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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 8.Juli 2020

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

Hannover-Ahlem: Einjähriger verstirbt nach Verkehrsunfall

Am Dienstagvormittag, 07.07.20, ist im hannoverschen Stadtteil Ahlem ein einjähriger Junge bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden.

Beim Rangieren an der Straße Zum Buchengarten ist das Kind aus bisher ungeklärter Ursache von einem Auto erfasst worden. Der Einjährige ist kurze Zeit später in einer Klinik verstorben. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover hielt sich der 63-jährige Fahrer gegen 09:40 Uhr zunächst an seinem Hyundai i30 auf und stieg dann in sein Auto ein, um rückwärts umzuparken. Hierbei wurde der Einjährige, der sich im Nahbereich der Mutter aufhielt, aus bisher ungeklärter Ursache verletzt. Zunächst schien das Kind nur leicht verletzt zu sein. Es wurde durch alarmierte Rettungskräfte unter Begleitung eines Notarztes in eine Klinik gebracht. Dort verstarb der Junge kurze Zeit später. Die genaueren Umstände des Unfalles sind bisher unklar. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie sich der Unfall zugetragen hat. Es wurde auch ein Unfallsachverständiger hinzugezogen.

 

Präsenzeinsatz des Polizeikommissariats Hannover-Mitte im Bereich Steintor

Aufgrund diverser Beschwerden aus der Bevölkerung hat das Polizeikommissariat Hannover-Mitte am Montag, 06.07.20, Kontrollen im Bereich Steintor durchgeführt. Zahlreiche Personen und Bars in dem Bereich sind überprüft worden.

Ein Lokal ist in der Folge geschlossen worden. Zudem hat es mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz gegeben. Zivile Einsatzkräfte der Polizei haben am Montag im Bereich Steintor zwischen 14:00 Uhr und 21:00 zielgerichtete Kontrollen durchgeführt, um zum einen konkreten Beschwerden nachzugehen und zum anderen die Einhaltung der niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu überprüfen. In mehreren Lokalen wurden dabei Verstöße gegen die Dokumentations- sowie die Maskenpflicht festgestellt.

Aufgrund des Verdachts der ebenfalls untersagten Prostitution wurden darüber hinaus Identitätsfeststellungen und Gefährderansprachen durchgeführt. Gegen 17.15 Uhr stießen die Beamten auf zwei mutmaßliche Prostituierte, die einen 54-Jährigen angesprochen und sich mit ihm in ein Lokal begeben hatten. Von den Beamten wurden die Personen im teilweise entkleideten Zustand in einem in dem Lokal angemieteten Zimmer entdeckt. In der Folge wurden Platzverweise ausgesprochen und Verfahren wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Bei der Überprüfung des Lokals stellte sich heraus, dass es sich bei der Zimmervermietung mit angeschlossenem Barbetrieb um einen Prostitutionsbetrieb handelt. Zudem kam der Verdacht der Steuerhinterziehung auf, ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Das Lokal wurde geschlossen.

In der Nacht stellte die Polizei allerdings die erneute Öffnung fest und wurde erneut tätig. Bei der Kontrolle eines Fahrzeugs bemerkten die Beamten zudem, dass der 42 Jahre alte Fahrer zuvor offensichtlich Drogen konsumiert hatte. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt. Ein mitgeführter Teleskopschlagstock brachte ihm zudem eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Bei Insassen eines anderen Fahrzeugs wurden ein Einhandmesser und ein Elektroschocker gefunden. Zudem war die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs nach Umbauarbeiten erloschen. Das betreffende Fahrzeug ist der Poser- und Tuningszene zuzuordnen. Im Rahmen des Präsenzeinsatzes erfolgten insgesamt 24 Identitätsfeststellungen sowie sechs Platzverweise und 15 Durchsuchungen von Personen und Fahrzeugen.

 

Südstadt: Frau mit lebensbedrohlichen Brandverletzungen in Wohnung aufgefunden / 57-Jährige ist verstorben

In der Nacht von Freitag auf Samstag, 27.06.2020, ist eine Frau (57) in einem Mehrfamilienhaus an der Hoppenstedtstraße mit lebensbedrohlichen Brandverletzungen aufgefunden worden (wir haben berichtet). Die Frau ist gestern Abend (06.07.2020) verstorben. Polizeibeamte hatten die Frau mit schweren Brandverletzungen in einer Wohnung vorgefunden. Sie war in einer Klinik medizinisch behandelt worden und ist am gestrigen Abend verstorben. Eine Obduktion wurde angeordnet. Sie soll in den kommenden Tagen erfolgen. Der 64 Jahre alte Lebensgefährte der Frau steht unter Tatverdacht und befindet sich in Untersuchungshaft. Hergang und Hintergründe der Tat sind noch immer Gegenstand von Ermittlungen.

 

 

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