Log in

Polizei Nachrichten aus Hannover vom 30.Mai 2020

(0 Stimmen)
Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

 

Langenhagen-Kaltenweide: Drei Verletzte nach Verkehrsunfall

Am Freitagmittag, 29.05.2020, ist es zu einem Unfall an der Weiherfeldallee im Ortsteil Kaltenweide gekommen. Eine 20-Jährige hatte beim Abbiegen auf die Bundesautobahn (BAB) 352 den ihr entgegenkommenden Pkw einer 39-Jährigen übersehen. Die 39-Jährige sowie ein 23-jährige Beifahrer sind hierbei schwer verletzt worden. Die 20-Jährige hat leichte Verletzungen erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr die 20-Jährige mit ihrem Mazda 2 gegen 12:45 Uhr die Weiherfeldallee in Richtung Mellendorf. Sie beabsichtigte, nach links abzubiegen, um auf die BAB 352 aufzufahren. Hierbei übersah sie den Honda CR-V der 39-Jährigen, welche die Weiherfeldallee in Richtung Kaltenweide befuhr. Durch den Zusammenstoß wurden die 39-Jährige und der 23-jährige Beifahrer des Mazda schwer verletzt. Mit einem Rettungshubschrauber wurde die Frau in ein Krankenhaus geflogen, der Mann unter Begleitung eines Notarztes mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Die 20-jährige Fahrerin wurde mit leichten Verletzungen ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf 13.000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn teilweise bis 14:30 Uhr gesperrt werden.

 

Isernhagen: 11-jähriges Kind bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Am Freitagnachmittag, 29.05.2020, ist ein 11-jähriger Junge an der Hannoverschen Straße im Ortsteil Altwarmbüchen von einem Auto erfasst und hierbei schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover wollte das Kind gegen 14:40 Uhr mit seinem Tretroller die Hannoverschen Straße in Höhe einer Stadtbahnhaltestelle überqueren. An der zweispurigen Straße trat der Junge vor einem auf dem rechten Fahrbahnstreifen geparkten Abschleppwagen auf die Fahrbahn. Hier wurde er durch einen VW Golf einer 78-jährigen Frau erfasst, welche die Hannoversche Straße auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Kirchhorst befuhr. Das Kind wurde durch den Aufprall schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die 78 Jahre alte Frau blieb bei dem Unfall unverletzt. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf 1.500 Euro.

 

Ermittlungserfolg von Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizei - Festnahme einer Bande von Trickdieben

Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeidirektion Hannover führt bereits seit Mitte März 2020 Ermittlungen gegen eine Bande von falschen Wasserwerkern. Nunmehr konnten am Dienstag, 26.05.2020, in Springe (Ortsteil Völksen) Festnahmen von drei Tätern erfolgen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler stehen die Männer im Alter von 29 bis 44 Jahren aus Celle, dem Landkreis Celle und Walsrode im Verdacht, sich wiederholt als vermeintliche Mitarbeiter der Wasserwerke Zutritt zu Wohnhäusernverschafft zu haben, um dort an Geld und Schmuck zu gelangen. Dazu behalfen sie sich offenbar einer Legende eines angeblichen Wasserrohrbruchs. Sie kündigten ihren "Besuch" vorher telefonisch an und gelangten so ungehindert in die Wohnungen und Häuser der Betroffenen. Während ein Täter den jeweiligen Geschädigten abgelenkt hat, gelangte mindesteins ein Komplize unbemerkt ins Gebäude und durchsuchte die Räume nach wertvollen Sachen. Am Dienstag gegen Mittag suchten die Täter ein Reihenhaus im Masurenweg in Völksen auf, wo sie mit Hilfe des geschilderten Wasserwerkertricks Geld und eine Münzsammlung entwendeten. Nach der Tat wurden die drei Täter auf der B217 in Fahrtrichtung Hannover in einem angemieteten Ford festgenommen. Neben diversen Beweismitteln konnte auch das Diebesgut aufgefunden werden. Aktuell sind gegen die Bande bereits mehrere Ermittlungsverfahren mit Tatorten in Hemmingen, Pattensen, Bad Salzdethfurth, Giesen, Isernhagen, Garbsen, Ronnenberg, Hamburg und Springe bekannt, bei denen sie mit ihrer Tatbegehungsweise in Erscheinung getreten sind. Weitere auch überregionale Tatzusammenhänge werden derzeit durch die Kriminalpolizei geprüft. Die Festgenommenen wurden am Mittwoch dem Haftrichter beim Amtsgericht Hannover vorgeführt, welcher aufgrund der festgestellten Wiederholungs- sowie der Fluchtgefahr Untersuchungshaft anordnete. Die Polizei rät: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung! Die Tricktäter suchen oft gezielt Wohnhäuser älterer Bürger auf oder rufen sie an, um sich durch Täuschung der Opfer Zutritt zur Wohnung zu verschaffen und Wertsachen zu stehlen. Alle bekannten Täter-Arbeitsweisen lassen sich auf drei Grundmuster zurückführen: - das Vortäuschen einer Notlage, die scheinbar eine Hilfeleistung oder Unterstützung durch das Opfer in der Wohnung erfordert. - das Vortäuschen einer offiziellen Funktion (z.B. falsche Polizeibeamte), die den Täter vermeintlich zum Betreten der Wohnung berechtigt - das Vortäuschen einer persönlichen Beziehung zum Opfer, die eine Einladung zum Betreten der Wohnung nahelegt.

 

Zeugenaufruf: Wer kann Hinweise zu einem Wohnungseinbruch in Linden-Nord geben?

Beamte der Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruchdiebstahl nach einem versuchten Wohnungseinbruch am Mittwoch, 20.05.2020, an der Wilhelm-Bluhm-Straße die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei sucht dringend Zeugen. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Ermittler hatte sich der Unbekannte gegen 21:30 Uhr an der Balkontür zu schaffen gemacht, um in die Wohnung in einem Mehrparteienhaus einzudringen. Die 53-jährige Bewohnerin wurde aufgrund der Geräusche auf den Täter aufmerksam und wollte dann durch ein Fenster ins Freie gelangen. Dabei stürzte sie und zog sich schwere Verletzungen zu. Ein Zeuge fand sie und rief die Polizei. Der Unbekannte war noch vor Eintreffen der Polizei vom Tatort geflüchtet. In die Wohnung gelangte er nicht. Die Suche nach ihm verlief erfolglos. Eine Beschreibung des Täters oder der Täterin liegt nicht vor. Dennoch hoffen die Ermittler, dass Zeugen Hinweise zur unbekannten Person geben können und verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Sie werden gebeten, sich beim Polizeiinspektion Ost unter der Telefonnummer 0511 109-2717 zu melden.

 

Brand in einer Autowerkstatt - 50-Jähriger durch Rauchgas verletzt

Bei Arbeiten an einem Pkw in einem Autoverwertungsbetrieb an der Mogelkenstraße im hannoverschen Stadtteil Hainholz hat es am Donnerstagnachmittag, 28.05.2020, eine Verpuffung gegeben. Ein 50-jähriger Angestellter ist bei dem anschließenden Feuer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 50-Jährige gegen 15:45 Uhr Arbeiten an dem Tank eines Mercedes SLC durchgeführt. Dabei kam es zu einer Verpuffung, wodurch das Fahrzeug in Vollbrand geriet. Bei dem Feuer wurde der Mitarbeiter verletzt. Ein Rettungswagen transportierte ihn mit einer Rauchgasvergiftung in eine Klinik. Die alarmierte Berufsfeuerwehr konnte den Brand löschen, dennoch wurden die Werkstatt und der Pkw erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 250.000 Euro.

 

Öffentlichkeitsfahndung! Lukas G. wohlbehalten angetroffen

Beamte des Polizeikommissariats Langenhagen hat seit Mittwoch (27.05.2020) nach dem 23-jährigen Lukas G. gesucht. Am späten Donnerstagabend (28.05.2020) wurde er von Beamten der Bundespolizei wohlbehalten am Bahnhof der Landeshauptstadt Hannover angetroffen. Die Polizei bedankt sich bei der Bevölkerung für die Mithilfe.

Schreibe einen Kommentar