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Qualifikation zur FireFit Championships läuft in Hannover

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Ein iranischer Feuerwehrmann an der Hammerschlagmaschine © Bernd Günther / BG-PRESS.de Ein iranischer Feuerwehrmann an der Hammerschlagmaschine © Bernd Günther / BG-PRESS.de

HANNOVER (red). Es ist warm auf dem Messegelände in Hannover und noch heißer für die über 400 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner, die in den nächsten fünf Tagen in einem sportlichen Wettkampf gegeneinander antreten. Die Fitness der Feuerwehrleute steht hier an erster Stelle und wird durch Zeitnahme, kräftezehrende Aufgaben und unter Atemschutz auf die Probe gestellt.

Am kommenden Wochenende (19./20. Juni) werden dann die Finalläufe im Einzel, Tandem und bei der Staffel aus Anlass der INTERSCHUTZ Community Days auf dem Messegelände durchgeführt. Am Wochenende sind dann auch Zuschauer zugelassen, die sich aber vorher persönlich registrieren lassen müssen.

Der Slalomparcours fordert die Kräfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Gestartet wird mit einem Schlauchpaket auf den Schulter vor dem HIAX Tower. Dort müssen Höhenmeter über eine simulierte Treppenanlage bis ganz nach oben geschafft werden. Oben angekommen zieht man an einem Seil eine schwere Schlauchrolle auf den Tower. Danach geht es so schnell wie möglich nach unter. Die Schwierigkeit – es muss jede einzelne Stufe benutzt werden. Die Schiedsrichter achten auf den kleinsten Fehler. Unten angekommen heißt es dann die Hammerschlagmaschine mit ihren Gewicht nach hinten zu treiben. Mehrere kraftvolle Schläge sind hierzu nötig. Ausruhen ist nicht drin. Es geht in den Slalomparcours, die Wettkämpfer greifen sich einen Schlauch und müssen diesen nach vorne ziehen. Dort wird ein „Brand“ mit einem Wasserstrahl bekämpft. Nun ist eigentlich nur noch ein Dummy im Rettungsgriff über den Parcours zu schleifen, um ihn aus einer gedachten Gefahrenzone zu retten. Der Dummy hat aber Menschengewicht und fordert von vielen Wettkämpfern das letzte ab. Erst im Ziel – häufig total erschöpft – befreien Helfer ihren Kameraden vom schweren Atemschutzgerät.

Die Beachtung der Regeln werden genau kontrolliert. So gibt es für diverse Fehler Zeitaufschläge. Läßt man z.B. eine Treppenstufe beim Hinabsteigen des Schlauchturmes aus, so kostet das zwei Strafsekunden pro Stufe. Damit kann man bei Unachtsamkeit schnell seinen Sieg gefährden. Das Auslassen einer Pylone beim Sprint bringt sogar gleich fünf Strafsekunden.

Am Parcours feuern Kameradinnen und Kameraden ihre Kämpfer lautstark an. Die Frauen und Männer auf der Wettkampfbahn geben alles. An dem Wettbewerb nehmen Feuerwehrfrauen und -männer aus ganz Europa und, weil die Europameisterschaft offen ist, auch aus dem nichteuropäischen Ausland teil.


© Bernd Günther / BG-PRESS.de

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