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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 23. Oktober 2019

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Zeugenaufruf: Unbekannte Rollerfahrerin flüchtet nach Verkehrsunfall in Ledeburg

Bei einem Verkehrsunfall an der Gretelriede ist am Dienstag eine 62-jährige Radfahrerin verletzt worden. Sie ist mit einer Unbekannten zusammengestoßen, die mit einem Elektroroller unterwegs war. Anschließend ist die Rollerfahrerin geflüchtet. Die Polizei sucht Zeugen. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr die Unbekannte gegen 13:05 Uhr mit einem Elektroroller den Gehweg des Entenfangweges entlang. An der Einmündung Gretelriede kollidierte sie mit einer 62-jährigen Radfahrerin. Dabei stürzte die Radlerin und zog sich dabei unter anderem Verletzungen im Gesicht und eine Fraktur an der Hand zu. Die Rollerfahrerin fuhr im Anschluss weiter, ohne ihre Personalien bekannt zu geben. Zwei Ersthelfer kümmerten sich um die Frau. Beschrieben wird die Unbekannte als etwa 1,70 Meter groß und schlank. Das Alter wird auf etwa 15 Jahre geschätzt. Ihre schwarzen langen Haare trug sie zu einem Zopf zusammengebunden. Die Kleidung soll "dunkel" gewesen sein. Gefahren ist die Gesuchte mit einem Elektroroller, der grün und schwarz gewesen sein soll. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang und auf die Unbekannte geben können, sich zu melden. Insbesondere werden auch die beiden Ersthelfer gesucht. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Stöcken unter der Telefonnummer 0511-109 3817.

 

Bekämpfung der Drogenkriminalität im Bereich Steintor/Am Marstall

Beamte der Polizeiinspektion Mitte haben Dienstag (22.10.2019) in der City Kontrollen im Zusammenhang mit der Betäubungsmittelkriminalität durchgeführt und dabei zahlreiche Verstöße festgestellt. Am Nachmittag begannen die Zivilfahnder mit ihren Kontrollen im Bereich des Steintors, Am Marstall sowie den umliegenden Straßenzügen. Bereits nach kurzer Zeit stellten sie dabei die ersten Verstöße fest. Bis zum Ende des Schwerpunkteinsatzes kontrollierten die Beamten insgesamt 22 Personen und leiteten sieben Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (davon drei Handelsverfahren) ein. Zusätzlich wurden noch zwei Wohnungen von Tatverdächtigten in Groß-Buchholz sowie Döhren nach richterlicher Anordnung durchsucht. Neben den zwei Wohnungsdurchsuchungen wurden auch insgesamt 22 Personen durchsucht. Dabei beschlagnahmten die Polizisten etwa 42 Gramm Marihuana und über 120 Euro mutmaßliches Dealgeld. Die Polizei Hannover wird auch zukünftig - neben ihren täglich stattfindenden Kontrollen - intensive Einsatzmaßnahmen in der hannoverschen Innenstadt durchführen, um das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger sowie der ansässigen Gewerbetreibenden nachhaltig zu stärken.

 

Bundesautobahn (BAB) 7: Lkw-Fahrer bei Auffahrunfall schwer verletzt - Wer kann Hinweise geben?

Aus bislang unbekannter Ursache ist Mittwochmorgen, 23.10.2019, ein 32-Jähriger mit seinem Lkw auf einen MAN eines 30 Jahre alten Mannes aufgefahren. Dabei sind die beiden Fahrer verletzt worden, der ältere sogar schwer. Bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes zufolge war der 32-Jährige gegen 05:40 Uhr mit seinem Lkw Iveco auf der BAB 7 in Richtung Kassel unterwegs. Zwischen der Anschlussstelle Mellendorf und dem Dreieck Hannover-Nord bemerkte er aus bislang unbekannter Ursache zu spät, dass der vor ihm fahrende MAN Lkw des 30-Jährigen aufgrund stockenden Verkehrs gebremst hatte. Im Anschluss fuhr der 32 Jahre alte Fahrer nahezu ungebremst auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der MAN auf einen vor ihm befindlichen VW Crafter und dieser wiederum auf einen Sattelzug mit Gefahrgut (Diesel) geschoben. Der 32-jährige Unfallverursacher musste von alarmierten Feuerwehrkräften aus seiner beschädigten Fahrerkabine befreit werden. Anschließend brachte ihn ein Rettungswagen mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Der 30 Jahre alte Fahrer erlitt leichte Verletzungen, die ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt wurden. Die beiden restlichen Fahrer blieben unverletzt. Zu einem Austritt des Gefahrgutstoffs kam es nicht. Während der ersten Rettungsmaßnahmen musste die BAB 7 in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Bis etwa 08:40 Uhr dauerte die Vollsperrung in Richtung Kassel an, es kam zu erheblichen Behinderungen. Nach Schätzungen der Polizei ist bei dem Unfall ein Gesamtschaden in Höhe von 160.000 Euro entstanden. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

 

 

 

 

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