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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 9. September 2019

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER

Erfolgreiches Fahndungswochenende für die Bundespolizei

Flughafen Hannover: Im Zeitraum vom 06.09.2019 bis zum 08.09.2019 konnte die Bundespolizei gleich fünf offene Fahndungsnotierungen vollstrecken. 1) Am 06.09.2019 wurde ein 51-jähriger ghanaischer Staatsangehöriger am Flughafen Hannover ermittelt und festgenommen. 2019 wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe in Höhe von 500,-EUR verurteilt, beglich er die offene Rechnung mit der Justiz nicht und setzte sich in das benachbarte Ausland ab.

Eine Freundin zahlte den Geldbetrag bei einer anderen Polizeidienststelle ein und bewahrte den Betroffenen dadurch vor dem Antritt der sonst fälligen 50-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe. 2) Am 07.09.2019 konnte ein 42-türkischer Fluggast aus Istanbul kommend, durch Zahlung von 69,50 EUR (inklusive Kosten) eine zweitägige Erzwingungshaft abwenden. Nach begangener Ordnungswidrigkeit und Verurteilung zu einer Geldbuße in Höhe von 30,-EUR , beglich er diese nicht und missachtete auch die Ladung zum Haftantritt. 3) Am 08.09.2019 trat ein 33-jähriger Deutscher seinen geplanten Flug nach Ägypten nicht an, sondern wurde in die Justizvollzugsanstalt Hannover eingeliefert. Der Verhaftete wurde gleich mit zwei offenen Haftbefehlen gesucht. 2018 wegen 1) Erschleichen von Leistungen zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.500,-EUR ( ersatzweise 50 Tage Haft) sowie 2) Computerbetrug in zehn Fällen zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.600,-EUR (ersatzweise 120 Tage Haft) verurteilt, tilgte er nur ansatzweise die Geldstrafen und war unbekannten Aufenthalts. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erfolgte zum Antritt einer -136-tägigen Freiheitsstrafe die Überstellung zu den Justizbehörden. Weiterhin bestehen weitere gerichtliche Forderungen über 2.200,- EUR zur Einziehung/Verfall aus dem begangenem Computerbetrug sowie 196,- EUR gerichtliche Kosten. 4) Ebenfalls am 08.09.2019 erfolgte die Verhaftung eines 28-türkischen Staatsangehörigen bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Izmir/Türkei. Der polizeilich schon mehrfach in Erscheinung Getretene hielt nach entsprechender Verurteilung wegen Körperverletzung ( 300,-EUR Geldstrafe oder 30 Tage Ersatzfreiheitsstrafe) die vereinbarte Teilratenzahlung nicht ein und entzog sich im weiteren Verlauf der Strafvollstreckung. Durch Zahlung von 133,50 EUR (inklusive Kosten) entging er dem Antritt der ausstehenden 6-tägigen Restersatzfreiheitsstrafe.

 

Versuchter Totschlag: 33-Jähriger sticht auf Ehefrau ein - Erneuter Zeugenaufruf mit Beschreibung des Tatverdächtigen

Am frühen Sonntagmorgen, 08.09.2019, ist ein 33-Jähriger in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Vahrenwalder Straße (Vahrenwald) auf seine 31-jährige Frau losgegangen. Die Frau hat bei der späteren körperlichen Auseinandersetzung im Innenhof lebensgefährliche Stichverletzungen erlitten. Die Polizei sucht weiterhin nach dem vom Tatort geflüchteten Tatverdächtigen. Der 33-Jährige ist 1,70 bis 1,75 Meter groß, hat eine untersetzte Statur und dunkle, kurze Haare. Zur Tatzeit trug er einen Dreitagebart und war mit einem grauen T-Shirt mit weißen Punkten sowie einer kurzen Hose in Jeansoptik bekleidet. Schuhe hat er nicht getragen. Zeugen, die Hinweise zum Aufenthaltsort oder dem Tathergang geben können, werden gebeten, Kontakt unter der Rufnummer 0511 109-5555 mit dem Kriminaldauerdienst Hannover aufzunehmen.

 

Südstadt: Mutmaßlich verursacht fahrlässiges Handeln Balkonbrand

Ein Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Birkenstraße ist am frühen Sonntagmorgen, 08.09.2019, ausgebrannt. Experten der Polizei Hannover haben heute, Montag, den Brandort untersucht. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass der Brand mutmaßlich fahrlässig verursacht worden ist. Gegen 06:15 Uhr hatten aufmerksame Zeugen Rauch auf dem Balkon im ersten Obergeschoss des Gebäudes bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Die Bewohner des Hauses liefen eigenständig ins Freie. Niemand wurde verletzt. Nachdem das Feuer gelöscht worden war, wurde der Brandort beschlagnahmt. Experten der Polizei Hannover haben diesen heute untersucht. Die Ermittlungen ergaben, dass kein technischer Defekt brandursächlich ist. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen nach derzeitigen Erkenntnissen ebenfalls nicht vor, so dass die Ermittler davon ausgehen, dass das Feuer fahrlässig, möglichweise durch eine Zigarette, verursacht wurde. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 15.000 Euro.

 

Gefährliche Köperverletzung: Mann (30) wird bei Auseinandersetzung verletzt

Bei einer körperlichen Auseinandersetzung ist am Sonntag, 08.09.2019, an der Stadtbahnhaltestelle Glocksee in der Calenberger Neustadt ein 50-Jähriger leicht verletzt worden. Vorausgegangen sind Streitigkeiten in einer Straßenbahn. Der mutmaßliche Täter ist vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Nach derzeitigen Erkenntnissen war der 50-Jährige gegen 17:10 Uhr gemeinsam mit einer Frau in der Straßenbahn unterwegs, als diese von einem 30-Jährigen unangemessen angesprochen wurde. Der 50-Jährige griff verbal ein. Daraus entwickelte sich ein Streit, der in Handgreiflichkeiten zwischen den beiden Männern gipfelte. Zeugen berichten, dass der 30-Jährige bereits in der Straßenbahn mit der Faust auf den 50-Jährigen eingeschlagen habe. An der Haltestelle stiegen die Beteiligten aus. Dann habe, so die Zeugen, der Angreifer sein Opfer mit einem weiteren Schlag zu Boden gebracht und nach dem am Boden liegenden getreten. Dabei wurde es leicht verletzt und mit einem Rettungswagen zur ärztlichen Versorgung in eine Klinik gebracht. Die Polizei leitete eine Fahndung ein und nahm den 30-Jährigen im Nahbereich vorübergehend fest. Eine Blutentnahme wurde angeordnet, da der Beschuldigte einen Atemalkoholwert von 1,2 Promille aufwies.

Anschließend wurde er vorrübergehend in Gewahrsam genommen. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

 

Ricklingen: Reifen an Streifenwagen zerstochen - 55-jähriger Tatverdächtiger ermittelt

Polizeibeamte haben am Sonntagabend (08.09.2019) einen 55 Jahre alten Tatverdächtigen ermittelt, der im Verdacht steht, gegen 20:30 Uhr einen Reifen an einem Streifenwagen am Schünemannplatz zerstochen zu haben. Die Beamten des Polizeikommissariats Südstadt waren wegen einer Körperverletzung zum Schünemannplatz gerufen worden und hatten den Streifenwagen am Rande des Platzes abgestellt. Während der Sachverhaltsaufnahme wurden die Beamten von Zeugen darauf hingewiesen, dass sie gerade einen Mann beobachtet hatten, der mit einem unbekannten Gegenstand den linken hinteren Reifen des geparkten Dienstwagens zerstochen hatte und anschließend flüchtete. Die Polizisten nahmen sofort die Verfolgung des Mannes auf und konnten ihn auf einem Hinterhof an der Pfarrstraße vorläufigfestnehmen. Ein Tatwerkzeug fanden die Beamten bei dem 55-Jährigen nicht. Gegen ihn ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft jetzt wegen Sachbeschädigung. Der Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Sofortmaßnahmen wieder entlassen.

 

Südstadt: Radfahrerin nach Unfall mit Pkw verstorben

Nach einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einer 67 Jahre alten Radfahrerin an der Geibelstraße am 15.08.2019, ist die Seniorin in der Nacht zu Montag, 09.09.2019, in einem Krankenhaus verstorben. Die 73 Jahre alte Fahrerin eines Audi A3 war am 15.08.2019, gegen 09:00 Uhr, aus Richtung Hildesheimer Straße kommend, auf der Geibelstraße unterwegs gewesen und bog schließlich nach links auf den Stephansplatz ab. Hierbei erfasste sie die entgegenkommende, bevorrechtigte Radfahrerin, die bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt wurde. Ein Rettungswagen brachte sie zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik. Die Seniorin ist in der Nacht zu Montag in einem Krankenhaus an ihren Verletzungen verstorben.

 

 

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