Log in

Waldbrand Sächsische Schweiz

(0 Stimmen)
© Fotos: Lothar Schulz 2022 – Die Waldbrandlage in der Sächsischen entspannt sich langsam © Fotos: Lothar Schulz 2022 – Die Waldbrandlage in der Sächsischen entspannt sich langsam

BAD SCHANDAU/SCHMILKA. Er ist fast vollständig aus den Schlagzeilen und der Berichterstattung in den Medien verschwunden: der Waldbrand in der Sächsischen Schweiz. Aber erst jetzt entspannt sich die Lage im hinteren Teil des Elbsandsteingebirges. Wie Radio Dresden gestern meldete, sind nicht mehr so viele Feuerwehrleute wie bisher erforderlich. Nach Angaben des Landratsamtes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge konnte die Zahl der Einsatzkräfte am Dienstag auf rund 370 reduziert werden. Sie hätten die noch vorhandenen Glutnester bekämpft. Der Regen am Montag habe das Gebiet leider nur gestreift. Die Behörde verwies darauf, dass ein Betretungsverbot für den Wald im Brandgebiet noch immer gilt. Auch die Bundesstraße 172 zwischen Bad Schandau und dem Grenzübergang zur Tschechischen Republik in Schmilka bleibe weiter gesperrt. Bereits am Wochenende konnte der Brand weiter eingedämmt werden. "Es gab keine offenen Feuer mehr, aber Glutnester", sagte eine Sprecherin des zuständigen Landratsamts Pirna am Sonntag. Deren Zahl wurde jedoch demnach halbiert und die der Einsatzkräfte von 750 auf 450 reduziert. Da der Wind glücklicherweise „mitspielte“, habe sich die Lage entspannt. Die Feuerwehrleute in dem Gebiet zwischen Elbe, Kirnitzsch und der Grenze zu Tschechien werden bei der Bekämpfung der Glutnester im Boden, die bis an die Oberfläche durchbrennen können, mit Löschflügen durch Hubschrauber unterstützt. Der bekannte Tourismusort Schmilka glich zumindest noch vor einer Woche einem Geisterdorf. Weit und breit waren keine Touristen zu sehen und auch kaum Einheimische. Die Wege in die Wälder waren aufgrund des Waldbetretungsverbotes gesperrt, Geschäfte, Hotels und Gastwirtschaften geschlossen. Auf der gesperrten Bundesstraße 172 waren fast nur die Fahrzeuge der Einsatzkräfte zu sehen. Viele Helfer aus ganz Deutschland und aus den verschiedensten Organisationen unterstützten die örtlichen Brandbekämpfer. Neben den Feuerwehren aus der Region waren das u.a. das Technische Hilfswerk (THW), die Polizei mit ihren Wasserwerfern, die Bunndeswehr mit ihren Hubschraubern, der sächsische und der niedersächsische Katastrophenschutz. Sogar die Bergwacht Bayern unterstützte die Feuerwehr in der Sächsischen Schweiz beim Kampf gegen die Flammen. "Das sächsische Innenministerium hat uns angefordert, weil wir eine spezielle Anlage zur Vegetationsbrandbekämpfung haben", erklärt Jörg Häusler, der zusammen mit sechs weiteren Kameraden angereist war. Er verwies darauf, dass er und seine Mitstreiter nicht selbst löschen, sondern den Einsatz der Feuerwehrleute absichern. Die Dankbarkeit für das Engagement der Brandbekämpfer und ihrer Unterstützer in der Bevölkerung der Gegend ist groß und kommt u.a. in den selbtgemalten Dankes-Plakaten zum Ausdruck, die hier und da zusehen sind. (Die nachfolgenden Fotos wurden am 08. und 10. August aufgenommen.)


© Foto: Lothar Schulz 2022 – Feuerwehrfahrzeuge fahren durch Bad Schandau

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Feuerwehrfahrzeuge fahren durch Bad Schandau

© Fotos: Lothar Schulz 2022 - Dankes-Plakat

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Besprechung von Einsatzkräften

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – Feuerwehrfahrzeuge in der Nähe des historischen Personenaufzuges in Bad Schandau

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – Feuerwehrfahrzeuge in der Nähe des historischen Personenaufzuges in Bad Schandau

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Einsatzkräfte auf dem Gelände der freiwilligen Feuerwehr Bad Schandau

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – Feuerwehrfahrzeuge in der Nähe des historischen Personenaufzuges in Bad Schandau

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – Unterstützer: Bergwacht aus Bayern

© Foto: Lothar Schulz 2022 – Unterstützer: Bundeswehr

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – Unterstützer: niedersächsischer Katastrophenschutz

© Fotos: Lothar Schulz 2022 - sächsischer Katastrophenschutz

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – das menschenleere Schmilka

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – Mona Lisa am Fenster hält Ausschau nach Touristen

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – Waldbetretungsverbot

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – Einsatzkräfte kommen aus dem Wald zurück

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – Hotels, Geschäfte und Gastwirtschaften haben geschlossen

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – kleine Erholungspause für diese HelferIn an der Elbe

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – Einsatzkräfte in unmittelbarer nähe zur Grenze zu Tschechien

© Fotos: Lothar Schulz 2022 - Feuerwehrfahrzeug

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – Unmengen an Ausrüstung und Material sind im Einsatz

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – Unmengen an Ausrüstung und Material sind im Einsatz

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – Fahrzeuge des THW

© Fotos: Lothar Schulz 2022 – Hubschrauber nehmen hier bei Schmilka Löschwasser aus der Elbe auf

© Fotos: Lothar Schulz 2022 - Löschhubschrauber

Schreibe einen Kommentar