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Mittwoch, Oktober 7, 2026

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StartBlaulichtSchwere Explosion in Wohngebäude in Ricklingen

Schwere Explosion in Wohngebäude in Ricklingen

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Acht Personen und eine Katze wurden verletzt


HANNOVER. Am gestrigen Dienstagvormittag (06.10.) gegen 11:50 Uhr gingen in der Regionsleitstelle Hannover mehrere Notrufe ein. Anrufende berichteten von einem lauten Knall sowie aufsteigendem Brandrauch im Bereich der Dannenbergstraße in Hannover
Ricklingen. Die von der Leitstelle alarmierten Brandbekämpfer fanden vor Ort im Heinrich-Bock-Weg (dieser zweigt von der Dannenbersstraße ab) ein erhebliches Schadensereignis vor. Im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses stand ein Gebäudebereich in Vollbrand. Zudem lagen Trümmerteile im Garten sowie auf der angrenzenden Straße verteilt. Vor dem Gebäude wurde eine schwer verletzte Person aufgefunden. Aufgrund des Schadensbildes und der zunächst unklaren Lage erhöhte die Einsatzleitung umgehend die Alarmstufe und löste vorsorglich das Einsatzstichwort “Massenanfall von Verletzten“ (MANV) aus. Zu diesem Zeitpunkt mussten die Einsatzkräfte davon ausgehen, dass sich weitere verletzte oder betroffene Personen im Gebäude befinden könnten. Diese Annahme bestätigte sich. Im Verlauf des Einsatzes mussten insgesamt acht verletzte Personen durch einen Leitenden Notarzt gesichtet und medizinisch versorgt werden. Eine männliche, 36 Jahre alte, Person erlitt schwere Verletzungen. Drei weitere Personen wurden mittelschwer verletzt. Diese Patienten waren alle männlich und 31, 58 bzw. 68 Jahre alt. Alle vier wurden zur weiteren Behandlung in hannoversche Krankenhäuser transportiert. Vier leicht verletzte Personen konnten nach einer medizinischen Untersuchung und Versorgung vor Ort bleiben. Zur Betreuung unverletzter, aber durch das Ereignis betroffener Personen war auch eine Notfallseelsorgerin vor Ort. Außerdem wurde eine verletzte Katze durch die Feuerwehr aufgefunden und zur weiteren Versorgung in die Tierärztliche Hochschule Hannover gebracht.
Zur Beurteilung möglicher Gebäudeschäden war ein Baustatiker erforderlich. Dieser nahm sowohl das unmittelbar betroffene Gebäude als auch angrenzende Nachbargebäude in Augenschein. Das von der Explosion und dem Brand hauptsächlich betroffene Wohnhaus ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Unterbringung der acht betroffenen BewohnerInnen wurde durch den Vermieter organisiert. Im Umfeld des primär betroffenen Gebäudes wurden an vier weiteren Bauten Schäden festgestellt. Diese Gebäude sind aber weiterhin bewohnbar. Zur Klärung der Ursache des Schadensereignisses sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens haben die Brandermittler der Polizei die Untersuchungen aufgenommen. Ob und inwiefern eine unweit des Einsatzortes aufgefundene Gasflasche möglicherweise mit dem Schadensereignis in Verbindung zu bringen ist, wird ebenfalls von der Polizei zu klären sein. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit bis zu 50 Einsatzkräften und 22 Fahrzeugen bis 17:05 Uhr vor Ort.



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