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Neue Förderangebote beim enercity-Fonds proKlima

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Solaranlage - Symbolfoto © enercity / Bartels Solaranlage - Symbolfoto © enercity / Bartels

HANNOVER.  proKlima startet in das neue Jahr 20222 mit überarbeitenden und neuen Förderangeboten. Neu gibt es die Förderung von Solarfassaden, BürgerSolar-Projekten und den Abschieds-Bonus Gas-Etagenheizung. SPD-Ratsherr Dr. Bala S. Ramani ist neuer Vorsitzender des proKlima-Kuratoriums.

 

Alle Förderangebote haben die Umsetzung der Klimaneutralität 2035 im Blick, insbesondere die klimaneutrale Gebäudeenergieversorgung. „Der enercity-Fonds proKlima unterstützt damit auch die Umsetzung des Kohleausstiegs in Hannover“, sagt der neue Vorsitzende des proKlima-Kuratoriums Dr. Bala S. Ramani. Der in Meeresbotanik promovierte SPD-Umweltpolitiker und Ratsherr wurde in der Kuratoriumssitzung Anfang Dezember zum neuen Vorsitzenden des proKlima-Kuratoriums gewählt und löst damit seinen Vorgänger Philipp Kreisz ab, der nicht mehr zur Kommunalwahl angetreten war.

 

Zusätzlicher Schub für Solarenergie in der Stadt

 

Die neuen Förderangebote für Solarstromanlagen, insbesondere die von proKlima neu entwickelte Förderung „DachVollToll“, waren im Jahr 2021 sehr gut nachgefragt. Matthias Wohlfahrt, Leiter der proKlima-Geschäftsstelle, begründet dazu: „Die Solarenergie in der Stadt ist ein Muss für die Energiewende und wir geben mit unseren neuen Angeboten einen zusätzlichen Schub.“ proKlima führt zum Jahreswechsel ein ergänzendes Förderangebot für Solarstromerzeugung mit Fassadenelementen ein. Die sogenannte gebäudeintegrierte Photovoltaik ist auch erforderlich, um sanierte oder neue Gebäude klimapositiv bzw. als Plusenergiegebäude zu gestalten.

 

Innovative Angebote zur Wärmewende

 

Für die Beschleunigung der Wärmewende und den Abbau von Hemmnissen bei der Umrüstung von fossilen Energieträgern bietet proKlima das neu entwickelte Förderangebot „Abschieds-Bonus Gas-Etagenheizung“. Der Bonus soll Wohnungseigentümergemeinschaften motivieren, eine Entscheidung für den Anschluss an eine nachhaltigere Wärmeversorgung mit grüner Fernwärme zu treffen.

 

Zudem führt proKlima die Heizungsoptimierung zusätzlich zu den Bundesangeboten wieder ein. proKlima-Beiratsvorsitzender und Leiter des Zentrums für Umweltschutz der Handwerkskammer Hannover Dr. Frank-Peter Ahlers freut sich, dass proKlima mit der Überarbeitung des Angebots jetzt auch die Digitalisierung im Heizungskeller in den Fokus nimmt: „proKlima setzt mal wieder wichtige innovative Impulse, die sich deutlich von Bundesförderangeboten absetzen.“

Die proKlima-Förderangebote sind alle mit den Bundesförderangeboten kumulierbar und darauf abgestimmt. Nach dem Prinzip „Wenn schon, denn schon“ wird durch proKlima regional ein noch größeres Effizienzpotential erschlossen. Das ist weiterhin wichtig, da erneuerbare Energien nach wie vor und auch in absehbarer Zukunft nicht im Überfluss zur Verfügung stehen.

 

Erfolgreiches Förderjahr 2021

 

Rund 3,4 Millionen Euro Fördermittel hat der regionale Klimaschutzfonds im Jahr 2021 in Klimaschutzmaßnahmen in der Landeshauptstadt Hannover und den beteiligten Städten Laatzen, Langenhagen, Hemmingen, Seelze und Ronnenberg investiert. Auch Bildungsangebote in Schulen und die Beratungskampagnen der Klimaschutzagentur Region Hannover wurden und werden weiterhin durch proKlima finanziell unterstützt.

Der überwiegende Anteil der Förderung wurde für Fern- und Nahwärmeprojekte bewilligt, gefolgt von Solarstromanlagen und Maßnahmen für die erneuerbare Wärmeerzeugung durch Wärmepumpen oder Solarthermie sowie Energieeffizienzmaßnahmen an der Gebäudehülle. Gerade die energetische Modernisierung der Gebäudehülle schafft wichtige Voraussetzungen für ein ganzheitliches und zukunftsfähiges Klimaschutzkonzept.

 

 

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