. Er trug einen dunklen Mundschutz und hatte einen Rucksack bei sich. Die Polizei ermittelt wegen Betrugs. Da bisherige umfangreiche Fahndungsmaßnahmen keinen Erfolg brachten, erhoffen sich nun die Ermittler mithilfe der Bilder aus dem Geldautomaten Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-2717 zu melden.

 

Polizei sucht Autohehler und Urkundenfälscher 

 

Die Polizei Hannoversucht einen Autohehler und Urkundenfälscher © Polizei Hannover Die Polizei Hannoversucht einen Autohehler und Urkundenfälscher © Polizei Hannover

Mithilfe von Bildern einer Überwachungskamera fahndet die Polizei in Garbsen nach einem mutmaßlichen Autohehler und Urkundenfälscher sowie nach einem Komplizen. Die Männer stehen im Verdacht, Anfang 2019 ein Auto geleast und dieses an einen zur Tatzeit 51-Jährigen weiterverkauft zu haben. Nach dem Deal tauchten die Tatverdächtigen unter. Nach Erkenntnissen der Polizei leaste ein Täter bereits im Herbst 2018 über eine Bank einen Volvo XC 60. Statt die vereinbarten monatlichen Raten zu zahlen, verkaufte ein Komplize das Fahrzeug im Januar 2019 über ein Internetportal. Käufer war ein zum Tatzeitpunkt 51-jähriger Mann aus Garbsen. Am 12. Januar 2019 erfolgte die Übergabe des Fahrzeugs in Berenbostel. Dabei zahlte der Garbsener an den Tatverdächtigen die Kaufsumme von rund 40.000 Euro in bar.

Über den bestehenden Leasingvertrag für das Auto informierte der Täter den Käufer nicht. Als der 51-Jährige dann wenige Tage später das Auto zulassen wollte, bemerkte er, dass er auf Kriminelle hereingefallen war. Um den Kauf authentisch wirken zu lassen, hatten die Tatverdächtigen zudem die Fahrzeugpapiere gefälscht.

Der Täter, der dem Käufer das Fahrzeug übergab, wurde bei dem Treffen am 12. Januar 2019 von der Überwachungskamera eines Imbisses an der Dieselstraße in Berenbostel gefilmt. Die Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, da der Tatverdächtige und sein Komplize falsche Identitäten nutzten und spurlos verschwanden. Zeugen, die Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Garbsen unter Telefon 05131 701-4520 zu melden.

 

Fahrer erleidet während der Fahrt Krampfanfall - drei Verletzte und 61.000 Schaden

Am Donnerstag, 21.01.2021, hat ein 33-Jähriger während der Fahrt mit seinem Auto in der hannoverschen Südstadt einen Krampfanfall erlitten. Er beschleunigte stark seinen Pkw, überfuhr eine Verkehrsinsel, riss ein Verkehrszeichen um und prallte in die Seite eines Pkw einer 30-Jährigen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover waren ein 33 Jahre alter Fahrer und sein 18-jähriger Beifahrer am Donnerstag gegen 12:15 Uhr mit dem Pkw der Marke Opel Astra am Arthur-Menge-Ufer aus Richtung Stadion in Richtung Innenstadt unterwegs. Unvermittelt erlitt der Fahrer einen Krampfanfall und beschleunigte stark sein Fahrzeug.

 

Um den Pkw unter Kontrolle zu bringen, griff der Beifahrer in das Lenkrad, konnte aber nicht verhindern, dass der Pkw nach links ausbrach. Im weiteren Verlauf überfuhr der 33-Jährige mit seinem Auto eine Verkehrsinsel, riss das dort stehende Verkehrszeichen um und prallte danach in die Seite des in einer Parkplatzausfahrt stehenden Mercedes Benz GLA einer 30 Jahre alten Fahrerin.

Bei dem Unfall wurden der 18-jährige Beifahrer und die Mercedes-Fahrerin leicht verletzt. Der 33-Jährige wurde von einem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo er zunächst zur Beobachtung blieb. Die Polizei beziffert den entstandenen Schaden mit insgesamt circa 61.000 Euro. 

 

 

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